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Spanische Pyrenäen Ende September, mautfreie Strecke alternativ in Frankreich?

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    • Spanische Pyrenäen Ende September, mautfreie Strecke alternativ in Frankreich?

      Hallo zusammen!

      Wer von Euch war schon mal mit dem Gespann in Frankreich unterwegs? Wir möchten evtl. Ende September in die spanischen Pyrenäen, Richtung Biescas. Also quasi mittendrin in den Pyrenäen.
      Da stellt sich die Frage, ob es sich zumindest teilweise lohnt, die mautpflichtige Autobahn in Frankreich zu verlassen, und auch die meist parallel verlaufende Nationalstraße zu nutzen. Wir möchten natürlich auch zügig vorankommen, wegen der langen Strecke (ca1500km). Laut ADAC kostet die Maut (einfache Strecke) 88€. Ist ja nicht soooo teuer, aber wenn man einen Teil davon sparen kann, hätten wir evtl. schon die Kosten für die Zwischenübernachtung wieder raus. :saint:

      Der Streckenverlauf wäre in etwa: Reims, Sézanne, Sens, Vierzon, Limoges, Toulouse und in der Nähe von Lourdes über die Grenze nach Spanien. Evtl. je nach Verkehrslage gibt es noch Alternativen.

      Für die Übernachtungen suchen wir uns ggf. unterwegs geeignete Campingplätze, denn auf Raststätten möchten wir keinesfalls stehen, zu unsicher. :/

      Also, wer Ideen hat, nur her damit! :)

      Viele Grüße aus dem Sauerland,
      Frank
    • Guten Morgen,

      sowohl autoroutes.fr, die offizielle Seite der franz. Autobahngesellschaften, als auch mein Navi empfehlen die Strecke via Belgien, Paris, Orléans und Bordeaux. Das bedeutet € 141,80 Maut in F für classe 2.

      Nur so ließe sich die Tour in 2 Tagen schaffen.

      Meine Erfahrungen der letzten 1 1/2 Jahre besagen, dass das Verlassen der Autobahn in F zwar sehr schön, aber i.d.R. mit einer Verdoppelung der Fahrzeit verbunden ist.
    • Hallo,
      wir fahren sehr viel in Frankreich und haben auch schon mal versucht, die Autobahn
      zu vermeiden.
      Nach gefühlten 65 Kreisverkehren und 100 "Bumpern" haben wir aufgegeben und sind
      wieder auf die Autobahn gefahren. Am Ankunftsort mussten wir dann erst noch aufräumen,
      was alles aus den Regalen geflogen war...
    • balacho schrieb:

      Hallo,
      wir fahren sehr viel in Frankreich und haben auch schon mal versucht, die Autobahn
      zu vermeiden.
      Nach gefühlten 65 Kreisverkehren und 100 "Bumpern" haben wir aufgegeben und sind
      wieder auf die Autobahn gefahren. .............
      Genau dies ist auch meine Erfahrung mit der Vermeidung der französischen Autobahn.
      Fazit für mich: lieber auf der Autobahn bleiben, spart Zeit und Nerven.

      Gruß
      Frank
    • spk.florian schrieb:

      balacho schrieb:

      Hallo,
      wir fahren sehr viel in Frankreich und haben auch schon mal versucht, die Autobahn
      zu vermeiden.
      Nach gefühlten 65 Kreisverkehren und 100 "Bumpern" haben wir aufgegeben und sind
      wieder auf die Autobahn gefahren. .............
      Genau dies ist auch meine Erfahrung mit der Vermeidung der französischen Autobahn.Fazit für mich: lieber auf der Autobahn bleiben, spart Zeit und Nerven.

      Gruß
      Frank
      Hallo,
      dem schliesse ich mich an. :ok
      Wenn man den Durchschnitt hoch halten will, muss man auch sehr viel Beschleunigen......
      Erhöht dann auch noch den Verbrauch.

      Wenn Zeit keine Rolle spielen würde, würde ich auch nur Landstrasse fahren

      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: KLICKST DU HIER
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    • Na denn, dann glaube ich Euch mal! Als ich das letzte Mal durch F nach E mit dem Auto gefahren bin, gab es noch DM und französische Franc . Da hat sich wohl einiges getan...

      Ich dachte, es gäbe noch Wege, die schnell und günstig sind. Aber daran hat der französische Staat ja wohl auch kein Interesse, warum auch? Also Drempels einbauen, Kreisel und was sonst noch so den Verkehr ausbremst. Und schon fahren alle wieder schön auf der kostenpflichtigen Autobahn!

      Vielen Dank für die vielen Antworten!
      Grüße,
      Frank
    • Frank E250TD schrieb:

      Ich dachte, es gäbe noch Wege, die schnell und günstig sind. Aber daran hat der französische Staat ja wohl auch kein Interesse, warum auch? Also Drempels einbauen, Kreisel und was sonst noch so den Verkehr ausbremst. Und schon fahren alle wieder schön auf der kostenpflichtigen Autobahn!
      Genau da gehört der Durchgangsverkehr ja auch hin, denn die betroffenen Regionen haben außer Lärm und Abgasen so gut wie nichts davon.
      Und seit wann bremsen Kreisverkehre den Verkehrsfluß, dafür sind eher Ampeln zuständig.
    • Ich kann die Einschätzung meiner Vorschreiber nicht pauschal teilen. Es kommt letztlich immer auf die Strecke an, die gefahren werden soll.
      Wir sind aktuell wieder mautfrei durch Frankreich unterwegs und die Fahrzeiten sind gegenüber den errechneten Fahrzeiten auf den Mautstrecken nicht weit auseinander gewesen. Da die errechneten Fahrzeiten auf den Autobahnen schnellere gefahrene Geschwindigkeiten annehmen, relativiert sich das wieder.
      Aber natürlich ist es eine spannende Frage, mit welcher Navigationssoftware die Route berechnet wird.
      Arbeitet die Software offline und geht je nach Straßentyp pauschal von Durchschnittsgeschwindigkeiten aus, wird sie einen eher über eine Strecke mit vielen Kreisverkehren schicken, als Navigationslösungen, die die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit auf der jeweiligen Strecke mit einbezieht.
      Wir fahren zum Beispiel nach Google Maps, das bedingt aber, dass das Gespann nicht zu groß ist oder man die Route nochmals zusätzlich kontrolliert.
      Maps fährt nach Möglichkeit die schnellste Strecke und kürzt manchmal einige Kilometer über Nebenstrecken ab, was dann mit dem Gespann sehr spannend sein kann.
      Dafür geht es sehr oft sehr flott durch Frankreich.

      Wir kommen meist über Luxemburg nach Frankreich. Dort geht es mautfrei über die A31 bis Nancy, danach würde ich die N4 bis St Dizier nehmen, dann die D384, D400 und D960 bis zum Ring von Troyes. Bis dahin fährt sich die Strecke wirklich gut und flott.

      Zwischen Troyes und Vierzon zieht sich die Strecke etwas über die N77 bis Auxerre und die D965 und D926 bis Vierzon.
      Daher würde ich dort auch die Zwischenübernachtung einlegen. In der Gegend gibt es zudem so viel zu sehen, dass man dort auch länger bleiben könnte.
      Ab Vierzon geht die A20 rund 250km mautfrei bis ein gutes Stück hinter Limoges. Ab da bin ich raus.
      Die oben genannte Strecke kann ich aber mit bestem Gewissen empfehlen.
    • Frank E250TD schrieb:

      Ich dachte, es gäbe noch Wege, die schnell und günstig sind.
      Aber daran hat der französische Staat ja wohl auch kein Interesse, warum auch?


      Also Drempels einbauen, Kreisel und was sonst noch so den Verkehr ausbremst. Und schon fahren alle wieder schön auf der kostenpflichtigen Autobahn!
      Moin,
      das ist quatsch, zumal nicht der Staat, sondern die Städte sich gegen die "Durchraser" schützen möchte.

      Haben sie ja auch recht,
      denn ich möchte nicht den ganzen Tag durch den Fernverkehr nicht mal die Strasse überqueren können.
      Es gbit genügend Leute, die noch auf den RN fahren

      So nutzt man halt die kostenpflichtige, dafür aber Tip Top gepflegten Autobahnen.
      Es gibt ja auch noch Schnellstrassen, die autobahnähnlich sind ( 2-spurig), die kostenfrei sind.
      • N57
      • N176/N12
      • und in jedem Ballungsraum


      Gruß Thomas
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    • Neu

      Hallo Frank und alle anderen,

      Frank E250TD schrieb:

      Da stellt sich die Frage, ob es sich zumindest teilweise lohnt, die mautpflichtige Autobahn in Frankreich zu verlassen, und auch die meist parallel verlaufende Nationalstraße zu nutzen.
      so, wie die Frage da steht, ist die Antwort tendenziell eher nein. Aber es gibt ja durchaus mehrere Autobahnen und Landstrassen in Frankreich und da sieht es etwas anders aus. Aber eins vorweg: Es geht niemals schneller, als auf einer direkten, freien Autobahn, das ist völlig klar.

      Man kann aber für insgesamt 10-20 € Maut sehr zügig unterwegs sein und dabei auch noch sehr viel Freude an der Landschaft haben. Wir sind 1-2x / Jahr in oder durch Frankreich unterwegs und fahren immer nur sehr selektiv auf der Peage. Wenn man vorher auf die Karte schaut, gibt es dann unterwegs auch kaum Kreisverkehre und wenn, dann sind sie für den schnellen Reiseverkehr optimiert ;)

      Unser Weg in Richtung Lourdes würde führen über
      Köln-Blankenheim-Bitburg-Grevenmacher(Lux)-Metz-Nancy und ist bis dahin Mautfrei. Von Toul bis nach Dijon geht es auf den Departementales auch sehr flott voran (AB ist aber zweifelsfrei schneller). Um Dijon gibt es einen kostenlosen AB-Ring, dann weiter über die Peage bis Chalon.

      Von dort geht es flott und auf langen Stücken mittlerweile AB-ähnlich (aber max 110 km/h, fürs Gespann also nicht hinderlich) über Montceau, Parai nach Vichy. Unterwegs gibt es auch einige Übernachtungsmöglichkeiten z.B. auf WoMo-Stellplätzen oder am Kanal. Dort entweder auf Peage oder weiter bis Clermont-Ferrand (aber dort nicht durch die Stadt, ist arg länglich). Danach weiss ich die Strecke nicht auswendig, man kommt aber auch noch gut und schnell bis Bordeaux weiter, wobei sich Ortsumfahrungen und zu kurvige Strecken immer auf der Autobahn empfehlen, das wird sonst irgendwann nervig.

      Alternativ geht es auch über die kostenfreie uns teils spektakuläre A75 bis Severac und dann über die N88 nach Toulouse (dort aber auch nicht durch die Stadt sondern auf die AB) und es gibt noch x Alternativen.

      Ob der deutlich höherer Spass an der Landschaft und beim fahren die ein bis zwei Stunden wert sind, muss jeder selbst entscheiden. Obendrauf kommt noch die gesparte Maut ;) Bei 14-15 Stunden ist es mir persönlich in der Regel egal, ob es noch 120 Minuten länger dauert.

      Viele Grüße
      Bernd
    • Neu

      worschtsopp schrieb:

      Ich kann die Einschätzung meiner Vorschreiber nicht pauschal teilen. Es kommt letztlich immer auf die Strecke an, die gefahren werden soll.
      Wir sind aktuell wieder mautfrei durch Frankreich unterwegs und die Fahrzeiten sind gegenüber den errechneten Fahrzeiten auf den Mautstrecken nicht weit auseinander gewesen. Da die errechneten Fahrzeiten auf den Autobahnen schnellere gefahrene Geschwindigkeiten annehmen, relativiert sich das wieder.
      Das ist auch nach unseren Erfahrungen so. Es gibt hervorragende, häufig autobahnähnlich ausgebaute RNs, die kaum einmal durch Ortschaften gehen. Man muß halt im Vorfeld die Route sauber planen (z.B. mit dem ADAC-Routenplaner), dann klappt das auch ohne teure Autobahn.
      Grüße aus Friedberg in Bayerisch-Schwaben,

      Der Geograph


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