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Habt ihr eine Hundekrankenversicherung ? Erfahrungen ?

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    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Das ist eine schwierige Frage. Ich habe keine, da auf konkrete Anfrage für meinen damaligen Welpen eine OP-Versicherung über 60 Euro im Monat gekostet hätte. Zurück blickend nach 12 Jahren hätte es sich eventuell gelohnt. Mittlerweile sind über 10.000 Euro außerplanmäßige "Reparaturen" angefallen... aber 12x12x60 = auch eine Menge Geld...

      Ich denke, ich habe da enorm Pech gehabt, aber die Boxerin ist jeden Cent Wert und ich habe nie gezögert.
      _________________
      Tempus fugit...

      I believe I spider.
    • Ich denke, es ist sinnvoller den Beitrag den man für die Krankenkasse zahlen würde zur Seite zu legen. Gerade weil die eben oft auch gar nicht übernehmen.
      Außer man schließt die Versicherung sofort ab, wenn der Hund noch jung ist, kommt man ohnehin kaum noch in eine rein.
      Hymer Eriba Nova 340 BJ 1973
    • Moin,

      wir haben ausschließlich eine OP-Versicherung abgeschlossen. Die liegt für unsere Neufundländerdame bei unter EUR 20,- im Monat.

      Unser TA hat uns dahingehend geraten eine reine OP-Versicherung abzuschließen, da die Häufigkeit bei großen/schweren Rassen für Bänderriss/Kreuzband/... überproportional hoch ist.

      Eine echte Krankenversicherung war uns zu teuer. Da wir mit unserer Ersthündin bisher den TA nur zur Impfung aufsuchen mussten (und 1x Säugeleistentumor), hätte sich die Police nicht gerechnet. Wir hoffen, dass wir mit unserer Entscheidung für die OP-Versicherung richtig gehandelt haben. Ein Kompromiss eben.

      LG
      Lukas
      Wer den Kopf über der Suppe lang genug schüttelt, wird ein Haar darin finden...
    • Vielen Dank !!

      Da unsere Hündin ein Zwergschnauzer - Terriermix ist würde er aktuell knapp 20 Euro kosten in der Petplan Basic mit dem Alter von 6 Monaten.

      Kündigen könnte man jährlich.

      20% hätte man Selbstbehalt bis 3000 Euro insgesamt.

      Hintergrund wäre zumindest für den Anfang da das Tier aus dem Tierschutz aus Rumänien kommt eventuelle noch unbekannte Krankheiten abzusichern.

      Geimpft,gechipt und als Gesund ist er per Gesundheitspass ja - aber Erbkrankheiten sind natürlich nicht ausgeschlossen da unbekannt.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Wir haben seit Jahrzehnten fünf Hunde (2x Rauhaarteckel, 1x Münsterländer, 2x Deutsch Drahthaar) und keine Hundekrankenversicherung. Da unsere Hunde als Jagdgebrauchshunde eingesetzt werden, wer eine Versicherung eh schwierig.
      Bei über die vielen Jahre gesehen mittlerweile 15 Hunden hatten wir bisher nur 2 nennenswerte Tierarzteinsätze - eine Op einer 6jährigen Teckeldame wegen Dackellähmung (Bandscheibenvorfall), es wurde 3 Bandscheiben entfernt - Kosten rund 1.400 Euro.
      Und ein Münsterländer mit gebrochenem Bein, nachdem er von einem Pferd getreten wurde - rund 900 Euro.
      Sonst war ausser ein paar kleineren Blessuren nichts weiter.
      Viele Grüße, Tom
      ..
      "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!"
      (Hoffmann von Fallersleben)
      "Es ist nicht reicher, wer mehr hat, sondern derjenige, der weniger braucht."
      (unknown)
      ..
      2017:
      CP L'Albanou, CP L'Amfora, CP Le Clos du Rhône, CP Les Pinèdes, CP Le Rossignol, CP Airotel Le Puits de l'Auture, CP Le Paradis, CP Bonporteau, CP Parc des Maurettes, CP Den Molinshoeve
      2018:
      CP Municipal de Loupian, CP Bagatelle, CP Le Neptune, CP Les Tropiques, CP Blue Bayou, CP du Port d'Arciat, CP Le Rivage, CP des Chevrets, CP Lakolk, KNAUS CP Oyten, CP de l'Ile Verte, CP Le Moulin de Kermaux
      2019:
      CP Trittenheim/Mosel; SP Pocking, CP Nordsee/Büsum, CP Lakolk Strand-Rømø/DK, CP Rangau, CP Bad Griesbach, CP Fährhaus Melk/A, CP Mesteri/H, ThermalCP Papa/H, CP Heviz/H, CP Putterersee/A, CP Paartal, SP Weingut Bornerhof
    • Es ist wie immer bei Versicherungen. Hat man sein oder des Hundes Leben nichts, hat man "umsonst" Beiträge geleistet. Ist eine oder mehrere OP´s notwendig oder hat der Hund eine chronische Erkrankung, wird man froh sein, eine Versicherung zu haben. Für die Risikoabschätzung ist aus unserer Sicht (nach vielen Erfahrungen) mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll.

      Nach Uelzener haben wir beste Erfahrungen mit der Agila gemacht. Die Vollkrankenversicherung kostet 60 € mtl. bei noch jungen Hunden. Eine OP kann schon mit CT mehrere 1000 € kosten.

      Vergleicht die Bedingungen. Eine jährliche Schadensobergrenze ist nicht empfehlenswert. Wenn Ausland für Euch wichtig ist auch prüfen, ob die Kosten auch im Ausland übernommen werden. Da die Agila im Rahmen der OP-Versicherung keine bildgebende Untersuchungen wie CT vor der OP zahlt, ist die Krankenversicherung besser. Nach unseren Erfahrungen mit diversen OP´s eine sinnvolle Investition.

      Entscheiden muss das jeder für sich selber.
    • Ob eine Versicherung sich wirtschaftlich "gelohnt" hat, weiß man immer erst am Ende der Laufzeit. Man muss das entweder finanziell/wirtschaftlich rechnen können - das klappt meist nichtmal bei Rentenversicherungen und Geldanlagen verlässlich - oder auf seinen Bauch hören.

      Der "Preis" einer Risikoversicherung (und das ist die KV für Hunde) ist der, dass man sie im Glücksfall umsonst abgeschlossen hat. Ich habe auch eine Lebensversicherung, Haftpflicht, Vollkasko, Wohngebäude, Berufsunfähigkeitsversicherung, (...) und hoffe, dass diese niemals zahlen müssen ;)

      Die Gegenfrage: Wärst Du in der Lage einen vierstelligen Betrag adhok für eine Behandlung beim TA aufbringen zu können? Sprich doch mal mit deinem TA, welche Rechnungssummen so auf einen Schlag maximal ausgestellt werden. Denn bei einem bin ich mir auch sicher: Hast Du einen "Montagshund", der Dauergast beim TA ist, wird die KV dich als Kunden bald loswerden wollen. Kündigungsrecht ist eben nicht nur das Recht des Kunden... Du sicherst aus meiner Sicht also das Horrorszenario einer erheblichen, einmaligen Rechnung und dessen Anschlussheilbehandlung (Reha, sofern abgeschlossen) ab. Alles andere halte ich für Augenwischerei. Vielleicht liege ich aber auch falsch mit meiner Mutmaßung.

      Daher unsere Entscheidung zur OP-Versicherung. Es ist letztlich eine Ratenzahlung einer OP im Voraus, ohne Gewissheit, dass die OP jemals stattfinden wird.

      LG
      Lukas
      Wer den Kopf über der Suppe lang genug schüttelt, wird ein Haar darin finden...
    • Vielen Dank !!

      Nach vielem suchen im Netz habe ich diese gefunden barmenia-direkt.de/produkte/ti…=5d740f023676d515743f86f4

      Als Kombi könnte ich mir noch die Petplan Basis vorstellen die knapp 20 Euro kostet .

      Dann wären es um die 37 Euro im Monat.

      Logisch kann man sich streiten ob es sein muss.

      Aber das hatten wir auch schon bei Zusatzversicherungen bei unseren Kinder.

      Ich dachte auch das ist quatsch ………….

      Aber meine große hat jetzt fast jährlich eine neue Brille und die zahlen jedes mal nur dafür den Jahresbeitrag zurück.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Eine Frage, die vermutlich jeder nach seinen Bedürfnissen, anders beantworten wird.

      Wir haben zwei Jagdgebrauchshunde. Jagdunfall schliessen die meisten Versicherungen von vornherein aus.

      Krankenversicherung mit 100% Leistung und ohne jährliche Höchstsumme würden uns 54,90, bzw. 64,90 Euro monatlich kosten Das sind aufgerundet 120 Euro im Monat, macht im Jahr etwa 1400 Euro. Nélè wird jetzt im Oktober sechs, Bavaria-Blue im November drei.
      Gesparte Prämien bisher (9x1400) also über 12.500 Euro nur für die beiden. Jedes Jahr kommen weitere 1400 dazu. Von den anderen Tieren davor gar nicht mit eingerechnet.

      Bleibt die weitere Frage, kann man sich im Notfall eine OP mit 5.000 Euro leisten. Hat man diese Rücklagen, oder kann diese immer sicher auftreiben.

      In den letzten 30 Jahren haben wir jedes Monat eine kleine Summe beiseite gelegt.

      Selbst wenn wir erst jetzt beginnen würden, wären das bereits nach einem Jahr weit über 1000 Euro die da auf dem Konto sind.

      Wer sich eine KV überlegt, sollte zumindest darüber nachdenken ob er in der Lage wäre die nächsten 3 Jahre für eine OP von 2500 aufkommen kann.
      Dann einfach mit dem Ratensparen der Versicherungssumme beginnen.
      Denkt daran eine vermeintlich "günstige" Versicherung, die dann nur 80% der Kosten trägt, oder bei 3000 Euro Höchstbetrag die Zahlung einstellt, oder gar "nach 4 Jahren Beitrag ohne Schadensfall verzichten wir auf unser Kündigungsrecht" wirbt, kann man verzichten.
      Für so eine OP Versicherung um 20 Euro je Monat und Tier, ist jeder Cent rausgeworfen.

      Selbst wenn ich nur 25 Euro je Tier und Monat wegsparen kann, wären das 300 Euro je Tier im Jahr.
      Selbst dann hat sich da bereits nach wenigen Jahren eine ausreichende Summe angesammelt.

      Natürlich gibt es auch Ausnahmen undFälle, in denen ist so eine Versicherung die bessere Wahl.

      Wenn die Besitzer klamm sind und sicher keine 3000 Euro zahlen können, aber der Hund häufig Unfälle hat, oder wenn man keinen kurzfristigen Kleinkredit bekommt und auch sonst nichts zum verpfänden hat.
      Aber da dürfte in den meisten Fällen schon vor der Haustier Anschaffung manches nicht in Ordnung gewesen sein.

      Sind die Tiere gesund und jung, dann jeden Monat den Beitrag der Versicherung wegsparen.
      Das ist fast immer günstiger und besser.
      Wichtig dabei ist nur, wirklich jeden Monat wegsparen und die Rücklagen nicht für irgend etwas Anderes ausgeben.

      Dann klappt's auch in der Regel ohne Versicherung.
      H07BQ-F 3G 2,5 mm2 :0-0: , das Kabel für Camper.
      - Alles Andere ist Spielzeug. :undweg:
    • Vielen Dank !

      Ja ich habe jetzt leider in vielen Bewertungen gelesen das wenn die Versicherung mal richtig zahlen muss sehr gerne gekündigt wird ;(

      Das macht es natürlich schwierig.

      Ein junger Hund wird ja vermutlich nicht so schnell krank.

      Ich glaube die OP Versicherung im Link oben ( Barmenia) wäre eventuell noch das einzig sinnvolle aber auch hauptsächlich deshalb da keine Selbstbeteiligung und kein Höchstbetrag festgesetzt ist.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Die Frage ist letztlich, ob man im Falle einer notwendigen OP einfach mal ca. 2000€ für den Liebling aufbringen kann.
      Ich bin der Meinung, dass das immer geht.
      Ich musste bisher zweimal eine OP bei meinen Hunden bezahlen und war damals wirklich knapp bei Kasse, aber das Geld, einmal 1900 DM und einmal 1400€ habe ich dennoch irgendwie zusammenbekommen.
      Hätte ich über all die Jahre eine Krankenversicherung für meine Hunde gehabt, wären die OPs sicher leichter finanzierbar gewesen, ich hätte aber über die Jahre deutlich mehr Geld bezahlt.
      Mittlerweile lege ich seit dem Vorgänger meines jetzigen Hundes jeden Monat 50€ in eine Kassette, quasi meine private Hundekrankenversicherung.
      Das mache ich nun seit 2004 und hatte alle Arztbesuche und kleineren Eingriffe sowie Impfungen davon bezahlt.
      2013 musste ich den Hund dann einschläfern lassen, er war damals 16 Jahre alt.
      Mit einer Krankenversicherung wäre das ganze Geld weg gewesen, so profitiert mein jetziger Hund von dem "Erbe".
      Der ist mittlerweile auch schon fünf Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit, mit einem ganz dicken Polster für Notfälle.
      LG
    • Guten Morgen,

      ja, das mit der Geldkassette ist prima und liest sich sehr gut. Konsequenz vorausgesetzt sicher die beste Lösung. Auch die Überlegung, ob der TA nicht auch eine Teilzahlung (2-3 Etappen) akzeptiert ist bestimmt ein nicht auszuschliessender Ansatz. Und wenn alle Stricke reissen bleibt noch der Konsumentenkredit. Manchmal kommen eben viele Ausgaben unplanmässig zeitnah in Folge. Da schmilzt das Polster.

      Ich merke schon, ich sollte meine Versicherungen der Reihe nach mal durchgehen und die Sinnhaftigkeit prüfen. Mit der OP-Versicherung fange ich ja gerade schon an.

      Vielen Dank für die Denkanstöße :ok

      LG
      Lukas
      Wer den Kopf über der Suppe lang genug schüttelt, wird ein Haar darin finden...