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Wie schwer darf mein Wohnwagen sein?

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    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Wie schwer darf mein Wohnwagen sein?

      Eine Frage an die "alten Hasen" im Forum.
      Ich beabsichtige, mir erstmals einen Wohnwagen zuzulegen. Ich fahre einen Nissan X-Trail mit Automatikgetriebe und 130 PS. Den werde ich aus finanziellen Gründen auch noch einige Zeit behalten müssen. Die Anhängelast ist wie folgt angegeben:
      Bis 8% Steigung: 2000 Kg
      Bis 12% Steigung: 1500 kg
      Die Wohnwagen, die mich interessieren, liegen (aufgelastet) zwischen 1500 und 1700 kg zulässiges Gesamtgewicht. Die werde ich wohl meist nicht ausschöpfen, da ich schwere Sachen ohnehin ins Zugfahrzeug (zwischen den Achsen) packen werde. Wir werden ausschließlich mir zwei Personen vereisen.
      Meine Frage an die erfahrenen Wohnwagen-Fahrer:
      Wie oft kommen eigentlich Steigungen über 8% vor? Ich habe auf so etwas in der Vergangenheit nie geachtet. Ich werde sicherlich keine abenteuerlichen Pässe fahren. Dafür bin ich auch zu unerfahren. Aber eine Autobahnfahrt nach Italien oder Südfrankreich sollte schon drin sein.
      Außerdem wird immer wieder empfohlen, mit der tatsächlichen Anhängelast 20% unter dem erlaubten Maximum zu bleiben.
      Ich bin mir jetzt unsicher, bis zu welchem Hängergewicht ich gehen darf.
      Was sagen die alten Hasen?
    • Marsilsig schrieb:

      Wie oft kommen eigentlich Steigungen über 8% vor? Ich habe auf so etwas in der Vergangenheit nie geachtet. Ich werde sicherlich keine abenteuerlichen Pässe fahren. Dafür bin ich auch zu unerfahren. Aber eine Autobahnfahrt nach Italien oder Südfrankreich sollte schon drin sein.
      Hallo,
      die Antwort hast Du Dir eigentlich selbst schon gegeben, 8% Steigung sind wirklich nicht viel, wenn Du Italien anstrebst und über den Brenner willst, wirst Du die 8% schon öfter haben. 8 % bedeuten, das Du auf eine Strecke von einem Meter ein Gefälle von 8 cm hast, das ist den dt. Mittelgebirgen schon mehr als an der Tagesordnung.

      Marsilsig schrieb:

      Bis 8% Steigung: 2000 Kg
      Bis 12% Steigung: 1500 kg
      Die Wohnwagen, die mich interessieren, liegen (aufgelastet) zwischen 1500 und 1700 kg zulässiges Gesamtgewicht. Die werde ich wohl meist nicht ausschöpfen, da ich schwere Sachen ohnehin ins Zugfahrzeug (zwischen den Achsen) packen werde. Wir werden ausschließlich mir zwei Personen vereisen.
      Da sehe ich jetzt nicht das "große Problem", eine Kombi mit diesem Zugwagen mit einer Anhängelast von 1500 KG (ausgeladen) sollten durchaus machbar sein, da Du ohnehin beabsichtigst, den "schweren Kram" in den Zugesel zu laden.

      Schau mal auf: zugwagen.info/ .. dort gibt es Empfehlungen für Gespanne. Auch, wenn die Empfehlungen dort eher vorsichtig sind.

      Gruß
      Jörg



      Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
      (John Ruskin, 1819-1900)
    • Nabend

      Ich würde bei max. 1500 Kg bleiben , ich gehe davon aus das du den 1.6 DCI hast (130 PS ) und da würde ich die 2 Tonnen keines Falls ausnützen. Bei 1500 Kg hast du noch "etwas" Motor-Reserve .
      *Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.*

      Viele Grüsse, Michael 8)
    • j.b. schrieb:

      Marsilsig schrieb:

      Wie oft kommen eigentlich Steigungen über 8% vor? Ich habe auf so etwas in der Vergangenheit nie geachtet. Ich werde sicherlich keine abenteuerlichen Pässe fahren. Dafür bin ich auch zu unerfahren. Aber eine Autobahnfahrt nach Italien oder Südfrankreich sollte schon drin sein.
      Hallo,die Antwort hast Du Dir eigentlich selbst schon gegeben, 8% Steigung sind wirklich nicht viel, wenn Du Italien anstrebst und über den Brenner willst, wirst Du die 8% schon öfter haben. 8 % bedeuten, das Du auf eine Strecke von einem Meter ein Gefälle von 8 cm hast, das ist den dt. Mittelgebirgen schon mehr als an der Tagesordnung.

      die Brennerautobahn hat auch nur 6% Steigung, die Tauern hat 5%
    • Klaus.S. schrieb:

      die Brennerautobahn hat auch nur 6% Steigung
      Stimmt, aber der Brennerpaß hat bis 12%... habe nichts von Autobahn geschrieben.



      Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
      (John Ruskin, 1819-1900)
    • Marsilsig schrieb:

      Wie oft kommen eigentlich Steigungen über 8% vor? ...
      Was sagen die alten Hasen?
      Auf Durchgangsstraßen sind 8 % schon sehr viel und große Ausnahmen - Passstraßen ausgenommen (aber nicht Autobahnen).

      Meistens, wenn Straßen z. B. mit 10 % beschildert sind, gilt das nur für kurze Stücke aber nicht für dir ganze Strecke.

      Anders die letzten KM zum Platz. Da ging es unverhofft schon mal recht steil hinauf oder hinab. Aber das lässt sich nicht statistisch fassen. Manche Campingführer weisen auf solche Besonderheiten hin.

      Aber das Gespann bleibt ja nicht gleich stehen, wenn die Straße mal ein Stück etwas mehr Steigung hat als in den Papieren steht.
    • Geht, und wenn Du nicht bei 30Grad im Sommer an einem Pass in Stau stehst, sind auch die 12%in Ausnahmefällen mit 1,7T machbar. Wichtig, Kühlwassertemperatur im Auge behalten, Getriebeschonend fahren. Der nächste Zugwagen wird sicher mehr Reserven haben. Italien und Südfrankreich über die Autobahn ist absolut kein Thema. Immer das Maximale Gewicht beim Wohnwagen ab Werk bestellen/Kaufen.
    • Nach meiner Erfahrung sind Steigungen über 8 % schon relativ selten auf Bundesstraßen und Autobahnen.
      Genau in der Zufahrt( Bundesstraße) zu unserer Hofschaft ist eine Steigung von 10 % auf vielleicht 200 Meter, genau kann ich
      das nicht ermitteln,
      angezeigt hinter einer Kurve, überhaupt keine Möglichkeit mehr zu wenden, also Ortsfremde können
      diese Steigung überhaupt nicht umfahren.
      Ich selbst bin mit meinem Wagen Anhängelast 1850 kg bei 8 % Steigung diese Steigung immer problemlos
      hoch gefahren, auch ohne ein Verkehrshindernis zu sein. Lediglich der Benzinverbrauch geht in der Anzeige
      auf ca. 16 Liter kurzfristig hoch, mein Skoda hat auch so um die 130 PS.
      Wohnwagengewicht war beim LMC ausgerüstet 1800 kg, jetzt liege ich beim Hobby etwas kleiner, etwas anders
      wohl bei 1600 kg, aber der Verbrauch blieb kurzfristig gleich.
      Ich sehe da kein Problem.
      Natürlich hätte ich auch gern einen anderen Zugwagen, ist aber nicht, also muß ich damit Leben.

      Vilm
    • Wir dürfen bei 8% 2280kg ziehen. Ich sehe darin kein Problem.
      Weder bei uns im Mittelgebirge noch sonst wo. Unser Hausberg dürfte deutlich über 10% haben, aber stehen tut es nirgends. Auch die große Steigung der Bundesstraße im Nachbartal wird wohl unter der Beschilderungsgrenze liegen. Keine Ahnung, ab wann eine starke Steigung angegeben werden muss. Und solange nichts dran steht, kann auch keiner meckern bei eine Kontrolle.

      Und warum sollten 2000kg bei 130PS nicht gehen?
      Mercedes 220D/8 hatte 2000kg (in der verstärkten Version). 60PS, wenn ich mich nicht irre. Kassler Berge ging auch. Zwar langsam, aber... :D


      LG
      Mi-go
      Auszeit
    • Mi-go schrieb:

      Mercedes 220D/8 hatte 2000kg (in der verstärkten Version). 60PS, wenn ich mich nicht irre. Kassler Berge ging auch. Zwar langsam, aber...
      Natürlich, machbar ist fast alles... aber mit welchem Zeitaufwand...


      ..Hannibal ist auch mit knapp 40 Elefanten über die Alpen gezogen, hat vermutlich aber auch nicht viel länger gedauert als mit dem /8 und der Wohndose am Haken durch die Kasseler Berge.... :lol:



      Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
      (John Ruskin, 1819-1900)
    • j.b. schrieb:

      Mi-go schrieb:

      Mercedes 220D/8 hatte 2000kg (in der verstärkten Version). 60PS, wenn ich mich nicht irre. Kassler Berge ging auch. Zwar langsam, aber...
      Natürlich, machbar ist fast alles... aber mit welchem Zeitaufwand...
      Das wäre das Letzte, was ich bedenken würde. Auf den deutschen Autobahnen gibt es auch ein paar Stellen, an denen ich vom 5. in den 4. muss und eben die 80 halten kann (wenn es sein müsste, halt im 3. wieder mehr). Der Einfluss auf die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ist im Rauschen.
    • Wie gut das Fahrzeug den Wohni tatsächlich zieht, weißt du erst, wenn du es ausprobiert hast. zugwagen.info kann man meiner bescheidenen Meinung nach komplett vergessen.

      Die Frage ist ja auch, was der Grund für das eingeschränkte Gewicht ist.

      Nur als Beispiel: Ich hatte früher einen Mondeo Diesel mit 90PS, der durfte 1800kg bei 12% ziehen. Anfahren bei Steigungen war bis auf die Traktion kein Problem. Aber einen 1800kg WW mit 2,50 Breite würde ich mit diesem Auto nicht ziehen wollen, weil das auf Autobahnsteigungen - vielleicht sogar mit Gegenwind - äußerst zäh wird.

      Das aktuelle Fahrzeug ist ein 160PS Turbobenziner und ich konnte bis jetzt damit jede Autobahnsteigung auch mit 100km/h fahren - wenn mir der Verbrauch egal ist. Trotzdem darf er nur 1600kg ziehen. Er fährt aber auch deutlich ruhiger als der Alte - kurz gesagt: ein deutlich besseres Zugfahrzeug, trotz der geringeren Anhängelast. Das Problem ist nur das anfahren bei Steigungen, das geht auf die Kupplung.

      Also: Ausprobieren!

      LG
      Gernot
    • tng schrieb:

      Die Frage ist ja auch, was der Grund für das eingeschränkte Gewicht ist.
      Der limitierende Faktor ist das Automatikgetriebe und nicht die Motorleistung. Bei gleicher Motorisierung (1,6 l dCi, 130 PS), jedoch mit Schaltgetriebe, beträgt die zulässige Anhängelast bis 12% Steigung durchgehend 2000 kg. Das ist übrigens auch die Grenze für den wesentlich stärkeren 2l-Motor.
      Da ich keinen Allrad sondern einen Fronttriebler habe, ist die Traktion insbesondere an Steigungen natürlich ein Problem. Da werde ich fleißig zwischen den Achsen laden, um das zumindest ein bisschen zu minimieren.

      j.b. schrieb:

      Stimmt, aber der Brennerpaß hat bis 12%... habe nichts von Autobahn geschrieben.
      Bei 1600 kg tatsächlicher Anhängelast würde ich keine Pässe fahren (darunter auch nicht, ich bin schließlich Anfänger und da will ich mein Können nicht überschätzen). Meine Frage ist: Käme ich damit problemlos auf Autobahnen über die Alpen?
      Wenn ich die bisherigen Antworten richtig interpretiere, sind Steigungen von mehr als 8% auf Autobahnen eher nicht zu erwarten. Liege ich da richtig?
    • Marsilsig schrieb:

      tng schrieb:

      Die Frage ist ja auch, was der Grund für das eingeschränkte Gewicht ist.
      Der limitierende Faktor ist das Automatikgetriebe und nicht die Motorleistung. Bei gleicher Motorisierung (1,6 l dCi, 130 PS), jedoch mit Schaltgetriebe, beträgt die zulässige Anhängelast bis 12% Steigung durchgehend 2000 kg. Das ist übrigens auch die Grenze für den wesentlich stärkeren 2l-Motor.Da ich keinen Allrad sondern einen Fronttriebler habe, ist die Traktion insbesondere an Steigungen natürlich ein Problem. Da werde ich fleißig zwischen den Achsen laden, um das zumindest ein bisschen zu minimieren.

      j.b. schrieb:

      Stimmt, aber der Brennerpaß hat bis 12%... habe nichts von Autobahn geschrieben.
      Bei 1600 kg tatsächlicher Anhängelast würde ich keine Pässe fahren (darunter auch nicht, ich bin schließlich Anfänger und da will ich mein Können nicht überschätzen). Meine Frage ist: Käme ich damit problemlos auf Autobahnen über die Alpen?Wenn ich die bisherigen Antworten richtig interpretiere, sind Steigungen von mehr als 8% auf Autobahnen eher nicht zu erwarten. Liege ich da richtig?

      man kommt problemlos über die Alpen, ich darf 1625kg bei 8% und habe einen WW mit 1640kg, wir fahren über die Tauern was kein Problem ist.

      Beim ADAC gibt es eine Möglichkeit sich die Alpenstraßen mit einigen Informationen wie auch die Steigung anzeigen zu lassen

      adac.de/reise_freizeit/verkehr/alpenstrassen/
    • Was hat das Fahrzeug für ein Automatik-Getriebe? DSG, Wandler oder CVT Getriebe?

      Bei meinem Touran ähnliche Leistungsdaten war es ein DSG Getriebe etwa mit den gleichen Einschränkungen von der Zugkraft. Gezogen hat er gut aber nach 120000km war die Automatik kaputt.

      Jetzt habe ich ein Wandler, aber noch keine große Erfahrung.

      Harry
    • Ich will euch ja keine Angst machen, auf dem 5sterne Piani-di Clodia steht nach der Einfahrt ein Schild: 20%...
      Aber selbst die sind zu meistern. Wenn du allerdings am Hang zum stehen kommst gönnt dir deine Kupplung nicht viele Anfahrversuche und die Handbremse könnte das Gewicht evtl. nicht sicher halten.