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Famlienwohnwagen - neu oder gebraucht? Qualitätsunterschiede der Hersteller

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    • Famlienwohnwagen - neu oder gebraucht? Qualitätsunterschiede der Hersteller

      Hallo miteinander!

      Wir sind eine junge Famlilie (Mama, Papa, zwei Töchter im Alter: 2 und 1) und spielen mit dem Gedanken, einen Wohnwagen anzuschaffen. Die letzten Wochen habe ich mir täglich den Kopf zerbrochen, viele viele Forenbeiträge gelesen und Zeitschriften / Prospekte durchstöbert.

      Folgende Daten sollten es eigentlich sein:

      Breite: 2,30 m
      zul. Gesamtgewicht: 1500 kg (wegen Auto und Führerschein)
      Etagenbett
      franz. Bett - wegen Stauraum und Gewichtsverlagerung am liebsten ein Querbett
      1 Sitzgrupe, die nicht als Bett umgebaut werden muss
      Baujahr ab ca. 2010

      ... das war es auch eigentlich schon. Natürlich finde ich auch Sachen wie Heckgarage, Mover und Klima toll, sehe ich aber nicht als Muss an. Eine Anti-Schlinger-Kupplung sehe ich als Selbstverständlich an.

      Ursprünglich war ich beim Gedanken, eine Gebrauchten zu kaufen. Unser ursprüngliches Budget war bei 10.000 € angedacht, aber bei der aktuellen Zinslage gibts ja ordentliche Finanzierungsmöglichkeiten. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass gerade die Gebrauchten mit Etagenbett (also Familientauglich) überteuert sind, wenn ich das mit Neu-oder Jahreswagen (ggf. Mietwohnwagen) vergleiche. Die Preise liegen im Umkreis von ca. 200 km grob bei 12.000 Euro... wohlgemerkt für ein fast 10 jahre alten Wohnwagen. Hingegen bekomme ich eine Neuwagen mit den o.a. Kriterien ab 16.000 €. Das sind häufig Weinsberg oder Bürstner Premoio Life usw.

      Meine Fragen: Ist es sinnvoll, sich einen 10 Jahre alten Hobby, Knaus, LMC, Hymer oder Tabbert etc. zu kaufen, wenn ein neuer Weinsberg lediglich 4.000 € teurer ist? Die Frage meine ich vor allem im Bezug auf die Qualität und Verarbeitung... ich möchte den Wohnwagen ja mindestens die nächsten 10 - 15 Jahre fahren bzw. nutzen (wahrschinlich 3 mal im Jahr... eine Woche Ostern, 2 Wochen Sommerurlaub, eine Woche im Herbst...). Die meiste Zeit des Jahres soll er unter einem Carport stehen.

      Wie sind die Meinungen?
    • Jack Malloy schrieb:

      Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass gerade die Gebrauchten mit Etagenbett (also Familientauglich) überteuert sind, wenn ich das mit Neu-oder Jahreswagen (ggf. Mietwohnwagen) vergleiche.
      Da gibt es nichts hinzuzufügen. Das ist so.
      Wenn du kein so großes Budget hast, mit Gewicht und Größe auch beschränkt bist, schau dich doch mal bei den leichtern und auch günstigeren Marken wie Sterckemann, Caravelair, Weinsberg, Adria, Dethleffs C´go etc. um. Einen Neuen könnt ihr dann nach eurem Belieben bestellen und mit der zur Zeit günstigen Finanzierung wird der nicht sehr viel teurer sein wie ein Gebrauchter.
    • Die Frage neu oder gebraucht kann pauschal nicht beantwortet werden.

      Wenn ich es richtig verstanden habe, wollt ihr Camping erst mal ausprobieren. Wie wäre es dafür ein oder zweimal einen Wohnwagen zu mieten. Entweder ihr stellt fest, Camping ist nichts für euch, dann habt ihr nicht viel Geld in den Sand gesetzt. Oder ihr seid begeistert. Dann steht einem eigenen Wohnwagen nichts entgegen.

      Gebrauchte Stockbetten- Wohnwagen waren schon immer relativ teuer. Lassen sich aber auch gut wieder verkaufen.

      Ich selber würde keinen gebrauchten Wohnwagen mehr kaufen. Der Vorbesitzer von unserem ersten hatte einfach zu viele Spuren hinterlassen. Der nächste war dann ein Neuwagen. Und falls es nochmal einen anderen gibt, wird der auch wieder ein neuer sein.

      Es gibt aber natürlich auch viele, die mit einem gebrauchten glücklich werden.
    • Hallo!

      Alles was du so schreibst haben wir auch durch.

      Im Sommer 2017 haben wir entschieden einen Wohnwagen zu kaufen. Budget war mit 12000 Euro angesetzt, da wir auch ein anderes Auto benötigt haben.

      Wir haben uns nach Gebrauchtwägen umgesehen, da wir aber absolute Anfänger waren wollten wir nicht von privat kaufen, schien uns zu risikoreich irgendetwas zu übersehen.

      Wir haben auch zeitweise mit dem Gedanken gespielt neu zu kaufen, da der Preisunterschied wirklich nicht so groß ist. Schlussendlich haben wir einen 8 Jahre alten Wohnwagen für 10.900 Euro gekauft.

      Wir waren zufrieden, er hat uns gut gefallen. Nach einem Hagelschaden letztes Jahr im Juni hat sich jedoch herausgestellt dass er Vorschäden hatte, wovon wir jedoch nichts wussten. Nach einigem hin- u her haben wir den Wagen zurück gegeben und doch einen Neuwagen bestellt. Seit März haben wir nun einen Bürstner Premio 495 TK, dieser hat den von dir genannten Grundriss mit Stockbetten und Querbett. Wir sind zufrieden mit unserer Wahl.

      Ich würde keinen Gebrauchten mehr kaufen. Wir haben einige Extras mitbestellt auf die wir sonst hätten verzichten müssen. Und bei den Preisen für Gebrauchte “rechnet“ es sich meiner Meinung nach auch aktuell nicht.
    • Hi,
      ich sehe es ähnlich. Vielleicht ist für euch auch folgendes überlegenswert: Kauf eines noch älteren noch günstigeren Wagen zum probieren. Den nutzt ihr dann 2 bis 3 Jahre und findet heraus was ihr eigentlich haben wollt. Dann bestellt ihr euch euren Traumwagen. Zu beachten ist auch, dass insbesondere kleine Kinder gern mal Dreck, Kratzer etc. am und im Wagen machen. Das kann bei einem Neuwagen ärgerlich sein.
    • Hallo!

      Vielen Dank für die Antworten. Das mit dem Budget von 10.000 Euro war die erste Idee... Ich meinte eigentlich mit meinem Beitrag, dass ich dafür keinen Gebrauchten in dem Zustand bekomme, wie es mir gefällt, da die bei 12.000 Euro losgehen.. Aber da Neuwagen ab 16.000 Euro zu bekommen sind, würde ich gegebenfalls mein Budget um 6.000 Euro erweitern.

      Vor dem Hintergrund, dass die Anschaffung mindestens 12 Jahre halten soll, war meine Frage nach der Qualität der Marken gestellt. Hält ein neuer Weinsberg die nächsten 12 Jahre genauso/besser/schlechter als ein bereits 10 Jahre alter Fendt und rechtfertigt dass dann den Mehrwaufwand von 3.000 Euro. Anderherum: Warum ist ein 10 jähriger Fendt lediglich 3.000 Euro günstiger als ein neuer Weinsberg...?

      Natürlich lässt sich das Rad dann noch weiter drehen: Macht dann widerum die Anschaffung beispielsweise eines Hobby für 20.000 Euro mehr Sinn, weil die Qualität noch besser oder der Wiederverkaufswert noch höher ist.
      Fragen über Fragen, die ich eingentlich nur für mich selbst beantworten kann. Aber in so einem Forum erhofft man sich vielleicht den einen Gedanken oder den einen Beitrag, bei dem es bei mir dann "Klick" macht und mir zu einer Entscheidung verhilft.


      Wir haben EIGENTLICH schon vor, vorher einen Mietwagen zu nehmen und Camping mit Kleinkindern zu testen. Ich selber war bis vor 10 Jahren regelmäßig campen, meine Frau hat keinerlei Erfahrung.

      Allerdings gucke ich halt jetzt schon viel in der Hoffnung auf ein Schnäppchen bei Mobile.de, Caraworld oder ebay Kleinanzeigen -> ob neu oder Gebraucht muss ich für mich noch rausfinden :)

      Viele Grüße!
    • Hallo

      Bitte nie vergessen......……...

      Auch wenn mancher meint es wäre nicht viel Wert da man jährlich eine Dichtigkeitsprüfung machen muss.

      Aber so eine Dichtigkeitsgarantie bei einem Neuwagen kann einen schon von bösen Überraschungen schonen.

      Bei Weinsberg aktuell sogar 10 Jahre.

      Wenn man bedenkt was man heute für ein 10 Jahre alten Wagen zahlen muss :thumbdown:

      So behält man ein Neuwagen 10 Jahre mit weniger Sorgen und verkauft den relativ gut.

      ………….. und ja irgendwann mag der Boom rum sein.

      Aber meiner ist jetzt auch schon über 7 Jahre alt und da waren beim Neukauf die Gebrauchtwagenpreise genauso verrückt :thumbdown:

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Jack Malloy schrieb:

      Folgende Daten sollten es eigentlich sein:

      Breite: 2,30 m
      zul. Gesamtgewicht: 1500 kg (wegen Auto und Führerschein)
      Etagenbett
      franz. Bett - wegen Stauraum und Gewichtsverlagerung am liebsten ein Querbett
      1 Sitzgrupe, die nicht als Bett umgebaut werden muss
      Das wird dann auf einen Caravan mit Familiengrundriss rauslaufen.

      Neben den deutschen Anbietern gibt es aber auch noch die Franzosen.
      Schau doch mal bei Caravelair und Sterckeman vorbei, bei euren Grunddaten, insbesondere dem Gesamtgewicht, wären folgende Wägen interessant:
      Caravelair Antares Style 466 Family // Sterckeman Starlett Comfort 470PE Kids
      Caravelair Antares Style 476 Family // Sterckeman Starlett Comfort 476PE Kids
      Beide Caravans bieten genug Zuladung (bei 1500kg) und erfüllen die anderen Voraussetzungen. Sollten Sie preislich noch zu hoch liegen, so kann man auch bei Caravelair / Sterckeman unter "Alba" bzw. "Easy" schauen (das wäre die Reihe darunter).

      Der kleinste, der Caravelair Alba 426 Family liegt neu bei 15000€. Je nach Region findet man den Caravelair Antares 466 auch schon für 2000€ mehr, dann auch inkl. Vorzelt. Da würde ich keinen gebrauchten Caravan nehmen.
      Wenn man etwas schaut, kann man auch noch ein Schnäppchen aus dem Vorjahr (Modelljahr 2019) erwischen.


      LG
      Mi-go
      Auszeit
    • Vielleicht mal nach einem Mietrückläufer schauen. Noch besser den erst mal mieten und dann eventuell kaufen.
      Die Miete kann vielleicht der Händler dann bei Kauf verrechnen.
      Einfach mal mit ihm reden.

      Wenn deine Frau noch nie campen war, dann ist die Mietversion sowieso vernünftiger. Der Campingvirus ist nicht zwingend ansteckend
      und wenn es ihr so gar nicht gefällt, habt ihr viel Geld ausgegeben.

      Noch ein Tipp. 1.500 kg hört sich erst mal nach viel an. Kommt aber auf das Leergewicht des Wohnwagens an.
      mit 150kg Zuladung kannst du vergessen. Reicht niemals für 4 Personen. noch nicht mal für zwei.
      300kg solltest du mindestens haben und selbst dies ist an der unteren Grenze.
      Schließlich kommen noch Stühle, Tisch, Geschirr, Klamotten, Grill, Spielsachen und tausend weitere Sachen hinzu und bis du schaust, hast du überladen.
      Von solchen Späßen wie Mover, Klima, Fahrräder usw. ganz zu schweigen.


      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Wir haben gerade zum zweiten mal einen Familienwohnwagen verkauft. Und beide male haben wir dabei trotz mehrjäriger Nutzung kein Geld verloren.

      - WIr hatten beide Wagen als gute, junge Rückläufer aus der Vermietung gekauft.
      - Dabei gibt es Rabatt von ca. 15-20% auf den Listenpreis.
      - Nach ca. 4 Jahren, also noch innerhalb der DIchtigkeitsgarantie haben wir beide Wagen wieder verkauft.
      - Das Geld, was wir für einen Wagen aus der Vermietung gezahlt hatten, gab es fast auf Heller und Pfennig zurück.

      Mein Fazit:

      Wenn man günstig kauft und ein bisschen Glück hat, ist das Geld nur geparkt.

      Zwei Beispiele:
      Du kaufst einen wenige Monate alten Wagen. Z.B. für 16.000,-€. Nach zehn Jahren verkaufst Du wieder für 12.000,-€ Der Wagen hat Dich neben dem Unterhalt 4000,-€ gekostet.
      Oder:
      Du kaufst einen 10 Jahre alten Wagen für 12.000,-€ und kannst Diesen nach weiteren 10 Jahren wohl nur noch verramschen. Kostet also mehr....

      Der Tipp mit den leichten Wagen ist auch schon richtig.
      Sterckeman / Caravelair wären auch bei mir erste Wahl. Die Wagen sind im besten Sinne sehr unauffällig.

      Falls Du aus dem Westen der Republik kommst sei hier: caravancampercenter.nl/ genannt.

      Dieser Händler verkauft jedes Jahr Ende Oktober die Mietflotte der RENTAC.NL ab. Dabei dürften diesmal mehrerer Caravelair und vielleicht auch zwei Knaus 500 fdk sein.
      Zu diesem Händler lohnt sich auch eine weite Anreise. Kompetent, freundlich, gute Werkstatt. DIe angebotenen Preise sind verbindlich.

      Wendel.
    • Hallo!

      Danke für die Antworten und Tipps. Der Caravelair bzw. der Sterckeman sind sicherlich nicht schlecht, wirken aber auf mich etwas kurz geraten für einen Familienwohnwagen... ist nur ein Eindruck. Der Weinsberg 480 QDK macht von den Fotos her einen "erwachseneren" Eindruck.

      Das mit den Mietrückläufern ist auch eine gute Idee!

      Eine Entscheidung ist auf jeden Fall noch nicht gefallen. Ich werde mir "den Markt" noch einige Wochen oder Monate anschauen. Hab ja schließlich kein Zeitdruck.

      Viele Grüße
      Jack Malloy
    • Wie so viele wollte ich mir vorein paar Jahren auch was gebrauchtes anschaffen.

      Nachdem ich dann gesehen habe in welchen Preisregionen akzeptable gebrauchte anfangen ist es ein neuer geworden!

      Mietrückläufer waren damals teurer als neue minus Händlernachlass

      Mieten hat sich gar nicht gerechnet, 3 Wochen Miete (Ferien) wäre teurer gewesen als der Verlust bei Neukauf und sofortigem Wiederverkauf.

      Geh mal auf eine Messe (Caravansalon) und schau mal in die Wohnwagen hinein, dann siehst du wo der Preisunterschied liegt.

      Gruß
      Ralf
      Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
      James Patterson in "Alex Cross - Blood"
    • RaBuCamper schrieb:


      ...
      Geh mal auf eine Messe (Caravansalon) und schau mal in die Wohnwagen hinein, dann siehst du wo der Preisunterschied liegt.

      Gruß
      Ralf
      Hallo Ralf!

      Danke für deine Antwort! Was meinst Du mit Preisunterschied? Die Qualität zwischen der "Einstiegsklasse" und den "Premium"-Herstellern?
      Das ist mir wohl bewusst. Die Preisunterschiede müssen halt Ihre Rechtfertigung haben. Und ich muss mit der "Minderqualität" leben können.
    • Genau, die Unterschiede zwischen Einsteiger und Mittelklassewagen.
      Manchmal fehlen sogar essetielle Dinge wie eine Therme. Wenn du alles als Zubehör orderst bist du kaum noch günstiger als bei einem höherwertigen der alles drin hat.

      Und die Hersteller haben ja auch verschiedene Linien, wenn du Dethleffs nimmst, dann siehst du erhebliche Unterschiede zwischen C'go; C'Joy und Camper oder Nomad.

      Der Markt ist groß und unübersichtlich, die Hersteller sparen gern an Stellen die man nicht so leicht sieht. Daher mein Tip sich alles im Original anzusehen und dann zu entscheiden was für dich persönlich tolerabel ist und was nicht.

      Gern sind auch die Betten zu kurz, die Toilettenräume zu klein um die Türe beim Geschäft zu schliessen, die Sitzpolster zu dünn um länger als 5 min drin zu sitzen,.......
      Und das nicht nur bei Einsteigermodellen .....

      Und bei der Berechnung nicht die Folgekosten vergessen: Zelt, Geschirr, Grill, Versicherung, Unterstellplatz,mehr Urlaube als bisher,.....

      Mein Fazit war neu kaufen, mit fairem Nachlaß.

      Gruß
      Ralf
      Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
      James Patterson in "Alex Cross - Blood"
    • Das Gewicht beachten !!

      Manche Hersteller nehmen es nicht so genau und die Gewichte sind mit 5% Toleranz zu betrachten.

      Auch sind bestimmte Grundrisse Deichsellastiger vom Gewicht her.

      Viel Stauraum im Bug + Gaskasten ist oft schnell das Maximum erreicht.

      Wenn das Auto eine hohe Stützlast hat nicht unbedingt ein Problem.

      Aber manche Autohersteller meinen ja 75 KG und weniger reicht.

      Meiner Meinung nach nicht genug für jeden Wohnwagen.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Das mit dem Wiederverkaufswert stimmt auf jeden Fall - wir haben unseren mit 6 Jahren gekauft und nun mit 12 verkauft und der Verlust hielt sich über die Jahre wirklich in Grenzen.

      Jetzt haben wir uns einen Vermietrückläufer bestellt (wird noch eine Klima eingebaut, die ich auf einígen eher baumfreien Plätzen unverzichtbar halte.... bzw. da wir auch im Wohnwagen kochen wird es da auch schnell warm und dunstig) und neuer Tüv mit Gasprüfung gemacht.

      Mit Weinsberg haben wir auch mal geliebäugelt, teils waren aber hier die Betten etwas kurz (unsere Kinder sind schon etwas größer...) und vor allem störten mich die dunklen Möbel. So ein Caravan ist eben nicht riesig und wenn dann alles eher noch finster ist, ist eben einfach drückend.

      wir hatten ja vorher auch einen Wohnwagen aus dem leicht und billig Segment (Eifelland) war qualitativ wirklich okay...
      Nun hatten wir nach einem Schaden einen Mietwohnwagen von Fendt - der war nicht toll verarbeitet, neben dem Waschbecken quoll die Dichtmasse heraus, ebenso außen an den Verbindungen Seite und Front...
      Genauso so ein sehr junger gebrauchter (1 Jahr) aus Privatbesitz aus... ach ja und die Klima im ausgeliehenen Fendt funktionierte auch nicht :( (und der Wagen wurde am Tag der Abholung vormittags zugelassen) Einzelne Klappen muckten da schon beim Öffnen und schließen. Außerdem störte mich die Einheit von Herd und Spüle - ich war bestimmt nicht die erste, die beim Kochen ihren zum Glück noch feuchten!! Spüllappen angekokelt hat, weil die Ablage direkt neben dem 3. Kochfeld liegt (und das Mittlere eigentlich bei einem großen Topf links eher schlechter nutzbar ist, aber das hab ich dann im folgenden gemacht, bevor nochmal etwas an- oder gleich abbrennt. - Faktisch also nur ncoh 2 Kochstellen (ja, das reicht, aber einen Wohnwagen der Premium-klasse stelle ich mir anders vor.)

      Beim Händler sind wir nun durch verschiedene Hobby/Bürstner und Caravelair gelaufen - der Hobby macht zweifellos optisch das meiste her... allein schon von außen aber Bettbreiten von gemessen !!! 102 am Fußende eines Doppelbettes und zwar Einstiegsplatz am Fußende, der aber total verbaut war (Bodenschiene in diesem Bereich, dann ein Minischrank und oben eine sinnlose Ablage...) waren lauter k.o. Kriterien. (und das dann bei einem 2,5 m breiten Wagen, was wir eigentlich auch eher nicht wollten.)
      Der Bürstner 495 TK hätte uns gut gefallen - Stand jetzt aber für ca. 18.900 € beim Händler (neu nur mit so "Paketen", die eigentlich unerlässlich sind...) wie Antischlingerkupplung, 2 Steckdosen mehr oder Warmwasser/Umluft... und da kam uns noch ein günstigeres daher: der Caravelair Antares 496 family

      Der Caravelair hat schlechte Matratzen - die Polster der Sitzgruppe sind okay, aber die Matratzen der Betten werden wohl ersetzt, denke ich, das war einfach "Schaumstoff"
      Aber von den Klappen, Dichtungen usw. wirkt er wirklich gut verarbeitet.
      Ja auch hier haben wir undurchdachte Elemente gefunden (wie ein Papprohr der Umluftanlage MITTEN UNTEN durch den Küchenschrank... aber da kommt eben noch ein Zwischenboden rein.

      Und ein fahrfertiges Gesamtgewicht von ca. 1098 kg (und ja, das mit den 5 % steht bei uns auch so drauf - nunja, das wären dann ca 1153 kg... wenn man wie bei euch auf 1500 kg auflastet sind das 350 kg Zuladung, da passt schon was rein...

      Allerdings haben wir damals auch bewusst einen gebrauchten gekauft, der nicht gigantisch teuer war, weil wir sagten, den bekommen wir nach 1-2 Jahren auch wieder für "ähnliches" Geld los, wenn wir feststellen, das ist dann doch nichts für uns.
      Deshalb fände ich den Tipp mit dem Probecampen gar nicht so schlecht... hab jetzt auch immer wieder Wohnwagen gesehen, die 1-2 Jahre alt verkauft wurden, weil die Besitzer (oder einer davon) eben Camping doch nicht so toll fanden, weil z. B. die Frau Angst vor den Kriechtieren aller Art hatte, die beim Camping immer noch mal viel näher sind, als im 4. Stock eines Hotels... :D oder auch so ein Argument, mal 2 Wochen lang das Essen einfach hingestellt bekommen und sich um nichts kümmern müssen (es kommt weder jemand zum Bettenmachen noch zum Kehren vorbei ...) Oder einfach jedes Mal Schweißausbrüche beim Fahren hatten, weil das einfach schon eine gewisse Länge/Breite hat... und die Fahrt je nach Ziel auch nochmal einige Stunden länger dauern kann.

      Bin mal gespannt auf die Entscheidung - unsere war gestern wirklich sehr spontan, weil wir hinein gegangen sind und es einfach gepasst hat!

      LG Irina
      viele Grüße aus (gerade-noch!)Franken,

      Irina

      :0-0:
      Endlich! - neuer Caramelli am Haken
    • Hallo Irina!

      Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

      Da wir uns bisher nicht entscheiden konnten, haben wir die Suche vorerst eingestellt... wir wollen dann tatsächlich im nächsten Frühjahr einen Wohnwagen mieten um zu schauen, ob campen was für uns ist. Das ist zwar nicht ganz billig, aber das mit den Preisen für einen Gebrauchten ist ebenso weiterhin erschreckend. Nur mal so zur Einschätzung: Ich habe bei Ebay Kleineinzeigen eine gespeicherte Suche mit "Etagenbett" im Bereich "Wohnwagen" (ab Bj. 2010, Umkreis 200 km, usw...). Solche Anzeigen haben sich nach nichtmal 24 Stunden über 400 Personen angesehen. Günstige Angebote sind häufig nur einige Stunden im Netz. Es ist als Käufer ein wenig frustrierend.

      Die Caravelair und Sterkeman machen auf den Fotos im Internet schon was her... im Umkreis von 90 km ist leider kein Händler. Bei Gelegenheit schaue ich mir die an. Was mich bei den aktuellen Modellen stört, dass die Länge der Wohnwagen häufig lediglich bei ca. 6,50m ist... das sieht so "unfertig"/"unausgewachsen" aus (Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll). Ich muss es mal live sehen.

      Habe allerdings mittlerweile erfahren, dass mein Touran sogar bis 1800 kg ziehen darf (bis 8% Steigung... Das sollte für die Küstengebiete in NL, DK und D reichen). Außerdem gab es 2013 Änderungen bei den Führerscheinregelungen: Das Leergewicht meines Autos (aktuel 1540kg) muss nicht mehr größer sein als das zGG des Wohnwagens, das ist schonmal ein Vorteil. Werde also den B96 Führerschein machen und meine bisherige Suche (zGG 1500 kg) auf maximal 1.800 kg erweitern. Vielleicht ist es bei der "Schnäppchen-Findung" hilfreich.

      Viele Grüße!
    • Jack Malloy schrieb:

      Habe allerdings mittlerweile erfahren, dass mein Touran sogar bis 1800 kg ziehen darf (bis 8% Steigung... Das sollte für die Küstengebiete in NL, DK und D reichen). Außerdem gab es 2013 Änderungen bei den Führerscheinregelungen: Das Leergewicht meines Autos (aktuel 1540kg) muss nicht mehr größer sein als das zGG des Wohnwagens, das ist schonmal ein Vorteil. Werde also den B96 Führerschein machen und meine bisherige Suche (zGG 1500 kg) auf maximal 1.800 kg erweitern. Vielleicht ist es bei der "Schnäppchen-Findung" hilfreich.
      Achte aber bitte darauf, dass Gesamtgewicht Anhänger plus Gesamtgewicht Zugfahrzeug (es gilt das amtlich eingetragene) nicht über die 3,5 Tonnen bzw. 4,25 Tonnen (B96) kommen darf.

      Weiter solltest du prüfen, wie hoch das Zuggesamtgewicht deines Tourans sein darf (steht wahrscheinlich auf dem Aufkleber in der Beifahrertüre am B-Holm). Die 1800kg Anhängelast (bei 8%) plus die ??? Gesamtgewicht des Touran düften UNTER dem Gesamtzuggewicht liegen.
      Folglich musst du rechnen:
      Zuggesamtgewicht minus Anhängelast gleich maximales Gewicht Touran
      ODER
      Zuggesamtgewicht minus Gewicht Touran gleich maximales Gewicht Anhänger.


      Wenn du die Gewichte vom Touran nachreichst, kann ich das gerne genauer ausführen (falls Bedarf besteht).


      LG
      Mi-go
      Auszeit