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Ich gebs auf...

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    Unser Hoster wird in der Zeit zwischen Montag, den 13.01.2020 22:00 Uhr und Dienstag, den 14.01.2020 06:00 Uhr Wartungsarbeiten durchführen.

    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Ich gebs auf...

      ...der Markt gibt nichts für mich her. ;(
      Aber ich muss das mal loswerden. Habe ja hier mehrfach Rat gesucht (und gefunden :) ) und auch eigene Konstruktionen angestellt, letztendlich haben wir unsere Anforderungen schrittweise reduziert und müssen trotzdem feststellen: die Caravanbranche hängt in ihrer eigenen Welt fest. Wahrscheinlich auch gefördert durch die derzeit ordentliche Geschäftslage.

      Warum diese drastische Schlussfolgerung?

      Wir sind Campingeinsteiger (jedenfalls was Wohnwägen betrifft), die bisherigen Erfahrungen beschränken sich auf Mietcaravans. Kaufen war eine Option, da wir die Urlaubsform inzwischen grundsätzlich recht sympathisch finden. Daher habe ich so gut wie jede Preisliste jedes Herstellers gewälzt. Nach anfänglicher Unsicherheit (taugt ein Deseo für Familie?) waren die Anforderungen eigentlich ganz einfach:
      - familientauglich und funktional
      - autarktauglich (nicht 3 Wochen, sondern einfach mal 1-2 Tage irgendwo stehen)
      - halbwegs fahrbar
      - Rest weitgehend egal. Darf auch was kosten und was wiegen.

      Ergebnis: gibts nicht. Nicht, dass es die Technologie dazu nicht gäbe - eher die Tatsache, dass jedes, aber auch wirklich jedes Caravanmodell irgendwo ein völlig unerklärliches Defizit hat, das es disqualifiziert. Das ist gerade deshalb unverständlich, weil jede noch so bekloppte Bettform in einer Unzahl von Grundrissen abgebildet wird, die Technologie aber meist sehr limitiert ist. Ich behaupte: die Branche hat komplett den Sinn für Prioritäten verloren. Beispiele:

      • Da gibt es Wohnwagen, die kann ich mit Backofen aber ohne festen Frischwassertank ordern. Mal ehrlich, was soll ich denn mit einer superschicken, mit hochwertigen Schubladen und 3 Kochfeldern bestückten Edelküche, wenn ich nicht mal ordentlich Wasser hab?
      • Ebenso beim Abwasser: was beim Wohnmobil selbstverständlich ist, ist beim Wohnwagen Weltraumtechnik: ein fester Abwassertank. Gibt es teilweise, aber ausschließlich bei Modellen ohne Familiengrundriss. Besonders witzig bei wintertauglichen Fahrzeugen, die dann extra die Abwasserleitung beheizen - und das Abwassertaxi drunter darf dann Eisblock bleiben?
      • Zu Autark gehört für mich Warmwasser, wenn auch nur optional. Wenn ich einen Wowa nicht mit einer Truma Combi ausrüsten kann, ist er nicht autark. Fertig. Es gibt Fahrzeuge, die bringen eine Truma S 3000 und eine Dometic Klimaanlage mit, und dann optional ein iNet Bedienteil. Ja - wofür eigentlich?
      • Garagentüren für Fahrräder: liebe Hersteller, ein Fahrrad ist üblicherweise mindestens 1 Meter hoch; es ist auch nicht elastisch und lässt sich irgendwie zusammenstauchen, damit es durch Eure üblicherweise 90cm hohen Türen passt. Den Vogel schiesst Bürstner mit einer 170cm breiten und 88cm hohen Fahrrad-Garagentür ab. Das ist zwar immens groß, aber in jeder Dimension einige Zentimeter zu wenig für ein übliches Fahrrad. Im Katalog ist die Garage passenderweise mit einem darin liegenden Fahrradrahmen (ohne Räder, ohne Anbauteile) abgebildet. :D Ein 80%-Ansatz bei Türgrößen ist und bleibt nun mal zu klein.
      • Nicht falsch verstehen: es gibt Wohnwägen mit Abwassertanks. Es gibt Wohnwägen mit Truma Combi. Es gibt Wohnwägen mit großen Garagentüren. Es gibt viele familientaugliche. Nur: kein einziges mal in Kombination.

      Man mag sagen: ja, das sind Unzulänglichkeiten, die ist man so gewohnt, das war ja nie anders. Erfahrene Camper sehen drüber hinweg. Das ist der Punkt - ich verstehs nicht. Für jeden Campingbus sind diese Themen No-Brainer (die Fahrzeuggattung boomt ja auch), während sich in den Wohnwagenforen (nicht nur hier, z.B. auch bei den Eriba Tourings) die Leute reihenweise HT-Rohre unter die Bodenplatte friemeln.

      Kein Wunder, dass die Caravannachfrage vor sich hin dümpelt...
    • Im Kern hast Du ja nicht mal unrecht. Es wird noch dauern, bis sich die Wohnmobiltechnik auf die Wohnwagen übertragen hat. Bis dahin muss man nachrüsten.

      Aber dann geht es! Wir haben es getan und sind superglücklich: 200 L Frischwasser, Warmwasserheizung mit Durchlauferhitzer, 12 V autark, 150 L Abwassertank usw. Und das fast alles ab Händler. Am Ende wars mir ziemlich egal, ob ab Werk oder ab Händler. Für uns zählt alleine die Erfüllung eines Traumes.

      Ein WoMo wäre mir viel zu teuer und zu unpraktisch und zu klein.
    • Hallo m01,

      ja so ähnlich haben wir das auch 2019/2019 erlebt. Wir wollten unbedingt eine Kombi 4 Heizung haben.
      Zu diesem Zeitpunkt gab es aber nicht viele Hersteller die eine Combi 4 Heizung angeboten haben.
      Die Heizungen wurden nur in einzelne Modelle verbaut. Leider waren dann keine Einzelbetten mehr
      möglich oder der Wagen war zu gross oder zu schwer. Bei den "kleineren" Wohnwagen war die Auswahl
      ziemlich gering. Ich habe im Internet fast alle Hersteller durchforstet und bin schlussendlich bei Fendt
      geblieben. Ach ja, wir wollten eigentlich auch Seitz Rahmenfenster haben.
      Ich habe eine Excel Tabelle erstellt, um den ganzen Input in geregelte Bahnen zu lenken.
      Schlussendlich haben wir aber kein Modell mit dieser Kombi gefunden und uns für den Fendt entschieden.
      Eigentlich ist unser Fendt ein Kompromiss, aber nach fast einem Jahr haben wir den Kauf nicht bereut.
      Viele Grüße aus Westfalen
      Uwe
    • Wohnwagen in Europa werden nun mal dafür hergestellt, auf Campingplätzen mit entsprechender Infrastruktur zu stehen - etwas anderes gibt letzten Ende die Gesetzeslage der europäischen Länder auch nicht (mehr) her.
      Mit unserem mittlerweile 16 Jahren alten Wagen stehen wir immer mal wieder 2, 3 Tage autark, das geht völlig problemlos.
      Fahrräder werden normalerweise auf der Deichsel oder dem Dach des Zugwagens transportiert, machen wir auch schon seit ewigen Zeiten. Für echte Fahrradgaragen a la Wohnmobil fehlt einem Wohnwagen in aller Regel die Bauhöhe und die feste Struktur.
      Viele Grüsse, Joe

      "Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen." (Max Frisch)
    • Ich muss dir da gerade was Grundrisse und Betten angeht absolut recht geben.
      So gut wie kein Hersteller hat ein echtes 140x200cm bei einer Wagenbreite von 230cm im Angebot. Obwohl sehr einfach auch 150cm möglich wären. Aller Scheiß wird irgendwie ausgeklügelt, aber das Bett für zwei Erwachsene wird ausgelegt wie für zwei Teenager. Und wenn man was sagt, heißt es mit einem Schulterzucken “ist halt Camping” :)

      Auf der anderen Seite reicht mir die Serien/Paketaustattung vom Cgo.
      Ich hab warmes Wasser, kann kochen und aufs Klo... ich bin aber eh nur auf Campingplätzen mit Strom/Wasser und möglichst Abwasser am Platz...
      Wozu ich einen riesen Wasser oder Abwassertank brauche erschließt sich mir nicht.
    • uwejetz schrieb:

      Im Kern hast Du ja nicht mal unrecht. Es wird noch dauern, bis sich die Wohnmobiltechnik auf die Wohnwagen übertragen hat. Bis dahin muss man nachrüsten.

      Aber dann geht es! Wir haben es getan und sind superglücklich: 200 L Frischwasser, Warmwasserheizung mit Durchlauferhitzer, 12 V autark, 150 L Abwassertank usw. Und das fast alles ab Händler. Am Ende wars mir ziemlich egal, ob ab Werk oder ab Händler. Für uns zählt alleine die Erfüllung eines Traumes.

      Ein WoMo wäre mir viel zu teuer und zu unpraktisch und zu klein.
      :ok Wir haben auch alles verbauen lassen und haben ein Backofen sogar den wir nicht nutzen.
      Umgebaut auf Behälter und Zerhacker WC.
      Liegt sicher auch einiges an der Größe und dem Preis der Wohndose.
      Lachhaft

      StGB § 328 Absatz 3:
      Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
      eine nukleare Explosion verursacht.
    • m01 schrieb:


      • Ebenso beim Abwasser: was beim Wohnmobil selbstverständlich ist, ist beim Wohnwagen Weltraumtechnik: ein fester Abwassertank. Gibt es teilweise, aber ausschließlich bei Modellen ohne Familiengrundriss. Besonders witzig bei wintertauglichen Fahrzeugen, die dann extra die Abwasserleitung beheizen - und das Abwassertaxi drunter darf dann Eisblock bleiben?

      Ich habe den (Familiengrundriss) LMC 522 K Musica (gibt es jetzt nur noch als Vivo) u. dort habe ich das Winterpaket bestellt, wo u.a. der Abwassertank enthalten ist! Hat im letzten Winterurlaub prima geklappt!
      Gruß
      Wulj :w

      2012: - Strandcamping Waging am See D
      2014: - de Leistert, Roggel NL, de Paal, Bergeijk NL, Strandcamping, Waging am See D, Marveld, Groenlo NL
      2015: - Julianahoeve, Renesse NL, Ter Spegelt, Eersel, NL, Camping Cote d'Argent, Hourtin-Plage, F
      2016: - Camping "de kleine Wolf", Ommen NL, Ter Spegelt, Eersel NL, Les Sablons, Portiragnes-Plage F, La Roubine, Vallon Pont d'Arc F,
      de Leistert, Roggel NL
      2017: - Tempelhof, Callantsoog NL, de Molenhof, Reutum NL, Camp Kovacine, Cres HR, Seecamping Berghof, Ossiacher See- Villach A, Marveld,
      Groenlo NL
      2018: - de twee Bruggen, CP Bensersiel,

      [Blockierte Grafik: http://images.spritmonitor.de/753662.png] :0-0:
    • Ich verstehe das Problem. Und doch wieder nicht.

      Die Masse der Käufer hat wohl nicht die Ambitionen, die von dir geforderten Details in Zusammenhang zu bringen. Individuelle Wünsche bedingen individuelle Anpassung. Das ist beim Pkw oder auch beim Haus nicht anders.

      Wenn ich mir die Entwicklung des Caravans in den letzten 25 Jahren anschaue, so hat sich da doch einiges getan. Zu nennen wären da Familiengrundrisse, Fahrradgaragen, lange Betten, Autarkie (für mich immer noch "ohne 230V-Stromanschluss stehen"), angemessene Zuladung und sicher ein paar Dinge mehr. Auch dass Fahrräder auf einem Heckträger untergebracht werden können, ist noch gar nicht so alt.

      Klar, wenn ich eine iNet-Box in meinem (neuen) Caravan vorfinde, dann frage ich mich auch, wofür die sein soll. ABER immerhin lassen sich Komponenten ordern, die damit gesteuert werden können. Ob ich auf Camping so etwas brauche, ist eine ganz andere Frage. Wir brauchen es nicht. Die vollvernetzte Ausstattung gibt es durchaus, aber nicht bei den Familiengrundrissen. Schon richtig. Aber wie viele Familien legen genau darauf wert? Eher wenige. Wer jung ist und mit Familie Camping machen möchte, legt Wert auf andere Dinge. Diejenigen, die es "geschafft" haben und gerne bereit sind, etwas mehr für ihren gemütlichen Lebensabend auszugeben, die bekommen hingegen diese Ausstattung. Weil sie es sich leisten können (und wollen).

      Die Bedürfnisse sind natürlich auch gestiegen. Vor 25 Jahren gab es eher keine großen Kühlschränke, und wenn, dann als teure Option (soweit es der Grundriss überhaupt zuließ). Autark hieß Batterie und Gasboiler, wobei die Beleuchtung einen Bruchteil dessen darstellte, was heute über Ambientebeleuchtung und Konsorten emittiert wird. Mover? Heute schon fast Pflicht. Früher hat man den Caravan mit dem Pkw einparken können oder hat auf die freundlichen CP-Nachbarn zurückgegriffen.

      Wir campen wie vor 25 (eigentlich 35) Jahren. An der Ausstattung hat sich dabei wenig geändert. Aber genau DAS ist für uns Camping.

      Die Ansprüche sind gestiegen. Die Ansprüche werden befriedigt. Nicht für jeden. Das ist mal nichts Neues.


      LG
      Mi-go
      Auszeit
    • JoeH schrieb:

      Wohnwagen in Europa werden nun mal dafür hergestellt, auf Campingplätzen mit entsprechender Infrastruktur zu stehen - etwas anderes gibt letzten Ende die Gesetzeslage der europäischen Länder auch nicht (mehr) her.
      Das ist genau der Punkt. Wo willst Du heutzutage mit dem Wowa noch stehen, ausser auf nem CP?

    • @Mi-go

      so isses :)

      Ich finde auch, wenn man bereit ist genug Geld in die Hand zu nehmen wird einem (fast) jeder Wunsch erfüllt.
      Ok, ein 5m Wagen mit Familiengrundriss und Fahrradgarage wird schon konstruktiv nicht machbar sein, aber
      ansonsten bietet der Zubehör- Markt doch alles was man braucht, oder nicht braucht. Ein Tag bei Obelink ist da sehr
      erhellend... :)

      Viele Händler, so auch meiner, machen da viele Dinge möglich.

      #bleibtzuhause

      Dietmar
      Wer keine Ahnung hat kennt keine Zweifel :)
    • Mal von der Frage abgesehen, dass ich eigentlich noch keinen WW gesehen habe, der einen Backofen hat, aber keinen Wassertank, so wäre es vielleicht mal ein Ansatz, NICHT vom Wohnmobil kommend, alles auf den WW zu übertragen....

      So, wie ich dich verstanden habe, gilt folgendes:
      - Familiengrundriss: OK, ich habe momentan einen LMC, schauen wir da: Beispiel: LMC VIVO 522k,
      - grosses Elternbett: ok, 205x165/135 am Fuss
      - Abwassertank: ist im Winterpaket Warmwasserheizung dabei
      - Garagentür (warum eigentlich?) Fahrräder kann man problemlos auf der Deichsel, auf dem Auto..... transportieren: ist aber da
      - Truma-Combi-Heizung: eigentlich im WW ein fauler Kompromiss. Wenn Wintercamping und Autark, dann die Alde-Warmwasserheizung im Paket
      - 12V-Versorgung: ist im Autarkie-Paket enthalten
      - gut fahrbar: liegt im Auge des Betrachters, ich habe mit unserer Kombi keine Probleme
      - Rahmenfenster: gegen Aufpreis

      Lange genug geschaut?

      Aber, auch richtig: im Wohnmobil wird permanent geändert, gemacht, verändert, optimiert. Im WW-Bereich passiert nicht so viel. Aber, wenn ich hier die Stimmen so sehe: WAS sollen denn die Hersteller machen? Dusche? Hmmm.... in der Realität auf dem CP habe ich noch nicht mit vielen gesprochen, die das machen, insgesamt werde auch ich das 'Gefühl nicht los, dass etwas zu viel an der Optik geschraubt wird.... aber da möchte ich mich raus halten....

      Leider gibt es unseren Grundriss/Ausstattung auch nicht mehr. Schade. muss es wohl ein Kabe werden. :)
    • Bei Freunden oder auf Stellplätzen (die für WW zugelassen sind). Oder einfach, weil ich nicht für eine Nacht noch irgendwas zurüsten will. Ankommen und fertig. Und das Gleiche am nächsten Morgen retour: Stützen einfahren, ankuppeln, weiter.

      Ich weiß, das hat mit (klassischem) Camping nix zu tun. Wir wollten halt einen Reisecaravan. Und eben nicht feststehen.
    • uwejetz schrieb:

      .. Oder einfach, weil ich nicht für eine Nacht noch irgendwas zurüsten will. Ankommen und fertig. Und das Gleiche am nächsten Morgen retour: Stützen einfahren, ankuppeln, weiter.
      .
      Genau so machen wir das seit ein paar Jahrzehnten.
      Viele Grüsse, Joe

      "Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen." (Max Frisch)
    • @m01

      vielleicht wäre es einmal Sinnvoll nicht nur zu sagen was es nicht gibt in deinen Augen, sondern einmal aufzulisten wie der Wohnwagen aus sehen soll.


      Gruss
      Peter
      Nur etwas Geduld....... im laufe der Zeit wird aus Gras Milch!

      Wohnwagen seit April 2013


      Aktuell gefahrene :0-0: km mit dem Wohnwagen: 7000 km
      seit dem 13.05.2013 bis 31.12.2014 570 Tage :ok - im Wohnwagen - 2015 im :0-0:320 Tage = 94,39%
    • Mr.Brooks schrieb:

      Das ist genau der Punkt. Wo willst Du heutzutage mit dem Wowa noch stehen, ausser auf nem CP?
      Naja, zum Beispiel auf der Anfahrt zum Ziel-Campingplatz mal kurz übernachten. Dafür ist ein Abwassertank für mich essentiell. Wenn nicht vorhanden, kurze Userstory: Fahrräder von der Deichsel nehmen oder falls möglich Träger kippen (dann muss man aber meist vom Zugfahrzeug abkuppeln), Deichselkasten aufmachen, Taxi rausfriemeln, unterstellen, am nächsten Tag umgekehrt - und wo entsorgt man dann die Brühe?
      Ansonsten der Grundsatz: warum ziehe ich denn einen unförmigen weißen Kasten hinter mir her? Weil ich eine jederzeit benutzbare Bude dabei haben möchte - sei es zum Übernachten, für eine Mahlzeit oder auch nur für eine Kaffeepause. Und nicht eine mobil unbrauchbare Immobilie, die erst mit CP-Infrastruktur benutzbar wird (dann nehm ich lieber ein Ferienhaus...).

      Doppelpass schrieb:



      Ok, ein 5m Wagen mit Familiengrundriss und Fahrradgarage wird schon konstruktiv nicht machbar sein
      Doch, die Fahrradgaragen an sind (tlw. 3er Stockbett - 200x90x130 Stauraum) durchaus brauchbar. Nur ist es für mich schlicht ein (verbreiteter) Konstruktionsfehler, wenn dann die Zugangstür kleiner als das Lichtraumprofil eines Fahrrads ist. Die einzige rühmliche Ausnahme sind die Knaus 500er QDK/KD, auch als Weinsberg mit einer 120cm hohen Tür. Aber die gibts weder mit Combi noch mit Abwasser. :wacko:


      Beim Händler nachrüsten: wie habt Ihr das gemacht? Ich hab schon mal angefragt - Weinsberg/Knaus 500 QDK: hätte gerne eine Combi 4 und Abwassertank da drin, idealerweise auch mehr als die 45 Liter Frischwasser (Sonderausstattung, Serie 25!). Hat nicht mal Preis genannt sondern nur schriftlich die Augen verdreht.
    • peter13 schrieb:

      vielleicht wäre es einmal Sinnvoll nicht nur zu sagen was es nicht gibt in deinen Augen, sondern einmal aufzulisten wie der Wohnwagen aus sehen soll.
      Das ist eigentlich einfach...

      - familientauglicher Grundriss für 2 Kinder (ohne das zu sehr einzuschränken: Stockbetten sind fein, Hubbetten auch)
      - Autarkie, heißt: Strom dabei, Wasser dabei - idealerweise >>50 Liter Frischwasser und fester Abwassertank
      - ausreichende Mobilität, heißt: max. 2,30m breit und max. 550er Aufbau
      - Variabilität, heißt: man kann auch mal ein (hochwertiges) Fahrrad oder Sportgerät im Innenraum transportieren. Zum Beispiel klassische Stockbettgarage.
      - fällt nicht beim ersten Feldweg auseinander

      Gewicht ist kein Thema, darf auch gerne über 2 Tonnen wiegen.
    • Zur Userstory:
      - wenn die Fahrräder da stehen, wo sonst die Stockbetten sind, muss man für eine Übernachtung die Fahrräder raus stellen... Warum dann nicht gleich aufs Autodach? (Beispielsweise)
      - es gibt viele WW mit Abwassertank.
      - löse dich etwas von der "Combi". Für den 500QDK gibt es einen 10L Gasboiler.

      Zum 500QDK: in der Tat: warum macht man den WW nicht 30 cm länger und das geht voll zu Gunsten des Bettes vorne.
    • Wulj schrieb:

      Ich habe den (Familiengrundriss) LMC 522 K Musica (gibt es jetzt nur noch als Vivo) u. dort habe ich das Winterpaket bestellt, wo u.a. der Abwassertank enthalten ist! Hat im letzten Winterurlaub prima geklappt!
      Danke für den Tipp! Tatsächlich, der Vivo ist mit Abwassertank erhältlich - sehr fein! Wenn der jetzt nicht wieder diese Miniatur-Garagentüre hätte..... :lol: