Anzeige

Anzeige

Neuer Benziner oder Diesel

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Ich behalte zunächst meinen Diesel, zieht mit 420 Nm sehr schön durch, fährt leise und braucht zwischen 9,5 und 10 l im Anhängerbetrieb. Bei meiner Reisegeschwindigkeit von 95 dreht der Motor 1750 U/Min, das gefällt mir sehr gut.

      Hinsichtlich der Batterien kann ich nur die beurteilen, die im Wohnwagen Verwendung finden. Und da geht ohne Lithium wenig. Die Blei-Säure, AGM- und Gel-Battrien wiegen ca. 30 kg (bei 100 Ah) und können ca. 50 Ah davon liefern. Die Lithium-Batterien wiegen 1/3 und können von 80 Ah ca. 70 liefern. In Zahlen: 40% mehr Strom bei 2/3 weniger Gewicht. Ich weiß nicht, was man studiert haben muß, um da einen Vorteil für die herkömmlichen (alten) Batterien zu errechnen. Ich hab das nicht studiert.
      Best regards

      Christoph






      Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
      Albert Camus
      1913-1960, franz. Schrifsteller und Philosoph
    • @schrubber
      Natürlich gibt es neue Technologien.
      Allerdings darf die Frage gestellt werden wann diese neue Technik tatsächlich in jedem Winkel der elektrifizierten Republik verfügbar ist.
      Laut meiner Recherche ist bei uns die nächstliegende Stelle an der diese Technik stationiert ist gute 120km nah dran.
      Die übliche Ausrückezeit beträgt 12 Minuten von der Alarmierung bis zur ersten wirksamen Maßnahme. Das geht also nicht ganz auf. Zumal diese Container bestenfalls vor einem richtigen Feuer zum Einsatz kommen. Ist die Reaktion angelaufen ist es meist eh zu spät.
      230L/min lässt ein C-Strahlrohr pro Minute durch. Man kann sich also durchaus ausrechnen wielange man bräuchte um einen 22000L Container zu füllen. Oder eben wieviel Wasser man heranschaffen müsste nachdem dieser Container vor Ort aufgestellt wurde...das geht zeitlich nicht auf. Und wenn E-Autos ein gewissen Anteil haben...

      Schön das es Ideen gibt, meiner Meinung nach sollte die Akkutechnik da ansetzen und mit kühlenden Stoffen arbeiten die bei dieser Reaktion selbstständig diesen Vorgang herauszögern. Und so lange ist für mich das reine E-Auto keine Option.
      Der Hybrid ist da tatsächlich die derzeit beste Option. Meine Erfahrungen (mit echten Hybriden, gern auch ohne E-Kennzeichnung) sprechen dafür
      mfg Björn

      10/2014-06/2019 Tabbert Comtesse 515 EZ 08/1996
      08/2019 Knaus Sport 450FU Silver Selection EZ 05/2019 :w
    • Schau dir bitte das Video an, da werden deine Kritikpunkte geklärt. Wasser führt bei diesem System ein weiteres Fahrzeug mit. Und fluten scheint auch recht flott zu gehen.

      Das Ganze ist natürlich noch nicht so ganz ausgereift, aber die Weiterentwicklung läuft. Irgendwann wird jede Feuerwehr auf ihren Stützpunkten solch ein System vorhalten müssen.
    • Es nutzt nichts wenn solch Spezialfahrzeug nicht schnellstens vor Ort ist. Das mag in München bei der BF München mit einer gewissen Nähe zu einer E-Auto Produktion der Fall sein. Das bringt dem Gruppenführer in Hinterhummelsdorf reinweg gar nichts. Dort ist solch Technik schlichtweg nicht verfügbar. Strom zum Laden hingegen schon.
      Alles was die reine Fahrzeit von 10 Minuten überschreitet macht wenig Sinn.
      Und ob Kommunen dieses zusätzliche Sonderfahrzeug mal eben so anschaffen vermag ich zu bezweifeln. Je nach Haushaltslage ist es schon schwer einen endlich gewonnenen Kameraden einzukleiden. Weil das kostet ja Geld...

      Das sich da Jemand Gedanken gemacht hat ist klar. Aber man braucht am Besten eine stabile Wasserversorgung. Ob die genau da anliegt wo so ein Szenario auftritt? Und eben die Kosten (und das Personal) für 2 Abrollcontainer muss man erstmal haben. Für Berufsfeuerwehren oder Werkfeuerwehren noch machbar. Aber überall eben nicht. Und wenn die Reaktion in Gange ist dann legt da Niemand ein Band drumherum...
      mfg Björn

      10/2014-06/2019 Tabbert Comtesse 515 EZ 08/1996
      08/2019 Knaus Sport 450FU Silver Selection EZ 05/2019 :w
    • Im Video wird erklärt, wie die Wasserversorgung geregelt wird (werden kann). Das System wurde gemeinsam mit Feuerwehren entwickelt, da lag schon etwas Sachverstand vor.

      Ob die Kommune sich das leisten kann, wird keine Rolle spielen. Eine Drehleiter kann sich auch nicht jede Kommune leisten, muss sie aber dennoch vorhalten, weil es gesetzliche Vorgaben gibt. So wird es hier auch kommen, wenn die ersten Stromer im Hinterland abgebrannt sind. Zumal sehr viele Kommunen mittlerweile ein Wechselladerfahrzeug haben. Da wird im Einsatzfall der entsprechende Container draufgezogen und los gehts. Das ist günstiger als für jeden denkbaren Fall ein extra Fahrzeug vorzuhalten.
    • Du überschätzt das Thema Finanzen und Feuerwehr.
      Ohne Frage wird dies besonders im Umfeld von Werksfeuerwehren der Autohersteller durchaus fraglos hingenommen. Auch das man sich Gedanken gamacht hat.
      Aber scheinbar ist dir nicht klar wie alt Feuerwehrtechnik außerhalb der großen Feuerwehren tatsächlich ist.
      Bei uns gibts 3 Fahrzeuge, das jüngste ist nur 3. Und das ist nur ein Personentransportwagen. Die "richtigen" Feuerwehren sind 15 bzw. 25 Jahre jung.
      In der Umgebung sind das neue Fahrzeuge.
      35 oder gar 40 Jahre sind üblich...warum wohl?
      mfg Björn

      10/2014-06/2019 Tabbert Comtesse 515 EZ 08/1996
      08/2019 Knaus Sport 450FU Silver Selection EZ 05/2019 :w
    • Unser TSF ist auch 25 und wird in diesem Jahr ersetzt. Feuerwehrtechnik ist teuer, aber langlebig (wenn richtig gewartet). Wenn es Vorschrift wird, und davon gehe ich aus, wird jede Feuerwehr ein System zum löschen von E-Autos vorhalten. Vielleicht nicht auf jeder kleinen FF auf dem Dorf (wobei die dank der Vereine teilweise über erstaunliche Fähigkeiten verfügen), aber eben auf dem Stützpunkt.
    • Und da kommt dann der Faktor Zeit ins Spiel.
      So ein Auto brennt in 5 bis 10 Minuten locker ab. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es ehrlich gesagt Wasserverschwendung denn zu retten ist da eh nichts. Was das Feuer nicht schafft, schafft dann das Wasser. Ein äußerlich unversehrtes E-Auto ist dann Kernschrott.

      Es ist und bleibt ein Problem.
      Aus meiner Sicht nur lösbar wenn die Technik Akkus baut die Reaktionsfall darauf reagieren und die defekten Zellen isolieren und kühlen.
      mfg Björn

      10/2014-06/2019 Tabbert Comtesse 515 EZ 08/1996
      08/2019 Knaus Sport 450FU Silver Selection EZ 05/2019 :w
    • Könnt‘ ihr dazu einen eigenen Thread aufmachen?

      Der Titel könnte lauten:

      Batteriebrände verhindern - welche Maßnahmen stehen kurz- mittel- und langfristig zur Verfügung?

      Untertitel: Wer ist der richtige Ansprechpartner bevor die Ereigniskette in Gang gesetzt ist?
      Untertitel: Lieferzeiten für Wasserbäder - Welche Vorlaufzeiten soll(t)en für zeitgerechte Lieferung berücksichtigt werden?
      Untertitel: Restwertschätzung eines mehrtägig gewässerten Elektrofahrzeugs
      Untertitel: Übernimmt die Vollkaskoversicherung alle Kosten für Vollbäder und evtl. daraus entstehende kosmetische Feinarbeiten?

      Suchrätsel: Gibt es weitere sichere Tiefgaragen analog zu Ravensburg
      KlickTipp
    • R-A-V schrieb:

      Und da kommt dann der Faktor Zeit ins Spiel.
      So ein Auto brennt in 5 bis 10 Minuten locker ab. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es ehrlich gesagt Wasserverschwendung denn zu retten ist da eh nichts. Was das Feuer nicht schafft, schafft dann das Wasser. Ein äußerlich unversehrtes E-Auto ist dann Kernschrott.

      Es ist und bleibt ein Problem.
      Aus meiner Sicht nur lösbar wenn die Technik Akkus baut die Reaktionsfall darauf reagieren und die defekten Zellen isolieren und kühlen.
      Zu retten ist da von Anfang an nichts mehr. Wenn die Akkus zünden, dann heftig. Es geht darum, weiteren Schaden von der Umwelt fernzuhalten. Sei es durch Hitzeeinwirkung oder Schadstoffeintrag. Und natürlich Bergung der evtl. Opfer (auch Tote müssen geborgen werden...), sofern irgendwie noch möglich.