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Unser Wilk 690 E von 1974, bzw. was daraus wird

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    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Unser Wilk 690 E von 1974, bzw. was daraus wird

      Hallo,

      jetzt also zu unserem zukünftigen Seniorenheim.
      Ziel ist es, ganzjährig mit dem Wohnwagen zu campen, aber nicht irgendwo als Dauercamper mit Zaun und Gartenzwerg, sondern durchaus mit Mobilität.
      Ein neuer Wohnwagen dieses Kalibers kostet schnell 45.000 Euronen, und da ich noch 5 Jahre Zeit bis zur Rente habe, machen wir das individuell.
      Also Ausgangsbasis ist dieser 1500 Euro teure Wilk (mit verwohnter, unbrauchbarer Innenausstattung)1974_Wilk_680_A.jpg. Für das originale Chassis ist die Teileverfügbarkeit begrenzt und so eine handeinzulegende Rückfahrsperre wenig lustig.
      Nächste Woche kommt mein neues Chassis mit 2500 kg zulässigem Gesamtgewicht. Original sind 1500 kg, und selbst das bisschen war für die meisten europäischen Wagen schon zu viel. Superleichtbau bei der Größe war also nötig.
      Zum Glück nun nicht mehr.
      Das weitgehend ausgeräumte Häuschen wird also von der alten Basis aufs neue Chassis gesetzt. Die Eingangstür (1,65mx0,5m) durch eine größere (1,85x0,65m) ersetzt. Sonst kriegt man nicht mal einen neuen Kühlschrank in vernünftiger Größe rein.
      Soweit erstmal.
      Neue Bilder gibt's wenn das neue Chassis da ist.
      Trümmer.jpgGrund.jpg
    • Na dann viel Spass.
      Kleiner Hinweis aufgrund eigener Erfahrung: Die Kabine ist nicht selbsttragend, vielmehr sind die Möbel Teil der Statik, die auch das Dach stabilisieren. Entfernt man sie, kann das Dach nach innen absinken, was dann zu Undichtigkeit führen kann - das sieht man i.d.R. nicht.
      Ich würde daher das Dach innen entsprechend abstützen, bis die neuen Möbel diese Aufgabe wieder übernehmen.
      Grüsse, Joe :w
    • Wie es weitergeht:
      • Boden auf neuem Chassis aufbauen (18 mm Siebdruckplatten bereits vorinstalliert)
      • Alten Wohnwagen am Chassis hochkurbeln
      • 4 Stützen (Unterstellböcke) je Seite unter die Seitenwände
      • Alle Gas- und E-Verbindungen sind bereits entfernt. Alle Verbindungsschrauben zum Rahmen gelöst.
      • Absenken des Chassis mit Rahmen und rausziehen
      • Alten Boden vom Wohnwagenhäuschen entfernen (zur Stablisierung sind noch die Trennwände und die Schränke oben verblieben. Die Trennwände geben mir dann auch die Absenkposition auf dem neuen Boden vor)
      • Neues Chassis drunterschieben und Chassis anheben
      • Wohnwagenhäuschen mit Boden/Rahmen verschrauben
      • Unterstellböcke nach weiterem Anheben des neuen Chassis entfernen
      • Ablassen
      • Und hoffen, dass alles glatt geht =O
    • Der Siebdruckboden bleibt nicht allein. 18 mm sind ja man auch'n büsschen dünn.
      Boden bekommt mindestens Originaldicke. Die Anhängerbaufirma hat das quasi für mich als ersten Basisboden gleich mit angebracht.

      Der Originalboden ist partiell morsch. Den Vorteil den ich jetzt habe ist die weitgehendst freie Gestaltungsmöglichkeit, d.h. ich konnte 14 Zöller anstatt die originalen 13 Zöller beim Fahrwerk nehmen. Die Radkästen werden neu gestaltet.

      Die vordere und hintere Wand hat schon gar keine Verbindung mehr zum Boden gehabt ...

      Werde die Außenhaut ringsherum mit dem Boden verkleben (von unten und von oben - muss ja auch dicht werden) und mit einer Aluleiste zusätzlich am Boden verschrauben.

      Die Position des Bodens zur Außenhaut wird mithilfe der im WW verbliebenen Trennwände und einem Balken quer vorne hergestellt.

      Nach der ersten Fixierung Wände zum Boden/Chassis kommen zwei (ich nenn sie so) Überrollbügel aus Massivholz (50x50 mm) rein.
      Danach erfolgt dann die Entfernung der restlichen alten Einbauten.
      Die Ü-Bügel bleiben als Trennung von Schlafabteil hinten und Sitzgruppe vorne.

      Dann folgt die Erneuerung von Holz und Isolierung aller Wände und dem Dach.
      4x neue Dachluken, etc.

      Mit einem Stück Altholz winkt
      Michael
    • 74Wilk690E schrieb:

      Siebdruckplatten
      ?( schwerer gehts nicht?
      Für die Dämmung und Statik (Verstrebungen) muß da aber noch was drauf
      und dann kommt ja noch der Innenboden plus Belag.

      Wie gesagt - spannende Sache.
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • damfino schrieb:

      74Wilk690E schrieb:

      Dann folgt die Erneuerung von Holz und Isolierung aller Wände und dem Dach.

      4x neue Dachluken, etc
      also bleibt vom Wohnwagen nichts außer dem Alublech übrig.
      Warum dann nicht gleich auf das neue Chassis einen selbstgebauten neuen Aufbau stellen? Die Sandwichwände gibt es auch fertig zu kaufen
      Kostet aber reichlich. Den Weg habe ich auch schon mal versucht. Leerkabine in der Größe plus Tür und Fenster, wow. Ne das war nix. :w
      mfg konny (Klaus)
      der Markisen Auf - und Abbauer vom Dienst.
    • So noch ein paar Informationen und Bilder.
      Wichtig bei der Beurteilung, bei dem was wir hier so machen, ist (konstruktive Vorschläge sind ehrlich willkommen - man denkt ja nicht immer an alles):
      - Wir werden da wirklich ganzjährig drin wohnen
      - Wir ziehen das Ding zwei bis drei Mal im Jahr durch die Gegend, d.h. wir hängen fast ausschließlich am 230V-Netz. Keine Parkplatz-unterwegs-Übernachtung o.ä.

      Deshalb wird das Bordnetz zu 90% auf 230V ausgelegt. Kühlschrank = 230V-Version (kein Gas, kein 12V), TV dito, Lampen dito.
      Sollte es einige 12V-Teile geben wird davor runtergespannt.

      Man könnte bei der Betrachtung des Aufwands auch sagen: "warum kauft ihr keinen guten Gebrauchten".
      Wir wollen bei WW keine gebrauchten Sachen. Ist halt so.
      Und tatsächlich bleibt ja von dem 74er Wilk auch nur die Silhouette - aber ehrlich - die 70er Jahre Einrichtung ist jetzt echt nicht mein Geschmack :rolleyes: .
      So passt er dann wenigstens optisch halbwegs zum 76er Econoline (na gut - ich hätte auch lieber einen Spartan-WW hinten dran …)

      So - Bilder.
      Wer schon immer mal wissen wollte, wie sein WW hinter der Wandverkleidung aussieht ...
      Und wie man am Dach sehen kann - das muss alles neu.
      Kabelverlegung im Styropor in der Wand.
      Von 20 solchen zarten Schräubchen wird die originale Hütte auf dem Chassis gehalten.
      Kleiner 4-Kant im Holz(!) ist die Verdrehsicherung. Das wird sich definitiv ändern.DSCN0697.JPGDSCN0701.JPGDSCN0695.JPGDSCN0696.JPG

      Und Mittwoch kommt das neue Chassis von HWR Bad Waldsee.

      Ach ja - Kosten. Das neue Chassis kostet mit Boden und TÜV (verzinkt ist es auch) 6800 Euronen.
      Die WW Ausgangsbasis hat 1500 gekostet.

      bis bald
      Michael
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