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Wintercamping

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    • hallo zusammen. seit mai renoviere ich ein altes hobby landhaus. nun so langsam neigt sich die arbeit dem ende zu.

      wen es interessiert:

      Restaurierung Hobby Landhaus

      nun wird es langsam kalt. die temeraturen hier oben in berlin liegen nachts bei ca. 6 grad. ich übernachte ca. 6 von 7 tage pro woche im ww. um das den ganzen winter hindurch comfortabel machen zu können brauche ich nun eure erfahrung und tipps!
      was für equipment sollte ich mir zulegen?

      es ist eine alte Truma heizung verbaut und ich habe einen radiator der über strom läuft. bisher reicht mir der radiator am abend und morgen. aber wenn es noch kälter wird bekomme ich dann wohl schnell probleme mit kondenswasser. also werde ich dann wohl die truma 24h auf 1 laufen lassen. mein nachbar meint ich werde dafür dann ca alle 3 tage eine 11kg flasche gas brauchen.

      hier ein paar fragen die mir noch gekommen sind
      - brauche ich wirklich diesen pilzlüfter im schlafbereich? ich finde dadurch kommt sehr viel kalte luft rein.
      - reicht 2 mal tägl. stoßlüften?
      - gibt es irgendwelche einsätze die man an die fenster machen kann? denn trotz rolos kühlt es über die fenster nachts sehr aus.
      - die zwangsentlüftung im boden... ja... wie macht ihr das? ich weiß es ist eine zwangsentlüftung. aber da geht natürlich auch viel wärme durch. macht ihr das zu? in die luft möchte ich mich natürlich auch nicht sprengen, auch wenn mir versichert wurde die truma sei in ordnung. also zumindest bis auf die orangen schläuche und die regler mit sicherheitsventil (beides von 93), werde ich also ersetzen. habe schon bei wittke angerufen und gefragt ob ich da soetwas bekomme. soll ca 100 euro kosten.

      ich freue mich über eure antworten

      liebe grüße laura
      als luftschloss kann es wenigstens gut trocknen
    • Hallo Laura,
      die Bodenlüftungen müssen offen bleiben, gemäß der Physik steigt warme Luft nach oben und kalte fällt nach unten.
      Auch im Dach sollten die Zwangslüftungen nicht verschlossen werden.
      Die Truma-Heizung mit sollte regelmäßig mit Umluft genutzt werden, damit die Wärme überall hin kommt.
      Ohne Umluft hast Du Kältenester die zu Schimmel führen können.
      Freundliche Grüße :w

      Andreas


      Unterwegs mit Sohn im MB E 300 T CDI 10/2015 und Knaus Südwind 550 FSK 08/2007 aber öfter mit dem Kartanhänger am Haken.
      Des Campers größter Fluch sind für mich Birken und Besuch, obwohl der Besuch geht irgendwann wieder. :rolleyes:
    • Du kannst Dir auch 33kg Flaschen ausleihen, dazu brauchst Du dann einen Gasschrank. Der Radiator ist schon jetzt teuer, da er mit Strom läuft, ich würde an Deiner Stelle sofort die Truma einschalten. Um die Deiner Truma die volle Leistung abzuverlangen, muss schon eine gute Frostwetterlage bestehen. Nur bei starkem Frost, wirst Du alle 3 Tage eine neue 11kg Flasche brauchen. Stell sicher, das die Belüdtungsanlage zur Verteilung der Warmluft funktioniert.

      Ohne Zwangsentlüftung wird das Landhaus eine Tropfsteinhöhle, ich würde nicht einmal darüber nachdenken, die Zwangsbelüftung zu verschließen. Ohne zwangsentlüftung besteht Schimmelgefahr!
      Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum.
    • Wenn das so ist wie auf deinem Avatar, würd ich 2 Dinge empfehlen.

      Bodenschürzen

      Vorzelt

      Das bringt schon spürbar was. Nachdem dein WW nicht bewegt wird, kannst dir auch untenrum was basteln statt Bodenschürzen. Hauptsache es hält den Wind ab. Und dann noch das Vorzelt als Temperaturschleuse, damit beim Tür aufmachen nicht gleich der WW zu sehr auskühlt.

      Wanderdüne? Wieso Wanderdüne? :_whistling:


      Wer Hilfe bei einem technischen Problem benötigt, sollte in einem Forum niemals angeben, um welches Gerät es sich handelt! So kriegt er viel mehr mögliche Lösungen angeboten! Bilder zu posten scheidet völlig aus! Suchfunktion und Google sind aus datenschutzrechtlichen Gründen zu verurteilen! Ein Hallo verschwendet eine ganze Zeile! Wie das Problem dann gelöst wurde, geht auch keinen was an!
    • michah schrieb:

      Ohne zwangsentlüftung besteht Schimmelgefahr!
      Och, habe da mal keine Bange. Die Schwammerl hat sie eh schon in der Bude, sprich in ihrem Landhaus.
      Lies mal den verlinkten Bericht, dann weißt Du auch, warum ich das schreibe.

      Gleichwohl, es müssen ja nicht noch mehr dieser Pilze gezüchtzet werden,
      von daher wäre es auf jeden Fall ratsam, zu den Zwangsbelüftungen weitere Lüftungen zusätzlich vorzusehen.

      Desweiteren würde ich dem Rat von Surfinboy folgen ...
      Vorbau anbringen und unten herum dicht machen.

      Bezüglich dem Gasverbrauch muß man nur das Typenschild der Truma konsultieren,
      dort steht der Stundenverbauch in Gramm drauf - damit kann man dann hochrechnen,
      wieviel Flaschen man vorrätig stehen haben sollte, um über eine Woche zu kommen.
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      Jetzt Upgrade auf einen Knaus Südwind 395 T ...
    • Es dürfte eine Truma 5002 verbaut sein und der Verbrauch bei ca. 60 – 480 g/h liegen. Nimmt man die Verbrauchsangaben aus dem Forum, dann liegt bei Temepearturen von ca. -5° C ein Verbrauch von 150 - 200 g /h im realistischen Bereich. Bei 150 g/h reicht ein 111 kg Flasche ca. 73 Stunden und bei 200 g/h ca. 55 Stunden, also 3 bzw. 2 Tage und ein paar Stunden.

      Zitat:
      Vom 24.12. ca. 16 Uhr bis heute morgen (27.12.) ca. 1.00 Uhr 1x 11KG Gas wech. Temperaturen nachts ca. -8 und tagsüber -4 Grad.
      Der WW wird permanent geheizt, Stufe 2,5-3, Gebläse ebenfalls 2,5-3. Gekocht habe ich mit dem Gas nur ein paar Mal.
      Verbrauch: 152 g/h

      2. Zitat:
      Unsere Erfahrungswerte beim Wintercamping mit Temperaturen zwischen -4° bis +5° C:
      Ca. 4 Tage mit Truma 5002 beim durchheizen tags und nachts mit einer 11 kg-Flasche.
      (tags ca. 18° C und nachts auf Stufe 2 mit schwachem Gebläse, um die
      Wasserversorgung und Toilette frostfrei zu halten, Temp. nachts bei 10 -
      15° C).
      Zu starkes Absenken der Nachttemperatur wirkt sich nachteilig auf die Feuchtigkeitsbildung innen an den Scheiben aus.
      Wir heizen immer mit Umluft.

      Verbrauch ca. 115 g/h

      3. Zitat:

      Truma 5002-2
      Wir waren in der Lüneburger Heide bei Temp. zwischen -8 bis +5°C und
      haben bei Dauerbetrieb 2 Stk. 11 Kg Flaschen in 6 Tagen verbraucht.
      Temperaturen im Wohnwagen: Tagsüber um die 20 bis 22 °C
      Nachts um die 17 bis 20°C

      Verbrauch: 152 g/h

      4. Zitat:

      nach Abschluß unseres Wintercampings steht fest: vom 24.12. 16 Uhr bis 03.01. 10 Uhr (10 Nächte) mit Temperaturen von tagsüber 0 bis -5 Grad und nachts von -8 bis -14 Grad und der Stufe 3 an der Truma (ca. 21 Grad) haben wir 4x11kg Gas verbraucht. Mit dem Gas haben wir auch gekocht; allerdings nicht so häufig.

      Verbrauch: 183 g/h
      Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum.
    • Ist der Strom pauschal? Wenn nicht,.dann wird mit Strom heizen teuer. Ansonsten würde ich die Truma und gleichzeitig den Radiator nutzen. Vorzelt und Bodenschürze wie schon erwähnt. Morgens komplett durch lüften und nochmal gegen Abend. Das reicht normalerweise
    • ;( Der Boden wird kalt und diese Kälte ist am schlimmsten.

      Ich hätte bei der Renovierung b.z.w. wenn es nicht zu spät ist wenigstens eine elektrische Heizfolie verlegt.

      Stromverbrauch ist erträglich aber selbst wenn der Wohnwagen eine Raumtemperatur von 23 Grad hat ist ein kalter Boden schrecklich :thumbdown:

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok

      Aus gegebenem Anlass nur noch E - Mails und PN von User denen ich folge.

      Sorry ;(
    • der gasverbrauch wird auch nicht unwesentlich davon abhängen, wie gut bzw. wie schlecht der wohnwgen isoliert ist

      ein kabe, der für schwedische winter ausgelegt ist wird sich da wohl anders verhalten als ein altteil von hobby

      ich weiß noch recht gut, dass unseren den winterurlauben im bayrischen wald die freunde der marke marke hobby meist die ersten waren, die bei längerem dauerfrost vorzeitig die flucht ergriffen haben
      und ganz sicher nicht, weil's ihnen zu warm wurde

      gruß helmut
    • hallo zusammen und danke für eure anmerkungen.

      bodenentlüftungen bleiben nun offen, pilzlüfter drin. kann ich ja im verlauf des winters ja noch immer überdenken. das gestopfte handtuch nach omas vorbild ist ja auch noch ne option für ganz windige tage.

      strom ist nicht inklusive. holzofen für mich (noch) keine option, dann schleppe ich liber gasflaschen.

      vorzelt ist für mich auch raus, aber einen schweren vorhang nach vorbild eines gaststätten einganges werde ich mir zulegen. und schürzte :/ wurde mir von verschiedenen seiten von abgeraten. zum einen weil die belüftung von unten ja auch gewünscht ist, zum anderen wegen mitbewohnern die dort dann gerne einziehen.

      habt ihr noch ideen zu den fenstern?
      gibt es da vielleicht so alu einlagen wie für die autoscheiben?
      als luftschloss kann es wenigstens gut trocknen