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Über 8 Meter auf einer Achse?

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

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    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Über 8 Meter auf einer Achse?

      Guten Morgen Zusammen,
      Wir (4-Köpfige Familie) sind gerade in der Entscheidungsphase welcher Wohnwagen für uns der Beste ist.
      Einer der Favoriten ist der Dethleffs Camper 560 FMK (Alternativen: Camper 540 QMK oder Fendt Saphir 560 SMK), bei diesem habe ich folgende Bedenken:
      Er ist etwas über 8 Meter lang, bei nur einer Achse. Kann jemand aus der Erfahrung heraus sagen ob es bei dieser Kombination zu Nachteilen im Fahrverhalten kommen kann oder ob er sich genauso gut und stabil fahren lässt wie ein Kürzerer.
      Der Camper 560 wäre für uns ein guter Kompromiss an Raum und Zuladung zwischen den anderen beiden und der 2-Achser Klasse.
      Auf einen 2-Achser möchte ich bewusst verzichten wegen der fehlenden Zuladung da ich max. 2,2 Tonnen ziehen darf (Seat Alhambra).

      Vielen Dank für eure Antworten.

      Florian
    • Je länger der Monoachser ist, desto stärker sind Wippbewegungen im Zugwagen zu spüren.
      Unser 8,12m / 2t Monoachser hat auf schlechterer Straße schon ein von der Beladung abhängiges, gewisses Eigenleben, ist aber trotzdem gut fahrbar, auch bei 100km/h.
      Zuerst zogen wir ihn mit einem S-Max, der ja vergleichbar zum Ali ist. Da war das Fahrverhalten in Ordnung aber schlechter als jetzt mit dem Viano, den kaum etwas aus der Ruhe bringt.
      Vor dem Exciting 560 hatten wir einen 7,60m / 1,5t Bürsti, der fuhr sich mit dem S-Max schon entspannter.
      Aber nicht falsch verstehen, es war alles im grünen Bereich, mußte nur beim S-Max + Exciting z.B. bergab mit Bodenwellen etwas die Geschwindigkeit reduzieren, um Ruhe im Gespann zu behalten.
      Der Ali mit dem Camper 560 ist ein schönes Gespann, das auch gut funktionieren wird.
      ---------------------------------------------
      Grüße vom Strelasund, Iguacu.
    • Moin,
      wir haben so einen Wohnwagen und mir sind keine Unannehmlichkeiten bewusst. Ist eben schon ein richtiger Anhänger!
      Ich denke das ist in Summe der am meisten verkaufte Familiengrundriss und neben Dethleffs & Fendt hast du schon gesehen das der gängige Wettbewerb diese auch anbieten (Hobby 560 KMFe, LMC 582K, 522K, Eriba 560, Bürstner 550 TK) eventuell noch einige mehr.

      Gruß
    • Papa-Flo schrieb:

      Guten Morgen Zusammen,
      Wir (4-Köpfige Familie) sind gerade in der Entscheidungsphase welcher Wohnwagen für uns der Beste ist.
      Einer der Favoriten ist der Dethleffs Camper 560 FMK (Alternativen: Camper 540 QMK oder Fendt Saphir 560 SMK), bei diesem habe ich folgende Bedenken:
      Er ist etwas über 8 Meter lang, bei nur einer Achse. Kann jemand aus der Erfahrung heraus sagen ob es bei dieser Kombination zu Nachteilen im Fahrverhalten kommen kann oder ob er sich genauso gut und stabil fahren lässt wie ein Kürzerer.
      Der Camper 560 wäre für uns ein guter Kompromiss an Raum und Zuladung zwischen den anderen beiden und der 2-Achser Klasse.
      Auf einen 2-Achser möchte ich bewusst verzichten wegen der fehlenden Zuladung da ich max. 2,2 Tonnen ziehen darf (Seat Alhambra).

      Vielen Dank für eure Antworten.

      Florian

      Hallo Florian,

      auf dieselbe Frage kannst du immer verschiedene Ansichten bekommen, da ja jede Konfiguration und auch Art der Zuladung anders ist.

      Wir fahren einen einachsigen WW in dieser Größenordnung (ca. 7,70 Meter). 2 Tonnen max. ....Reisefertig 1,9-2 Tonnen. Wir haben noch zu KEINER Zeit bemerkt, dass dieser ein schlechteres Fahrverhalten hätte wie unser letzter Wohnwagen (Ein Tabbert aus 2013) welcher deutlich (unter 6 Meter) kürzer war. Es war ein sog. Reisewohnwagen.
      Im Gegenteil. Der Hymer liegt wie ein Brett auf der Strasse. Bei den ersten Ausfahrten musste ich manches mal sogar extra in den Spiegel sehen, weil von hinten keine Rückmeldung kam, ob der noch dranhängt. :D :D
      Weder gibt es irgendwelche besonderen Nickbewegungen, noch ein Schlingern bei höheren Geschwindigkeiten.

      Von unserer Seite kann ich behaupten, dass ich nicht im entferntesten auf die Idee kommen würde einen Doppelachser oder kleineren Wohnwagen aus diesen Gründen nehmen zu wollen.
      Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
      Joachim Ringelnatz
    • Bei richtiger Beladung, insb. genug Stützlast, laufen die ohne Probleme hinterher. Da auch von mir grünes Licht.

      Max. Auflastung ist Pflicht. Kritisch kann dann trotzdem die Zuladung werden. Bei guter Ausstattung wird es da schnell knapp, gerade bei den 8,x m Fahrzeugen. Da heißt es alles zusammenrechnen, 5% Toleranz aufschlagen und gucken was übrig bleibt.

      Für 4 gibts auch schöne 2,3m Fahrzeuge mit ca. 7,5 m und vielen 100kg Zuladung. Das ist aber wie immer Geschmackssache.

      Viel Spaß bei der Kompromissfindung!

      Grüße
    • Moin moin......

      mit einem Erfahrungsbericht eines 560er kann ich nicht dienen.......
      Wir haben den Dethleffs beduin 540 dB (7,7m lang) mit 1700kg. Die auch fast ausgereizt sind. 75kg hab ich noch über. Gezogen wird der mit nem Mondeo MK4 mit 1790kg leermasse inc. Einem Fahrer.
      In der Kombi merkt man schon, ob man 75 oder 85 kg stützlast Fahrt. Mehr ist besser......
      Ein Nachteil hab ich feststellen müssen. Sobald der Wohnwagen beim lkw Überholen in den windkegel der Zugmaschine kommen, will er nach rechts ziehen, was ich auf das geringe Mehrgewicht des zugwagen schiebe. Aber da dein Alhambra Höhe und schwere ist, wird sich das positiv auswirken.

      Die Länge merkt man schon, auf welligen Strecken, aber es haut dich nicht sofort weg...... dann geht’s halt nicht mit 100 auf der Bahn weiter....... 80 mag der auch wohl fahren, sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.

      Die oben beschrieben Kombi fährt sich ruhiger wie mein Iveco Daily mit nem vollen 9m Tandem Anhänger.
    • Hallo Florian,

      wir fahren seit Ende 2016 genau diese Gespann-Kombination: Dethelffs Camper 560 FMK mit 2,0 t. zul. GG und als Zugwagen einen Seat Alhambra (zuerst Diesel 2,0 L mit 140 PS, seit ein paar Monaten Diesel 2,0 L mit 150 PS).

      Ich kann Dir versichern, dass das Fahrverhalten des Gespanns absolut unproblematisch ist.
      Es kommt natürlich auf eine richtige Beladung an!
      Wenn ich den Wowa einmal pro Jahr zur Werkstatt bringe und er dann wenig beladen ist, dann merkt man schon leichte Nickbewegungen. Wenn er aber urlaubsmäßig für eine vierköpfige Familie beladen ist und die Stützlast von 100 KG eingehalten wird, liegt das Gespann ruhig und gut beherrschbar auf der Straße.
      Auch nach Bodenwellen oder Unebenheiten beruhigt sich die Fuhre sofort wieder.

      Wie gesagt, achte auf die Einhaltung der Stützlast (nicht zu viel, vor allem aber nicht zu wenig!).

      Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein ATC!
      Auch ein Mover ist bei der Größe und vor allem bei dem Gewicht eine empfehlenswerte Investition.

      Natürlich ist der 560 FMK mit seinen Ausmaßen nicht gerade klein, so man dass dies natürlich beim Fahren im Auge halten muss.

      Viel Grüße und viel Spaß

      Frank
    • Unser Vorgänger ein LMC 560 HTE mit 8m Gesamtlänge und 1800kg zGM bei 100kg Stützlast fuhr recht unbeschwert hinter unserem Sharan. Gelegentlich beim Überholen auf der Autobahn haben wir ihn bemerkt. Ansonsten war der WW recht unauffällig.
      Dennoch finden wir, das der jetzige WW noch viel ruhiger hinterherfährt.

      Grüße
      mhv
    • Wir haben den Fendt mit knapp acht Metern auf einer Achse. Das geht ganz gut. Ergänzend möchte ich noch, dass es mit der 1700kg Achse ein einziges Gestucker ohne Federweg des Wagens mit harten Schlägen bis zum Zugfahrzeug war. Nun mit dem 2000 kg Fahrwerk ist dass in weiches Wippen übergegangen.
      Grüße aus dem Havelland...............Mike
    • Wir sind auch mit knapp 8 m unterwegs - völlig problemlos. Unser Wagen hat ein zGG von 2 t und ist real mit 1,8 t reisefertig beladen - der liegt wie ein Brett.

      Das A & 0 ist halt die richtige Beladung bzw. Ladungsverteilung - Gewicht möglichst tief und mittig.
      Da unser Fend Opal 550 SG als etwas kopflastig bekannt ist, habe ich den Mover hinter der Achse und die Batterie auf der Achse (unter dem Kleiderschrank) einbauen lassen.
      Wer natürlich E-Bikes auf dem Deichselträger transportieren will und versucht, deren Gewicht wegen zu hoher Stützlast dann im Heck mit Gegengewicht auszugleichen, baut damit ein klassisches Pendel auf, welches dann entsprechend unruhig läuft.
      Viele Grüße, Tom
      ..
      "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!"
      (Hoffmann von Fallersleben)
      "Es ist nicht reicher, wer mehr hat, sondern derjenige, der weniger braucht."
      ..

      Ziele 2020:

      Mosel; Büsum; Melk/A; Szeged/H; CP Enigma/SRB; Chalkidiki/GR; Athen/GR; Nafplio/GR und ein paar andere ...
    • Neu

      8,21m am Haken, läuft tadellos hinterher, aber, als ich ihn vom Händler geholt hatte, hatte er nur 50kg Stützlast und pendelte bei jedem Windstoß kräftig hin und her.
      Bin mit nur 85km/h nach Hause gefahren, ging so.
      Jetzt mit korrekter Stützlast, 100kg, zuckt er überhaupt nicht mehr, bleibt auch bei 120km/h stabil.
      LG
    • Neu

      snowplus schrieb:

      Bei richtiger Beladung, insb. genug Stützlast, laufen die ohne Probleme hinterher. Da auch von mir grünes Licht.

      Max. Auflastung ist Pflicht. Kritisch kann dann trotzdem die Zuladung werden. Bei guter Ausstattung wird es da schnell knapp, gerade bei den 8,x m Fahrzeugen. Da heißt es alles zusammenrechnen, 5% Toleranz aufschlagen und gucken was übrig bleibt.

      Für 4 gibts auch schöne 2,3m Fahrzeuge mit ca. 7,5 m und vielen 100kg Zuladung. Das ist aber wie immer Geschmackssache.

      Viel Spaß bei der Kompromissfindung!

      Grüße
      Genau!

      Siehe Avatar ;)
    • Neu

      Papa-Flo schrieb:

      Kann jemand aus der Erfahrung heraus sagen, ob es bei dieser Kombination zu Nachteilen im Fahrverhalten kommen kann?
      Wir haben den Camper 560FMK von 2017 bis 2019 gehabt. Unser war mit ATC ausgestattet.
      Wirklich glücklich sind wir damit nicht geworden, u. a. weil die Gewichte nicht passten. Da war zum einen das stark überzogene Leergewicht von +150kg sowie eine starke Buglastigkeit (leer 120kg), die nur dadurch ausgeglichen werden konnte, dass nahezu alles hinter die Achse gepackt werden musste. Viel Schweres konnte daher halt nur unter die Stockbetten im Heck, was zu einer ungünstigen Gewichtsverteilung und somit auch zu einem nicht immer erfreulichen Fahrverhalten geführt hat.
      Dank der ATC hat man davon nicht viel mitbekommen, aber entspannt war dennoch anders. Insbesondere bei seitlichen Einflüssen, sei es Seitenwind oder schnelle Sprinter bzw. Reisebusse gewesen, tänzelte der Caravan gerne.

      Da noch andere Faktoren hinzukamen, sind wir jetzt (wieder) auf einen Tandemachser gewechselt, auch wenn wir "nur" 2100kg Anhängelast (+84kg Stützlast) eingetragen haben.


      LG
      Mi-go
      Auszeit
    • Neu

      Unser 570er Bürstner liegt auch gut und ist absolut problemlos zu fahren. Ist aber auch sehr kopflastig, hat immer gut 100kg Stützlast, leer wie auch beladen.
      Aber unseren Movano stört das nicht. Nur die Anhängerkupplung am Zugfahrzeug musste ich ändern, mit der 2tonnen Achse ist der Wohnwagen doch sehr hoch.