Anzeige

Anzeige

CEE Winkelstecker mit SchuKo Rückseite

    • CEE Winkelstecker mit SchuKo Rückseite

      Erni schrieb:

      Hallo Jürgen,

      die neuen Anforderungen stehen in der neuen DIN VDE 0100-721 aus Oktober 2019.
      wohnwagen-forum.de/index.php?attachment/203110-auszug-jpg/

      Ich stelle mal folgendes zur Prüfung ein:

      Ernies Bild fordert Kupplung nach EN60309-2
      Auf dem Winkelstecker steht EN60309

      Fällt der Stecker unter oben genannte Norm oder nicht?
      1580042157479326142747.jpg15800422545601001900486.jpg1580042190849-1020270596.jpg1580042210889-1668918119.jpg
      Wer seine Meinung schon gebildet hat, läßt sich nur ungern mit Argumenten und Tatsachen verwirren. :undweg:
    • Hallo,

      - 2 bedeutet Teil 2 der DIN EN60309

      Die DIN EN60309 besteht insgesamt aus 2 Teilen, hier die Auszüge davon:

      Teil 1:
      Diese Norm gilt für Stecker und Steckdosen, Leitungskupplungen und Gerätesteckvorrichtungen, im Nachfolgenden als "Steckvorrichtungen" bezeichnet, die mit Nennbetriebsspannungen bis 1 000 V Gleich- oder Wechselspannung, 500 Hz und einem Nennstrom bis 800 A, die im Wesentlichen zur industriellen Anwendung in Räumen oder im Freien bestimmt sind.
      Diese Steckvorrichtungen dürfen nur von elektrotechnisch unterwiesenen Personen oder Elektrofachkräften installiert werden.
      Diese Norm gilt für Steckervorrichtungen, die bei einer Umgebungstemperatur, welche üblicherweise den Bereich von -25 °C bis +40 °C nicht überschreitet, eingesetzt werden.
      Diese Norm gilt für Steckvorrichtungen mit schraubenlosen Klemmen oder isolationsdurchdringenden Klemmen, die einen Nennstrom bis einschließlich 16 A für die Serie I und 20 A für die Serie II haben.
      Die Anwendung dieser Steckvorrichtungen auf Baustellen, in landwirtschaftlichen Betriebsstätten, Gewerbebetrieben und im Haushalt ist nicht ausgeschlossen.
      In elektrische Geräte ein- oder angebaute Steckdosen oder Gerätestecker fallen in den Anwendungsbereich dieser Norm. Diese Norm gilt auch für Steckvorrichtungen zur Verwendung in Anlagen mit Kleinspannung.
      Diese Norm gilt nicht für Steckvorrichtungen, die vorwiegend für den Haushalt und ähnliche Zwecke verwendet werden.
      In Bereichen, in denen besondere Bedingungen vorliegen, z. B. auf Schiffen, oder wo Explosionsgefahr besteht, können zusätzliche Anforderungen notwendig werden.
      Diese Europäische Norm gilt für Erzeugnisse, die dafür vorgesehen sind, nur mit Leitungen mit metrischen Größen (mm²) verwendet zu werden.
      Verweise und Anforderungen an AWG- und MCM-Leitungen und Spannungen, die in Europa nicht verwendet werden, sind in der gegenwärtigen IEC-Publikation enthalten und sie werden in dieser Norm nur zur Information angegeben.

      Teil 2:
      Diese Norm gilt für Stecker und Steckdosen, Leitungskupplungen und Gerätesteckvorrichtungen mit Nennbetriebsspannungen bis 1 000 V, 500 Hz und einem Nennstrom bis 125 A, die im Wesentlichen zur industriellen Anwendung in Räumen oder im Freien bestimmt sind.
      Diese Norm gilt für Stecker und Steckdosen, Leitungskupplungen und Gerätesteckvorrichtungen mit Stiften und Kontaktbuchsen der genormten Anordnungen.
      Diese Norm gilt für Stecker und Steckdosen, Leitungskupplungen und Gerätesteckvorrichtungen, im Nachfolgenden als "Steckvorrichtungen" bezeichnet, die bei einer Umgebungstemperatur, welche üblicherweise im Bereich von -25 °C und +40 °C ist, eingesetzt werden.
      Die Anwendung dieser Steckvorrichtungen auf Baustellen, in landwirtschaftlichen Betriebsstätten, Gewerbebetrieben und im Haushalt ist nicht ausgeschlossen.
      Diese Norm gilt für Steckvorrichtungen mit schraubenlosen Klemmen oder isolationsdurchdringenden Klemmen und einem Nennstrom bis einschließlich 32 A für Serie I.
      In elektrische Geräte ein- oder angebaute Steckdosen oder Gerätestecker fallen in den Anwendungsbereich dieser Norm. Diese Norm gilt auch für Steckvorrichtungen zur Verwendung in Anlagen für Kleinspannung.
      Diese Norm gilt nicht für Steckvorrichtungen, die vorwiegend für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke verwendet werden.
      Erzeugnisse der Serie II sind nicht zulässig und nicht geeignet für die Verwendung in Europa: Verweise und Anforderungen für Erzeugnisse der Serie II sind in dieser Norm nur zur Information aufgenommen und müssen ignoriert werden.


      Sollte somit passen der Stecker.

      Gruß Sebi
      Gruß Sebi

      :0-0:
    • Ich habe da andere Informationen.
      Die -2 (Austauschbarkeit) gilt nach meinen Erkenntnissen für Nennströme über 20 A.

      siehe hier:
      vde-verlag.de/normen/0100540/d…vde-0100-721-2019-10.html

      Auszug :
      Teil 7-721: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art – Elektrische Anlagen in Caravans und Motorcaravans


      Art/Status:
      Norm,
      gültig
      Ausgabedatum: 2019-10
      VDE-Artnr.: 0100540

      Aussage C:
      (...)auch Steckvorrichtungen nach DIN EN 60309-1 (VDE 0623-1) sind zuglassen(...).

      Davon unberührt bleibt jedoch, dass in einem Campingplatzverteilerkasten zwingend ein RCD (Fi) verbaut seibn muss, sowie eine 2- polige Abschaltvorrichtung als Haupttrennschalter. So wird sichergestellt, dass der Schuko- Stecker des Winkelsteckers davon abgedeckt wird. Zudem ist davon auszugehen, dass die Schuko- Steckdoese im CEE- Winkelstecker nur den Gebrauch außerhalb des Caravans vorgesehen ist, also im Vorzelt etc.

      Nach -2 müssen aber zwingend "Verlängerungsleitungen mit Steckvorrichtungen" (Aussage D) gebaut sein, hier muss die sogenannte Austauschbarkeit (genau darum geht es bei der -2) gewährleistet sein.

      So verstehe ich diese Quelle. Das Gesamtwerk kostet übrigens nur 70,64€ :motz: . Da könnte man es in aller Ruhe lesen.


      Andere Quellen für das Thema wie z.B. Wikipedia (meist anonyme Autoren) halte ich für ungeeignet.

      Gruß

      Michael
    • Smara-Van schrieb:

      Erni schrieb:

      Hallo Jürgen,

      die neuen Anforderungen stehen in der neuen DIN VDE 0100-721 aus Oktober 2019.
      wohnwagen-forum.de/index.php?attachment/203110-auszug-jpg/
      Ich stelle mal folgendes zur Prüfung ein:

      Ernies Bild fordert Kupplung nach EN60309-2
      Auf dem Winkelstecker steht EN60309

      Fällt der Stecker unter oben genannte Norm oder nicht?
      Wenn der Stecker der genannten Norm entsprechen würde, müsste der Hersteller - vermutlich Carbest - eine entsprechende Konformitätserklärung parat haben, wenn mich nicht alles täuscht. Bisher habe ich bei solchen Steckern immer nur eine Konformitätserklärung zur überholten Norm aus 1996 gesehen. (z.b. hier, downloadbar in Seitenmitte: KLICK)

      Wenn man es also ganz genau wissen möchte, bleibt m.E. nur die Nachfrage beim Hersteller nach der Konformitätserklärung - damit sollten Zweifel dann ausgeräumt sein.
    • Wie gesagt, der Schuko Anschluss am CEE Winkelstecker ist fūr außerhalb des Bestimmungsbereiches , also nicht "innerhalb eines Freizeitfahrzeugs" , sprich Vorzelt , Vordach, Freestander, janzdraußen vorgesehen.

      Dann gelten die gleichen Bestimmungen wie im Gartenzelt.

      Anders würde ich es nicht deuten.

      Natürlich wäre es besser, eine 220V Außensteckdose zu nutzen, die über den Fi im Wowa geht. Die Kehrseite davon ist aber der verbaute Leitungsquerschnitt innerhalb des Wowa. Der schwankt so zwischen 0,75 und 1,5 mm2. Bedeutet bei einem el. Vorzeltheizgerät evtl glühende Drähte.


      Gruß
      Michael
    • mft schrieb:




      Andere Quellen für das Thema wie z.B. Wikipedia (meist anonyme Autoren) halte ich für ungeeignet.

      Gruß

      Michael
      Hallo Michael,
      die Quelle war nicht Wikipedia sondern Ausschnitte aus der DIN EN60309.

      Wir dürfen hier nicht die VDE und die DIN EN durcheinander werfen, auch wenn es bei Beiden um das gleiche geht!

      Gruß Sebi
      Gruß Sebi

      :0-0:
    • Smara-Van schrieb:

      Die rote LED rechts hat übrigens gezeigt ob Strom anliegt,
      zumindest bis gerade eben.
      Jetzt ist an der Stelle eine grüne die richtige Polung und vorhandenen Schutzleiter anzeigt.
      Hallo Jürgen,
      durch Deinen Umbau ist die originale CE Zulassung erloschen!! Du darfst offiziell dieses Teil nirgends mehr gebrauchen, höchstens auf eigene Gefahr, oder Du gibst die CE Konformitätserklärung ab.

      Denn die CE wurde vom Hersteller erstellt auf seinen Stecker mit der roten Lampe ohne Überwachung der richtigen Polarität.


      Lieben Gruß Sebi
      Gruß Sebi

      :0-0:
    • sebispezial schrieb:

      mft schrieb:

      Andere Quellen für das Thema wie z.B. Wikipedia (meist anonyme Autoren) halte ich für ungeeignet.

      Gruß

      Michael
      Hallo Michael,die Quelle war nicht Wikipedia sondern Ausschnitte aus der DIN EN60309.

      Wir dürfen hier nicht die VDE und die DIN EN durcheinander werfen, auch wenn es bei Beiden um das gleiche geht!

      Gruß Sebi
      Hallo Sebi!
      Ausschnitte aus der DIN , VDE und EN unterliegen dem Veröffentlichverbotes und sind eigentlich strafbar. Oder?

      Jeder, der DIN oder VDE l/ EN lesen möchte, muss diese Schriften für den Eigenerwerb privat oder für die eigene Firma kostenpflichtig erwerben, diese darf nur in diesem Kreis verwendet werden.

      Trotzdem fehht dem Schaltbild die genaue Quellenangabe. Deshalb für mich nicht verwendbar und nicht besser als der gefakte Wiki Beitrag.






      Gruß
      Michael
    • mft schrieb:

      sebispezial schrieb:

      mft schrieb:

      Andere Quellen für das Thema wie z.B. Wikipedia (meist anonyme Autoren) halte ich für ungeeignet.

      Gruß

      Michael
      Hallo Michael,die Quelle war nicht Wikipedia sondern Ausschnitte aus der DIN EN60309.
      Wir dürfen hier nicht die VDE und die DIN EN durcheinander werfen, auch wenn es bei Beiden um das gleiche geht!

      Gruß Sebi
      Hallo Sebi!Ausschnitte aus der DIN , VDE und EN unterliegen dem Veröffentlichverbotes und sind eigentlich strafbar. Oder?

      Jeder, der DIN oder VDE l/ EN lesen möchte, muss diese Schriften für den Eigenerwerb privat oder für die eigene Firma kostenpflichtig erwerben, diese darf nur in diesem Kreis verwendet werden.

      Trotzdem fehht dem Schaltbild die genaue Quellenangabe. Deshalb für mich nicht verwendbar und nicht besser als der gefakte Wiki Beitrag.






      Gruß
      Michael
      Hallo Michael,
      es gibt auch öffentliche Auszüge. Wer tiefere Spezifikation benötigt muss sich die halt kaufen.

      Sind halt nicht vollständig und im Detail, siehe Text bei mir.

      Aber in diesem Fall sollte es reichen. In anderen europäischen Ländern ist die Bezeichnung teilweise etwas anderes. In denen wird nur die "Über" EN auf den Geräten benannt.

      Das Etikett sieht sehr stark nach einem Stecker unserer BeNeLux Nachbarn aus. zumindest für diesen Markt produziert.

      Dies ist die öffentliche Seite, die ich zitiert habe:

      VDE-Verlag


      Lieben Gruß Sebi
      Gruß Sebi

      :0-0:
    • sebispezial schrieb:

      originale CE Zulassung erloschen!
      Ein weit verbreiteter Irrtum.
      Die CE-Kennzeichnung ist weder eine Zulassung noch ein Qualitätszeichen.
      Sondern ein durch den Hersteller selbst beschinigte Konformität mit zu benennenden Regeln, was die EU-Inverkehrbringung und Zollformalitäten erleichtert.
      Geprüft oder zugelassen wird durch Dritte (nicht nur) im Vorfeld: Nichts.
      Denn der Hersteller muss nur bestätigen, die in der selbst erstellten Zertifizierung genannten Bestrimmungsn eingehalten zu haben.
      Und muss dafür ggf. auch dafür einstehen.
      Ein CE-Bapperl ist quasi so, als wenn ein Prüfling sich selbst benotet.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • mmhmm, meines Wissensstandes nach, auch nicht ganz richtig.
      Ich weiß z.B. das bei Ryobi-Druckmaschinen diese in Japan durch einen deutschen Ingenieur (ich meine der wäre vom TÜV gewesen) auf CE-Konformität, EMVU und Arbeitssicherheit geprüft werden. Sollten dabei Mängel auftreten, müssen diese abgestellt werden. Anderenfalls darf diese Maschine nicht importiert werden. Die sind mit dem "Jung" alle 2 Jahre nach drüben zum "Maschinengucken".

      Ein anderer Fall sind z.B. Funkgeräte von Funkamateuren. Wenn diese aus z.B. Japan USA oder China ins Land kommen, brauchen diese auch die CE-Zertifizierung. Ohne das CE-Bapperl darf das Gerät nicht ins Land.
      Sobald der Funkamateur allerdings nur ein Bauteil ändert, also das Gerät modifiziert, erlischt zwar das CE, darf aber von dem Amateur weiter betrieben werden. (Funkamateure dürften ihre Geräte auch komplett selbst bauen und betreiben. Sie sind allein dafür verantwortlich, dass diese Geräte dann den erlaubten Richtlinien und Grenzwerten entsprechen!)
      Gruß,
      lonee
    • lonee schrieb:

      Ich weiß z.B. das bei Ryobi-Druckmaschinen diese in Japan durch einen deutschen Ingenieur (ich meine der wäre vom TÜV gewesen) auf CE-Konformität, EMVU und Arbeitssicherheit geprüft werden. Sollten dabei Mängel auftreten, müssen diese abgestellt werden.
      Das kann man machen, wenn der Hersteller sicher gehen möchte und Folgekosten vermeiden.
      Entweder, weil er sich unsicher ist. Oder den Ruf nicht ruinieren.
      Pflicht ist es nicht.
      Der gemeine Hersteller in der PRC ist im Zweifel vom Markt verschwunden, sollte es brenzlig werden... Dann schaut der Importeur in die Röhre.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät