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Gasfrei 2021: CaraCito

    • A-lang schrieb:

      Back to Topic. Im CaraCito ist eine DOMETIC Freshwell 3000 verbaut. Die kam in den Tests beim Heizen ganz gut weg und funktioniert ab ca. 0 Grad Außemtemperatur. 3000W Heizfunktion reichen nach meinen Erfahrungen mit Heizlüftern auf jeden Fall dazu aus um bei 0 Grad Außentemperatur im Wohnwagen über 20 Grad zu erreichen.
      Einen für mich z.B. ganz wichtigen Punkt vermisse ich in dieser Caracito-Diskussion hier:
      Mit welcher Lebensdauer darf bei so einer "DOMETIC Freshwell 3000" gerechnet werden? Und wie teuer und aufwendig ist die Wartung und das Servicing, des Geräts, bis dahin?
      Ich mußte gerade bei meiner häuslichen Heizung eine ganz ähnliche Entscheidung treffen: Gasbrennwertkessel, oder eine etwa doppelt so teure Luft-Luft-Wärmepumpe?
      Trotz eventl. etwas geringerer Energiekosten, hab ich mich gegen die Wärmepumpe und für den Gaskessel entschieden. Ich versteh ja nix davon, aber wo ich mal in die Wärmepumpe reingeguckt habe ist mit himmelangst geworden. Wenn da mal was futsch ist kommt Freude auf. Auch weiß niemand was der Strom in 5, 10, 20 Jahren kostet?
      Um auf den WoWa zurückzukommen:
      Gut die Truma-Gasheizung kann nicht kühlen. Hab ich bislang aber auch noch nie vermißt.
      Sind wir uns einig, daß die Truma ebenso lange hält, wie der WoWa, also etwa 30 Jahre? Bei minimalsten Wartungskosten? An meiner Truma 3004 war noch nie was kaputt, und die hat 25 Jahre voll.
      Schätzung der Lebensdauer der Dometic freshwell 3000 auf 10 Jahre? Ist das zuviel, oder zuwenig geschätzt? Was meinen die Experten hier? Gut, das Gerät ist noch zu neu, um eine verläßliche Angabe zu treffen. Und Wartung - Kältemittel - Kompressor, bis dahin? Ersatz dürfte dann kein Problem sein, wenns Neuteil die gleichen Abmessungen und Anschlüsse hat.
      1. Das ist eine sehr gute Anmerkung bzw. Frage. Ich habe seit 10 Jahren ziemlich alternativlos zuhause eine Luft-Wärme-Pumpe (da kein Gas und kein Raum für Öl oder Pellets vorhanden). Die mechanische Hardware war da bisher sehr unauffällig. Lediglich die Steuerung wurde am Anfang auf Garantie getauscht. Wie immer bei technischen Geräten gibt es einen bestimmten Prozentsatz der "zu früh" das zeitlich segnet. Da kann man eben Glück oder Pech haben. Auch eine Truma besteht heute nicht mehr nur aus mechanischer Hardware. Unterm Strich kostete die Freshwell 3000 im inet um die 1.300 Euro. Ein Tausch durch Plug&Play sollte problemlos möglich sein.
      2. Die Wartungskosten sollten sich auch im Rahmen halten. In der Bedienungsanleitung sind ein paar Punkte genannte die gemacht werden müssen. Erinnert mich stark an meine LWP zuhause. Daher für mich von der Wahrnehmung her kein Problem.
      3. Ja und auch ich weiß nicht was der Strom in 20 Jahren kosten wird. Das weiß ich aber bei Gas, Diesel, Wasser usw. auch nicht. Aber die Stromkosten sind im Verhältnis zu den Gesamtkosten (Zugfahrzeug, Wohnwagen, Treibstoff für die Fahrten usw.) beim Camping nach meiner Erfahrung einfach so unbedeutend gering, dass ich nach wie vor den Bohei darum einfach nicht verstehen kann. ?( ?( ?( Wenn der Strompreis so richtig eskaliert, dann mach ich mir da zuhause deutlich mehr Sorgen was die Kosten betrifft. Dort liegt mein Jahresverbrauch gegenüber 40 Tage Camping im Jahr beim Faktor 900! ;)
      Die Ausnahme zur Regel machen! Das ist Camping in 2020! :rolleyes:
    • Zu den Stromkosten trägt ja auch der Kühlschrank mit bei, wenn auch untergeordnet. Hierzu sollte zumindest per Link

      Absorber vs. Kompressor Kühlschrank

      auf in diesem Thread verwiesen werden. Vielleicht erhalte ich ja hierdurch eine Antwort auf meine Fragen. Vor allem was die Gasberechnung betrifft. Hier gibt es ja zig User die einen mehrfach vor einem gasfreien Wohnwagen wegen der eskalierenden Stromkosten gewarnt haben. Vielleicht könnten die sich hier einbringen, ob der Gasverbrauch realistisch ist und ob das auch korrekt von mir berechnet wurde. Wenn dem nämlich so ist, dann kann ich bei meinem CaraCito auch diesen Punkt getrost zu den Akten legen. Bei 1,35 kw/h am Tag für einen Kompressorkühlschrank mache ich mir gelinde gesagt keinen Gedanken mehr über irgendwelche Kosten. Das schlägt bei 40 Cent auf die kw/h ja sogar den Gaspreis aus einer 11kg Gasflasche. Klar ist weiterhin durch die Gasfreiheit keine Redundanz gegeben, aber das steht auch nicht in meinem persönlichen Lastenheft. ;)
      Die Ausnahme zur Regel machen! Das ist Camping in 2020! :rolleyes:
    • Der Gasverbrauch steht eigentlich immer auf dem Typenschild des Absorbers.
      In der Sommerhitze kann man davon ausgehen, dass der Kühli dann voll durchläuft und nichts herunterregelt.
      Bestenfalls Nachts ein wenig.
      Anders beim Kompressor.
      Das Prinzip arbeitet so effektiv (Wirkungsgrad 200 - 300%), dass auch bei 30°C noch Pausen eingelegt werden.

      Gruß Friedel
    • Die Leistungszahl beim Kompressor liegt bei 200%-300%, nicht der Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad kann nicht mehr wie 100% sein. 200%-300% sind da übrigens noch nicht wirklich gut.
      Weinsberg 450 FU 2019 1500kg
      Knaus Deseo 400 LK Plus 1200kg MJ: 2015
      Zugfahrzeug: VW Passat B8 Limo 1.4 TSI ACT MJ: 2015
      Seat Leon ST Xcellence 1,5 TSI 150PS
    • Ja, du hast Recht.
      Ich gebe 30 Watt rein, und bekomme eine Kühlleistung von 90 W.
      Bei den kleinen Kompressor-Kühlis dürfte nicht mehr bei rüber kommen.
      AAA Geräte im Haushalt schaffen es durchaus bis Leistungszahl ;) 5.
      Unsere Split-Klimaananlage schafft bis zu 5,5.
      Die im Wohni nicht deutlich über 2 :( .
    • Mir wird das jetzt zu technisch und ändern eigentlich auch nichts am Ergebnis. Der Kompressorkühlschrank ist auf jeden Fall nach dem Test unter Laborbedingungen in aller Regel bei einer durchschnittlichen Kilowatteinzelstundenabrechnung auf einem Campingplatz günstiger zu betreiben als ein Absorber mit Gas. Mehr will ich doch gar nicht wissen. Das bringt mich wieder auf mein Posting #195 in diesem Thread zurück ... die wirklich spür- und messbaren Mehrkosten beim Camping entstehen wo ganz anders. ;) Und ob ich jetzt mit Gas oder Strom, vor allem als Sommercamper mit der Einschränkung max. 6 Wochen Urlaub, heize bzw. die Geräte betriebe verliert sich dadurch aus meiner Sicht in der Bedeutungslosigkeit. Und das ist genau das was ich immer meinte. CaraCito-Fahren über den Sommer ist rein vom Konzept her einfach günstig! Keine erkennbaren Mehrkosten beim Verbrauch und ein wirklich günstiger Einstiegspreis inkl. Klimaanlage! :ok

      Klar gilt natürlich weiterhin, wer im Winter oder beim Camping autark sein möchte oder muss, fängt a) mit dem rein elektrischen Caravan natürlich nichts an und sollte b) weiterhin auf Gas setzen. :ok
      Die Ausnahme zur Regel machen! Das ist Camping in 2020! :rolleyes:
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