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Heki Führungsseil schneidet ein + weitere Aufbau - Fragen

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    • Heki Führungsseil schneidet ein + weitere Aufbau - Fragen

      Hallo zusammen,

      nachdem ich vor zig Jahren hier mal ein wenig am regen Leben teilgenommen hab und selbst auch einen uralten Wilk hatte, melde ich mich als frisch gebackener Fendt Saphir 450 Besitzer.

      Wir haben bereits die erste Tour gemacht und sind (bisher) mit unserem Fang sehr zufrieden. Da wir allerdings etwas länger was davon haben wollen, hab ich ein paar Fragen zum Heki, Schutzschlauch Aufbau etc. Es sind Kleinigkeiten, aber da ich nicht ausschließlich mit zwei linken Händen gesegnet bin, denke ich dass ich das alles gut hinbekomme, WENN ich weiß worauf ich achten muss bzw. was ich am besten machen kann.
      Ich möchte nicht für alles ein separates Thema aufmachen. Falls das gewünscht ist bitte bescheid geben, dann trenne ich die Fragen :w :ok

      Nun zu meinen Fragen:

      1. Heki Dämpfer hab ich bereits getauscht ( es waren noch die originalen und etwas schwach auf der Brust :D ) ABER: Die Seilführungen schneiden langsam aber sicher ganz allmählich in das Heki weiter ein. NOCH funktioniert das Schieben recht gut, aber ich frage mich wie lange noch. Zwei Bilder sagen mehr als 1000 Worte....
      Bild (1).jpegBild (1a).jpeg

      2. Lüftunsrohrführung.... Die Lüftunsrohre gehen einmal im Kreis im WoWa herum. Da man an der Einganstür nicht vorbei kommt, wurde die Leitung durch den Boden nach unten und im Küchblock wieder nach innen geführt (nicht direkt sondern durch ein Schutzrohr) Das sieht zwar soweit ganz gut aus, aber scheint "verbesserungsfähig" zu sein. Wie bekomme ich am besten einen direkt dichtenden Verbund hin ? Das Dekasyl (?) scheint an der Stelle mittlerweile seine Beste Zeit hinter sich zu haben und nicht mehr 100% am Unterboden zu "kleben". Was wäre hier die beste Wahl / Vorgehensweise (Dekasyl MS-5 SikaFlex 252i ? - Wäre jetzt meine Laienhafte Idee)

      Bild (2).jpegBild (3).jpeg


      3. Grauwasser: Das flexible Rohr was aus dem WoWa kommt wird mit einem starren Kunststoffrohr verbunden ** . Hier könnte ich dann einen Abflußschlauch anschließen oder eben meinen Tank darunter stellen. Die ** Verbindung ist etwas undicht und auch mit einer der DekaSeal / DekaSyl Lösungen verbunden. Bleibt das die erste Wahl oder gibts da ggf was besseres ?

      4. Aufbau: Ich bin der MEINUNG dass nicht jedes Dach komplett vollflächig mit dem Aufbau verklebt ist. Liege ich da richtig? Ich frage aus dem Grund, weil unser Dach an einigen Stellen nicht 1000% auf dem Aufbau aufliegt sondern sich ein ganz klein wenig "wellt". Man muss dazu sagen, dass der WoWa 20 Jahre alt ist. Ich aber aufgrund des allgemeinen Zustandes / Zubehörs etc davon ausgehe, dass die Vorbesitzer den extrem gepflegt haben (zumindest macht er diesen Eindruck). Selbst wenn ich hier irgendwo nen Schaden vermuten würde => Es ist NICHTS zu sehen / riechen oder sonst etwas. Weder von oben noch von innen. Ein Bekannter, der sich mit WoWas ein wenig auskennt, hat sich diesen auch mit angeschaut und konnte nichts dergleichen finden.
      Sorge unbegründet, weil das Dach nicht vollflächig mit der darunterliegenenden Schicht verklebt ist ?

      5. Unterboden: Der WoWa hatte vorher noch einen Mover. Da ist nicht weiß ob wir uns jemals einen drunter schrauben werden, würde ich die Leitungsdurchführungs-Löcher solange (zuverlässig) zu machen. Was wäre hier die beste Wahl ?

      5a: Unterbodenschutz: Wenn ich es eh schon alles zu gemacht hab, dann bietet sich das ja an... Gibt es da (erfahrungsmäßig) gute Erfahrungen ? Ich hab mehrmals gelesen, dass man nahezu alles nehmen kann, was sich als solcher schimpft, aber Empfehlung von erfahrenen Nutzern ist immernoch Gold wert :)


      Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand die Fragen oder zumindest schon mal einen davon beantworten könnte :) Dafür schon mal vielen Dank im Voraus. Wenn ich mit Fragen / Fotos oder sonstigem die Hilfe vereinfachen kann, sagt bescheid :)

      Viele Grüße
      Andreas
    • zu 1 kann ich nichts beitragen, haben zwar auch ein Heki, aber ohne so ein Seil

      zu 2 ... den alten Kleber abpopeln, Stelle säubern und neu abdichten mit einem der von Dir genannten Produkte, denke, die geben sich nichts - kleben und dichten ist hier gefragt, tun beide
      Evtl. würde ich das Rohr noch iwie abfangen, damit es fest hängt.

      zu 3 ... wenn das außenliegende Rohr noch taugt, verfahren wie oben - säubern, neu abdichten.
      Falls das Material schon brüchig ist, austauschen.
      Auch hier würde ich es befestigen, damit es nicht herumlabbert.

      zu 4 ... Gut möglich, daß die Dachhaut nicht mehr vollflächig fest klebt. Würde das ringsherum auf offensichtliche Undichtigkeit überprüfen und im Auge behalten. Denke, Sorgen sind unbegründet.

      zu 5 .... Unterbodenschutz: Die preiswerteste Methode ist das Einstreichen mit Leinölfirnis, obendrein sogar bio.
      Muss man halt mind, einmal jährlich nachsehen und ggf. neu streichen.
      Ein Produkt, welches den Boden versiegelt ist nicht zu empfehlen, denn Feuchtigkeit muss das Holz wieder verlassen können. Vom Hörensagen weiß ich von speziellen Unterbodenschutzmitteln für WoWa, finde die aber recht kostspielig.
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Hallöchen

      jetzt war ich die Tage schon nicht mehr online, weil ich ehrlicherweise nach 5 Tagen, >200 Seitenaufrufen und 0 Antworten nicht damit gerechnet habe, dass überhaupt noch jemand antwortet ||

      Aber nicht meckern über das was passiert nicht ist, sondern freuen über das was geschehen ist. In diesem Sinne vielen Dank für Deine Antwort @ABurger :w


      2 und 3 ist soweit klar, ich denke das ist auch die richtige Vorgehensweise. Lediglich die Verwendung von Dekaseal oder Dekasyl verwirrt doch sehr gern mal. Aber ich denke seal = dichten => (also alles was zusätzlich änderweitig verbunden / geschraubt wird ) demnach das Syl für KLEBE - Dichtverbindungen. In meinem Fall wäre das dann wohl die richtige Wahl für beide sachen.

      4. Ich habe bereits mehrere Berichte / Erfahrungen gelesen dass speziell bei den etwas älteren Fendt das Dach schon mal leicht wellig wird, was definitiv gegen eine vollflächige Verklebung spricht ;) Unser Caravan Dealer in der Nähe hat eine recht günstige Dichtigkeitsprüfung. Die werde ich mal machen lassen, dann bin ich beruhigt (oder erst Recht beunruhigt :xwall: )

      5. Leinölfirnis kannte ich bis dato nicht und muss ich mir anschauen. Was mich ein wenig "verwirrt":

      ABurger schrieb:

      Ein Produkt, welches den Boden versiegelt ist nicht zu empfehlen, denn Feuchtigkeit muss das Holz wieder verlassen können.
      Eigentlich wäre das doch genau das richtige? Wenn von OBEN kein Wasser reinkommt (sofern der WoWa dicht ist) und von unten auch nicht, muss auch keine Feuchtigkeit das Holz verlassen können. Bzw die normale "Wohnfeuchte" die es dann wieder nach oben lassen würde ?

      Viele Grüße
      Andreas
    • Zu 4:
      Um die Temparaturunterschiede zu kompensieren ist da Dach nicht vollflächig verklebt, es liegt nur auf. Schau mal morgens (kühl) und am Nachmittag (warm) auf das Dach, da siehst du den Unterschied.
      Kein zu großer Kopf machen, campen. Das Teil ist 20 Jahre alt.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • flummy schrieb:

      Leinölfirnis
      ist schon seit Jahrhunderten ein allgebräuchlicher Holzschutz,
      es diente bis zum Einzug von synthetischen Stoffen sogar Buntfarben als Grundstoff.
      Wird auch heute noch gerne genommen, weil preisgünstig und (wenn ohne Zusätze) biologisch,
      kann man sogar dem Vieh zur Nahrungsergänzung verfüttern.

      Der Unterboden bzw. eines WoWa (die unterste Schicht von ihm) besteht meist aus (verpreßtem) Sperrholz.
      Holz arbeitet und soll atmen können (sagt man so) und hat aufgrund des Verbauortes ständig mit erhöhter Luftfeuchte bzw. direkt mit Wasser Kontakt.
      Trockenes Holz wirkt wie ein Schwamm ...

      Wenn da jetzt eine Beschichtung drauf käme, in einer Art, wie man Metall konserviert, kann die überschüssige Feuchtigkeit nicht mehr entweichen und das Holz fängt vorzeitig an, zu stocken, schimmeln und zu vermodern.
      (Die Oberseite des Bodens ist im WoWa ja meist "versiegelt", darunter befindet sich i.d.R. eine Schicht Styro-Dor oder -Por, da geht Diffusion nach oben nicht)

      Leinölfirnis besitzt die Eigenschaft,das Eindringen von Wasser ins Holz zu verhindern, ist aber ausreichend diffusionsfähig. Sicher gibt es auch andere geeignete Produkte, kenne da aber keins, das ebenso preisgünstig, leicht erhältlich und tauglich ist.
      Klar empfiehlt Dir ein Händler auch was, was evtl. taugt und vor allem braune oder schwarze Pigmente enthält
      und an dem er verdienen kann.

      Viele WoWa-Renovierer mit Ahnung verwenden Leinöl gerne.
      Dort, wo nichts drauf geklebt werden soll (Unterboden-OBERseite) werden die übrigen Seiten (Schnittkanten!!!) satt eingestrichen (1-2 mal wiederholen, bis nichts mehr aufgenomen wid) und gut ist.
      Einmal jährlich drunter gucken und kontrollieren.
      Bei WoWa die im Winter gefahren werden (Salzwasser) oder die auf Wiesenboden stehen,
      muss man entsprechend öfter kontrollieren, egal was drauf gestrichen wurde.

      Fahrbewegungen und das Umherlaufen im WoWa sorgen für Bewegungen des Unterbodens und kleine Risse sind unvermeidbar, Wasser dringt in jede Ritze an den Stoßstellen der Platten untereinander und am Rahmen.
      Farben, die eine Schicht bilden, lösen sich wieder, platzen/blättern ab ...

      Leinöl tut das nicht, sollte aber hin und wieder neu aufgebracht werden.
      Dabei soll man es jedes Mal in alle Ecken und Ritzen pinseln, Metall profitiert auch davon, nicht zu satt aufbringen, daß es abtropft, einen oder zwei Tage später wiederhole, dabei abtropfende Rotznasen wegtupfen und gut ist für die nächsten Monate.

      Hört (liest) sich viel an - ist es aber nicht.
      Nur eins:
      Mit Leinöl getränkte Textilien in einen Metalleimer mit Deckel luftdicht verschließen,
      weil selbstentzündlich .... sagt man.
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Hallo Ihr zwei,

      zunächst einmal sorry für meine späte Antwort. Irgendwie habe ich leider weder nach der Antwort noch am Ende des Tages eine Email über die Antwort bekommen und in Vorbereitung auf unseren zweiten Kurzurlaub mit dem neuen Schätzchen, eine sehr stressige Woche gehabt.... Aber was lange währt wird endlich gut :D

      @x-file: Japp richtig, das Ding ist 20 Jahre alt und soll noch ein paar Jahre mehr werden, weil es aktuell einfach in einem super Zustand ist. Daher danke ich Dir für Deine (erleichternde) Antwort und werde morgen auf jeden Fall mal den Blick drauf riskieren (da sollte es morgens kühl und mittags warm drauf sein ;) )

      @ABurger: WOW :thumbsup: Vielen herzlichen Dank für die umfangreiche und detaillierte Antwort. Jetzt weiß ich auf jeden Fall worauf ich achten kann und worüber ich eben noch etwas nachlesen kann. Es klingt in jedem Fall sehr gut und noch dazu sehr interessant, dass man etwas das so wirksam ist noch dazu Umweltverträglich ist. Normalerweise wäre das ja umgekehrt der Fall ;)

      Ich werde mich auf jeden Fall weiter darüber einlesen und dann mal ausprobieren, wie gut sich das zeug auftragen lässt :huh:

      Vielen herzlichen Dank Euch beiden :w

      Viele Grüße
      Andreas
    • Moin Andreas,

      nur noch einmal zur Bestätigung, bei den alten Fendt wurde das Dach definitiv nur aufgelegt und ist nur an den Durchbrüchen (Luken, Schornstein...) und den Übergängen am Heck bzw. Bug mit der Unterkonstruktion verbunden.

      Viel Spaß mit und an Deinem Wagen!

      Viele Grüße
      Michael
      ...und Danke für den Fisch
    • Michael42 schrieb:

      Moin Andreas,

      nur noch einmal zur Bestätigung, bei den alten Fendt wurde das Dach definitiv nur aufgelegt.......
      Hey Michael,

      nach der Antwort von x- file war ich schon beruhigt. Aber eine Bestätigung von jemanden der den gleichen Hersteller hat, beruhigt noch mal ungemein 8o
      Vielen Dank
      VG
      Andreas
    • Hallo Andreas,

      vor unserem Tendenza hatten wir nen alten 98er Karat. Sollte also wirklich nur die Aussage von x-File bestätigen und kein Klugscheissen sein. :anbet:
      Da hier im Forum auch gerne "negatives" mehrfach gepostet wird um das Verwerfliche zu betonen, dachte ich mir, das sollte auch mal andersherum gehen :D :saint:

      Von daher: Gerne Andreas :)

      Viele Grüße
      Michael
      ...und Danke für den Fisch
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