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Einmal Cornwall und zurück

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    • Einmal Cornwall und zurück

      "Einmal Cornwall und zurück" - so haben wir unseren Reisebericht überschrieben, den wir hier unter "Reiseberichte sonstige Länder" einstellen. Als Rentner und langjährige "Wohnwagenzieher" waren wir von Mitte April bis Mitte Juni auf einer Reise durch Deutschland, die Niederlande und Belgien, bevor uns am 13. Mai die Fähre vom französischen Dunkerque (Dünkirchen) hinüber nach Dover brachte. Von dort ging es ohne festen Reiseplan bis nach Land's End, Englands westlichsten Punkt. Was wir an schönen und weniger schönen Dingen auf unserer über dreiwöchigen Reise durch das United Kingdom während der Brexit-Verhandlungen sahen und erlebten, versuchen wir hier aus unserer ganz persönlichen Sicht in Wort und Bild darzustellen.

      Es geht gleich los: Mitfahrer/innen und Kommentare sind herzlich willkommen.
      Heitere Campergrüße aus Sachsen-Anhalt, :w P. & H. - die Weltbummler :w

      :0-0:


    • Einmal Cornwall und zurück

      Montag, 13.05.2019 /29. Tag

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      Der Tag verspricht schön zu werden. Schon am frühen morgen streicheln die ersten Sonnenstrahlen unseren Wohnwagen. Nach dem Duschen und dem Frühstück haben wir noch bis zur Abfahrt der Fähre zwei Stunden Zeit. Da wir mal wieder auf fertig gepackten Sachen sitzen, hält uns nichts mehr auf dem Campingplatz.

      wohnwagen-forum.de/index.php?a…02af7523ba8ac442dc5495237

      Einmal mehr hat Fräulein Navi etwas Mühe, uns durch Dunkerque (Dünkirchen) auf die A 16 in Richtung Calais zu bringen. Dann aber ist die Fahrt zum Terminal idiotensicher ausgeschildert.

      wohnwagen-forum.de/index.php?a…02af7523ba8ac442dc5495237

      Überrascht waren wir von den intensiven Kontrollen im Hafenbereich. Sehr gründlich wurde vom französischen und englischen Zoll sowohl das Auto als auch der Wohnwagen durchsucht. Nach Kofferraum und Dachbox schaute man sogar im Wohnwagen in die Bettkästen und in den Kleiderschrank. Auf dass sich mit uns ja kein Flüchtling davon macht.

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      Nach einem Rundgang und Aufenthalt im Fährterminal wurden wir an Bord gelotst. Die Überfahrt nach England begann, womit auch sonst - mit Fish und Chips, dem von der Muddi im Bordrestaurant georderten Mittagessen.

      wohnwagen-forum.de/index.php?a…02af7523ba8ac442dc5495237

      Dann tuckerte der Dampfer bei fast spiegelglatter See und Sonne satt etwas über zwei Stunden über den Ärmelkanal. Wegen der Zeitumstellung kommen wir nicht gegen 14:30 Uhr, sondern schon eine Stunde früher in Dover an. Die Fahrt von Bord und weiter durch das weitläufige Hafengelände ist nichts für schwache Nerven. Mehrspurig geht es zügig voran.

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      Links fahren- und dranbleiben ist unsere Devise! So landen wir auf der Landstraße in Richtung Folkestone und erreichen kurze Zeit später unser Tagesziel, den CP Little Satmar in Capel-le-Ferne.

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      Während des Camp-Aufbaus entdeckt die Muddi, dass aus der Stromsäule an unserem Stellplatz Qualm und Funken schlagen. Na, prima, ganz so feurig haben wir uns den Empfang im United Kingdom nicht vorgestellt. Durch den herbeigerufenen Platzwart kann aber noch rechtzeitig Schlimmeres verhindert und ein Elektriker verständigt werden.

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      Bei der Fahrt hinunter nach Folkestone, um einzukaufen und ein paar britische Pfund (£) zu ziehen, ereilen die Muddi im dichten Verkehrsgewusel die nächsten Schrecksekunden. Für sie als Beifahrerein ist es ungewohnt auf Straßenmitte zu sitzen und rechts die Autos auf sich zukommen zu sehen, bzw. rechts von ihnen überholt zu werden. Und dann sind da noch die vielen im Uhrzeigersinn zu fahrenden Kreisverkehre, teilweise mit mehrspurigen Einfahrten. Wer sich da falsch verhält, wird oftmals angehupt. Als Faustregel gilt: wer die erste Ausfahrt nehmen will, ordnet sich links blinkend ebenso links ein, wie der nichtblinkende Geradeausfahrer. Wer die dritte Ausfahrt nehmen will, ordnet sich rechts blinkend in der rechten Spur ein.

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      In dem Glauben, unsere Feuertaufe im britischen Linksverkehr bestanden zu haben, belohnen wir uns unter den letzten Sonnenstrahlen dieses ereignisreichen Tages mit einem deftigen Abendbrot auf grüner Wiese.

      Fortsetzung folgt! :w

      :0-0:

    • Einmal Cornwall und zurück

      The White Cliffs of Dover
      Dienstag, 14.05.2019 /30. Tag

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      Weil die ersten Sonnenstrahlen unseren Wohnwagen erst gegen 10 Uhr erreichen, warten wir bis dahin mit dem Frühstück. Entgegen unserem Vorurteil über englische Backwaren, sind die gestern im Folkstoner Coop gekauften Brötchen durchaus genießbar, zumindest wenn man sie vorher noch mal auf den Toaster legt.

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      Einziger Störfaktor während des Frühstücks ist nur der Geräuschpegel zweier Rasenmäher, die das satte Grün des Campingplatzes stutzen. Es schmerzt uns, dass sie dabei die vielen Gänseblümchen um uns herum gnadenlos umsäbeln.

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      Nach dem Frühstück geht jeder von uns erstmal eigenen Interessen nach. Während die Muddi beim Haarwaschen und -tönen die Tücken englischer Duschen kennenlernt, macht sich der Reiseleiter im Liegestühl Gedanken über die Gestaltung des Nachmittags. Mit dem Ergebnis, einen Ausflug auf die berühmten weißen Klippen von Dover zu machen.

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      Mit Respekt vor dem Verkehrsgewusel um und in Dover stürzen wir uns in das "Abenteuer". Der eine mit erst eintägiger Linksfahrerfahrung und die andere oftmals mit geschlossenen Augen, weil ihr die Beifahrerposition auf Straßenmitte zu schaffen macht. Wir meistern die Fahrerei aber recht gut. Nur bei den Kreisverkehren (Roundabouts) ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Für den deutschen Autofahrer kommt hier die Gefahr nicht von links, sondern von rechts. Wobei die Beifahrerin in besserer Sichtposition dem Chauffeur behilflich sein sollte.

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      Nachdem wir zunächst 5 Pfund Parkgebühren abdrücken, genießen wir das Wandern auf den Klippen ebenso wie den Kaffee und Kuchen im Besucherzentrum. Von dort oben haben wir einen herrlichen Blick hinüber nach Frankreich und hinunter zum Hafen.

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      Zurück im Camp schmeißen wir unsere Elektropfanne an und eine große Packung Nudeln hinein. In Anbetracht der Abendkühle schmeckt uns die Mahlzeit zusammen mit einer Hühnerbrühe im vom Elektropuster wohlig geheizten Wohnwagen ganz vorzüglich.


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      Fortsetzung folgt! :w

      :0-0:
    • Einmal Cornwall und zurück

      Zum New-Forest-Nationalpark
      Mittwoch, 15.05.2019 /31. Tag

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      Gegen 10 Uhr verabschieden wir uns in der Little Satmar-Rezeption. Dann heißt es für uns zwei UK-Greenhorns, alle vier Augen auf und hinein in den britischen Straßenverkehr. In dem lässt sich aber London auf den Autobahnen (Motorways 20/25/26) recht gut südlich umfahren.

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      Wir bleiben beim für unser Gespann zugelassenen Tempo 80 km/h = 50 m/h brav in der linken Spur und werden somit ständig vom dichten LKW-Verkehr überholt. Bei einigen Autobahnkreuzen oder -ausfahrten ist große Aufmerksam erforderlich, um in der richtigen Spur zunächst in Richtung London Heathrow und dann auf dem Motorway 3 in Richtung Southampton zu bleiben.

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      An der Raststätte "Clacket Lane" legen wir eine Pause beim Roadchef ein und sind von der großzügigen und gediegenen Ausstattung dieser Raststätte überrascht.

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      Kein Vergleich zu den deutschen Raststätten, auf denen man beim essen, trinken oder pinkeln gnadenlos abgezockt wird. Kurz vor Winchester geraten wir versehentlich auf den Motorway 34, der uns aber bald wieder auf den Motorway 3 bringt.

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      Spannend indes sind die letzten Kilometer bis zu unserem Tagesziel Ashurst Campsite. In Ashurst verfahren wir uns gleich zweimal und müssen jedes mal den Wohni abkoppeln, von Hand wenden, wieder anspannen, um weiter fahren zu können. Doch auch das bringt uns ebenso nicht aus der Ruhe, wie die Meldung, das Ashurst Campsite keinen Elektroanschluss für Caravans hat. Die gute Frau empfiehlt uns zum Holmsley Campsite, etwa 20 km weiter in den New-Forest Nationalpark hinein zu fahren. Und diese Suche nach Holmsley ist spannend, weil wir uns in Brockenhurst mehrmals verfahren und nach einem Tankstopp zunächst vom Navi zum "New Forest Caravan and Motorhome Club Centenary Site" gelotst werden. Hier will man uns als Nichtmitgliedern 42 Pfund, fast 50 Euro, für eine Übernachtung abknöpfen. Wir lehnen dankend ab und fahren, bzw. suchen weiter.

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      In unmittelbarer Nähe finden wir dann doch noch Holmsley Campsite und sind froh, dort von einem überaus engagierten Team für 20 Pfund pro Nacht aufgenommen zu werden. Nach dem Einchecken in Holmsleys Campsite und Aufbau unseres Camps essen wir bei angenehmen Temperaturen um die 20 Grad mal wieder vor dem Wohnwagen Abendbrot, stoßen danach mit einem halbtrockenen Müller-Thurgau auf den erfolgreichen Reisetag an und hauen uns in die Kiste.

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      Fortsetzung folgt! :w

      :0-0:
    • Einmal Cornwall und zurück

      Tea-Time in Lyndhurst
      Donnerstag, 16.05.2019 /32. Tag
      Während wir den Vormittag dazu nutzen, uns etwas von den gestrigen Reisestrapazen zu erholen, steht der Nachmittag ganz im Zeichen unseres Ausflugs nach Lyndhurst, einer Kleinstadt mit etwa 3.000 Einwohnern im New-Forest-Nationalpark.

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      Der Name Lyndhurst bedeutet in etwa „mit Linden bewaldeter Hügel“. Auf dem etwa 20 km lange Weg durch den Nationalpark wechseln sich dichte Eichenwälder mit großen Heide- und Grasflächen ab. Wir begegnen den zahlreichen freilaufenden Ponys, für die der Park berühmt ist. An die Besucher gewöhnt, grasen sie unmittelbar am Straßenrand. Auf Hinweisschildern wird zur Rücksichtnahme aufgerufen.

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      Im Städtchen Lyndhurst, das während unseres Besuchs im Verkehrschaos zu versinken droht, finden wir in einer zentrumsnahen Nebenstraße einen Parkplatz.


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      Wir spazieren mit gezückter Kamera mehrmals auf der Hauptgeschäftsstraße auf und ab und können der Versuchung nicht widerstehen, uns vor einem der zahlreichen Teehäuser "a cup of tea and a piece of cake" servieren zu lassen.

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      Mit unserem etwas wackeligen Schulenglisch gelingt es allmählich, uns zusehends besser mit den Einheimischen zu verständigen. Nach der halbstündigen Tea-time und einem Einkauf im Coop fahren wir wieder Richtung Holmsley.

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      Zum Abendbrot serviert die Muddi Senfeier mit Salzkartoffeln, die wir uns vorm Wohnwagen im Sonneuntergang schmecken lassen.

      Fortsetzung folgt! :w
      :0-0:
    • Hi liebes Weltbummler-Pärchen!
      Ich setz mich auch rein, UK und ganz besonders Cornwall ist einfach superschön! Wir waren 3x da, und würden gerne bald wieder rüber. Allerdings muß ich gestehen, daß uns die aktuellen Brexit-Unsicherheiten davon abhalten, für 2020 eine Fähre zu buchen. Da wir Hunde haben und keiner weiß, wie die Einreiseregelungen nach einem Austritt aussehen, werden wir wohl abwarten. Eigentlich schade - wir wollten nochmal die Midlands machen und eine bißchen weiter nach Norden...
      Bis schon gespannt, wie´s weitergeht 8o
      Grüße aus Friedberg in Bayerisch-Schwaben,

      Der Geograph

      Extremadura 2019: 20 Tage, 5 CP, ca. 5.500 km
      Eesti 2019: 23 Tage, 8 CP, ca. 6.600 km



      One more voyage to go! (Nightwish)
    • Ausflug nach Brockenhurst
      Freitag, 17.05.2019 /33. Tag
      Nach den drei sonnigen Tagen hier auf der Insel zeigt sich das Wetter heute erstmals typisch britisch. Der Himmel ist bedeckt und die Sonne hat auch im weiteren Tagesverlauf keine Chance, die dichte Wolkendecke zu durchbrechen. Auch von den gestrigen Temperaturen um die 20 Grad müssen wir uns verabschieden und darüber hinaus auch noch leichten Nieselregen in Kauf nehmen. Wer mag es uns da verübeln, erst kurz nach 10 Uhr aus den Betten zu krabbeln und nach der Morgendusche erst gegen 11 Uhr zu frühstücken. Während sich die Muddi um den alltäglichen Wohnwagenhaushalt kümmert, beschäftiget sich der Reiseleiter mit dem weiteren Verlauf unserer Reise. Geplant ist, irgendwo im oder am Dartmoor Quartier zu beziehen. Und da der CP Woodovis-Park in der Nähe von Tarvistock ACSI-Rabatt gewährt, melden wir uns dort telefonisch für die nächsten Tage an.

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      Am Nachmittag besuchen wir mit Brockenhurst eine weitere der urigen Ortschaften im New Forest. Bevor wir aber auf einigen Umwegen zu Fuß das Ortszentrum ansteuern, gilt es der Parkuhr am Bahnhof einen Parkschein zu entlocken. Da das Ding nur Tagestickets ausspuckt, füttern wir den alten Kasten mit drei Ein-Pfund-Münzen, allerdings nicht mit der Absicht, hier nun bis Mitternacht zu verweilen.

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      Der Bummel durch das Village Centre ist kurz und endet schon nach wenigen Minuten in einer Teestube, wo die Muddi zum Tee erstmals die berühmten Scones mit Creme und Konfitüre kostet. Naja, wer es mag....

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      Die Rückfahrt bei einbrechender Dämmerung auf sehr engen und kurvenreichen Straßen verlangt auch dem versierten deutschen Autofahrer einiges ab. "Slow, slow" und "Left, left" war die einzigen Worte, die meine einmal mehr verängstigte Beifahrerin hervor bringt. Weil unser Navi Holmsley Campsite nicht auf dem Schirm hat, wird das letzte Stück zu einer Fahrt ins Blaue. Hinter Bransgore verlieren wir völlig die Orientierung und finden den Weg zu unserem Camp erst dank Google Maps. Ein überschaubares Abendprogramm, wie Sachen für die Weitereise packen, Abendbrot und eine Runde Skipbo im geheizten Wohnwagen beschließen den Tag.


      Fortsetzung folgt!
      :0-0:
    • DerGeograph schrieb:

      Hi liebes Weltbummler-Pärchen!
      .......... Allerdings muß ich gestehen, daß uns die aktuellen Brexit-Unsicherheiten davon abhalten, für 2020 eine Fähre zu buchen. Da wir Hunde haben und keiner weiß, wie die Einreiseregelungen nach einem Austritt aussehen, werden wir wohl abwarten.
      Hallo lieber Geograph, willkommen an Bord. Weil ich erst vor kurzem mit Dir in Estland war, ist's ja so was wie ein Gegenbesuch. Estland ist und bleibt ein Land, das wir seit unserer Baltikum-Tour 2017 auch sehr lieben. Unsere Reisepläne für Cornwall entstanden auch in unsicheren Brexit-Zeiten. Letztendlich haben wir uns aber doch auf den Weg gemacht!! Und wir haben es nicht bereut, obwohl die Tour nicht immer so gemütlich bleibt, wie bisher........

      Heitere Campergrüße aus Sachsen-Anhalt, P.&H. - die Weltbummler
    • Von Roundabout zu Roundabout
      Sonnabend, 18.05.2019 /34. Tag
      Heute war mal wieder Reisetag. Wie immer an solchen Tagen bereiten wir unsere Abreise am Vorabend vor. Somit ist bereits gegen 9 Uhr Marschbereitschaft hergestellt.

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      Nach herzlicher Verabschiedung von unseren Gastgebern und einem Fototermin mit dem Chef persönlich kurven wir zum letzten Mal durch den New Forest. Zunächst in Richtung Christchurch, wo wir uns in einem der zahlreichen Roundabouts (Kreisverkehr) verfahren und im dicksten Stadtverkehr in Richtung Zentrum unterwegs sind.

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      Irgendwie bringt uns Fräulein Navi wieder auf Kurs und zunächst von einem Kreisverkehr zum anderen aus der Stadt und dann über mal enge, mal zweispurige Landstraßen sowie Autobahnteilstücke westwärts in Richtung Cornwall.


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      Tagesziel ist die Stadt Tavistock in der Grafschaft Devon, wo wir nach 250 km und einem Zwischnstopp an einer Imbissbude am Rande des Dartmoors (Film: "Der Hund von Baskerville") im Camping Woodovis Park reisemüde aber glücklich die Stützen unseres Wohnwagens runter kurbeln.

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      Nach unserer gestrigen telefonischen Voranmeldung werden wir in der Rezeption von Frau Jo - die freundliche Dame heißt wirklich so - in Empfang genommen und durch den weitläufigen Park geführt. Holla, die Waldfee, da haben wir uns ja mal was gegönnt.

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      Die Anlage ist vom Allerfeinsten: Schwimmhalle, Sauna und Whirlpool, WiFi - alles inklusive. Durch unsere ACSI-Card sind wir hier nur mit 20 Euro pro Nacht dabei. Ohne ACSI ist fast das Doppelte fällig. Wir buchen erstmal für drei Tage und genießen vor dem Abenbrot das inkludierte Wellnessangebot.

      Fortsetzung folgt
      ! :w
      :0-0:
    • Einmal Cornwall und zurück

      Unser Tag im Dartmoor
      Sonntag, 19.05.2019 /35. Tag



      Dass wir nach dem New-Forest-Nationalpark mit dem Dartmoor-Nationalpark einen weiteren Nationalpark in unser Tagesprogramm aufnehmen, ruft zumindest anfangs bei der Muddi eine gewisse Skepsis hervor. Würde sie doch lieber einen Sonntagsbummel durch das ca. 12000 Einwohner zählende Tavistock bevorzugen. Aber Tavistock durchfahren wir recht zügig mit dem Auto, um in der Ortschaft Horrabridge ins nahe gelegene Dartmoor abzubiegen. Ist die Ortsfahrt mit ihren sehr engen Straßen schon etwas problemarisch, so entwickelt sich die Fahrt hinauf in die hügelige Heidelandschaft zunächst zu einem Horrortrip. Nach dem letzten Haus im Ort geht es brutal bergauf. Selbstverstänlich auf einer "Straße", die in Deutschland vielleicht als geteerter Radweg durchgegangen wäre. Zum Glück hatten wir nur zweimal Gegenverkehr und waren überrascht, mit welcher Selbstverständlichkeit die Einheimischen in beiden Fällen zurücksetzten und uns passieren ließen. Oben angekommen, halten wir auf einem kleinen Parkplatz erstmal an, bevor wir von einer älteren Dame mit einem freundlichen "Grüß Gott" begrüßt werden. Es ist eine Engländerin, die schon mal in Deutschland war und ein paar deutsche Worte und Redewendungen behalten hat. Es kommt zu einer freundlichen Unterhaltung über unser woher und wohin. Nachdem sie uns den Weg zu den Two Bridges erklärt hat, fahren wir weiter. Immer darauf acht gebend, nur keines der zahlreichen frei laufenden Schafe anzufahren. Die Landschaft hier oben ist einmalig und atemberaubend schön. Wir machen am Touristen-Hotspot Two Bridges Halt, lassen uns im Garten des gleichnamigen Hotels Tee und Biscuits servieren
      Two Bridges ist ein abgelegener Ort am Fluss West Dart im Herzen des Dartmoor Nationalparks in Devon, England. Es liegt etwa 2,5 km nordöstlich von Princetown an der Kreuzung der beiden Straßen, die Dartmoor kreuzen.
      Am späten Nachmittag fahren wir zurück nach Tavistock. Hier kommt die Muddi nun doch noch zu einem kleinen Stadtbummel mit der Option, morgen hier noch einmal herzufahren.
      Dateien
    • hallo weltenbummler

      sehr schöner bericht

      wir haben 2013 unsere gb-tour ähnllich angefangen wie du,
      zunächst von dover nach cornwall, dann langsam rauf bis john o`groat und wieder zurück nach dover

      was das leiden deiner mitfahrerin auf der "falschen" seite betrifft kann ich gut nachvollziehen
      einerseits schadet es aber auch nicht, wenn die beifahrrerin einmal erlebt, wie's uns richtigen menschen auf der fahrerseit schon immer geht, anderseits hat meine mitfahrerin noch ein erlebnis der dritten art gehabt:

      ein wohnmobil ist uns mit zwei rädern auf unser fahrspur in einer kurve entgegengekommen.
      der schlag war wie ein kanonenschuß, aber es war "nur" der rechte spiegel
      gezittert hat sie alledrdings am abend immer noch

      anderseits weiß ich jetzt, dass jeder autohändler die spiegel für seine modelle mehrfach vorrätig hat

      bei einer fahrradtour hab ich kurz danach so alle 500 bis 800 meter ein zerdeppertes spiegelgehäuse gesehen

      zum kreisverkehr:

      deine faustregel ist nicht ganz richtig
      wer im kreisverkehr die linke spur benutzt, muß, auch ohne blinken, zwingend raus. tut er das nicht und fährt geradeaus weiter und der andere knallt ihm rein, ist der schuld, der drin war

      wenn du ganz links bist und du willst tatsächlich nicht raus, mußt du unbedingt rechts blinken um so anzuzeigen, dass du drinblewiben willst

      ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt

      freue mich aber in erster linie auf deine weiteren berichte

      wir waren 2018 nocmal drüben, allerdings nicht mehr in cornwall
      cornwall ist ohne zweifel sehr schön, wir fanden jedoch, dass die middlands, wales und vor allem schottland noch einen ticken mehr hergeben
      aber das ist geschmacksache

      gruß helmut
    • heinz-helmut schrieb:

      .........freue mich aber in erster linie auf deine weiteren berichte
      Hallo Helmut,
      vielen Dank für Deinen Kommentar, einschließlich Korrektur der Blinkerei bei der Einfahrt in den Kreisverkehr. :ok

      Wegen der Panne mit dem Dartmoor-Text plus Fotos und dem umständlichen Verkleinern und Hochladen von Fotos (siehe oben) bitte ich um Verständnis, dass ich interessierte Leserinnen und Leser erstmal auf unsere Homepage umgeleitet habe..... :thumbup:

    • Einmal Cornwall und zurück

      Vintoria schrieb:

      Ich freu mich über diesen sehr unterhaltsamen Bericht. Wir lieben England und ich würde
      irgendwann zugern auch mal mit dem WW dort hin fahren. Mal sehen.
      Es ist klar, dass Deine Frau sofort den Tearooms verfallen ist. Das gehört einfach zu England dazu.

      Hallo Vintoria, na, dann nehmen wir Dich doch sehr gern mit ins United Kingdom, (ohne allerdings an jedem Tearoom halt zu machen.....) 8o Vorausgesetzt, dass es mit dem Hochaden und Platzieren der Foto nun wieder besser klappt.......... ?(



      Zum Tesco nach Callington
      Montag, 20.05.2019 /36. Tag
      Nach dem Frühstück fahren wir zunächst in das 12 km entfernte Tavistock, um in einem Elektrogeschäft ein neues HDMI-Kabel zu kaufen, das den Laptop mit unserem Bordfernseher verbindet und für das Streamen aus dem Internet nötig ist. Das Kabel ist schnell beschafft und somit haben wir noch genügend Zeit, um im örtlichen Supermarkt ein paar lebensnotwendige Dinge einzukaufen.

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      Im Zentrum von Tavistock


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      Bei einem Bäcker wird ein für englische Verhältnisse ungewohnt dunkles und festes Brot gekauft. :thumbsup:

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      Ein offenes W-LAN lädt zum Checken der E-mails ein. :thumbup:

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      Es wird mal wieder eng.

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      Beim Eingeben der Adresse des Supermarktes wird uns ein Fehler zum Verhängnis, der uns mal wieder zu einer dieser besonders von der Muddi ungeliebten Fahrten auf Cornwalls engen Straßen verhilft. Nachdem im Navi versehentlich die Adresse vom Tesco-Supermarkt in Callington bestätigt wird, geht es zunächst auf engsten Straßen steil bergauf, bevor wir wieder eine besser befahrbare Straße errreichen.

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      Für unsere Irrfahrt werden wir aber in Callington mit einem bestens ausgestatteten Tesco-Markt entschädigt. Es wird zunächst fleißig eingekauft und dann auch noch bei der Tesco-Tanke relativ preiswert für 1,33 Pfund - das sind immerhin 1,52 Euro, Diesel gerüsselt.



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      Nach dem Abendbrot mit dem dunklen, für englische Verhältnisse ungewohnt festem Brot, das die Muddi beim Bäcker in Tavistock erstanden hat, stöbern wir emsig in unseren Landkarten, um als nächsten Aufenthaltsort einen schönen Platz am Meer zu finden. Wir werden fündig und einigen uns auf einen Campingplatz an der Roseland Heritage Coast, ca. 24 km hinter St. Austell.


      Fortsetzung folgt! :w
      :0-0:

    • Einmal Cornwall und zurück

      Ankunft in Portscatho
      Dienstag, 21.05.2019 /37. Tag
      Die drei Tage im schönen Woodovis-Park mit Hallenbad, Sauna und den Ausflügen ins Umland vergehen wie im Flug. Heute heißt es von der noblen Anlage Abschied zu nehmen.

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      Wir verabschieden uns in der Rezeption und fahren zunächst auf guten Straßen unserem nächsten Tagesziel entgegen. Als wir hinter Launceston die autobahnähnliche A 30 erreichen, geht es sogar vierspurig recht komfortabel weiter.

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      Erst auf der Roseland-Halbinsel, kurz hinter Tregony, wird es wieder eng und wir sind gut beraten, mit unserem Wohnwagen am Haken bei Gegenverkehr lieber anzuhalten. Die für den Blick nach hinten wichtigen Caravan-Rückspiegel haben wir längst an beiden Seiten abgebaut. Hier kommt die Gefahr weniger von hinten als vielmehr von vorn bzw. rechts.

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      Trotzdem erreichen wir unbeschadet Portscatho und nach der Ortsdurchfahrt auch den CP Treloan Coastal Holidays. Die etwa 500 Meter lange etwa 2,50 Meter breite von Hecken umsäumte Zufahrt zum Campingplatz hat es allerdings in sich. Um allen Eventualitäten vorzubeugen, sichert die Muddi zu Fuß nach vorn ab.

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      Debs, die freundliche Platzinhaberin bietet uns mehrere Stellplätze zu Auswahl an, von denen wir allesamt einen gigantischen Blick aufs Meer haben. So schnell wie wir unser Camp heute morgen aufgebaut haben, bauen wir es hier wieder auf.

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      Fortsetzung folgt! :w

      :0-0:
    • Einmal Cornwall und zurück

      The Lost Gardens of Heligan

      Mittwoch, 22.05.2019 /38. Tag
      Hier auf dem CP Treloan Coastal Holidays gibt es WiFi nicht auf dem Platz, sondern nur in der Nähe der Rezeption. Auch in dem ehemaligen Fischerdorf Portscatho sieht es mit einem offenen Wifi mau aus. Vom Platzhund bewacht, wird hier täglich der Reise-Blog unserer Homepage aktualisiert.

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      Heute sind wir kurz vor dem Abendbrot ziemlich müde und fußlahm und von unserem Tagesausflug in "The lost Gardens of Heligan", einem der bekanntesten Gärten in England, zurück gekommen.



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      Die riesige Gartenanlage liegt acht Kilometer südlich von St. Austell bei Mevagissey. Ursprünglich war der Garten ein Teil des 400 Hektar großen Anwesens der Tremayne-Familie.

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      The Lost Gardens of Heligan sind die 15 Pfund Eintritt pro Person auf jeden Fall wert, die wir am Ticket Office berappen müssen. Dafür ist das Parken frei, was in Old-England sehr selten vorkommt.

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      Bei schönstem Frühlingswetter spazieren wir stundenlang durch die weitläufige Gartenanlage und sind fasziniert von der Vielfalt der Pflanzenwelt, die hier in mildem Klima des Golfstroms gedeiht.

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      Ein Picknick im Gras des Steward-Hauses am frühen Nachmittag läutet die zweite Hälfte unseres Rundgangs ein. Dann geht es hinab in den so genannten Dschungel. Hier ist der Name Programm, weil man sich wegen der wild wachsenden Pflanzenwelt tatsächlich wie im Dschungel fühlt.

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      Als wir dann allmählich fußlahm werden, geht es nach einer Tasse Kaffee im Besucherzentrum wieder nach Portscatho zurück. Natürlich mit vielen ängstlichen Momenten für die Beifahrerin, denn es wird wieder eng, je näher wir unserem Campingplatz kommen.

      Fortsetzung folgt! :w

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