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Batterie Monitor AILI Voltmeter Ammeter Spannung Strom 100 m - 80 V für Wohnwagen

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    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • HI @tiptel
      macht es einen Unterschied ob eine Blei Batterie oder ein Lithium Akku als Stromquelle dient. Mein Bericht über den Batterie Monitor bzw. dessen Test bezieht sich auf die Nutzung eines Lithium Akkus. Wie verhält sich deiner Meinung nach ein Lithium Akku gegenüber einer Blei Batterie?

      Unabhängig davon frage ich gegen, warum sollten Hersteller wie Voltcraft oder Victron BMs entwickeln und über mehreren Generationen erfolgreich verkaufen, wenn man sich davon nichts versprechen kann?

      Ein BM hat grundsätzlich seine Daseinsberechtigung. Der hier vorgestellte macht im Zusammenhang mit meinem Lithium Akku wirklich einen guten Job und auch Sinn. Letztendlich machen doch alle BM das gleiche mit dem Shunt. Sie messen alle Spannung und Strom, kalkulieren Kapazitäten nach dem ohmschen Gesetzt und zeigen alles live an. Okay, mit unterschiedlicher Genauigkeit und Verlustleistungen abhänig von der Qualität, keine Frage.

      Wie du schon sagst ist die Spannung ein wichtiges Thema. Dafür sind BM doch da. Hochpreisige BM sind in der Lage auf Grenzwerte zu reagieren und beispielsweise ein Relais zu schalten. Dieses Chinamodell kann das zwar kein Relais triggern, aber im Zusammenhang mit einem modernen Lithium Akku mit integrierten Batterie Management ist das auch nicht nötig, weil der Akkusich selbst abschaltet bevor die erste Zelle restlos leer ist.

      Das Bleibatterien eine nicht linare Lade/Entladekurve haben macht einen BM nicht wirklich überflüssig.


      tiptel schrieb:

      Was mich allerdings grundlegend wundert, ist die Häufigkeit, mit der die Bat.-Monitore verbaut werden. Was verspricht man sich davon?

      Übersicht! Durch den anzeigten Stromverbrauch lerne ich die Verbaucher meines Wohnwagens besser kennen. Der BM zeigt mir "jedes" Milliampere an. Sicher sind drei Stellen hinter dem Komma nicht 100% richtig, aber ich bin durchaus in der Lage den Verbrauch zu vergleichen und gut einzuschätzen. So weiß ich, ob die LED Stripe mehr als die GU4 LED in der Bärchenlampe verbraucht. Ich kann auch einschätzen, wieviel Strom mich das Rangieren kostet oder kalkuliere wie lange ich auf Stufe 2 die Lüfter drehen lassen kann. Wie lange ich nach einer Übernachtung Autofahren muss, bis der Akku wieder voll ist. Es gäbe zig weitere Beispiele. Aus diesen Rückschlüssen verspreche ich mir einiges und das geht halt nur mit einem BM. Ohne BM tappe ich im Dunklen und rate Rätsel warum der Akku denn schon leer oder immer noch nicht voll ist.

      Außerdem Spannung auslesen. Durch die im BM angezeigte Spannung sehe ich den Spannungsverlauf eines Zyklus in dem ich zwischendurch einfach einen Blick darauf werfe.

      Ich habe eine Messungen während eines kompletten Zyklus mit unterschiedlich starken Entladungen vorgenommen. So hat der BM tagelang ein "Grundrauschen" von 0,018 A gemessen. Zwischendurch wurden mehrere Verbraucher mit bis zu 12A eingeschaltet. Das ist der maximale Wert den mein Wohnwagen erreichen kann, wenn alle festverbauten Verbraucher (Innenbeleuchtung, Vorzeltleuchte, Pumpen, Lüftung, Gaswarner) eingeschaltet sind. Das ist doch gut zu wissen.

      An zwei Tagen habe ich (vor und nach dem Sturm Sabine) ausführlich mit dem Mover rangiert und beide Male die Restkapazität mal eben um ca. 6 - 7 Ah reduziert.

      Die restlichen wenigen Amperstunden die der BM angezeigt hat, lagen irgendwann Abends im einstelligen Bereich. An jenem Abend habe ich mehrere Verbaucher eingeschaltet und den BM dabei beobachtet, bis der Akku sich bei rund 2,7Ah Restkapazität selbstständig abgeschaltet hat. Nach dem Aufladen leuchtete am Akku die LED für den vollen Akku. Der BM zeigte 100% voll und 40Ah Rest an. Zunächst sind das für mich Top Ergebnisse. Daseinsberechtigungstest durchgehend bestanden! :)
    • Vorab: Mich musst Du nicht bekehren, ich habe elektr. Energietechnik studiert und vorher Elektriker gelernt. Also so ein bisschen weiß ich schon, wovon ich spreche. Aber: Ich habe die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen! Mit Lithium-Ionen und Lithium-Polymer Akkus habe ich mich noch nicht richtig beschäftigt, weiß allerdings schon so viel, dass sich das Lade- und Entladeverhalten grundlegend von den Bleiakkus unterscheidet.

      Warum Hersteller sowas bauen? Weil es jemand kauft natürlich! Den Herstellern ist es schlichtweg egal, was die Nutzer so alles in die gewonnenen Informationen hinein interpretieren.

      Etwas schade finde ich, dass Du das Rechenbeispiel nicht verstanden hast oder es ignorierst. Was ich damit zeigen wollte, ist folgendes: Es gibt keine definierte Restkapazität, die ich verwenden kann, wie ich möchte, da sie immer abhängig von der Stromstärke ist! Das gilt, wie gesagt, für Bleiakkus. Bei Lithium basierten Akkus ist das anders.

      Bei einem Punkt gebe ich Dir allerdings mehr als recht: Ohne zu wissen, was ich wann verbrauche, ist‘s immer ein Fischen im ganz Trüben! Je mehr man sich mit dem ganzen Thema beschäftigt, desto besser kann die Lösung am Ende werden. Kosten tut die Spielerei auch nicht viel, also weiter beobachten. Nur die falschen Schlüsse darf man nicht ziehen.
    • tiptel schrieb:

      Nur die falschen Schlüsse darf man nicht ziehen.
      Genau SO sehe ich das auch, ohne Elektro studiert zu haben.
      Irgendjemand hat hier mal geschrieben: Wer viel mißt, mißt Mist.

      Natürlich kann man mit so einem BM viel messen, jenachdem, was in den Chip alles hinein-programmiert wurde.
      Die kalkulierte Kapazität ist aber eine Aussage, der erst einmal nur eine vermutete Kapazität ist,
      denn er hat als Parameter erst ja nur die Spannung und evtl. die ihm gesagten Eckdaten des Akkus zur Verfügung.

      Ist er schlau, dann gab es da noch die Möglichkeit ihm zu sagen, für welchen Akku er rechnen soll.
      Was der BM erstmal nicht weiß, ist das, was in der Zukunft liegt - soll heißen, er muß neu zu rechnen anfangen,
      sobald Strom gezogen wird, dann kann er aber nur abschätzen, wie sich die Lage entwickelt, sollte sich nichts ändern.

      Die Blei-Nass-Akkus (Starterbatterien) mal außen vorgelassen, steht auf Blei-Gel-Akkus (AGM) z.B. eine Zahl in Klammern hinter der Kapazitätsangabe, z.B. (20 HR/25°C), das soll heißen, daß man die genannte Ah-Zahl durch 20 teilen muß, also z.B. bei einem 65 Ah-Akku 20 Stunden lang 3,25 A entnehmen kann, bis er soweit leer ist, daß er wieder geladen werden müßte (oder über einen Unterspannungsschutz von den Verbrauchern getrennt wird). Neuer und voll geladener Akku vorausgesetzt.
      Jetzt noch die Grafik von tptel zur Hand nehmen und Du weißt Bescheid, ohne BM.
      Ob ein BM das auch so sieht, wenn er Dir eine Balkengrafik anzeigt? Weiß es nicht, habe keinen.

      Nun gut, die BM muß man nicht persé schlecht reden.
      Für Freaks der anzeigenden Gimmicks sicher was hübsches und falls ein BM "schlau" programmiert wurde, hilfreicher, als sich nur mit Amperé-Meter und Voltmesser und Tabellen zu beschäftigen. (anhand der gemessenen Voltzahl und einer Tabelle in der Hand, kann man die Restkapazität auch abschätzen - mehr tut der BM auch nicht, als die zu schätzen, mit beiden Methoden kann man aber gewaltig daneben liegen, weil ja nur die momentane Spannung vorliegt, nach Stunden oder Tagen sieht das anders aus, vor allem bei einem älterne Akku).
      Was einzelne Verbraucher verbraten, kann man aber ohne BM auch herausfinden.

      Viel mehr, als ein fest installiertes Kombimeßgerät für Volt und Amperé kostet so ein BM ja auch nicht, käme noch drauf an, ob da schon eine Unterspannungs-Schutzschaltung eingebaut ist, mittelmäßige Solarregler haben das inkludiert, ggf. kauft man sowas nach.

      So oder so, wenn Dir das Teil gefällt und Du damit zufrieden bist, ist es ja gut.

      Ich für meinen Teil kann an so einem BM keinen Mehrwert erkennen.
      Was auf meinem Akku drauf steht, weiß ich so auch, das Ladegerät zeigt mir die Volt eine Stelle hinterm Komma an,
      schaltet automatisch aus und wieder an, der Rest (sollte kein Landstrom anliegen) erledigt die Unterspannungs-Schutzschaltung des Solarreglers. Was meine Verbraucher im einzelnen ziehen, steht drauf (mA fallen untern Tisch) und ich habe einen Kalkulator auf dem Smartphone. Reicht also alles dicke ...
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Naja, dass ich nicht auf die Berechnung der Blei Batterien eingehe liegt vielleicht daran, dass es mich nicht wirklich betrifft, da ich wie gesagt den Lithium Akku verwende. Mit Messungen oder Erfahrungen mit den Blei Kandidaten kann ich nicht dienen und nicht mitreden. Das es aufgrund nichtlinearer Entladungskurven der AGM Batterie zu Abweichungen kommen kann, glaube ich auch und nehme das auch an. Daher auch die Gegenfrage bzgl. Lithium.

      Ich bin in der Tat kein studierter Elektroniker, aber die Grundregeln des ohmschen Gesetzt basieren auch nur auf Mathematik, worin ich sicher auch keine Oberleuchte bin, aber um unsere Skills geht es doch gar nicht. Und bekehren möchte ich sicher auch niemanden ^^ sondern lediglich meine Erfahrungen und die Vorteile oder Nachteile die der BM in Verbindung mit dem Lithium Akku in meinem Wohnwagen mit sich bringt hier (mit)teilen. Unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen und Skills wird es immer geben.


      Fakt ist aber, der BM verlässt sich nicht nur auf die Spannung. Er misst die Ströme über den Shunt und kalkuliert aus Strom- und Spannungswerten in Abhängigkeiten von Zeit die verbrauchten Amperstunden. Das ein Solarregler auf ähnliche, aber andere Weise Ströme misst, die sich vielleicht anders interpretieren lassen, glaube ich gerne. Mag sein, dass die ein oder andere Messmethode besser oder schlechter ist, aber gänzlich ohne Messungen zu leben, sehe ich als Nachteil, inbesondere bei der Nutzung des Akkus für einen autarken Betrieb, auch wenn mein Autark eher klein ist. Den blauen Klotz unter der Sitzbank alleine zu betrachten, und warten bis die LED leuchtet bringt mir nichts.

      Und ja, Schutzschaltungen sowie Laderegler (kein MPPT) sind bereits im Akku integriert.

      Den aktuellen Zyklus misst der BM bei geringem Verbrauch. Es wird sicher noch einige Zeit dauern bis der Akku entladen ist, aber bin sehr gespannt bei welcher (Rest-)Kapazität er diesmal abschaltet, wobei mich die exakten Werte eher sekundär interessieren. Viel interesannter ist, wie oben bereits an Beispielen erwähnt festzustellen, welche Verbraucher im und am Wohnwagen ganz einfach gesagt, mehr oder weniger Strom verbrauchen und wieviel Strom instgesamt in den Akku rein oder raus fließen. Alleine durch diese Erkenntnisse ist der Inverst von 40€ in den BM in Verbindung eines Victron PPP Akkus zumindest in meinem Fall ein großer Mehrwert.
    • Ein Argument gegen diese Spielerei habe ich noch. Auch wenn ich es bis zum damaligen Zeitpunkt auch nicht geglaubt habe, ist die Brandgefahr nicht zu unterschätzen. Kleine Geschichte: Einer meiner Kunden hat um 2004/2005 eine Solaranlage auf einer großen Halle am Bodensee gebaut. Er wollte im Generatoranschlusskasten ein Amperemeter für die einzelnen Stränge haben. Ich hatte damals für den Spaß keine Zeit und habe ihn mit dem Schaltplan zu einem Schaltschrankbauer geschickt. Kommt was kommen muss: Amperemeter raucht ab, Generatoranschlußkasten fängt Feuer, geht auf den kompletten Wechselrichterraum über und schließlich fackelt die ganze Halle ab. Schadenshöhe in den Millionen. Nachdem die Brandermittler das Amperemeter als ursächlich identifiziert hatten, zahlte die Haftpflichtversicherung von Conrad Electronic den ganzen Schaden! Das auch noch als Hinweis auf die berechtigte Kritik von treckertom wegen den Billigeinkäufen vom Chinaman. Tausendmal geht alles gut und einmal nicht...
    • Ich bin ja auch einer, der einen BC mit eingebaut hat. Funktionen ähnlich dem hier vorgestelltem.
      Für mich ist das Teil z.B. eine Hilfe bei der Ausrichtung der Solartasche und eine grobe Übersicht darüber "was noch im Tank" ist.
      Zudem sieht man auch, wenn ein Verbraucher eine überdurchschnittliche Stromaufnahme hat, wie beispielsweise eine fast feste Wasserpumpe.
      Nach einer Weile, hat man die verschiedenen Werte "abgespeichert" und kann so etwas erkennen.
      Ebenfalls habe ich, bei meiner Beschaltung, auch einen Überblick über die aktuelle Spannungslage auf dem 12V System und sehe auch mit welchem Strom die Batterie gerade geladen/entladen wird.
      Das ist bei uns aber auch nur möglich, weil an der Batterie kein Verbraucher vorbei am Shunt angeschlossen ist. Also kein Mover direkt am Akku.

      Unterspannungsschutz ist in meinem Fall separat ausgeführt. Aber es gäbe ja auch programmierbare Unterspannungs-Schutzabschaltungen, wo man mit mehreren Geräten sogar unterschiedlich bestimmte Stromkreise entsprechend der Spannungslage abschalten könnte. Diese wiederum kosten dann aber auch wieder Strom...
      Gruß,
      lonee
    • Kann es sein, daß hier teilweise aneinander vorbei gedacht/geredet wird?
      Ist mir gerade so beim nocheinmal Durchlesen aufgefallen.

      BM
      könnte stehen für
      Batterie-Monitor oder auch für
      Batterie-Manager
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Gestern wollte ich auch mal testen, bei welchem Wert meine LiFePO4 Batterie abschaltet.

      Der Wohnwagen war an 220V angeschlossen und alles(an12V) lief über den internen Trafo.

      Mein Victron Mppt-Regler hat einen Lastausgang und nur über den habe ich die Batterie belastet.
      Als ich am Morgen in den Wohnwagen gehe, ist alles tot. Keine Anzeige am Fendt -Panel und kein Licht ging an.

      Über die Victron App, konnte ich aber den Ladezustand sehen (10,7V) aber hatte noch nicht abgeschaltet.
      Nachdem ich das Ladegerät angeschaltet habe, wurde auch das Panel wieder hoch-gefahren und alles funktionierte wieder.
      Die Fendt-Steuerung, kümmert sich doch tatsächlich um meine Batterie aber bei welchem Wert sie abschaltet, würde mich jetzt noch interessieren.

      Gruß Else