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Bremsentechnik neu gedacht?

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    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Bremsentechnik neu gedacht?

      Als Fan der Trommelbremse habe ich mich über diesen Bericht gefreut:

      Auszug: „Wer rastet, der rostet“ lautet hier die simple Diagnose. Was dem oft verdutzten Autobesitzer bleibt, ist ein ordentlicher Griff ins Portemonnaie und zuweilen Unverständnis für die Entscheidung der Ingenieure. Motto: „Eine Trommelbremse funktioniert ein halbes Autoleben lang ohne Probleme und Reparaturkosten.“
      Verstärkt hat sich besagtes Phänomen in den letzten Jahren nochmal deutlich, was nicht nur der heute minderwertigen Stahlqualität beziehungsweise deren Rostresistenz geschuldet ist. Gerade E- und Hybridfahrzeuge haben noch deutlich mehr mit vergammelten Bremsscheiben an der Hinterachse zu kämpfen...


      Quelle:

      kfz-betrieb.vogel.de/trommel-i…115-5E68-4E0412E9C3A93A86
      Viel Spass beim Lesen :w

      Gerne mit Rückmeldung
      Peter
    • Zu den Glücklichen mit dem Griff ins Portemonnaie wegen der hinteren Scheibenbremsen durfte ich auch schon mehrfach zählen, sehr zu meiner Freude. Auch zu der Zeit, als ich noch 160 km zur Jobbe und zurück hatte. Und da man das nur paarweise erneuert, war die Freude gleich doppelt so groß.
    • Hallo,
      das Problem habe ich bei meinem Kia Sorento nicht. Nach 80000km hinten neue Klötze und nach 150000km (8,5 Jahre) hinten neue Scheiben und Klötze. Vorne nach 80000km neue Scheiben und Klötze und laut Werkstatt bei ca. 160000km wieder fällig. Das ist für mich normaler Verschleiß.

      Viele Grüße!
      scand
    • Eine Bremstrommel drehste ja heute nicht mehr aus wie früher, da viel zu teuer. Die muss dann auch neu.
      Ich hab vorne im Sommer neue Scheiben mit Beläge von Brembo für 105€. In einer Stunde selbst gewechselt. Fertig. Beim Freundlichen halt gut 700€.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • x-file schrieb:

      Eine Bremstrommel dreiste ja heute nicht mehr aus wie früher, da viel zu teuer. Die muss dann auch neu.
      Ich hab vorne im Sommer neue Scheiben mit Beläge von Brembo für 105€. In einer Stunde selbst gewechselt. Fertig. Beim Freundlichen halt gut 700€.
      Wenn man keine Möglichkeiten hat, die Scheiben privat zu wechseln, wird es teuer.
      Ansonsten sind Bremsscheibensätze sehr günstig geworden.
      Die Tage für einen Polo GTI (nicht gerade Massenware) vorn u. hinten Scheiben und Beläge von ATE für € 190,- erstanden.

      Der ID-3 hat ja auch hinten die Trommelbremse.
      Da auch die Feststellbremse darüber läuft, wäre eine Scheibenbremse vermutlich zu anfällig gewesen.
      Man kennt das: 2 Wochen Parken am Flughafen, und nach der Rückkehr sind die Bremsen festgerostet.
      Führt man Trommelbremsen in Duplex aus (siehe VW-Käfer vorn), hat man noch bessere Bremswerte.
      de.wikipedia.org/wiki/Duplexbremse
    • Hi zusammen,

      die Gründe, warum eine Trommelbremse eingesetzt wird, sind immer und ausschließlich die Kosten(Reduktion) für den Fahrzeughersteller!


      Es gibt keinen einzigen technischen Vorteil, und auch keine Kostenvorteil für den Kunden (z.B. bei der Wartung). Auch sind Kosten für Instandhaltung höher (höhere Ausfallwahrscheinlichkeiten, bzw. höhere Keilekosten).
      LIFETIME“Füllung“ gibt es nur auf dem Papier!


      Die Argumente gegen die Scheibenbremse sind vorgeschoben, es gibt keine Probleme mit dem Stahl der Bremsscheiben In jüngerer Zeit.
      Stahl bekommt man so, wie man ihn bestellt - wenn man wenig zahlt, gibt es halt wenig „Qualität“.




      Wenn man wollte, würden Bremsscheiben aus nichtrostendem Material hergestellt. So wie Motorrädern.
      Man will aber nicht.
      Und der kostenunterschied wäre lächerlich gering:
      Gewinnt einer Bremsscheibe 5 kg (Beispiel für mein Auto, vorne)
      Kosten für eine Tonne Material, für Standardmaterial (GG20, GG30) - deutlich unter 1000 €
      Also Materialkosten Max. 5€


      Kosten für entsprechendes nichtrostendes Stahlgußmaterial ca. 3000 - 5000€ / Tonne
      Dazu kommen etwas höhere kosten für den Gießvorgang (höhere Temperaturen, etc.)
      Materialkosten für eine Bremsscheibe dann ca 20 - 30 €.


      Der Verkaufspreis der Bremsscheibe, der derzeit bei ca. 60 € liegt, würde sich also auf ca. 80€ erhöhen.

      Würde ich sofort bezahlen! Zumindest wenn ich wenigfahrer wäre, und damit Zielgruppe!
      Leider kann (darf!) uns die Zuliefererindustrie damit nicht beliefern, den die Ersatzteile und auch deren Nachbauten müssen immer aus den selben (bzw. Vergleichbaren) Material bestehen, wie das was im Werk eingebaut wird - bzw. Es müsste nachträglich homologiert werden (kosten!).



      Viele Grüße, Michael
    • Lappland schrieb:

      die Gründe, warum eine Trommelbremse eingesetzt wird, sind immer und ausschließlich die Kosten(Reduktion) für den Fahrzeughersteller!


      Es gibt keinen einzigen technischen Vorteil, und auch keine Kostenvorteil für den Kunden (z.B. bei der Wartung). Auch sind Kosten für Instandhaltung höher (höhere Ausfallwahrscheinlichkeiten, bzw. höhere Keilekosten).
      LIFETIME“Füllung“ gibt es nur auf dem Papier!


      Die Argumente gegen die Scheibenbremse sind vorgeschoben, es gibt keine Probleme mit dem Stahl der Bremsscheiben In jüngerer Zeit.
      Stahl bekommt man so, wie man ihn bestellt - wenn man wenig zahlt, gibt es halt wenig „Qualität“.

      Wahre Worte!!!!!!

      Es gab in der Vergangenheit schon mal Scheibenbremsen am WW, wenn ich mich recht erinnere war es Weippert, so um 1995 mit super Ergebnissen.
      Und auch die Firma WAP Fahrzeugtechnik verbaut in PKW Anhängern aktuell eine mechanische Scheibenbremse mit Rückfahrautomatik.

      Das Blöde an der ganzen Sache ist nur das BPW Bergische Achsen damals das Bremssystem für den Weippert gebaut hat, jetzt allerdings von AL-KO übernommen wurde, sowas ist dann leider nicht Innovationsfördernd.
      Scheibenbremsen hat man aktuell nur für große Anhänger im Programm, wie auch Knott.
      Let the good times roll
    • Und zuweilen bei Pferdeanhängern vorzufinden. Also die Scheibenbremsen.
      Aber was die "Beständigkeit" anbetrifft. Ich hatte früher zwar mal undichte Bremszylinder bei den Trommelbremsen, aber zumeist keine festgerosteten.
      Allenfalls funktionierte man die Nachstellung nicht ganz richtig, weil die Mechanik verschmörmelt war.
      Ähnlich übrigens der selbst nachstellenden Bremse von AlKo.

      Bei Bremssätteln hatte ich aber schon häufig festsitzende Bremskolben und infolge dessen heißgelaufene Bremsscheiben.
      Motorradbremsen mit Anhängerbremsen zu vergleichen, hinkt auch ein wenig. Klar, bremsen sollen beide, aber die abgeforderte Bremsleistung ist doch eine ganz andere.

      Was generell aber über die Qualität geschrieben wurde, dem ist wohl kaum etwas hinzuzufügen.
      Ist aber eigentlich auch kein Wunder. Die Preise der Zulieferer werden immer weiter "gedrückt" und die Zulieferer habe keine andere Wahl als "preisgünstigeres" Material einzusetzen.
      Gruß,
      lonee
    • Ich hatte kürzlich das Glück, eine 37 Jahre alte Trommelbremse eines Standwohnwagens erstmalig zu öffnen.
      Zu meiner Überraschung war alles funktionsfähig. Reine Rostschelzen auf den blanken Teilen!

      Hat mich gefreut.

      Ich kann mich an meinen FrühjahrSommerHerbstSmart erinnern - der hatte im Frühjahr rostige Bremsscheiben. Trotz trockenem Stellplatz!

      Ich finde, aufgrund der Bauweise, Trommelbremsen ideal für Anhänger und Fahrzeughinterachsen.

      Klar kann auch hier der Rotstiftteufel zuschlagen. Darunter leidet bekanntermaßen die Zuverlässigkeit und fördert den Kontakt zu den Werkstätten.
      Im Sinne der Nachhaltigkeit.... ich habe noch nie eine Trommel ersetzt. Nur Beläge. Einige Manschetten. Selten den kompletten Bremszylinder.
      Scheiben schon mehr als genug. Vergammelte Sättel ebenfalls.
      Gerade mein Skoda war hier dem Ersatzteilservice recht zugetan. Den trotz 40.00.km im Jahr - bei vorausschauender Fahrweise - gammelte die hintere Bremsanlage recht zügig!

      Was mir auffällt: Der Rexton steht ja durchaus mal 2-4 Wochen am Stück - da gibt es keine braune Spuren an den Scheiben :anbet: Kein Festsitzen, nix. So war ich das auch vom Benz gewöhnt.
    • Der Ausgangsbericht ist ja kein "pro" Trommelbremse, sondern eine fröhliche Werbeaussage eines als sehr seriös bekannten Autoherstellers, warum er auf die Mehrkosten einer Scheibenbremse bei seinem Elektroauto verzichten will / kann.

      Die Scheibenbremse ist der heutige Stand der Technik und absolut auch für Anhänger geeignet.
      Und wer hier mit "Rostproblemen" argumentiert, hat kein Problem mit Rost, sondern mit Gewinnmaximierung.
      Alles andere ist schnullibulli.


      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
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