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Tipps für den Unterboden

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    • Tipps für den Unterboden

      Hallo,

      wir werden, aufgrund einer Abstellplatz-Mieterhöhung von 30 %, ab dem nächsten Jahr Dauercamper.

      Ich brauche mal eure Tipps und Erfahrungen zum Vorzelt-Unterbau. Zum Zelt: es wird ein freistehendes Dauervorzelt, da wir zwischenzeitlich den WoWa zwecks Urlaub bewegen werden.

      Hier meine Überlegungen zum Unterbau (Betonplatten als Untergrund):

      OSB-Platte mit Teerpappe (von unten) auf Füßen (ebenfalls mit Teerpappe ummantelt)
      Kantholzrahmen (7x7cm) - Quer- und Längsverstrebungen
      "Lücken" werden mit Glaswolle oder Styropor gefüllt
      OSB-Platte obendrüber

      So OK, oder gibt es Optimierungspunkte? ;)

      Danke schonmal für eure Hilfe

      Gruß

      Roland



      Noch ne Frage:

      Erst das Zelt stellen und in die Betonplatten dübeln oder erst den Boden und das Zelt dann auf dem Unterboden befestigen?
      ________________________________________________

      2015 Schwimmbad-Camping Mössler - Kärnten
      2016 Les Grands Pins - Lacanau / Strandcamping Groede
      2017 Strandcamping Groede / Les Grands Pins - Lacanau / Strandcamping Groede
    • Nimm kein Styropor. Das nimmt nämlich Wasser auf. Und das nicht wenig.
      Geeigneter wäre Styrodur, was in sich härter ist aber mittels Handsäge prima in Form bringen lässt.
      Alternativ natürlich auch mittels Schneiddraht, was logischerweise schneller geht.
      Glaswolle ist im Feuchtbereich auch nicht die beste Wahl. Wenn es denn "Wolle" sein soll, dann Steinwolle (Rockwool)

      Nun zum Thema Teerpappe. Die meisten Dachpappen bestehen immer noch aus Bitumen.
      Bitumen kann faulen wenn es über längere Zeit feucht ist und dann ist die Funktion nicht mehr gegeben.
      Beton lässt übrigens auch Wasser durch; also die Bodenfeuchtigkeit kann durchaus an der Oberseite austreten.
      Gruß,
      lonee
    • Danke schonmal für deine Ratschläge.

      Styropor und Glaswolle ist dann schonmal gestrichen. Styrodur wird's dann.

      Welche Alternative gibt es dann zur Steinwolle als Ummantelung und als Unterseite der unteren OSB-Platte?

      Thx

      Roland
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    • Hallo Roland,
      als ehemaliger Dauercamper und auch Reisender mit Caravan wollte ich Dir noch folgenden Tip geben.
      nellen-zelte.de/pages/frame_dyn.php?seite=rueckwand.php
      Den passenden für fast alle Caravan findet man da schon.
      Wir hatten unseren über 10 Jahre und da realitiviert sich dann auch der Preis.
      Ist in max. 30. min ab bzw. angedockt.
      Zum Unterbau:
      ich hatte alupaletten mit Styrodur und OSB Platten drauf.
      Erst unterbau und dann Zelt drauf. Vorher gut abgemessen und zurecht gesägt/Gebastelt da dann wenig Unterbodenüberstand.
      Aber ich glaube die meisten haben nach dem 1. Unterbodenbau mindestens 1 noch verbessert - wir Männer brauchen ja immer was zum bauen.
      LG andreas
    • @Quadmaster: Danke für den Tipp, wird ich mich "einlesen".

      @Andreas: Jo, da war ich auch schon auf den Seiten von Nellen, Schall und so weiter. Sind absolut geile Dinger :) Würde ich sofort nehmen.... Wird meine "Regierung" aber erst zulassen, wenn ich den Kabe Imperial mit 225 x 198 Queensbett bestelle ;)

      Alupaletten …. muss ich mir merken :)

      Zelt wird sich im normalen Rahmen zwischen 3 und 4,5k bewegen.

      LG

      Roland
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    • Hallo Roland,

      Ja das kenne ich - wenn die Chefin :rolleyes: dann aber immer gesehen hat wie schnell und einfach das geht und wenn mann) das Zelt und den Caravan noch lange haben will, dann rechnet es sich schon.
      Dafür habe ich dann jetzt bei Caravan meine beste entscheiden lassen -- sie Interieur und Marke und ich dann halt Technik und Anbauteile bzw. Zubehör.
      So waren beide zufrieden.
      LG Andreas
    • hm, hab oben was falsch gelesen:

      Steinwolle war natürlich für die Dämmung gedacht und nicht als Ummantelung, wo ich die Teerpappe / Bitumen ins Spiel gebracht hatte.

      Meine Frage muss dann natürlich richtig heißen: Was als Alternative zur Teerpappe / Bitumen als Ummantelung bzw. Unterseite der unteren OSB-Platte?

      Sorry
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    • Andreas,

      es wird bei uns erstmal ne "Zwischenlösung" geben. Den jetzigen WoWa werden wir max. noch 4-5 Jahre haben. Danach geht's wohl wirklich ….. und dann hab ich die besten Argumente ;)
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    • otti2305 schrieb:

      Meine Frage muss dann natürlich richtig heißen: Was als Alternative zur Teerpappe / Bitumen als Ummantelung bzw. Unterseite der unteren OSB-Platte
      Ich hatte bei mir Teichfolie aus dem Baumarkt drunter. Gibts bis 4 m Breite für relativ kleines Geld. Ist aber nicht wirklich UV-Beständig.
      Wenn man günstig drankommt wär z.B. PVC-Flachdachbahn empfehlenswert. Z.B. Sarnafil von Sika
      NoGo ist Teer- oder Bitumenpappe. Wie ja die Bezeichnung schon sagt: Das ist organisches Material und kompostiert. Ist auf schwarz gemachter Pappkarton. Mehr was fürs selbstgebastelte Vogelhäuschen.
    • Matteo schrieb:

      NoGo ist Teer- oder Bitumenpappe. Wie ja die Bezeichnung schon sagt: Das ist organisches Material und kompostiert.
      Und stinkt wenns warm wird
      Glas oder Steinwolle würd ich ebenfalls nicht benutzen, da die Fäserchen übel jucken und der Wind bei Sturm die durch Ritzen ins Vorzelt reinblasen könnte.
      In einem Baumarkt mit mehr als Discounterbaumarktqualität und geschultem Personal werden viele geeignete Folien (wie die Sarnafil) zu finden sein, lass Dich da beraten.
      Chris
      2017 Amarok V6 4Motion 224 PS mit 2017 Fendt Saphir 700 SFD mit Mover, keine Gewichtsprobleme, noch kein Autark und Wechselrichter, aber relaxed 8)
      Verkauft: 2014 Tabbert 560 Private Edition (aka P.E.A.T.) mit Autark, zuviel Gewicht, zuwenig Batterie und noch kein Wechselrichter , aber HAPPY! 8o

      Reisen 2019:
      1° Reise Juli/August : Kroatien (Basel - Lago di Iseo - Porec - Pula - Pag - Trogir - Trieste - Bellinzona - Basel)
      2° Reise: August/September/Oktober ( Basel - La Colombiere - L'Estartit - Madrid - Nazaré - Albufeira - L'Estartit)
    • Warum streichst Du die OSB-Platten nicht? Apropos OSB-Platten. So mancher Händler behauptet diese gäbe es auch in "wasserfest".
      Lasse Dich davon nicht täuschen, denn unsere "wasserfesten" Platten, die wir als Unterbau eines Daches verwendet haben, waren das definitiv nicht!
      Als erstes würde mir zu einem Vorzeltboden der Begriff Luftzirkulation einfallen. Also würde ich versuchen zwischen dem Beton und der Unterseite des Bodens einen Abstand zu schaffen. Dazu würden sich einstellbare Füße eignen, mittels derer man den Boden auch nach einer Weile nachjustieren kann.
      Alsdann als Feuchtigkeitssperre, das gleiche Material was auch bei unseren WW´s drunter ist.

      Bei der Aufarbeitung unseres "Möhrchens" habe ich folgendes verwendet.
      erst das: korrosionsschutz-depot.de/spez…rbodenschutz/owatrol-oel/
      und dann das:korrosionsschutz-depot.de/spez…tz/elaskon-caravan-c-ubs/
      Kann man auch beides prima mit der kleinen Rolle auftragen.

      Sodann soll es ja ein Holzrahmen werden. Also imprägniertes Holz und dieses nicht nur mit Winkeln zusammensetzen, sondern auch verzapfen.
      Wenn man es drauf hat, kann man die Verbindungen auch mittels Holzdübeln komplett ohne Metall zusammensetzen.
      Möglicherweise gleich Hohlraumrohre/Verteiler für eine eventuelle Verlegung von Stromkabeln vorsehen. Dann kommen Mäuskes nich so schnell daran.
      Wenn eine Umluft vorgesehen ist, könnte man die Lüftungskanäle ebenfalls in den Boden legen.
      Die Außenkanten des Bodenrahmens würde ich wohl mit Alublech abdecken (Mäuskes, ne?).
      Unter die obere Lage (Fußboden) käme bei mir eine Dampfsperre, damit die Feuchtigkeit aus dem Boden raus kann. Möglicherweise würde ich auch Siebdruckplatten oben verwenden (feuchtigkeitsresistenter als OSB).

      Soviel zu meinen ersten Gedanken zu einem solchen Konstrukt. Sicher gibt es dafür eine kommerzielle und vielleicht auch perfektere Lösung.
      Ich musste bisher ein solches Gebilde nicht konstruieren.
      Gruß,
      lonee
    • Ein großes Danke an alle, für die Tipps, Erfahrungen und Ratschläge.

      Gut, dass jetzt erst einmal der Winter vor der Tür steht, da kann ich ganz ruhig mit der Planung anfangen.
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    • otti2305 schrieb:

      Gut, dass jetzt erst einmal der Winter vor der Tür steht, da kann ich ganz ruhig mit der Planung anfangen.
      Schau Dir einfach mal im Internet, wie eine normale Hochbaukonstruktion anundin einem Gebäude aussieht. Z.B. Langriemenboden in nicht unterkellertem Erdgeschoß. Ich denke, sowas läßt sich leicht abgewandelt auch für den Vorzeltunterboden umsetzen?
    • Sorry, dass ich mich nochmals zu den OSB-Platten auslasse, aber die Aussage von Flomo stimmt einfach nicht.
      OSB-Platten gibt es derzeit nicht in "wasserfest", auch wenn es die Hersteller immer wieder behaupten.

      Ich will auch darlegen, wie ich dazu komme.
      Wir haben vor einiger Zeit das Dach vom Wochenendhaus der Großeltern neu gedeckt.
      Genau auf dieses Versprechen, von wegen wasserfester OSB-Platten sind wir nämlich auch reingefallen und haben ebendiese als Unterkonstruktion des Daches anstelle einzelner Bretter gewählt.
      Während der Arbeiten fing es immer wieder an zu regnen und natürlich wurden die Platten nass.
      Man konnte dann schön beobachten wie sie dann, an den Kanten wo Nut- und Federleisten sind, aufquollen.
      Teilweise hat man Nut und Feder gar nicht mehr korrekt zusammenbekommen, weil die Platten so deformiert waren.
      Wir haben dann notgerungen immer versucht die Fläche mittels Planen abzudecken und vor aufbringen der Dachpappbahnen nochmals eine überschweißbare Streichmasse als Schutz bei Dachbahndefekten aufgebracht.
      Gruß,
      lonee
    • Es ist natürlch bequemer, die Aussage eines anderen als falsch zu bezeichnen, anstatt selbst in Erfahrung zu bringen, was "wasserfest" in diesem Zusammenhang heißt.

      Tatsächlich sind OSB-Platten nicht geeignet, um z.B. ein U-Boot zu bauen. Sie dürfen auch nicht längere Zeit Regen ausgesetzt werden.

      Im Ausgangsbeitrag geht es um die Unterseite eines Bodens, so dass ich davon ausgegangen, bin, dass es dort nicht regnet.

      m.swisskrono.de/Oekologische-H…chtigkeit-1450565860.html

      Grüße!
    • Ich wollte Dir und Deiner Aussage wirklich nicht zu nahe treten und das hat auch nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit meinen Erfahrung im Zusammenhang mit den Beratungsgesprächen der Holzfachleuten. Und natürlich mit dem unerwarteten Resultat.

      Wenn man gesagt bekommt, dass eine Ware wasserfest ist und man zuvor den vorgesehenen EInsatzzweck extra geschildert hat, dann sollte man auch wasserfest erwarten können. Und eben nicht nur "bedingt" wasserfest oder sogar "es ist noch da, wenn es geregnet hat", ist danach aber nicht mehr zu gebrauchen.

      Du hast sicher Recht, dass bei einem Unterboden kein Regen hinkommt. Aber eben Feuchtigkeit aus dem Boden.
      Ich würde dahingehend ja auch zu OSB-Platten tendieren, aber diese eben vor dem Einfluss von Feuchtigkeit schützen.
      Solange diese Platten trocken bleiben, sind sie auch eine hervorragende Alternative zu Einzelbrettern.
      Gruß,
      lonee
    • auch wenn ein fester CP für mich zzt nicht in Frage kommt habe ich mir mal Gedanken gemacht. Wir haben bei uns in der Firma Plastikpaletten, die als Unterboden dienen könnten (wäre direkt mit einer Belüftung damit nichts schimmelt). Darauf Styrodur kleben/schrauben(?) Und obendrauf dann OSB? Die Paletten würden nicht verrotten, Feuchtigkeit könnte verdunsten und die Styrodurplatten dämmen.
    • ReZed schrieb:

      Wir haben bei uns in der Firma Plastikpaletten, die als Unterboden dienen könnten (wäre direkt mit einer Belüftung damit nichts schimmelt).
      Gute Idee! Es gibt im Baufachhandel auch diverse Systeme die das gleiche machen und zur unterlüftung des Kellerbodens dienen, was preislich günstiger ist weiss ich nicht.

      Flomo schrieb:

      OSB/3-Platten sind wasserfest, da muss nichts drunter und die müssen auch nicht gestrichen werden.
      OSD würd ich ebenfalls nicht verwenden, verpresste Holzspäne auch welcher Art machen immer irgendwann Zicken und quellen auf.
      Falls es Holz sein muss dann auf unterlüftete Struktur entweder Schalbretter, Marine-Sperrholz oder Holzbohlen, Riemen für Aussenverwendung im Garten.
      Viele der Hölzer für den Ausseneinsatz sind mit nicht sehr gesunden Impregnierungs- und Holzschutzsmittel behandelt und könnten im geschlossenen Vorzelt zu allergischen Reaktionen führen.

      Wer sehr langfristig denkt kann sich die Holzbohlen aus Kunststoff besorgen, teuer aber unkaputtbar und können weiterverwendet werden.

      Chris
      2017 Amarok V6 4Motion 224 PS mit 2017 Fendt Saphir 700 SFD mit Mover, keine Gewichtsprobleme, noch kein Autark und Wechselrichter, aber relaxed 8)
      Verkauft: 2014 Tabbert 560 Private Edition (aka P.E.A.T.) mit Autark, zuviel Gewicht, zuwenig Batterie und noch kein Wechselrichter , aber HAPPY! 8o

      Reisen 2019:
      1° Reise Juli/August : Kroatien (Basel - Lago di Iseo - Porec - Pula - Pag - Trogir - Trieste - Bellinzona - Basel)
      2° Reise: August/September/Oktober ( Basel - La Colombiere - L'Estartit - Madrid - Nazaré - Albufeira - L'Estartit)