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Österreich: Neu; Mautbefreiung - Fünf Vignetten-Ausnahmestrecken

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    • Österreich: Neu; Mautbefreiung - Fünf Vignetten-Ausnahmestrecken

      Mehrere österreichische Medien melden:
      Österreich plant eine Abschaffung der Maut für Autofahrer auf fünf wichtigen Autobahnabschnitten. Die Befreiung von der Vignette soll ab dem 15. Dezember gelten. Am Mittwoch (13.November) wird über die Änderung dann im Nationalrat abgestimmt. Anschließend braucht es noch die Zustimmung des Bundesrats.

      1. Inntalautobahn A12 (Deutsche Grenze bis Kufstein-Süd)

      2. Westautobahn A1 (Walserberg bis Salzburg-Nord)

      3. A14 (Hörbranz bis Hohenems)

      4. A26 (Linzer Autobahn)

      5. A7 (Mühlkreisautobahn - wird noch gebaut)

      Screen398 12-Nov-19 15.18.jpg
      Für Ortsunkundige noch die bei der APA geklaute Grafik.
      Es grüßt Jürgen :w
    • Hallo ,

      wenn heute der 1 April wär hätte ich das für einen Scherz gehalten . Sonst wird ja nur eine Maut eingeführt - von einer Abschaffung höre bzw lese ich das erste mal .

      Zu begrüßen wär so was natürlich :thumbup: Besonders das die Maut auf der A 14 um Bregenz entfällt - ist echt fürchterlich immer mitten durch Bregenz fahren zu müssen . Wenn das eingeführt wird kann man Bregenz auf der Autobahn umfahren und dann auf die A 13 in der Schweiz Richtung Chur wechseln ( Vorraussetzung man hat ein Schweizer Autobahnvignette )

      LG Seadancer
    • Sehr interessant, vielen Dank für die Info! :thumbsup:
      Auch diejenigen, welche die vielbefahrene A 1 Walserberg - Salzburg Nord nutzen, wird es freuen.

      Für mich bringt es leider nichts, da die A 10 nicht betroffen sein wird (wäre wohl auch undenkbar gewesen...)
      Gruß
      Claus


      Mai 2017: Marina di Venezia --- Sommer 2017: Seecamping Berghof
      Mai 2018: Marina di Venezia --- Sommer 2018: Seecamping Berghof
      Mai 2019: Marina di Venezia --- Sommer 2019: Seecamping Berghof
      Mai 2020: Marina di Venezia --- Sommer 2020: Seecamping Berghof
      Mai 2021: ...
    • Früher war das Stück bis Kufstein Süd auch schon mautfrei, was ja auch Sinn macht.

      Da hat mal wer mitgedacht

      Wanderdüne? Wieso Wanderdüne? :_whistling:


      Wer Hilfe bei einem technischen Problem benötigt, sollte in einem Forum niemals angeben, um welches Gerät es sich handelt! So kriegt er viel mehr mögliche Lösungen angeboten! Bilder zu posten scheidet völlig aus! Suchfunktion und Google sind aus datenschutzrechtlichen Gründen zu verurteilen! Ein Hallo verschwendet eine ganze Zeile! Wie das Problem dann gelöst wurde, geht auch keinen was an!
    • Hallo ,

      ja auch das Stück von der deutschen Grenze bis hinter Bregenz war mal mautfrei - als das abgeschafft wurde fuhren sehr viele direkt durch die Stadt - mit der Folge das da alles ständig verstopft war bzw noch ist .

      Wer zahlt schon fast 10 € Maut um weniger als 5 km über die Autobahn zu fahren .

      Sehr viele fahren eben um an die Oberitalienischen Seen zu kommen über die A 13 in der Schweiz und da mussten sie von Deutschland ein kleines Stück durch Österreich .

      Eine sehr gute Entscheidung solche Strecken jetzt von der Maut zu befreien - das entlastet die Städte und Gemeinden die sonst vom starken " Ausweichverkehr " betroffen , erheblich .

      LG Seadancer
    • Seadancer schrieb:

      . . .
      Eine sehr gute Entscheidung solche Strecken jetzt von der Maut zu befreien - das entlastet die Städte und Gemeinden die sonst vom starken " Ausweichverkehr " betroffen , erheblich .

      LG Seadancer
      Mich freut es ja auch, ich wäre auch einer der Nutznießer. Aber nicht alle sehen das so positiv.

      Zitat:
      Nach der Verkündung, dass zwischen Hörbranz und Hohenems künftig auf die Maut verzichtet werden soll, melden sich nun die betroffenen Gemeinden zu Wort.
      Der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger kündigte am Dienstag an, dass sich die Gemeinden Hohenems, Altach, Götzis, Dornbirn, Lustenau und auch Diepoldsau gegen den Vorstoß des Bundes wehren werden. "Wir sind uns alle einig: wir werden sofort alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel prüfen und gegen diese Entscheidung, sollte sie im Parlament wirklich gefasst werden, vorgehen."

      Quelle: VOL.At

      Warten wir mal bis heute Abend, dann sind die Abstimmungen gelaufen und wir wissen mehr.
      Es grüßt Jürgen :w
    • ERIBA 530SL schrieb:

      Seadancer schrieb:

      . . .
      Eine sehr gute Entscheidung solche Strecken jetzt von der Maut zu befreien - das entlastet die Städte und Gemeinden die sonst vom starken " Ausweichverkehr " betroffen , erheblich .

      LG Seadancer
      Mich freut es ja auch, ich wäre auch einer der Nutznießer. Aber nicht alle sehen das so positiv.
      Zitat:
      Nach der Verkündung, dass zwischen Hörbranz und Hohenems künftig auf die Maut verzichtet werden soll, melden sich nun die betroffenen Gemeinden zu Wort.
      Der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger kündigte am Dienstag an, dass sich die Gemeinden Hohenems, Altach, Götzis, Dornbirn, Lustenau und auch Diepoldsau gegen den Vorstoß des Bundes wehren werden. "Wir sind uns alle einig: wir werden sofort alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel prüfen und gegen diese Entscheidung, sollte sie im Parlament wirklich gefasst werden, vorgehen."

      Quelle: VOL.At

      Warten wir mal bis heute Abend, dann sind die Abstimmungen gelaufen und wir wissen mehr.
      Hallo,
      des einen Freud, des anderen Leid ...
      Ich kann und will jetzt nur für die Situation in und um Bregenz schreiben. Da ist es tatsächlich so, dass für ein paar wenige Kilometer auf der Autobahn von der Grenze bis z.B. Dornbirn-Süd, Hohenems oder Altach - alle drei Ausfahrten eignen sich für den Wechsel auf die schweizer A13, zumindest eine 10-Tages-Vignette gebraucht wird. Fazit: Viele fahren durch die Stadt Bregenz und via Hard - Höchst auf die schweizer Autobahn. Entsprechend verstopft ist dieser Korridor. Und verständlich der Wunsch, diesen Transitverkehr wegzubekommen.
      Aber - und daher kommt der Aufschrei der Nachbargemeinden: Wenn dieser Trasitverkehr statt durch die Stadt Bregenz auf der Autobahn weiterrollt, kommt halt die nächste Gemeinde zum Handkuss. Z.B. Lustenau, das sowieso schon ständig durch den Grenzverkehr verstopft ist oder Hohenems, wobei dort der Verkehr nur den Stadtrand betreffen würde. Aber noch nichts gehört wurde von der schweizer Gemeinde Diepoldsau. Die wären katastrophal betroffen, weil sie genau zwischen der Abfahrt Hohenems von der A14 und der Auffahrt Widnau auf die schweizer A13 liegen. Na danke, da kommt eine Lawine auf die kleine Gemeinde zu.
      Und für die wenigen Kilometer bis zur nächsten Ausfahrt Altach, von der es auch möglich wäre, zur schweizer Autobahn zu wechseln - sind schätzungsweise rund 5 km ab Hohenems - ist wieder Maut fällig.
      Kurzum, das Beispiel aus Vorarlberg zeigt, wie unausgegoren diese Überlegung zur Mautbefreiung des Teilabschnittes ist.
      Seit Jahrzehnten wird in Vorarlberg um eine Transitspnge von der Österreichischen zur schweizer Autobahn gerungen. Ideen sind vorhanden, teilweise wahnwitzig teure. Die kürzeste wird, außer von den Grünen, ständig totgeschwiegen. Vielleichtw eil sie zu billig oder zu schnell realisierbar wäre. Dort wo die beiden Autobahnen nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind, könnte doch einfach ein neuer Grenzübergang geschaffen werden. Läge ganz ideal im unverbauten Gebiet zwischen den Siedlungen.
      Und was die Maut anlangt: Warum dieses Theater mit Vignette und Co? Es gibt schon längst Berechnungen, dass 3 - 5 Cent mehr pro Liter Treibstoff gleich viel (zweckgebundene) Einnahmen für den Staat bringen könnten. Gleichzeitig wäre dadurc aber auch ein Anreiz verbunden, entweder weniger zu fahren oder auf verbrauchgüstigere Fahrzeuge umzustellen.
      Ob die angedachte Mautbefreiung sich umsetzten lässt, steht im Moment noch nicht fest.

      Gruß aus dem A-Ländle
      nobu
    • @Surfinboy Du hast Recht, die Strecke war früher schon mal Mautfrei. Aber dann kam der Drang zur Einnahmenmaximierung. Zwar wird vielfach auf die Mautpflichtigkeit hingewiesen, aber die Verkehrsführung über Land war suboptimal, so daß sich der eine oder andere unfreiwillig auf der Mautsrecke wiederfand mit der Folge einer drastischen Einnahmeoptimierung.

      Wir müssen Kufstein Süd runter, die erste Abfahrt nach der Grenze. Von da gehts Richtung Kitzbühl/Zell am See. Zumindest der doch erhebliche Verkehr in diese Richtung verlagert sich durch eine Mautfreiheit nicht ins Innenland. Er ging immer in Kufstein ab. Stattdessen werden jetzt die Gemeinden an der deutschen Grenze entlastet.

      Bereits im März diesen Jahres wollte mein Garmin mich immer wieder zurück auf die Autobahn lotsen, ich habe es dann ausgeschaltet. Das war im Vorjahr noch anders, da zeigte es die Strecke zur Grenze an.
      Julianahoeve, Renesse NL, ganz lang und oft
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      Südseecamp, Wietzendorf D
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    • nobu schrieb:

      Die kürzeste wird, außer von den Grünen, ständig totgeschwiegen. Vielleichtw eil sie zu billig oder zu schnell realisierbar wäre. Dort wo die beiden Autobahnen nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind, könnte doch einfach ein neuer Grenzübergang geschaffen werden. Läge ganz ideal im unverbauten Gebiet zwischen den Siedlungen.
      Hallo ,

      und warum wir das dann nicht schnell umgesetzt , so eine kurze Verbindung zu bauen ?(

      Mit Diepoldsau hast du recht - habe mir das mal auf der Karte angeschaut - wenn das jetzt mit der Mautbefreihung für den Teilabschnitt umgesetzt wird , werden wohl alle die von der A 14 ( A ) zur A 13 ( CH ) und umgekehrt wechseln wollen diesen Ort durchfahren - ist ja die kürzeste Verbindung die es zur Zeit gibt .

      Die dann von der Mautbefreiung dieses Teilstücks der A 14 betroffenen Gemeinden drohen ja jetzt schon mit Straßensperrungen und Abfahrtverboten von der Autobahn

      vorarlberg.orf.at/stories/3021263/

      Kann ja auch nicht die Lösung des Problems sein :(

      ggf wär ein " Europa ohne Maut " oder eine " Vignette für alle Europäischen Autobahnen und Fernstrassen " so wie jetzt schon ein " Europa ohne Grenzkontrollen " eine Lösung .

      Die gesamte Einnahmen die so eine Vignette einbringt werden je nach der Länge des Autobahn / Fernstrassen Netztes der entsprechenden Ländern gerecht verteilt .

      Mit der Lösung währen auch in Zukunft die Diskussionen über Einführung einer eigenen PKW Maut in Deutschland vom Tisch .

      Die EU beschert ihren Bürgern so viel " Mist " , warum sich nicht mal um wirklich wichtige und dringende Dinge kümmern wie z.B. so eine Vignette für alle Länder . Wenn die z.B. 100 € im Jahr kosten würde und damit eben die Benutzung allen Europäischen Autobahnen und Fernstrassen möglich wäre , würden wahrscheinlich die meisten Autofahrer das als OK sehen und so eine Vignette jedes Jahr kaufen .

      LG Seadancer
    • Hallo ,

      die jüngsten Zahlen zum PKW bestand die ich gefunden habe sind von 2017

      Danach gibt es rund 250 Millionen zugelassene PKW in Europa dazu noch ca 50 Millionen LKW / Busse / Transporter und die Zahl steigt weiter an .

      Wenn nur 2/3 der Halter der zugelassen PKW so eine Einheitsvignette für 100 € im Jahr kaufen würde
      wären das rund 170 Millionen Vignetten a 100 € = eine gigantische Summe die man Zweckgebunden in den Ausbau und die Erhaltung des gesamten Fernstraßennetzte in Europa investieren könnte .

      LG Seadancer
    • Da Deutschland das größte Transferstreckennetz in Europa besitzt - sowohl Nord/Süd als auch Ost/West - wäre klar wo die meiste Kohle landen müsste. Und genau so klar wäre, das unsere Nachbarn einer solchen Mau niemals zustimmen werden.
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    • Jetzt könnt ihr den Sektkorken knallen lassen, jedenfalls die Befürworter.

      Der ORF meldet:
      Mit Stimmen von ÖVP, Grünen, NEOS und FPÖ sind am Mittwoch im Nationalrat einige Mautausnahmen beschlossen worden. Mit der Befreiung von der Vignettenpflicht sollen Gemeinden in Westen Österreichs vom Ausweichverkehr entlastet werden, hieß es unisono.
      Es grüßt Jürgen :w
    • Hallo ,

      dann kann man nur hoffen das die nun vom Verkehr betroffenen Orte keine Gegenmaßnahmen gegen die nun verstärkt zunehmenden Durchgangsverkehr unternehmen . Straßensperrungen, Abfahrts bzw Auffahrsverbote etc.

      Es muß echt schwierig sein eine Autobahnverbindung zwischen der A 14 ( A ) und der A 13 ( CH ) so schnell wie möglich zu schaffen - Die Strecke für so eine Verbindung ist ja nun wirklich nur sehr kurz ( 3 bis max 5 km ) wenn man sich auf der Karte die Möglichkeiten dazu anschaut . In max einem Jahr müste das möglich sein so eine kurze Verbindung zu
      bauen .

      es gäbe auch genügend unbebaute Fläche unterhalb der Abfahrt Hohenems - direkt entlang der Grenze, um das schnell umzusetzen . Da sind nur ein paar Felder und man brauchte eine Brücke über den Rhein

      google.com/maps/place/A14,+%C3…!3d47.3747686!4d9.6701176

      LG Seadancer
    • Diese neue Regelung absoluter Schwachsinn. Die Ausnahme der Ausnahme usw. Maut ist Maut. In Wien gibt es Brücken über die Donau welche nicht zu Autobahn gehören und trotzdem braucht man die Vignette. (Nordbrücke). 10.000 müssen sie zahlen und der "arme deutsche" nicht. So wird nur böses Blut erzeugt. Da ist wieder wer ziemlich tief bei jemanden drinnen gesteckt. Aus Hamburg war der sicher nicht. :xwall: :motz: .
      LG Alfred
    • Hallo,

      bisher haben wir eine alternative Strecke von uns nach Norditalien durch die Schweiz gewählt , um eben nicht ewig durch den vielen Verkehr in Bregenz fahren zu müssen - fast 10 € für eine so kurze Benutzung einer Autobahn wollen , nicht nur wir , sondern ganz viele andere nicht zahlen .

      ggf werden wir jetzt , statt über Schaffhausen nun über Bregenz in die Schweiz fahren , wenn es nach Nord Italien gehen soll . Nach Frankreich ist eh Schaffhausen besser als über Bregenz , wenn man durch die Schweiz fahren möchte .

      LG Seadancer
    • @Schmitzer die Ausnahmen gab es schon früher bei den Ösis. In Frankreich auch, da will man im Bereich der großen Zentren den Verkehr von der Lanstraße auf die Autobahn holen.

      Es muss doch passen, Starres System ohen Akzeptanz hilft da nicht weiter. Ic h fahre jetzt nächsten März bis Mautfrei Kufstein Süd und entlaste die östereichischen Landstraßen. Denn in Kustein trifft sich ohnehin der Lanstraßen- mit dem Autobahnverkehr.
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