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Umbau Elektrik in gebrauchtem Wohnwagen

    • Umbau Elektrik in gebrauchtem Wohnwagen

      Hallo Elektro-Fachleute ...

      wir möchten die Elektrik unseres Tabbert 540 aus 1994 auf den neuesten Stand bringen, da der Vorbesitzer einiges verschaltet hat, was ich einerseits nicht verstehe und dem ich andererseits nicht traue :D

      Unser Nutzungsszenario:

      Der WW wird auf einem Dauercampingplatz stehen und an Landstrom angeschlossen sein, wir möchten diesen jedoch aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen so wenig wie möglich nutzen. Es ist bereits ein Spannungswandler (12 ->230V), Solarmodul + MPPT und zwei AGM Batterien vorhanden. Die meisten Verbraucher (LED, Wasserpumpe, Fernseher) sollen auf 12V laufen und der Landstrom soll im Wesentlichen nur die Batterien laden. Ein oder zwei 230V Steckdosen sollten auch von ihm gespeist werden.

      Ist das so machbar, was meint ihr?

      Falls ja, was benötige ich da noch dafür?

      Von unserem Van kenne ich den Schaudt Elektroblock 119, der managed das ja alles. Würde der die Sache vereinfachen oder ist das nicht notwendig?

      VG: Tom
    • Moin Tom, und herzlich willkommen hier!

      Um zu sehen, was der Vorbesitzer alles (um-)installiert hat, und ob das sicher ist, wären Detailangaben und Fotos nötig.

      Normalerweise hat der Wohni schon einen Umformer, meist im Kleiderschrank.

      Kannst du mal ein Bild mit abgenommener Haube davon einstellen, und auch zeigen, welcher Wechselrichter wo angeschlossen ist? Da könnte man mal beginnen.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • Hi Christiane,

      anbei die Bilder. Mehr ist nicht, nur noch die Batterien darunter, aber die spielen hier erstmal keine Musik ... Neben dem Sicherungskasten der Inverter und darüber der MPPT.

      Viele Grüße: Tom
      Dateien
      • IMG_3208.JPG

        (837,56 kB, 120 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_3209.JPG

        (909,65 kB, 86 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_3210.JPG

        (551,18 kB, 110 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • TommyLee schrieb:

      Der WW wird auf einem Dauercampingplatz stehen und an Landstrom angeschlossen sein, wir möchten diesen jedoch aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen so wenig wie möglich nutzen.
      Das ist ein guter Ansatz.

      Unklar ist die Verschaltung, zudem ist meine Glaskugel in Reparatur.
      Daher Empfehlung: Eine Skizze machen und die Leitungen zwischen den Elementen eintragen.
      Das abfotografiert (und verkleinert, 1200 Pixel) hier einstellen.

      Was an den offenen Umformer auf Bild 1 mit 80VA auffällt: Ohne Gehäuse liegen da spannungführende Teile blank.
      Das ist leichtsinnig.
      Aber weil das Ding ohnehin keinen Akku laden kann und übliche 12V-LEDs grillt:
      Nur den unteren 230V-Teil betrieben.
      Dazu den oberen Teil stillegen und die 12V-Anschlüsse über eine handelsübliche KFZ-Sicherungsverteiler direkt an den Solarreglerausgang.

      TommyLee schrieb:

      Es ist bereits ein Spannungswandler (12 ->230V)
      Ein 150W-Gerät.
      Daran denken: Aus Sicherheitsgründen darf daran -wenn es etwas mit "vollen" Schuko-Stecker ist- immer nur ein einziges Gerät angeschlossen sein.
      Mit den flachen Eurostecker kann auch mehr sein und dazu nur EIN Gerät mit "vollen" Schuko-Stecker.

      TommyLee schrieb:

      Die meisten Verbraucher (LED, Wasserpumpe, Fernseher) sollen auf 12V laufen
      Umbau auf alles mit 12V ist sinnvoll.
      Wenn es eine Umluftgebläse in der Trumaheizung gibt: Auf 12V unbauen, wenn nicht schon vorhanden.
      Schlaufon- und Schlepptoplader gibt es auch für 12V-Autosteckdosen. So etwas vorrangig verwenden.
      Glotzen mit Multireceiver und/oder Satelitenanlagen ebenso.

      TommyLee schrieb:

      und der Landstrom soll im Wesentlichen nur die Batterien laden
      Und warum nicht die Solarzellen?
      Was ist als Solarzellen dabei?
      Der MTTP-Solarregler ist an sich schon eine gute Basis.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Was möchtest du investieren?
      Ich würde das neu machen, die Solar-Komponenten evtl. wieder verwenden.
      Der Wechselrichter-Einsatz zieht ja mit 150 VA auch keinen Hering vom Teller und dürfte so wohl nicht betrieben werden.
      FI-Schalter fehlt.
      Das Netzgerät hat ja wenigstens einen Glättungskondensator, so dass hinzugefügte Elektroniken nicht gleich aussteigen.
      Aber es gibt hier sicher noch den einen oder anderen Experten-Rat.

      Gruß Friedel
    • Friedeldiddl schrieb:

      Der Wechselrichter-Einsatz zieht ja mit 150 VA auch keinen Hering vom Teller und dürfte so wohl nicht betrieben werden.
      FI-Schalter fehlt.
      Wenn er nach Bedienungsanleitung betrieben wird (Also NUR EIN EINZIGES 230V-GERÄT direkt und ohne Verteilerstecker), ist der auch nicht nötig.
      Und ohne weitere Maßnahmen löst ein zwischengeschalteter FI nur mittels Prüftaster aus, aber (schaltungsbedingt) NIE bei einen Defektgerät.
      Das steht hier auch nicht zum ersten mal.

      Im übertragenen Sinne: Schuster, bleibt bei euren Leisten.
      Wenn schon die Nuhr'sche Feststellung verpönt ist. :undweg:
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Danke für die prompte Antwort und schön, dass ich nicht ganz falsch liege :D ...

      treckertom schrieb:


      TommyLee schrieb:

      Der WW wird auf einem Dauercampingplatz stehen und an Landstrom angeschlossen sein, wir möchten diesen jedoch aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen so wenig wie möglich nutzen.
      Das ist ein guter Ansatz.
      Unklar ist die Verschaltung, zudem ist meine Glaskugel in Reparatur.
      Daher Empfehlung: Eine Skizze machen und die Leitungen zwischen den Elementen eintragen.
      Das abfotografiert (und verkleinert, 1200 Pixel) hier einstellen.

      Was an den offenen Umformer auf Bild 1 mit 80VA auffällt: Ohne Gehäuse liegen da spannungführende Teile blank.
      Das ist leichtsinnig.
      Aber weil das Ding ohnehin keinen Akku laden kann und übliche 12V-LEDs grillt:
      Nur den unteren 230V-Teil betrieben.
      Dazu den oberen Teil stillegen und die 12V-Anschlüsse über eine handelsübliche KFZ-Sicherungsverteiler direkt an den Solarreglerausgang.
      Du meinst die aktuelle Verschaltung? Die würde ich gerne ignorieren und das richtig aufbauen.

      Was ich beim Umformer deaktivieren soll, habe ich verstanden, denke ich: alles was 12V ist ... nur wie und wo ich das machen soll, ist mir so nicht klar ... Sehe ich das an den Leitungen, die raus zu den 12V Teilen gehen?


      treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      Es ist bereits ein Spannungswandler (12 ->230V)
      Ein 150W-Gerät.Daran denken: Aus Sicherheitsgründen darf daran -wenn es etwas mit "vollen" Schuko-Stecker ist- immer nur ein einziges Gerät angeschlossen sein.
      Mit den flachen Eurostecker kann auch mehr sein und dazu nur EIN Gerät mit "vollen" Schuko-Stecker.
      Wenn ich an Landstrom hänge, benötige ich den doch garnicht, oder?

      treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      Die meisten Verbraucher (LED, Wasserpumpe, Fernseher) sollen auf 12V laufen
      Umbau auf alles mit 12V ist sinnvoll.Wenn es eine Umluftgebläse in der Trumaheizung gibt: Auf 12V unbauen, wenn nicht schon vorhanden.
      Muss ich prüfen ...

      treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      und der Landstrom soll im Wesentlichen nur die Batterien laden
      Und warum nicht die Solarzellen?Was ist als Solarzellen dabei?
      Der MTTP-Solarregler ist an sich schon eine gute Basis.
      Da habe ich mich unklar ausgedrückt: Ich möchte schon, dass die Anlage primär über die PV geladen wird. Der Landstrom soll nur dann zum Laden eingesetzt werden, wenn PV nicht ausreicht oder nicht geht weil Nacht ...

      Da liegt aktuell auch mein Haupt-Wissensproblem: Gibt es da ein Gerät, welches bei einer bestimmten niedrigen Spannung der Batterie den Landstrom einschaltet oder muss ich da manuell einen Schalter umlegen?
    • treckertom schrieb:

      Friedeldiddl schrieb:

      Der Wechselrichter-Einsatz zieht ja mit 150 VA auch keinen Hering vom Teller und dürfte so wohl nicht betrieben werden.
      FI-Schalter fehlt.
      Wenn er nach Bedienungsanleitung betrieben wird (Also NUR EIN EINZIGES 230V-GERÄT direkt und ohne Verteilerstecker), ist der auch nicht nötig.Und ohne weitere Maßnahmen löst ein zwischengeschalteter FI nur mittels Prüftaster aus, aber (schaltungsbedingt) NIE bei einen Defektgerät.
      Ich habe das jetzt so verstanden, dass KEIN FI benötigt wird? In unserem Van ist der das Erste neben dem Landstrom Eingang und ich meine auch eine entsprechende Empfehlung gelesen zu haben ...
    • Ich meinte das mit dem fehlenden FI anders, war wohl blöd untereinander geschrieben...
      Der ganze Wohni hat keinen.
      Über den Wechselrichter-Einsatz hatte ich keinen Gedanken verloren.
      Was will man auch mit einem 150 W Zerhacker, der nicht einmal eine reine Sinuswelle liefert?
    • TommyLee schrieb:

      Was ich beim Umformer deaktivieren soll, habe ich verstanden, denke ich: alles was 12V ist ... nur wie und wo ich das machen soll, ist mir so nicht klar ... Sehe ich das an den Leitungen, die raus zu den 12V Teilen gehen?
      Gemeint sind die Leitungen, die an den Flachstecksicherungen ausgehen. Statt dessen setzt du einen 12V Sicherungsverteiler, schließt sie daran an und steckst eine passende Sicherung ein. Z. B. so einer: --> Klick

      Und der wird mit passenden Leitungen an die Batterie angeschlossen, mit einer Sicherung in der Plus-Leitung, kurz vor der Batterie.

      Die Leitung muss feinädrige Kfz Litze sein, und den nötigen Querschnitt kannst du hier berechnen: --> Klick
      Passende Litze gibt es z. b. hier: --> Klick
      Beispiel für einen fliegenden Sicherungshalter (in Batterienähe), bis 4 mm Querschnitt-- > Klick

      oder so einer, bei anderen Maßen --> Klick



      TommyLee schrieb:

      Da liegt aktuell auch mein Haupt-Wissensproblem: Gibt es da ein Gerät, welches bei einer bestimmten niedrigen Spannung der Batterie den Landstrom einschaltet oder muss ich da manuell einen Schalter umlegen?
      Den Landstrom musst du ja dranlassen, für deine 230V Verbraucher. Du kannst das 230V Batterie-Ladegerät ausstecken oder eine schaltbare 230V Steckdose verbauen, dann geht es mit Schalter.

      Falls bisher kein Anzeigegerät verbaut ist, kannst du auch überlegen, einen Shunt mit Display zu verbauen. Der kommt in die Minusleitung an der Batterie und misst, was an Strom hereinkommt und herausgeht, und welche Restkapazität die Batterie noch hat. Vermutlich wirst du über den Sommer ganz ohne Nachladen vom Landstrom auskommen, wenn die Solaranlage ausreichend ist. Dann kannst du das Ladegerät einfach abgesteckt lassen.



      TommyLee schrieb:

      Ich habe das jetzt so verstanden, dass KEIN FI benötigt wird? In unserem Van ist der das Erste neben dem Landstrom Eingang und ich meine auch eine entsprechende Empfehlung gelesen zu haben ...
      Der Wohnwagen braucht einen, aber dein Wechselrichter nicht. Das war gemeint.

      Den Wechselrichter brauchst du nicht mehr bei einem Standwohnwagen, wie du schon vermutet hast. Den kannst du wegbauen.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • Ich glaube, das ist genau der richtige Fall für @Ernis Schaltplan. Such nach den Beiträgen dieses Users.

      Kurzfassung: 12V-Elektrik wird von der Batterie gespeist (kein Umformer mehr), diese durch Solar- oder Landstrom geladen. Verbindung zum Zugfahrzeug (Dauerplus) nicht mehr notwendig, Zündungsplus bei Bedarf nur für den Kühlschrank.

      lg
      Gernot
    • TommyLee schrieb:

      treckertom schrieb:

      Friedeldiddl schrieb:

      Der Wechselrichter-Einsatz zieht ja mit 150 VA auch keinen Hering vom Teller und dürfte so wohl nicht betrieben werden.
      FI-Schalter fehlt.
      Wenn er nach Bedienungsanleitung betrieben wird (Also NUR EIN EINZIGES 230V-GERÄT direkt und ohne Verteilerstecker), ist der auch nicht nötig.Und ohne weitere Maßnahmen löst ein zwischengeschalteter FI nur mittels Prüftaster aus, aber (schaltungsbedingt) NIE bei einen Defektgerät.
      Ich habe das jetzt so verstanden, dass KEIN FI benötigt wird? In unserem Van ist der das Erste neben dem Landstrom Eingang und ich meine auch eine entsprechende Empfehlung gelesen zu haben ...
      Je nachdem, wie das uns Unbekannte angeschlossen ist.
      Wissen wir nicht. Aber du weißt es.

      Ein VAN ist muMn ein größeres Fahrzeug ohne Landstromeingang.
      Hiesiger Reno Espace zählt im weitesten Sinne auch dazu.
      Oder manche Opel Zafira hatten einen 230V-Umrichter in der Mittelkonsole. Die haben mWn keinen FI.
      Aber velleicht hat jemand zu einen Zafira eine BA und kann mitteilen, was oder wie viel daran angeschlossen werden durfte.

      Das, was hier gezeigt wurde, ist schon betagter, wird eher kein Sinus-WR sein.
      Nach Bild hat er auch keinen FI und braucht mit den mehrfach genannten Randbedingungen auch keinen oder schlicht nach dem, was in der zugehörigen BA steht stehen sollte.
      Und nur darum geht es hier.
      Nicht um das, was andere unbekannter Weise unbenannt irgendwo irgendwie verbaut haben.
      Das ist dann eher Kaffeesatz lesen.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Ich habe mal alles, was ich denke, verstanden zu haben, in ein Schema gepackt. Ist das so korrekt?

      Stromlaufplan.jpg

      Fragen:

      - @Christiane59: Das Batterieladegerät: Das ist der "untere" Teil des Gerätes ohne Deckel auf dem ersten Bild von vorhin?
      - @treckertom: Muss da nicht ein Umschalter o.ä. hin, der zwischen dem Laden aus Solar und Landstrom wechselt, oder macht das nix, wenn über beide Saft in die Batterie fließt?

      Unser Van ist ein ausgebauter Pössl Campster mit Landstrom, Solar, Elektroblock, ...

      Viele Grüße: Tom
    • TommyLee schrieb:

      Ich habe mal alles, was ich denke, verstanden zu haben, in ein Schema gepackt. Ist das so korrekt?

      Stromlaufplan.jpg
      An sich hat der Solarregler drei Anschlüsse:
      Solarzelle
      Akku
      Ausgang an die "verbraucher"

      Nur wenn diese auch so verwendet werden, funktioniert sowohl die Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung.

      Besorge die zugehörige Einbau- und Betriebsanleitung!
      Und beachte die Anschluss-Reihenfolgen bei In- und Außerbetriebnahme.

      TommyLee schrieb:

      Fragen:

      - @treckertom: Muss da nicht ein Umschalter o.ä. hin, der zwischen dem Laden aus Solar und Landstrom wechselt, oder macht das nix, wenn über beide Saft in die Batterie fließt?
      Nope.
      Denn alle Ladegeräte nutzen die aktuelle Akkuspannung, um den Ladezustand und damit Ladefortschritt zu registieren.
      Es können daher mehrere Lader rückwirkungsfei parallel angeschlossen werden.

      Einzig die Rückströme sind zu beachten (und zu addieren).
      Diese entladen den Akku auch im ausgeschalteten Zustand oder wenn die Solarzelle nicht ausreichend "liefert".

      Selbst Milliampere addieren sich über Monate in einer dunklen Scheune oder Carport so weit, das selbst Akkus mit größerer Kapazität tiefentladen werden.

      TommyLee schrieb:

      Unser Van ist ein ausgebauter Pössl Campster mit Landstrom, Solar, Elektroblock, ...

      Viele Grüße: Tom
      Also ein Kleincamper.
      Keine Ahnung, was Pössl da gemacht hat.

      Wechselrichter mit Verteilung ist nix für Fachfremde.
      Hintergrund ist der langfristig nicht sicher vorhandene Potentialausgleich, damit der FI ein Defektgerät mit PE überhaupt "erkennt".
      Ein gewissenhafter Elektriker wird das eher nicht machen, denn er kann für bewegliche Bauten bei Inselbetrieb keinen zuverlässigen Potentialausgleich realisieren.
      Weil er als gewerblicher seinen Namen dafür hergibt und die Berufshaftpflicht dahintersteht...

      Ohne Potentalausgleich ist JEDER FI bei Gerätefehler funktionslos.
      Löst jedoch (aber dann nur) mit Prüftaster aus, was somit eine trügerische Sicherheit ist.

      Alles hinfällig, wenn NUR ein einziges Gerät im Inselbetrieb direkt am WR angeschlossen wird.
      Dann ist dieser Stromkreis elektrisch "schwebend" vom Rest und damit ein IT-Netz, das braucht kein FI.

      Das der WW kein FI hat, trifft auf gefühlt 80% aller WW zu.
      Denn der CP-Betreiber wird schon aus eigenen Interesse einen am CP-Übergabepunkt vorhalten.
      Dann kann ein weiterer Landstrom-FI im WW vorgesehen werden, wenn der CP noch Bestandschutz-Anlagen hat (was gar nicht so selten ist)
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      Ich habe mal alles, was ich denke, verstanden zu haben, in ein Schema gepackt. Ist das so korrekt?
      ...
      An sich hat der Solarregler drei Anschlüsse:Solarzelle
      Akku
      Ausgang an die "verbraucher"

      Nur wenn diese auch so verwendet werden, funktioniert sowohl die Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung.

      Besorge die zugehörige Einbau- und Betriebsanleitung!
      Und beachte die Anschluss-Reihenfolgen bei In- und Außerbetriebnahme.
      Ja, die hat auch noch einen Verbraucher-Anschluss, aber den brauche ich ja nicht, da die Verbraucher an den Sicherungsverteiler angeschlossen sind.

      Muss ich wirklich etwas an den Verbraucher-Ausgang anschließen, damit Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung funktionieren?

      Anleitung habe ich, die ist allerdings saumäßig übersetzt worden ...

      Quellcode

      1. Schließen Sie den Komponenten mit dem Laderegler in der Reihenfolge wie
      2. wurde oben gezeigt. Beachten Sie bitte ―+‖ und ―-‖. Während der Installation
      3. darf die Sicherung nicht gedreht werden. Falls die System abgebrohen wird,
      4. wird die Eingabe gespeichert.

      Reihenfolge beim Anschließen:
      1) Batterie
      2) Verbraucher
      3) Solar

      Es wird keine Reihenfolge bei der Außerbetriebnahme angegeben. Ist die Reihenfolge unterschiedlich bei den MPPT? Kann ich mir fast nicht vorstellen.
    • TommyLee schrieb:

      treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      Ich habe mal alles, was ich denke, verstanden zu haben, in ein Schema gepackt. Ist das so korrekt?
      ...
      An sich hat der Solarregler drei Anschlüsse:SolarzelleAkku
      Ausgang an die "verbraucher"

      Nur wenn diese auch so verwendet werden, funktioniert sowohl die Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung.

      Besorge die zugehörige Einbau- und Betriebsanleitung!
      Und beachte die Anschluss-Reihenfolgen bei In- und Außerbetriebnahme.
      Ja, die hat auch noch einen Verbraucher-Anschluss, aber den brauche ich ja nicht, da die Verbraucher an den Sicherungsverteiler angeschlossen sind.
      Ganz dünnes Brett.

      TommyLee schrieb:

      Muss ich wirklich etwas an den Verbraucher-Ausgang anschließen, damit Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung funktionieren?
      Öhm: Es wird im Regler auch das zugeführte und abgeführte laufend registriert und abhängig von der Akkuart aufaddiert oder abgezogen.
      Wenn das abgeführte nicht bekannt ist, wie soll die Ladezustandanzeige dann etwas anzeigen können?
      Der Ausgang kann nach mehreren parametern (über elektronische, verschleißfreie Schalter) zu- und abgeschaltet werden.
      Somit auch, wenn der Akku unterhalb der Abschaltspannung kommt.
      Kann somit nur funktionieren, wenn der Ausgang auch genutzt wird.

      Wird direkt am akku angeschlossen, kann nichts abgeworfen werden.
      Es werden die Akkus gnadenlos tiefentladen.
      [Cpt. Sparrow] Klar soweit? [/ Cpt. Sparrow]

      TommyLee schrieb:

      Anleitung habe ich, die ist allerdings saumäßig übersetzt worden ...
      No comment.

      TommyLee schrieb:

      Quellcode

      1. Schließen Sie den Komponenten mit dem Laderegler in der Reihenfolge wie
      2. wurde oben gezeigt. Beachten Sie bitte ―+‖ und ―-‖. Während der Installation
      3. darf die Sicherung nicht gedreht werden. Falls die System abgebrohen wird,
      4. wird die Eingabe gespeichert.
      Reihenfolge beim Anschließen:
      1) Batterie
      2) Verbraucher
      3) Solar

      Es wird keine Reihenfolge bei der Außerbetriebnahme angegeben. Ist die Reihenfolge unterschiedlich bei den MPPT? Kann ich mir fast nicht vorstellen.
      Abschalt- bzw. Abklemmfolge bei Außerbetriebnahme ist bei allen Reglern umgekehrt zur Inbetriebnahme.
      Wenn das auch nicht drinsteht, passt es zum wird der Rest der BA.

      Reden wir über diese?
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      treckertom schrieb:

      TommyLee schrieb:

      Ich habe mal alles, was ich denke, verstanden zu haben, in ein Schema gepackt. Ist das so korrekt?
      ...
      An sich hat der Solarregler drei Anschlüsse:SolarzelleAkkuAusgang an die "verbraucher"

      Nur wenn diese auch so verwendet werden, funktioniert sowohl die Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung.

      Besorge die zugehörige Einbau- und Betriebsanleitung!
      Und beachte die Anschluss-Reihenfolgen bei In- und Außerbetriebnahme.
      Ja, die hat auch noch einen Verbraucher-Anschluss, aber den brauche ich ja nicht, da die Verbraucher an den Sicherungsverteiler angeschlossen sind.
      Ganz dünnes Brett.

      TommyLee schrieb:

      Muss ich wirklich etwas an den Verbraucher-Ausgang anschließen, damit Ladezustandanzeige als auch Unterspannungsüberwachung funktionieren?
      Öhm: Es wird im Regler auch das zugeführte und abgeführte laufend registriert und abhängig von der Akkuart aufaddiert oder abgezogen.Wenn das abgeführte nicht bekannt ist, wie soll die Ladezustandanzeige dann etwas anzeigen können?
      Der Ausgang kann nach mehreren parametern (über elektronische, verschleißfreie Schalter) zu- und abgeschaltet werden.
      Somit auch, wenn der Akku unterhalb der Abschaltspannung kommt.
      Kann somit nur funktionieren, wenn der Ausgang auch genutzt wird.

      Wird direkt am akku angeschlossen, kann nichts abgeworfen werden.
      Es werden die Akkus gnadenlos tiefentladen.
      [Cpt. Sparrow] Klar soweit? [/ Cpt. Sparrow]
      Hier kann ich ein ganz klares JEIN von mir geben ... Also werden die Verbraucher direkt an den MPPT angeschlossen. Dann war mein erstes Schema falsch. Wäre es dann so korrekt?

      Stromlaufplan V02.jpg