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Neulingsfrage: Hilfe, was ist das dort am Fenster innen?

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    • Neulingsfrage: Hilfe, was ist das dort am Fenster innen?

      Hallo liebes Forum,

      wir sind seit diesem Spätsommer Neucamper und geniessen dies sehr.

      Nun ist mir aufgefallen, dass wir bei unserem Avento Royal (BJ 1996) am Innenfenster rechts etwas "besitzen", was glaube ich nicht dorthin gehört und zuvor auch noch nicht da war.
      Was ist das? Kann es sich um einen Pilz aufgrund von Feuchtigkeit handeln? Anbei mal ein Foto.

      Kennt sich damit jemand aus und kann uns helfen?

      Danke im Voraus!

      TIM
      Dateien
    • Ist der Schwamm neben dem Fenster an der Wohnwagen Kante?
      Wie sieht die Kante den da aussen aus?

      wie sehen die Verbindungen von aussen oberhalb aus?
      und wie sieht die Fenster Dichtung aus?

      Irgendwo da kommt Feuchtigkeit rein und lässt bei euch ("Schwammerln") wachsen.

      Wenn du dir die Fehlersuche nicht selbst zu traust, dann ab damit zum Fachhändler.
      Je länger du wartest, desto größer wird der Schaden.
      H07BQ-F 3G 2,5 mm2 :0-0: , das Kabel für Camper.
      - Alles Andere ist Spielzeug. :undweg:
    • Hallo,

      danke für die ersten schnellen Rückmeldungen.

      Also, auf der anderen Seite ist die Wohnwagenfront (zur Deichsel hin).

      Ich habe gerade eben mal die Kederleiste über dem Fenster abgenommen und auch das Fenster raus.
      Ich denke nun auch, dass über die Kederleiste und den Schraubenbohrungen Wasser eingetreten ist.

      Meint ihr, dass man dies auch selber hinbekommt? Bin handwerklich gut bewandert, aber halt im Wohnwagenbereich neu unterwegs.

      Ich vermute, dass alleine nur wieder dicht machen nicht hilft, oder?
      Fensterdichtung komplett raus und Innenverkleidung auch, um zu schauen, was dahinter los ist oder was meint ihr?

      LG
      TIM
    • Rechts vom Fenster und der Pilzkukltur ist eine schräge Innenverkleidung.

      Die Fensterdichtung als solches sieht gut aus. Da die Schrauben in der Kederleiste schon arg mitgenommen aussehen, denke ich
      dass dies der Grund ist.

      Also,hier mal ein paar weitere Bilder.
      Dateien
    • Hey,
      das "gleiche" hab ich auch gerade durch. :/ .
      Wichtig ist das es richtig trocknen kann.
      Bei mir ist es auch über die Schrauben gekommen. Zum Glück hab ich es noch sehr schnell bemerkt :D und es ist kein Schaden entstanden.
      1. Richtig trocknen
      2. Richtig reinigen. Die Verfärbungen werden wohl nicht weggehen.
      3. Wieder richtig eindichten und nicht sparsam sein. Dekaseal kannst du im Nachhinein wieder abtupfen, falls zuviel drauf ist.

      Ich habe bei mir daraufhin alle Fenster und Kederleiste usw neu eingedichtet...

      Viel Erfolg und Halt uns mal auf dem laufenden..... :thumbsup:
      Lg
      Olaf :w
    • Hi,

      also, hier mal ein weiteres Update.

      Fenster hatte ich ja schon ausgebaut.

      Habe dann mal die oben links, wo die Kederleiste uneben auflag, kurz darunter die Fensterdichtung mal ein bißchen abgezogen und da konnte ich sehen, dass das Holz vom Unterbau
      völlig weich ist und schon eher Dämmwolle gleicht als Holz.

      Das kann aber ja nicht binnen 4 Wochen passiert sein, dass ich mit den Fingern da rum pullen kann, oder?

      Könnte brechen...da ich Anfang Oktober 5 Wochen beruflich ins Ausland muss und nun auch der Herbst kommt und ich mich nun um ne Halle kümmern muss statt eines Traktorunterstands, den ich hätte.

      Gleich kommen Bilder für eure Einschätzung.

      LG
      TIM
    • So, lade gerade die Bilder hoch.

      Wie auf den Bildern zu sehen ist, ist das Holz oben links bereits morsch. Folglich denke ich, dass dies schon etwas länger existiert und nicht in 4 Wochen so rapide passieren kann oder was denkt ihr?!

      Jetzt werde ich mir erstmal ne Halle suchen müssen, um dann im Trockenen die Innenverkleidung vorsichtig zu entfernen und zu sehen, was alles an Holz ausgetauscht werden muss.

      Hat jemand einen Tipp, wie man die Innenverkleidung vorsichtig abbekommt, damit diese hinterher wieder benutzt werden kann?

      Bin für jeden hilfreichen Tipp dankbar!

      Danke & Gruß
      TIM
      Dateien
    • Also, nach einem erkenntnisreichen Tag am Wohnwagen, kann ich nun sagen, dass wir dort nen Wasserschaden haben.

      Ich habe jetzt erstmal alles komplett neu und doppelt mit Dekasiel abgedichtet und auch Kederleiste als auch Frontfenster wieder eingebaut, um den Wagen wenigstens übergangsweise wieder geschlossen zu haben.

      Jetzt mach ich mich mal auf die Suche nach ner Halle, um dann zeitnah mich des Themas anzunehmen, um es zu reparieren.

      Über Tipps und Erfahrungswerte, wie man Innenverkleidung abnimmt, um diese später wieder zu nutzen, bin ich mehr als dankbar.
      Ich gehe davon aus, dass ich alle Oberschränke zurückbauen muss, um dann an die Innenverkleidung und später an den Aufbau zukommen, oder?

      Falls Interesse besteht, aktualisiere ich diesen Thread gerne.

      Danke vorab schonmal für einen weiteren Austausch!

      LG & charmantes Wochenende
      TIM
    • Ich bin da natürlich auch nicht "der Profi".

      unser 69er Knaus hat aber auch schon einige Renovierungen hinter sich.

      Für mich war und ist es immer wichtig alles zu fotografieren, dann ist es für mich immer einfacher abgenommene Inneneinrichtung wieder zusammen zu bauen.


      Ich würde, wenn möglich innen die Verkleidung aufmachen und mit Elektroheizung rund um die Uhr auf 30 Grad halten.Damit alles möglichst rasch, aber nicht zu schnell abtrocknen kann.

      dann wirst du vermutlich die weiche Stelle rausschneiden und neu machen müssen.

      Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
      holz ist da nur eine. Bauschaum wenn man sich damit auskennt, oder div. Refiler wenn viel zu formen ist.
      kommt halt immer darauf an.

      Sieht aber schon länger vorhanden aus.
      Selbst als wir über Winter in sechs Monaten Nässe hatten, sah das nicht so wild aus.
      H07BQ-F 3G 2,5 mm2 :0-0: , das Kabel für Camper.
      - Alles Andere ist Spielzeug. :undweg:
    • Guten Morgen,

      Ja, ich denke auch, dass dies schon länger geschlummert hat und jetzt durch zusätzlichen Regen und viel Bewegung (zuletzt ne Tour nach Südtirol mit ca. 1500km)
      durch den Pilz erst sichtbar geworden ist.

      Das mit den Fotos ist ein guter Hinweis, hab ich bei anderen Dingen auch schon gemacht, hätte ich aber jetzt nicht dran gedacht. ;o)

      Nun ja, die Ist-Situation ist richtig sch... und braucht kein Mensch, aber ist ja schon eher ein Luxusproblem, so dass Kopf hängen lassen nicht zählt und dann die Sache angegangen werden muss.

      Wenn ich den Bereich innen aufhabe und sehen kann wie viel betroffen ist, werde ich dann entscheiden, wie ich den Aufbau dort ersetze. Aktuell tendiere ich noch zu Holz. Vielleicht auch eine
      Kombi aus Holz und Bauschaum, da ja auch wieder Dinge befestigt werden müssen, Thema Kederleiste. Aber schauen wir dann mal. ;o)

      Jetzt gilt es wohl eher erstmal ne entsprechende Halle zu finden, was wohl die erste Hürde hier bei mir sein wird. Wer also jemanden kennt (der jemanden kennt, der jemanden kennt),
      der einen adäquaten geschlossenen Reparaturplatz zwischen Düsseldorf und Köln hat, würde ich mich über eine Info etc. mehr als seeeehr freuen!!!!

      Außerdem hab ich jetzt direkt auch die hintere Kederleiste mit Dekasiel obenhalb abgezogen, um wenigstens dort halbwegs sicher zu sein.

      Freu mich über weitere Tipps und Hinweise, natürlich auch über Kontakte für ne Werkstatthalle.

      Bis dahin, danke
      TIM
    • habe gerade eine Reparatur eines Wasserschaden hinter mir. Die Innenverkleidung wirst Du nicht in einen Stück runter bekommen, die ist komplett mit der Dämmung und der Lattung verklebt. Ich habe alle, was morsch oder sonstwie betroffen war, vorsichtig bis auf das Blech entfernt, die Lattung an geeigneter Stelle an noch gesundem Holz neu angesetzt (mit Winkeln oder Laschen), die Styropor-Dämmung durch Styrodur erstetz und Schrankrückwände aus dem Baumarkt für die Innenverkleidung genommen. Alles natürlich sauber und flächig verklebt- Dann musst Du Dir nur noch gedanken machen, wie Du das mit dem Dekor löst, bei mir war es alles unsichtbar in den Staufächern unter den Betten und unter der Sitzgruppe, deshalb war mir das nicht so wichtig.
    • Halli hallo,

      so, ich hab ne Halle gefunden und auch direkt heute losgelegt.

      Wie ich es vermutet hatte, kam das Wasser über die Kederleistenlöcher der Schrauben. Ich hab dann angefangen, die morsche Innenverkleidung und Holz abzunehmen.
      Um es aber sauber zu sanieren sind mir aber die Oberschränke im weg. Und daran bin ich heute recht verzweifelt. Ich bekomm die Dinger nicht ab. Aber um das Holz und die Dämmung
      zu ersetzen, muss ich ja an die Schadstelle rankommen, um die dort dann entsprechend zu bearbeiten.

      Hmm, wenn ihr nen hilfreichen Tipp habt, der ist gerne willkommen....ich muss nur die Schränke abbekommen (nein, kaputt hauen will ich nicht), dann weiß ich, wie weiter vorgehen will.

      Hier auch mal nen paar Fotos.

      LG
      TIM
      Dateien
    • So, Tag 4 am Wohnwagen und nun hab ich das komplette Holz rundherum am Fenster raus.

      Werde nun die zuerst die Überlappungen des GFK-Daches mit 2K-Epoxykleber (Uhu Endfest 300)
      neu verkleben und dann nochmal von innen versiegeln.

      Überlege nun, ob ich statt normaler Holzlatten eher Siebdruck verbaue, um eine bessere Grundlage
      für die Verschraubung der Kederleiste und Rangiergriffe zu erhalten. Werde dann statt Caravankleber
      auch Uhu Endefest 300 zur Verklebung nutzen.

      Was denkt ihr? Macht das Sinn oder habt ihr einen anderen Tipp?

      Anbei ein paar neue Fotos.

      Danke für eure Tipps.

      LG
      TIM
      Dateien
    • Hmm, mir kommt da gerade der Zweifel, ob ich wirklich den Holzunterbau mit 2k-Epoxy kleben soll oder
      eher mit Caravankleber.

      Der Grund meiner Überlegung: was ist, wenn ich dann doch nochmal irgendwann an den Holzunterbau muss.
      Das GFK und das Holz bekomm ich dann nicht mehr getrennt.

      Was denkt ihr?

      Danke für eure Einschätzung.

      LG
      TIM
    • TimTonic schrieb:

      Hmm, mir kommt da gerade der Zweifel, ob ich wirklich den Holzunterbau mit 2k-Epoxy kleben soll oder
      eher mit Caravankleber.

      Ich würde beim Wohnwagen keine harten Kleber verwenden und halte flexible Kleber für angebrachter.
      PU Montagekleber wie Sikabond oder 3M Produkte haben den Vorteil das die Verbindung flexibel ist und bei Vibrationen/Bewegungen nicht bricht.
      Bloss kleben die so stark das Du die Verklebung aufschneiden müstest um sie wieder zu lösen, es gibt aber auch PU Montagekleber/Dichtungsmittel die weniger stark kleben.
      Wenn Du nur eine "Wurst" Kleber verwendest und nicht zu stark anpresst kannst Du die "Wurst" bei Bedark mit einem Cutter aufschneiden und die Verbindung kommt lose

      Genau darum wird Dekasyl verwendet, das zwar nicht struktural klebt, aber klebrig ist und bleibt und daher besser abdichtet.

      Ich würd die Verbindung so kleben/dichten wie sie vorher war, so machst Du nichts falsch!


      TimTonic schrieb:

      Überlege nun, ob ich statt normaler Holzlatten eher Siebdruck verbaue,
      Siebdruckplatten sind nicht unbedingt nötig, marine/wasserfest verleimtes Sperrholz funktioniert ebenfalls und ist günstiger.

      Chris
      2017 Amarok V6 4Motion 224 PS mit 2017 Fendt Saphir 700 SFD mit Mover, keine Gewichtsprobleme, noch kein Autark und Wechselrichter, aber relaxed 8)
      Verkauft: 2014 Tabbert 560 Private Edition (aka P.E.A.T.) mit Autark, zuviel Gewicht, zuwenig Batterie und noch kein Wechselrichter , aber HAPPY! 8o

      Reisen 2019:
      1° Reise Juli/August : Kroatien (Basel - Lago di Iseo - Porec - Pula - Pag - Trogir - Trieste - Bellinzona - Basel)
      2° Reise: August/September/Oktober ( Basel - La Colombiere - L'Estartit - Madrid - Nazaré - Albufeira - irgendwie zurück nach L'Estartit)
    • Danke Chris für deinen hilfreichen Post!


      Ja, ich hab mich mittlerweile auch für folgendes Vorgehen entschieden:

      - Verklebung der Überlappung der GFK-Teile links und rechts (Frontschräge und Dach) mit 2K Epoxy, da hier das Wasser neben der Kederleiste rein kam

      - Versiegelung auch von Innen von den beiden o.g. GFK-Teilen, damit das ein für alle Male dicht ist

      - Verlattung klebe ich mit Caravankleber, um dann bei Bedarf (hoffentlich NIE mehr) dennoch den Unterbau mit Japansäge und Cutter abzubekommen (=> wie aktuell auch)

      - Nutzung von Dekaseal für die Abdichtung des Fensters, Fensterdichtung etc.

      - Nutzung von Siebdruck/Tischlerplatte oder wasserfestes, verleimtes Sperrholz im Maße der und als Ersatz für banale Holzlatten

      - Nutzung von Sperrholz 3mm für die Innenverkleidung der entfernten Bereiche ober-/unterhalb des Fensters


      Ich denke, dass ist doch mal eine gute Vorgehensweise, oder?



      Folgende Fragen ergeben sich zusätzlich:

      1) Ich finde irgendwie keine neue Fensterdichtung für mein Polyplastik Rotterdam (Wandstärke ca. 26-28mm)?

      ==> Jemand ne Idee, wo ich das bekomme?


      2) In den Ecken unter dem Fensterdichtungsband waren so rechteckige Plastikteile die zur Abrundung der Fensterecken führten.
      Mir fehlt ein Teil und ich würde dies gerne wieder verbauen.

      ==> Jemand ne Idee, wo ich das bekomme?


      3) Ich wollte das Sperrholz für die Innenverkleidung entsprechend aufhübschen. Denke da gerade an Folierung, da ich ja für die neuen Bereich was neues benötige. Da links die alte Innenverkleidung nicht beschädigt war, könnte ich dann durch Nutzung von Folierung dies einheitlich rund um das Fenster machen.

      ==> Kann da jemand was empfehlen?


      Danke für eure hilfreiche Rückmeldung vorab.

      LG
      TIM