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Bornholm im Sommer 2020 - ein kleiner Bericht

    • Bornholm im Sommer 2020 - ein kleiner Bericht

      Nach unserem letzten Dänemarkurlaub im Norden Jütlands kam die Idee, mal eine andere Gegend unserer nördlichen Nachbarn zu erkunden. Warum mir dabei Bornholm in den Sinn kam, kann ich gar nicht so recht sagen. Aber mir fleuchte der Name dieser Insel durch die Birne und ich begann im Netz zu suchen und Infos zu sammeln. Okay, dass dabei eher weniger schlimmer Geschichten zu finden sind, ist schon klar. Aber was ich so las und sah, machte mich neugierig und wir buchten recht frühzeitig einen Stellplatz bei Möllers Camping in Dueodde nebst Fähre. Von Corona war da noch keine Rede...

      Nachdem der Osterurlaub 2020 auf Rügen für die Tonne war, verordneten wir uns "Abwarten und Tee trinken". Und um es mal kurz vorweg zu nehmen: Es hat sich komplett gelohnt. Ich habe all die Diskussionen um die Seuche gemieden, mich nicht verrückt machen lassen und trotzdem nicht die Realitäten ignoriert. Zu unserem Glück sind die Dänen ein sehr entspanntes Volk mit einer wundervoll dem Leben zugewandten Lebensweise. Das und die Tatsache, dass Bornholm nicht Mallorca ist, sind wohl zwei ganz wichtige Faktoren, hier noch entspannt Urlaub machen zu können, ohne sich derben Leichtsinn vorwerfen lassen zu müssen.

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      Siegerfaust nach der ersten Fahrt mit den Wohnwagen hinten dran. Sie hat uns super in den Hafen gebracht...


      Die Überfahrt von Sassnitz nach Rönne begann schon sehr verheißungsvoll. Also die kleine Seefahrt war komplett stressfrei und selbst die Einreisekontrolle verlief in diesem Sinne. Der Beamte sprach sehr gut deutsch, kontrollierte kurz die Dokumente und wünschte uns mit einem freundlichen Lächeln einen schönen Urlaub auf der Insel. Die ganze Nummer dauerte nicht länger, als es mit den oft üblichen Blindpesen in der Schlange auch ohne Kontrolle werden würde.


      Mit dem Wohnwagen hinten dran ist ja die Fahrt in den Urlaub schon per se Entspannung, da alle anderen gern rasen dürfen. Und in Dänemark kriegt jeder noch seine bewusstseinserweiternde Pille verabreicht, so dass komplette lmaa-Stimmung den Straßenverkehr bestimmt. Ich finde das immer wieder total geil! Aber so richtig lange hat man davon ja gar nichts. Denn egal wohin es geht, länger als eine Stunde kann man kaum unterwegs sein.So haben wir nach knapp 30 Minuten den Campingplatz erreicht, wo wir super freundlich empfangen wurden. Das Einchecken dauert 2 Minuten, inkl. Smalltalk. Es ist schon interessant, mit wie wenig Bürokratie das geht.



      Als wir so über die Insel gefahren sind, kam beimir erst einmal sowas wie Ernüchterung auf. Neben den Straßen reihte sich ein Acker an den anderen, dazu ein paar Bauernhöfe, das war`s. Naja, dachte ich, da hättest auch zu Hause bleiben können...

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      Der Strand in Dueodde war dann schon eher mein Ding, wobei mir die Ostsee etwas zu denken gab.

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      Sie zeigte sich ganz ohne Wellen und Wind, und das mehrere Tage lang. Dafür breiteten sich fette braune Algenteppiche aus, die weniger appetitlich waren. Ich bin da zwar kaum empfindlich und kann Natur auch gut aushalten. Aber der kräftige Westwind war dann doch ganz willkommen und reinigte den Strand innerhalb eines Tages. Cool, wie das so geht. Menschenmassen fanden sich am Strand nicht, auch wenn der Weg dahin das ganz anders befürchten ließ. Aber am Wasser verläuft sich das sehr schnell und jeder hat so viel Platz, wie er gern möchte.

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      Hundestrände gibt es in Dänemark ja nicht, die dürfen überall mit hin. Das ist sooo schön, nicht immer auf irgendwelche blöden Schilder achten zu müssen. Überhaupt gehen die Dänen mit Hunden viel entspannter und freundlicher um. Schon das wäre für mich ein Grund zum Auswandern.

      Wir hatte für die 2 Wochen Urlaub keinen wirklichen Plan, den wir abarbeiten wollten. Aber natürlich hatte ich einige Orte auf dem Schirm, von denen ich glaubte, sie seinen Pflichtprogramm auf Bornholm. Wir haben uns aber gar nicht antreiben lassen. Es war eher das Wetter, welches unseren Tagesplan bestimmte. Also so lange die Sonne schien und es fast windstill blieb, sind wir natürlich zum Strand getobt und haben Pigmente gehascht, Kind hat den Strand umgegraben und der Hund am und im Wasser gespielt und vor allem den vielen Sand genossen. Darauf fährt unsere Dame mit den 4 Pfoten total ab. Wie schon geschrieben, bildeten sich ziemlich olle Algenteppiche. Das scheint hier öfter zu passieren, ich hatte schon davon gelesen. Aber wir sind eben auch Leute, die keinen geputzten und gewalzten Strand erwarten. Dann könnten wir gleich zu Hause bleiben. Wir wollen die Natur so erleben, wie sie ist. Und die ist hier durchaus bemerkenswert. Ich fand es wirklich erstaunlich, wie schnell sich die Strukturen am Strand durch Wind und Wellen verändern, und zwar täglich! Die weitläufigen Dünen können überall durchwandert werden, man kann sich darin verstecken (vor dem Wind natürlich), seine Kondition verbessern, stille Platze erreichen. Ich weiß nicht warum, aber wir haben es auf allen Ausflügen immer wieder erlebt, dass man hier sehr schnell sehr allein sein kann, wenn man die ausgetretenen Pfade der Touries nur ein wenig verlässt. Und das kann man mit ein wenig Fingerspitzengefühl eigentlich überall machen, das es kaum Verbotsschilder gibt. Warum Fingerspitzengefühl? Na ja, ich denke, wir müssen nicht mit Gewalt jeden Spielraum nutzen, der sich uns bietet. Ich kann auch freiwillig mal zurückstecken und der Natur Respekt zollen. Mit anderen Worten, wir müsse nicht unbedingt alles breit latschen, nur weil es nicht verboten ist.


      Der erste Inselausflug führte uns nach Nexö, gleich um die Ecke. Dahin hätten wir auch mit dem Rad fahren können. Nur macht sich das dann mit dem Einkauf nicht so toll. Nexö ist ein ganz netter Ort, der aber auch recht schnell erkundet ist, weil eben nicht so groß. Aber das ist in Bornholm keine Ortschaft... Fiete wollte unbedingt ins Schmetterlingsmuseum. Ich war da ja eher skeptisch, weil das nicht so unbedingt meine Welt ist.

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      Aber zu meiner Überraschung gibt es hier keine endlosen Reihen von Schaukästen mit aufgespießten und beschrifteten Insektenleichen. Nee nee, das Museum besteht eigentlich nur aus einem großen Gewächshaus, in dem die Falter in einem naturnahen Lebensraum umherfliegen können. Und das machen die auch echt zahlreich, in allen möglichen Farben, Formen und Größen. Okay, die Bude ist nichts für Leute, die Angst vor Insekten haben und für Patienten kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch auch nicht (es ist mordswarm!). Aber sonst? Echt cool.

      Die Innenstadt von Nexö lädt bei schönem Wetter noch zum Schlenderrn ein. Es gibt ein paar nette Läden und ein Eis kriegt man auch. Von Corona keine Spur, wenn man von ein paar Hinweisen an den Eingangstüren absieht, die uns auffordern, Abstand zu halten und sich die Hände zu desinfizieren. Mundschutz gibt es hier nicht! Aber auch keine Menschenmassen, die sich dicht drängen. Ich empfand das als extrem angenehm, an allen Orten auf der Insel.

      Und dies war kurze Zeit später die Nordspitze von Bornholm, wo wir nach einem Zwischenstopp in Rönne angekommen waren. Rönne selbst ist für mich kein tagfüllender Akt. Die City ist auch wieder ganz liebenswert, mit vielen kleinen Läden, Cafes und einem Marktplatz, auf dem Livemusik lief.

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      Da setzten wir uns gern eine Weile hin, hörten den Künstlern zu und kiekten den Menschen hinterher. Ich liebe es Leute anzuschauen, und darüber zu sinnieren, wer oder was die wohl sein könnten. Aber unserem Fiete wurde das doch schnell langweilig und wir fuhren die paar Kilometer gen Norden, um die Burgruine Hammerhus zu besuchen.

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      Bemerkenswert ist hier, wie auch an vielen anderen Stellen, dass die Parkplätze dieser Sehenswürdigkeiten sehr gut ausgeschildert sind. Das kriegt man auch ohne Navi hin, zumal unsere Dame aus dem Kasten teils sehr skurrile Wege kreierte. Das veranlasste mich ganz schnell zu eigenverantwortlicher Streckenführung, die wirklich besser funktioniert.

      Aber gut, wir waren bei Hammerhus und der Burg. Hier gibt es einen wirklich großen Parkplatz, der tatsächlich mal was kostet. Dafür gibt es für die Burgruine keinen Eintritt. Das Besucherzentrum ist schön gemacht, bietet einen tollen Blick auf die alten Mauern und man kann hier nicht nur essen und shoppen. Auch die Pionierblase kann geleert werden, und zwar OHNE dafür zahlen zu müssen. Das ist ein sehr schöner und allgemein üblicher Service in Dänemark, den ich sehr schätze. In den Gemäuern kann man völlig frei und ohne Vorschriften wandeln, klettern, erkunden und sich der Fantasie hingeben. Mich hat vor allem die irre Größe und auch die Lage der Anlage beeindruckt.

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      Es ist für mich faszinierend, was die mit den damaligen Mitteln gebaut haben und wie clever solche Burgen errichtet wurden. Ich hätte hier den ganzen Tag irgendwo auf einer Mauer oder Wiese sitzen können und mich der Geschichte hingeben können. Die Burg ist also ein absolutes Muss auf Bornholm, das lohnt sich wirklich!!!

      Gruß Mirko
      Das Zitieren ganzer Beiträge oder großer Teile davon ist oft völlig unnötig und macht einen Thread schnell sehr unübersichtlich. :w
    • Die Ecke da oben hat aber noch einige weitere Trümpfe im Ärmel, welche uns noch 2 mal hier her trieben. Wir wollten noch die Wanderwege von Hammeren erkunden, welche nicht nur Natur bieten sondern auch Einblicke in den Bergbau geben, welcher hier das Leben bestimmte. Hey, das ist eine Wanderung mit echten Überraschungen und wirklich grandiosen An- und Ausblicken.

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      An der Küste gibt es viel Wind, Klippen, tolle Ansichten, frei laufende (völlig gelassene) Rinder und Ziegen, Wald und kleine und größere Seen.

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      In einem alten Steinbruch, welcher mit Wasser voll gelaufen ist, haben die eine Seilbahn quer rüber gespannt. Hier kann man sich oben von der Klippe stürzen und an den Seilen quer über den See fliegen, um dann unten im Wasser mehr oder weniger spektakulär zu landen. Eine echte Gaudi für die Flieger und auch die zahlreichen Zuschauer. In Deutschland wäre das in der Form wahrscheinlich wieder völlig undenkbar...

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      Wir haben dann noch den kleinen Strand in Sandvig genossen, das hat was. Die ganze Nord- und Ostküste hat sehr viel Flair, man könnte sich auch am Mittelmeer glauben.

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      Besonders Gudhjem ist ein extrem schön gelegener Ort, der eigentlich zum sofortigen Verweilen einlädt. Wir sind zweimal durch gefahren und waren sicher, hier nochmal einen Tag zu verbringen. Es sollte dann doch nichts mehr werden. Aber wir brauchen ja noch Ziele für das nächste Mal.

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      Interessant fand ich noch die Wackelsteine, von denen wir einen besucht haben. Da liegt ein richtig fetter Findling mit locker mal 30 Tonnen Gewicht im Wald, den man tatsächlich bewegen kann. Also der lässt sich natürlich nicht herum rollen. Aber wenn man an der richtigen Stelle rüttelt, kommt er deutlich sichtbar in Bewegung, wirklich beeindruckend. Drumherum gibt es noch tolle Wanderwege durch den Wald, die super erholsam sind und zum Beeren Pflücken einladen. Hier kann der Köter rennen und ist am Ende genauso platt, wie wir auch.
      Ein Highlight war für uns auch eine zunächst völlig unscheinbare "Schlucht" in einem Wald, welche zum Teil der Natur überlassen bleibt. Hier konnten wir dem Bachlauf folgend super klettern und waren dadurch auch die meiste Zeit komplett allein. Solche Kleinode finden sich an ganz vielen Stellen der Insel, man muss sie halt nur finden. Wobei ehrlicherweise viel im Inselführer beschrieben ist und es auch überall schöne Parkmöglichkeiten gibt, meist mit Klo, kostenfrei!

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      Es gab aber auch Sachen, die für uns nicht so der Oberbrüller waren. Aus einem Fernsehbeitrag hatte ich noch Svaneke als sehr schönen kleinen Hafenort in Erinnerung, welcher mir aber life nicht so dolle gefiel. Das ist aber natürlich auch Geschmackssache. Und dann waren wir noch in Ekkodalen, mit dem angeblichen "best Ekko"... Na ja, man kann wohl herum brüllen, aber viel Echo ist da nun nicht.

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      Dafür kann man hier wieder sehr schön im Wald wandern und ist nach wenigen Minuten wieder fast allein unterwegs. Von einer Berlinerin wurde uns eine Pizzeria in Snogebäk empfohlen, wo man angeblich richtig lecker und super gemütlich essen könne. Wir sind mit dem Rad da hin, um dann eine völlig überfüllte Freiluftkneipe vorzufinden, die alles machte, aber uns nicht zum Essen einlud. Das war Stress pur und es wurde mal wieder klar, dass die Lebenswelten doch extrem unterschiedlich sein können. Wir sind wieder abgerückt und haben vor unserem Wohnwagen gegessen...
      Zwei Nummer will ich noch beschreiben, weil die für mich nochmal interessant waren. In Duedde gibt es weithin sichtbar einen weißen Turm, welcher etwas landeinwärts direkt an der Straße steht. Von hier aus wurde der Ostseeraum und Teile des Ostblocks abgehört. Hier gibt es ein kleines Museum, wo man etwas zur jüngeren Geschichte (2. WK, Kalter Krieg) erfährt und vor allem der Turm einen super schönen Rundblick über die Insel und das Meer bietet. Wer, wie wir, seine Zelte bei Möllers Duedde Camping aufschlägt, kommt übrigens direkt hier vorbei.

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      Im Wald in der Nähe finden sich zwei Geschützstellungen aus dem Krieg, wo die Deutschen Reservegeschütze der Bismark installieren wollten, um damit den Russen den Weg durch die Ostsee zu versperren. Die Stellungen wurden nie fertig, die Idee ist natürlich auch völlig bekloppt, aber es sind wieder mal Orte, die Geschichten erzählen. Und wieder kann man nach Herzenslust Klettern, erkunden und verweilen, ohne Verbote, Absperrungen oder sonstige entbehrliche Bevormundungen.

      Gruß Mirko
      Das Zitieren ganzer Beiträge oder großer Teile davon ist oft völlig unnötig und macht einen Thread schnell sehr unübersichtlich. :w
    • Und mein letztes absolutes Überraschungspaket war ein kleines privates Fahrzeugmuseum bei Aakirkeby. Das steht so unscheinbar am Straßenrand, hat es aber echt in sich. Hier hat ein Ehepaar in wohl jahrzehntelanger Arbeit eine mehr als feine Sammlung super schöner Oldtimer zusammen getragen, die durch jüngere Exponate, Motoren, Motorräder, Traktoren und viel sonstiger Technik ergänzt wird. Hey Leute, wer sich nur ansatzweise für Technik begeistern kann, muss hier hin. Das Museum ist nicht groß, aber man sollte sich unbedingt Zeit, eine gute Kamera und vor allem keine drängelnden Kinder mitbringen. Dann wird das ein echter Hochgenuss. Ich bereue es , hier erst am letzten Tag gewesen zu sein. Sonst wäre ich garantiert mit mehr Zeit und Ruhe noch mal da gewesen. Aber wie schon geschrieben, wir brauchen ja Ziele für den nächsten Urlaub auf Bornholm, der sicher kommen wird.

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      Wir waren zwei Wochen auf der Insel und haben noch lange nicht alle Orte und Dinge erkundet, die Bornholm zu bieten hat. Und natürlich haben wir auch bewusst ganz viele Sachen ausgelassen. Die unzähligen Kunstläden, Gallerien, Ausstellungen und auch Höfe, auf denen aller möglicher Prüll feilgeboten wird, sind nicht so unser Ding. Die würden für Interessierte allein schon viele Tage füllen können. Die kleinen Orte an der Westküste haben wir gar nicht besucht. Eigentlich muss man die Insel mit dem Fahrrad erkunden, weil man mit dem Auto an so vielen kleinen, total schönen Stellen einfach vorbei rollt und nicht mal bemerkt, wie schön es hier ist. Andererseits ist es durch die überschaubaren Entfernungen kein Ding, nochmal wo hinzufahren. Auch die Kinder meckern dabei nicht, weil keine Fahrt länger als eine Stunde dauert, außer man kreist an den Küstenstraßen komplett um die Insel. Auf das Navi würde ich nicht mehr hören, es steuert einen über so schmale Straßen von einem Bauernhof zum nächsten, dass man schnell die Orientierung verliert. Wer Ampeln und Schilder zum Überleben im Straßenverkehr braucht, bekommt da echte Angstzustände, wenn auch grundlos.
      So richtig verfahren kann man sich ja nicht, zumindest nicht weit. Dafür ist die Insel schlicht zu klein.
      Neben all den vielen Sehenswürdigkeiten und der ebenfalls immer wieder überraschenden Natur der Insel steht gaaaanz weit oben auf der Liste der Highlights die Mentalität der Menschen. Diese lebensbejahende Gelassenheit empfinde ich als echtes Geschenk. Irgendwie scheinen alle immer gute Laune zu haben und selbst größerer Stress bringt niemanden an Grenzen. Der Staat lässt den Leuten ihren Kopf zum Denken und macht nicht an allen Ecken und Enden Vorschriften. Und im Straßenverkehr hakt niemand aus, sodass man auch als Tourist nicht ins Schwitzen kommen muss.
      Ja, was soll ich sagen? Bornholm ist eine Reise wert, egal ob mit Wohnwagen, Wohnmobil oder klassisch im Ferienhaus. Okay, wer 30° im Schatten braucht, muss woanders hin. Ich fand die durchschnittlichen 20°sehr angenehm, selbst am Strand. Wir werden bestimmt irgendwann wieder in Sassnitz am Terminal aufschlagen und übersetzen...

      Gruß Mirko
      Das Zitieren ganzer Beiträge oder großer Teile davon ist oft völlig unnötig und macht einen Thread schnell sehr unübersichtlich. :w
    • Hallo Mirko,


      herzlichen Dank für deinen fast schon euphorischen Bericht. Es ist nicht schwer, rauszulesen, wie geflasht Du von der Insel bist.


      Toller Bericht und wunderschöne Photos!

      Wünsche Euch noch viele solcher schönen Reisen! :w
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen. ;(

      Meinungsfreiheit ist der Baustein unserer Demokratie :ok

      Gesellschaft im Wandel? Was ist Dir wichtig im Leben? :ok

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt. :rolleyes:
    • Danke.
      Ja, ich bin noch ziemlich angefixt. Aber dort kommt auch ziemlich viel zusammen, was genau meiner Wellenlänge entspricht.

      Gruß Mirko
      Das Zitieren ganzer Beiträge oder großer Teile davon ist oft völlig unnötig und macht einen Thread schnell sehr unübersichtlich. :w
    • Vielen lieben Dank für deinen kurzweiligen Bericht! :ok
      Ich kann mich nur meinem Pik anschließen und bestätigen - Bornholm ist in die Urlaubsplanung aufgenommen. Unsere Texel-Urlaube waren auch immer sehr entspannt und erholsam. 8)
      Habt ihr die Fähre und den Campingplatz vorher reserviert?

      VG peugeotkaro
      VG peugeotkaro :w
    • Ja, wir haben beides vorher reserviert. Das hat sicherlich auch sein Für und Wider. Aber da sind wir doch so kleine Planungsfetischisten. Ich brauche den Urlaub gar nicht durchgestylt. Aber ich will schon wissen, dass ich am Ziel nicht erst auf Stellplatzsuche gehe. Da will ich ankommen, mich ein wenig einrichten und die Beine hoch legen...

      Gruß Mirko
      Das Zitieren ganzer Beiträge oder großer Teile davon ist oft völlig unnötig und macht einen Thread schnell sehr unübersichtlich. :w
    • Danke für die Blumen, schön dass euch meine Zeilen gefallen. Wenn es nach mir ginge, würde ich gern im kommenden Jahr wieder dort hin und noch einige Orte besuchen.
      Was wir für die Fähre bezahlt haben? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht mehr. Das war nicht exorbitant teuer, aber ich hab es mir wirklich nicht gemerkt. Ist Urlaub, da spare ich mich nicht zu Tode... ;)

      Gruß Mirko
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    • Auch von mir ein dickes Danke-Schön für den tollen Bericht!

      Genau die gleiche Länge der Wellen, wie ich Urlaub mag.

      Schön geschrieben und macht Lust auf Meer (mit einer Insel drinne ...)!
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
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      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
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