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Unser Wilk 690 E von 1974, bzw. was daraus wird

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

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    Unser Hoster wird in der Zeit zwischen Montag, den 13.01.2020 22:00 Uhr und Dienstag, den 14.01.2020 06:00 Uhr Wartungsarbeiten durchführen.

    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Fabse1988 schrieb:

      Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
      Der steht noch in USA, Transport ca 4k€ + Steuern...

      Ich weiß aber wo genau das Modell noch in der Nähe von Karlsruhe herumsteht und nichts mehr daran geschieht, bereits mit neuen Achsen und TÜV ;)

      Da warte ich noch etwas ab und mach dann mal ein Angebot...

      lg Thomas
    • Guten Morgen...

      Habe zum Spass mal mit den mir vorliegenden aktuellen Preisen einen Bausatz für einen 30mm Sandwichkoffer in 7,3m Aufbaulänge mit 1mm Deckschicht konfiguriert:

      Fahrgestell 2,7t + Sandwichplatten + Bodenplatte + alle erforderlichen Profile + Kleber macht 12470,00€ inkl MwSt.

      Um die gleiche Form wie der Wilk herzustellen müssen die Platten rund angefertigt werden, der Materialaufwand hierfür wäre bei ~500€

      Das Rahmenprofil für die Tür läge bei ~500€ und für die Fenster (Incl Plissee und Mückenschutz) sind nochmal ~2300€ fällig.

      Ein kompletter "Technikausbau" auf hohem Niveau mit Alde WW- Heizung, Thetford Triplex Kocher und Backofen, Heizkörpern, neuem Dometic Kühlschrank, Wasser - und Abwassertank kostet ~5500€ sofern man die Endkundenpreise ansetzt.

      Möbelbauplatten (geschätzt 30m²), Umleimer, Kleber, Scharniere und Auszüge liegen nochmal bei ~3000€

      Endpreis wäre demnach ~25tsd Euro wenn alles NEU gemacht wird was im Budget des TE liegt...

      lg Thomas
    • Ich verstehe die Skepsis hier im Thread nicht.
      Der Wilk schaut äußerlich nicht so schlecht aus, und der Themenstarter wäre jetzt nicht der erste, der einen Wohnwagen komplett entkernt und neu ausbaut.

      Nur das neue Chassis ist ungewöhnlich und teuer. Aber das hat auch den Vorteil, dass man es unabhängig vom Wohnwagen verwenden kann.

      Man kann natürlich immer Dinge anders und eventuell günstiger machen. Letztlich ist es aber doch ein Hobby.

      lg
      Gernot
    • tng schrieb:

      Ich verstehe die Skepsis hier im Thread nicht.
      Der Wilk schaut äußerlich nicht so schlecht aus, und der Themenstarter wäre jetzt nicht der erste, der einen Wohnwagen komplett entkernt und neu ausbaut.

      Nur das neue Chassis ist ungewöhnlich und teuer. Aber das hat auch den Vorteil, dass man es unabhängig vom Wohnwagen verwenden kann.

      Man kann natürlich immer Dinge anders und eventuell günstiger machen. Letztlich ist es aber doch ein Hobby.
      Hast du recht, ich sehe das auch so. Wir hatten uns mal einen alten Lord von 1973 gekauft und kpl. umgebaut. Alles raus und neu. Den haben wir 13 Jahre gefahren und dan weiter verkauft. Natürlich erhält man nicht den Preis all dessen was man da reingesteckt hat, schon gar nicht die Arbeitszeit. Hat aber auch Spaß gemacht und der war so, wie wir es wollten. Also, laßt den Kollegen doch so machen wie er es für richtig hält und versucht nicht laufend, ihn eines vermeintlich besseren zu belehren. In einem Punkt bin ich aber auch etwas erstaunt, den Preis für das neue Chassis find ich auch deutlich zu hoch. Bei Vleemix z.B. gibt es die deutlich günstiger. Aber dafür ist es ja nun zu spät.
      @74Wilk690E Weiterhin alles Gute zu deinem Projekt. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :w
      mfg konny (Klaus)
      der Markisen Auf - und Abbauer vom Dienst.
    • konny28 schrieb:

      Hast du recht, ich sehe das auch so. Wir hatten uns mal einen alten Lord von 1973 gekauft und kpl. umgebaut. Alles raus und neu.
      Es kommt drauf an WIE solch ein Projekt ablaufen soll...

      Wird die Innenausstattung nur ERNEUERT, dann ist das Ok weil am Grundriss ja kaum was geändert wird und die Fenster, Öffnungen und Installationen am gleichen Platz bleiben.

      Wird allerdings ein anderer Grundriss gebaut, Türen, Klappen und Technikeinbauten geändert dann passt in 90% der Fälle keine Öffnung mehr. Alleine der Wunsch des TE die Tür breiter zu machen dürfte nicht einfach zu realisieren sein. Theoretisch müsste er z.b. bei Mekuwa ein Türprofil bestellen und dann ergibt sich noch das Problem Hammerschlag- Blech in der gleichen Optik zu bekommen. Ich vermute dass nur die Tür mit neuem Schließmechanismus mehr kostet als der WW.

      Und genau da muss man den "Wert" einer Sache einrechnen. Ein Unfall- Wohnwagen neueren Baujahres als Totalschaden wäre u.U viel mehr Wert als ein funktionaler Wohnwagen älteren Bauhjahres wenn z.b. die Technik und die Fenster sowie Dachluken noch intakt sind.

      Hinzu kommt ein Beschaffungsproblem... Viele Teile sind nicht einfach zu bekommen wenn man nicht ständig damit arbeitet, selbst ein Schreiner hat massive Probleme z.b. die originalen folienbeschichteten Innenausbau- Platten zu besorgen weil es dafür keinen Endkundenmarkt gibt. Wenn man sich die "Renovierungen" hier anschaut dann werden da überwiegend Tapeten bzw andere Bespannungen auf Holzplatten verwendet, geht zwar auch aber es entspricht nicht dem original und man erkennt immer dass "gebastelt" wurde...

      Versucht doch mal eine Rolle Hammerschlag- blech in 2,5m x 20m irgendwo zu bestellen, entweder es werden horrende Preise aufgerufen oder es ist für Endkunden einfach nicht lieferbar...

      Wir hatten hier schonmal einen Thread (WW- umbau für Scooter- Treffen) bei dem sich der Umbau über zig Jahre hinweg zog und soweit ich das noch auf dem Schirm habe das Projekt niemals abgeschlossen wurde...

      lg Thomas (Der dem Projekt einfach aus Erfahrung kritisch gegenübersteht und sich trotzdem für den TE freuen würde wenn es klappt...)
    • Die Wahl der Firma für den Anhängerbau fiel aufgrund der relativen Nähe und der langjährigen Erfahrung dieser Firma.
      Ich bin kein Billig-Billig-Jäger. Qualität geht mir klar vor Preis.

      Und die Außenhaut des Wilk muss nicht perfekt werden. Es wird nur das Gröbste eingeebnet. Ich gestehe einem 46 Jahre alten WW Patina zu.

      Wenn ich den 1951er Prairie Schooner vor dem Chassiskauf gesehen hätte, dann wäre der jetzt bei mir und der Wilk zum Verkauf freigegeben.
      ABER jetzt ist der zusätzliche Aufwand zu groß. Die Kosten für den Neuaufbau (außer Chassis) kann ich über die nächsten 3-5 Jahre verteilen.
      Das wird gut funktionieren. Aber in Kurzarbeitszeiten habe ich eben nicht 500-1000 Euro Spielgeld im Monat und somit keine Finanzkapa für mal eben einen anderen WW.
      Nicht zu vergessen restauriere ich ja parallel den Zugwagen - auch wenn der schon weit fortgeschritten ist - kommen da noch locker 5-6 k dazu.
      Und zu mir vielleicht noch: ich bin gelernter Werkzeugmacher (in einer Zeit wo es am Ende der Ausbildung erst die ersten Erodiermaschinen gab) und Maschinenbautechniker.
    • 74Wilk690E schrieb:

      Die Kosten für den Neuaufbau (außer Chassis) kann ich über die nächsten 3-5 Jahre verteilen.

      Mal ein kleiner Tip:

      Wenn das so laufen soll dann must du "umgekehrt" bauen...

      Nimm dir 2 Jahre Zeit und schaue z.b. bei E-Bay Kleinanzeigen, Ebay oder sonstwo nach den Einbauteilen die du benötigst (Mach ne Liste aller Teile)

      Dann kaufst du dir nach und nach das was du brauchst und später passt du den Grundriss und die Einbauten an die vorhandenen Teile an.

      Bei meinen "Projekten" mache ich es immer so. Beispiel: Ich schaue nach Kühlschränken und wenn ich einen günstig in Neu bekomme dann schlag ich zu (so hab ich mal nen neuen, großen Dometic AES Kühlschrank für 700€ bekommen) Dann erst wird der Schrank dafür gebaut. Wenn es umgekehrt läuft dann musst du genau das passende Modell kaufen und u.U den Originalpreis von 1700€ bezahlen (Bei gleicher Qualität)

      Somit hat man 2 Jahre Zeit sich die benötigten Teile zu besorgen....

      Vor 3 Wochen habe ich z.b. 10 Stck 6mm PE- Platten mit Schweißschnur für 50€ ergattert, damit lassen sich ca 6 große Wasser/Abwassertanks herstellen (Stückpreis also wenige € und ca 2 Stunden Aufwand / Tank fürs verschweißen) Das macht schon einen Unterschied, hätte ich das Material nicht müsste ich Tanks für 250€/Stück kaufen.

      lg Thomas
    • Neu

      Das unser Pessimist das denkt, dachte ich mir schon ;)
      Nee. Kann nur bei zu warmen Wetter nicht lange malochen. Da lief es etwas langsamer.
      Aber es ist weitergegangen. Das alte Chassis ist inzwischen entfernt.
      Und wer das herausgezogene Chassis etwas zu kurz findet, der hat Recht.
      Der hintere Teil wurde abgetrennt. Da jede seitliche Bewegung der Deichsel vorne die Stützböcke abgeräumt hätte.
      Die Räder waren zum darunter vorziehen auch runter. Sie wären am Boden hängengeblieben.
      Jetzt muss die Hütte auf ca. 80 cm hoch, da das neue Chassis höher ist.
      Da habe ich auch schon eine Idee, die aber etwas Manpower braucht,
      Am Boden des neuen Chassis gibt's auch schon was Neues - aber nicht mehr heute.

      By the way - wer gerne die originalen Achsen und Deichsel haben will bitte mit einem Angebot unter cammer427@gmx.de melden.
      Wäre zu schade zum Entsorgen. Der Rahmen selbst war mir ohnehin zu filigran - und mürbe.


      Abstützung für Seitenwände_Häuschen.jpgAbstützung für Seitenwände_Häuschen2.jpgLose.jpgGeschafft.jpg
    • Neu

      Ein Problem wird sein, den unteren Teil der Seitenwand (Holz) zu erneuern, denn darauf steht er ja jetzt. Und nur auf der Alu-Haut wird er wohl nicht stehen wollen =O
      Derzeitiger Favorit: Auf's neue Chassis setzen, aber noch nicht auf die finale Höhenposition. Abstützung innen mittig an mehreren Stellen auf dem neuen Boden.
    • Neu

      Zum neuen Chassis und dem Aufbau des Bodens:
      Die umlaufende Leiste ist aus dem Vollen (Lerche) gefräst/geschnitten worden.
      Die Leisten werden nun noch mit Bootslack gestrichen.
      Dann wird eine Fase an der oberen Außenkante des Siebdruckbodens und der direkt dazu passenden Leiste gefräst.
      In den V-Spalt kommt dann Sikaflex. Die Leiste wird mit dem gleichen Zeug auf den Siebdruckboden geklebt/gedichtet.
      Dann kommen M8 Edelstahlschrauben durch den oberen Teil der Leiste, durch die Siebdruckplatte, ans Chassis geschraubt. Teilweise mit Hülsen, wenn es durch ein offenes Blechprofil geht.
      Diese Leiste ist das erste tragende Element für den Aufbau/Häuschen. Der wird nämlich nicht nur ans Chassis/Boden geklebt, sondern auch verschraubt. Dazu später mehr.Umlaufende_Leiste.jpgUmlaufende_Leiste_Schrauben.jpgUmlaufende_Leiste_XPS.jpg
    • Neu

      Der Absatz dient als Auflage/Befestigungsfläche für den finalen Boden.
      Darauf kommt dann im Lauf-/Sitzbereich eine Fußbodenheizung plus Laminat oder Vinyl.
      Auf dem einen Bild ist schon mal zum Angucken eine XPS-Platte positioniert.
      Das innere Fachwerk des Bodens wird später (nach der Hochzeit von Häuschen und Chassis/Boden) erstellt.
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