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Wasser hinter Deckenverkleidung - was tun? (mit Fotos)

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    • Wasser hinter Deckenverkleidung - was tun? (mit Fotos)

      Hallo allerseits,
      ich habe letzten Herbst einen Wasserschaden festgestellt. Zunächst sah alles danach aus, als wäre die Ursache eindeutig: Bei starkem Regen sah man das Wasser deutlich innen am Kaminrohr runterlaufen (die Spuren des Wassers sind auf den Fots noch zu erkennen). Ich habe den Kamin aufgrund des bevorstehenden Winters erstmal notdürftig mit einer schwarzen Bitumen-Spritzmasse von Shell abgedichtet. Andere Schäden sind am Dach nicht erkennbar. Es gibt zwar im Dachbereich zwischen Heck-WC und Kleiderschrank und Kamin eine Nahtstelle mit max 1mm Spaltmass, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass hierdurch soviel Wasser eindringen konnte.

      Seitdem kontrolliere ich den ganzen Winter über immer wieder das Dach und stelle weiterhin leichte Feuchtigkeit fest. Um auszuschliessen, dass es am Kamin liegt, habe ich in vor 14 Tagen zusätzlich mit Gaffa und einem Gefrierbeutel abgedichtet (natürlich ist das nur provisorisch). Das weisse Tempotuch, das ich quasi als "Kontrollstreifen" oben an das Kaminrohr geklemmt habe, ist trotzdem ab und zu leicht feucht, und die dünne Pappe, die ich oben zwischen die Verkleidung geklemmt habe, kann ich aber quasi alle zwei Tage austauschen - sie saugt sich immer wieder mit Feuchtigkeit voll. Ich frage mich, ob durch den undichten Kamin einfach so viel Wasser in die Deckenverkleidung gelaufen ist, dass es - gerade jetzt im Herbst und WInter - einfach sehr lange dauert, bis es vollständig weggetrocknet ist.
      Ich habe mir eine Tauchsäge gekauft und überlege, zumindest das vergammelte Stück der oberen Hinterwandverkleidung im Kleiderschrank rauszuschneiden. Außerdem eventuell ein Stück aus der Decke im Schrank. Zum Glück sind die welligen und gammeligen Stellen im Furnier bisher - bis auf eine kleine Ausname im Bad - nur in den Schränken, und der Wagen hat augenscheinlich bisher keinen grösseren Strukturellen Schaden genommen (es müffelt auch nicht).

      Trotzdem wäre ich für Ratschläge dankbar, wie ich den Fehler weiter einkreisen kann, und ob es z.b. sinnvoll wäre, mit einen Gebläse Luft in den Zwischenraum unter der Decke zu drücken, um die Feuchtigkeit loszuwerden.

      Vielen Dank im Voraus!

      Gruß, Ralf aka cowman
      P.S. Die Fotos zeigen die Beschädigungen von hinten nach vorn (Bad/WC, kleiner Schrank (ohne Schaden), Kleiderschrank, Oberschrank
      Dateien
    • Auch wenn Du das nicht lesen wolltest, angesichts den Versuchen, das Problem klein zu reden/zu Verniedlichen.
      1 mm Spaltmass - ungespanntes (Regen-) Wasser ... schau Dir mal ein Küchensieb an ...

      Du wirst nicht umhin kommen, da großzügig frei zu legen, um der Ursache auf die Spur zu kommen.
      Was auf den Fotos zu sehen ist ... ich erspare Dir den Nervenzusammenbruch und stelle es Dir selbst,
      bzw. den anderen Usern anheim, die deftigen Worte zu finden, die beschreiben, was dahintersteckt.

      Sicher kannst Du Lüfter aufstellen, Rollen von Krepp-Paier vollsaugen lassen, die Quelle bleibt.
      Und daß es noch nicht möffelt, heißt mal rein gar nüscht.

      Bei Bild #3 würde ich in Ohnmacht fallen, wäre es mein WoWa.

      Aber nichts desto trotz - kein Totalschaden - alles machbar.

      Wie Du was wo abmontieren kannst, um möglichst wenig Flurschaden zu veranstalten,
      kann ich Dir von hier aus nicht sagen - dazu müßte man vor Ort sein.

      Danke, man wird von anderer Seite das gleiche schreiben:
      Hilft alles nix, da musste ran ...
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Ja das Bild meine ich.
      Zum einen wegen der Patina - wenn man "Schmutz" so bezeichnen möchte ...
      Und natürlich wegen der wohlmöglich undichten Stelle/n.
      Das sieht alles nicht sehr vertrauenserweckend aus.
      Zwar werden Wohnwagen so gebaut, daß sie die Einwirkungen von Wetter standhalten sollten,
      aber im Laufe der Jahre setzen UV-Licht, Wasser, Frost, Wind und Schmutz den Dichtungen
      schon soweit zu, daß sie ihrem zugedachten Zweck - dem Abdichten - nicht mehr gerecht werden (können).

      Das Reinigen würde schon auch zeigen, ob und wo dort etwas undicht (geworden) ist.
      Aber zuerst würde ich innen den Bereich um die Wasser- und Stockflecken freilegen
      und absuchen sowie ggf. reparieren.
      Im einfachsten Fall ist der Dachdurchlass am Kamin die undichte Stelle.

      Dennoch würde ich an der fotografierten Stelle auch mal der Sache auf den Grund gehen.
      Und ggf. dann fach- und sachgerecht die Dichtung/en erneuern.
      Aber "nur flicken" würde ich nicht, wenn der Wagen noch eine Weile bleiben soll.
      Bj. 1992 ist ja kein Alter ... oder?
      Und der Avento hat das auch gar noch nicht verdient, schon zur Presse gefahren zu werden.

      So lassen würde ich das jedenfalls nicht - auch wenn es jetzt heißt: "Ärmel hoch!"
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
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      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Gesagt getan - tatsächlich erkannt man jetzt erst langsam das Ausmaß des Schadens. Da ich weder ein sonderlich begabter Bastler bin (auf Mangels (Frei-)Zeit), noch wir uns vorstellen können, unseren Avento (der bisher innen wie „geleckt“ war...) in eine „Bastelbude“ zu verwandeln, liegt für uns die Frage nah, ob wir den geliebten WW verschrotten müssen. Für uns ist die Gretchenfrage, ob wir auch außerhalb des Kleiderschranks Decken- und Wandverkleidung rausreißen müssen. Es ist ja definitiv auch Wasser in die WC-Decke sowie hinter die Oberschränke gelaufen, aber der Löwenanteil der Feuchtigkeit befindet sich definitiv im Kleiderschrank. Ich kratzr gleich noch das restliche nasse Furnier von der Decke, dann mache ich für heute Schluss und warte erstmal weitere Kommentare und Ratschläge ab.
      P.S. Meint ihr, dass die Verstrebung nach vollständigem Abtrocknen durchhält btw wie erkenne ich, ob die auch raus muss?
      Dateien
    • :wacko: :_whistling: Oh ohhh

      Das sieht in der Tat nach viel Arbeit aus.
      Jetzt liegt es an Dir/Euch, ob oder ob nicht ...

      Zu schaffen wäre das - kostet halt vor allem Zeit und erfordert bissel Hingabe.
      Keine Ahnung, wie weit es damit bei Dir/Euch her ist.
      Letztendlich auch eine Frage des Budgets - denn was "Neues" kostet ja auch Geld und Mühen.

      Aber vielleicht sind ja hier noch ein paar User, die mit Tipps und Motivation beistehen können?
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
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      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Ich überlege ob ich die Holzdecke Stück für Stück mit der Tauchsäge sauber rausschneide, bis ich auf trockenes Material stoße. Das wird besonders im schmalen Schrank eine Herausforderung. Ich will auf keinen Fall die Schrankkonstruktion abreißen - die hat definitiv keine Nässe abbekommen.
    • Moin. Sorry für die dumme Frage, aber meinst du die Dichtung zwischen Dachkante und Seitenwand? Weiss nicht ob ich mir das zutrauen würde. Was kostet sowas wenn man es machen lässt?
      Auf dem dritten Foto in meinem ersten Beitrag ganz oben siehst du wie das bei unserem Avento aussieht. Ich erkenne da zwei verschiedene schwarze Leisten bzw Dichtungen
    • Moin
      In der Mitte sitzt der sogenannte Leistenfüller(war wohl mal weiß) diesen gibt es es in der Breite 10oder12mm den Austauschen und darunter die Schrauben austauschen und neu eindichten. Ist kein Aufwand am besten wenn es mal trocken ist draußen. Es gibt im Forum oder you Tube eine Anleitung wie man es ganz einfach machen
      kann. (Mit der Spitze einer Silicontube.
      :ok
    • Alles klar, hatte diese Videos schon gesehen. Bin mir zu 99% sicher, dass die Undichtigkeit vom Kamin stammt. Seit ich den provisorisch abgedichtet habe, kommt keine neue Feuchtigkeit nach. Habe den Kamin wahrscheinlich selbst vermurkst als ich ihn mal ausgebaut und ohne neues Dichtmaterial wieder eingebaut habe (hatte den falschen Durchmesser gekauft). Werde im Frühling bei einer Trockenperiode vorsichtshalber den Kamin komplett erneuern. Die Leistenfüller scheinen ja kleine Zeitbomben zu sein. Daher werde ich da im Laufe des Jahres auch mal rangehen
    • Habe mal mit dem Feuchtigkeitsmesser im Bad sowie im kleinen Schrank gemessen, d.h. da, wo das Wasser sich seinen Weg durch die Deckenverkleidung gesucht hat. Ich komme an zwei stellen auf 35%, gegenüber 8-10% an trockenen Stellen. Bin jetzt wirklich nicht sicher, ob dies ein Rausreissen der Decke erforderlich macht. Ich überlege, an 2-3 Stellen 5x5cm grosse Stücke der Kunststoffbeschichtung rauszunehmen, damit das Holz von dort aus langsam abtrocknen kann.