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Schlauchbruchsensoren oder Crashsensoren vor Hochdruckschläuchen

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    • Schlauchbruchsensoren oder Crashsensoren vor Hochdruckschläuchen

      Hallo miteinander,

      in meinem Wohnwagen ist eine Truma DuoControl (ohne CS) verbaut.

      Die Schläuche von den Flaschen sind also Hochdruckschläuche für 30 bar und gerade mal ein Jahr alt.

      Ich würde gerne Schlauchbruchsicherungen, oder so etwas wie CrashSensoren vor den Schläuchen also am Anschluss zu den Flaschen anbringen. Ziel, ganz klar, Gasbetrieb während der Fahrt, selbstverständlich nur in Ländern, in denen das erlaubt ist, oder toleriert wird.

      Ich weiß, dass es Hochdruckchläuche mit SBS gibt, aber ich finde es schade, die fast neuen Schläuche auszutauschen, zumal die mit Sicherung pro Stück so um die 40.-€ kosten.
      Kann jemand sagen ob es diese Schlauchbruchdingens, so wie es die einzeln für Niederdruckschläuche gibt, auch für Hochdruck gibt? Wenn ja, Link wäre nett.

      Danke schön.

      Stavanger
    • Erstmal sollte man dir wohl erklären das Schlauchbruchsicherungen und Crashsensoren 2 verschiedene Dinge sind. Nur weil du die Schlauchbruchsicherung nachrüstest hast du noch keinen Crashsensor. Ohne Crashsensor kein Gasbetrieb während der Fahrt.

      Schlauchbruchsicherung: Sperrt die flasche ab falls der Schlauch ein Leck hat oder abreisst. Kann natürlich beim Crash passieren, wenn es aber kracht und der Schlauch reisst nicht ab dann strömt weiter Gas in den Wagen. Das sind die Knöpfe an den Schläuchen.

      Crashsensor: sperrt die Gaszufuhr zum Wagen bei starker Erschütterung, auch ohne das der Schlauch abreisst. Das ist ein weiterer „schwarzer Kasten“ bei der DuoControl.
    • Eine ähnliche Idee hatte ich letztes Jahr auch.
      Deshalb Truma angeschrieben wegen Nachrüstung von CS bei der DuoControl.
      Schriftliche Antwort: Nicht möglich.
      mit freundlichen Grüßen

      pele
    • GasStop habe ich auch als SBS montiert, weil man durch das Manometer gleichzeitig die Dichtheit prüfen kann. Es gibt davon auch ein günstigeres, eigentlich baugleiches Produkt fritz-berger.de/artikel/gascon-scg-sicherheitsadapter-117951

      GasStop hatte ich in Verbindung mit dem Crashsensor montiert- der nach 3 Jahren trotz Gasfilter dahin war.

      Ich finde die -Control CS eigentlich ziemlich aufwändig vom Platzbedarf- SBS- Gasfilter- CS. Aber es ist halt !konkurrenzlos! so vorgeschrieben. Es gibt zwar noch ein CS- Produkt (Multimatik CPU) , dies funktioniert aber elektrisch- auch hier ist es ein ziemlicher Aufwand.

      Ich bin zur Zeit wieder ohne CS, aber mit dem GasStop unterwegs, betreibe den KS wieder auf 12 Volt während der Fahrt. Bin aber am überlegen, ob und wie man den KS während der Fahrt mit einem Wechselrichter auf 220V betreiben könnte. Es müsste dann aber ein Wechselrichter sein, der bei Landstrom automatisch abschaltet, leider kostet so einer richtig Knete.

      Gruß
      Michael
    • Paragraphenreiter schrieb:

      Erstmal sollte man dir wohl erklären das Schlauchbruchsicherungen und Crashsensoren 2 verschiedene Dinge sind. Nur weil du die Schlauchbruchsicherung nachrüstest hast du noch keinen Crashsensor. Ohne Crashsensor kein Gasbetrieb während der Fahrt.

      Schlauchbruchsicherung: Sperrt die flasche ab falls der Schlauch ein Leck hat oder abreisst. Kann natürlich beim Crash passieren, wenn es aber kracht und der Schlauch reisst nicht ab dann strömt weiter Gas in den Wagen. Das sind die Knöpfe an den Schläuchen.

      Crashsensor: sperrt die Gaszufuhr zum Wagen bei starker Erschütterung, auch ohne das der Schlauch abreisst. Das ist ein weiterer „schwarzer Kasten“ bei der DuoControl.
      Nein, dass muss man mir nicht erklären, der Unterschied ist mir schon bewusst.
      Deinem Namen nach, nehme ich mal an, dass du ein wenig Ahnung von den Paragraphen hast. In all den Texten, die ich zu dem Thema gefunden habe ist stets von einer verpflichtend vorhanden Sicherheitseinrichtung die Rede, die sicher die Gaszufuhr unterbricht und das Ausströmen von Gas verhindern muss. Nirgendswo steht, dass das ein Crashsensor zu sein hat.
      Könntest du mir bitte das Gesetz, die Verordnung nennen, die Crashsensor vorschreibt?
    • EU-Richtlinie 2001/56/EG: [...] bei einem Leitungsabriss durch Unfall kein LPG ungewollt austreten
      kann. Ist der Druckregler an den Behälter oder die tragbare Flasche an- gebaut, so ist unmittelbar hinter dem oder in dem Druckregler eine Ein- richtung zu installieren, die das Gas absperrt. Ist der Druckregler vom Behälter oder von der Flasche abgesetzt, ist eine Absperreinrichtung unmittelbar vor der vom Behälter oder der Flasche abgehenden Leitung und eine zweite in dem oder nach dem Druckregler zu installieren. [...]

      Streng genommen bräuchtest du nur 2 Schlauchbruchsicherungen. (Weil ja Flasche und Druckminderer getrennt sind) Eine an der Flasche, eine am Druckminderer. Wie willst du eine Niederdruck-SBS ausführen, bzw. wie soll die Unterscheiden ob normaler Gasverbrauch oder ein Leck vorliegt? Das geht nicht. Darum der Crashsensor der auf erschütterung reagiert. Und somit bei Unfall schließt, ob Leck oder nicht.
    • mft schrieb:

      Bin aber am überlegen, ob und wie man den KS während der Fahrt mit einem Wechselrichter auf 220V betreiben könnte
      Wenn, dann 230V.
      Mit 220V kühlt der (Absorber)KS dann mit 92% der Nennleistung.

      Und woher soll die Leistung kommen? Über die Deichselleitung?
      Dann wird diese noch höher belastet als mit 12V direkt.

      Wie schon so oft hier geschrieben:
      Wenn es die 12V-Patrone "nicht bringt", sind an sich immer die Leitung zwischen Batterie zugfahrzeug und Kühlschrank ungenügnend ausgeführt.
      die 12V-Heizpatrone hat nur dann die NEnnleistung, wenn an dieser auch eingeschaltet 12V ankommen.
      Das wird bei mangelhafter Kühleistung sehr sicher nicht der Fall sein.
      Die einschlägigen Einbauvorgaben der KS-Hersteller bezüglich Leitungsquerschnitte sind recht klar und eindeutig.
      Nur werden die durch die WW-Herstellen an sich immer missachtet.

      Oder es ist einer der superchicen Towerkühlschrake mit Anschlussleistungen bis zu 205 Watt, die eigentlich für Wohnmobile gedacht sind.
      Da wird jede Anhängersteckvorichtung recht warm. Und das fehlt dann als Heizleistung.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      mft schrieb:

      Bin aber am überlegen, ob und wie man den KS während der Fahrt mit einem Wechselrichter auf 220V betreiben könnte
      Wenn, dann 230V.Mit 220V kühlt der (Absorber)KS dann mit 92% der Nennleistung.

      Und woher soll die Leistung kommen? Über die Deichselleitung?
      Dann wird diese noch höher belastet als mit 12V direkt.

      Wie schon so oft hier geschrieben:
      Wenn es die 12V-Patrone "nicht bringt", sind an sich immer die Leitung zwischen Batterie zugfahrzeug und Kühlschrank ungenügnend ausgeführt.
      die 12V-Heizpatrone hat nur dann die NEnnleistung, wenn an dieser auch eingeschaltet 12V ankommen.
      Das wird bei mangelhafter Kühleistung sehr sicher nicht der Fall sein.
      Die einschlägigen Einbauvorgaben der KS-Hersteller bezüglich Leitungsquerschnitte sind recht klar und eindeutig.
      Nur werden die durch die WW-Herstellen an sich immer missachtet.

      Oder es ist einer der superchicen Towerkühlschrake mit Anschlussleistungen bis zu 205 Watt, die eigentlich für Wohnmobile gedacht sind.
      Da wird jede Anhängersteckvorichtung recht warm. Und das fehlt dann als Heizleistung.
      Der Hinweis mit den 230 V ist zwar möglich, aber hat im Sprachgebrauch bei uns E- Fachleuten nichts zu suchen. Natürlich steht in Fachbüchern der neue harmonisierte Wert, jedoch noch nicht immer auf jedem Gerätetypenschild.

      Ich könnte dann genauso bemängeln, dass die Angabe 12 V inkorrekt ist.

      Also bitte mal den Ball flach halten und nicht immer gleich den Belehrer raushauen. Danke!

      Warum sollte ich einen 220V / 130 W Kühlschrank nicht mit einem kleinen Wechselrichter betreiben können? Der bräuchte noch nicht einmal Sinus.


      Der Unterschied zum 12 Volt Anschluss am Kühlschrank ist, dass bei 220V kein Dauerstrom gezapft wird, sondern dass es durch den Thermostaten geregelt wird. Die 12 V Heizpatrone hat dagegen auch nur ca. 90 Watt, ist also oft kühluntauglich.

      So, und nun rechne mal den Leitungsverlust für die 10/11 aus. 2 x 10m CU, 2,5 mm2 (bei mir 5mm2),
      Wert der Heizpatrone 370 Ohm.
      Kein anderes Gerät auf der 10/11 verbaut.
      Ergebnis : zu vernachlässigen, wenn eine vernünftige 10/11 Leitung verbaut ist.

      Die Frage ist eher, ob es feuerwehrtechnisch ok ist, einen Wechselrichter während der Fahrt zu betreiben.

      Zudem ist die Kühlleistung auf Gas immer noch die beste Alternative.

      Abschließend wünsche ich mir, dass es in Zukunft mehr Konkurrenz bei den Crashsensoren gibt. Ich stelle mir z.B. die Frage, warum es den CS nur komplett mit dem Regler gibt und nicht einzeln, aber dafür gleich mit einem integrierten Filter. In Wirklichkeit besteht das Gerät von GOK Truma aus zwei Komponenten, die man einfach unlösbar zusammengequetscht hat. Eine tolle Geschätsidee (händereib).

      Gruß
      Michael
    • mft schrieb:


      Abschließend wünsche ich mir, dass es in Zukunft mehr Konkurrenz bei den Crashsensoren gibt. Ich stelle mir z.B. die Frage, warum es den CS nur komplett mit dem Regler gibt und nicht einzeln, aber dafür gleich mit einem integrierten Filter. In Wirklichkeit besteht das Gerät von GOK Truma aus zwei Komponenten, die man einfach unlösbar zusammengequetscht hat. Eine tolle Geschätsidee (händereib).

      Gruß
      Michael
      ja, da liegt das Problem, genau so wie den Gasstop oder die normalen SBS ließe sich auch ein einzelner Crashsensor konstruieren.
      Ich bin gerade noch in Korrespondenz mit GOK, die bieten auch Regler mit CS an, aber eben vermutlich auch keine einzelnen. Das was der Kollege mir alles geschickt hat, ähnelt mehr oder weniger der Truma Sache.
    • Paragraphenreiter schrieb:

      EU-Richtlinie 2001/56/EG: [...] bei einem Leitungsabriss durch Unfall kein LPG ungewollt austreten
      kann. Ist der Druckregler an den Behälter oder die tragbare Flasche an- gebaut, so ist unmittelbar hinter dem oder in dem Druckregler eine Ein- richtung zu installieren, die das Gas absperrt. Ist der Druckregler vom Behälter oder von der Flasche abgesetzt, ist eine Absperreinrichtung unmittelbar vor der vom Behälter oder der Flasche abgehenden Leitung und eine zweite in dem oder nach dem Druckregler zu installieren. [...]

      Streng genommen bräuchtest du nur 2 Schlauchbruchsicherungen. (Weil ja Flasche und Druckminderer getrennt sind) Eine an der Flasche, eine am Druckminderer. Wie willst du eine Niederdruck-SBS ausführen, bzw. wie soll die Unterscheiden ob normaler Gasverbrauch oder ein Leck vorliegt? Das geht nicht. Darum der Crashsensor der auf erschütterung reagiert. Und somit bei Unfall schließt, ob Leck oder nicht.
      ...danke, ich hab das Dokument jetzt hier.

      Die erste Absperreinrichtung wäre die SBS im Hochdruckschlauch, die Zweite soll im, oder nach dem Regler sein.
      Man müsste also einen separaten Crashsensor nach der Duocontrol finden.
      Oder aber ich fahre weiter, wie das der Vorbesitzer seit 10 Jahren gemacht hat, nur SBS drin und Gas an während der Fahrt... :(
    • Zwei SBS hintereinander bringt keine erhöhte Sicherheit.

      Die SBS nach der Flasche bei 16 bar oder nach dem Regler bei 30 mbar schalten beide bei einem Gasdurchsatz von 1,5 kg/h + 10 % ab.
      Die reagieren nicht auf den Druck, sondern auf den Durchsatz.
      Die SBS reagiert auch nicht auf Leckagen, sondern nur auf einen Schlauch- oder Leitungsbruch, wenn mehr als 1,5 kg/h Gas ausströmen.
      Würde nach dem Regler eine Leitung brechen, würde die SBS nach dem Regler nicht ansprechen, sondern die SBS an der Flasche, die würde zuerst feststellen, dass zu viel Gas kommt.
      In einem solchen Falle käme der volle Gasstrom überhaupt nicht zu dem Regler, weil die SBS an der Flasche den Gasstrom gestoppt hat.

      Gruß
      woge
    • mft schrieb:

      Also bitte mal den Ball flach halten und nicht immer gleich den Belehrer raushauen. Danke!
      Keine Ahnung, 220V als Betriebsspannung habe ich seit Jahrzehnten nur auf Typenschildern von Gerätschaften vor den 1980ern gesehen...
      Schon/erst seit 1987 sind es nominell 230V, derzeit sind erst 33 Jahre vergangen.

      Wenn im Hochsommer 91% der Heiz- und damit Kühleistung ausreichen, tun es auch 220V.
      Oder 11,5V statt 12V an der "richtigen" Heizpatrone.
      Blöd, das die (Heiz)Leistung von Widerständen quadratisch mit der Spannung zusammenhängt.
      Aber so lange der Strom aus der Steckdose kommt...

      Just my 2ct.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät