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Norwegen Rundreise Planung mit Tandem-Wohnwagen

    • Norwegen Rundreise Planung mit Tandem-Wohnwagen


      Hallo zusammen, wir planen eine Norwegen Rundreise, mit folgenden Zielen: Kopenhagen, Oslo, Preikestolen, Bergen, Geiranger, Trollstigen, Alesund und Atlantik-Straße. 8o

      Wir haben insgesamt 28 Tage (4 Wochen) Zeit, rechnen mit ca. 6000 km. Der Campingplatz am Geiranger soll auch z. B. ein Basislager werden, für 3-4 Tage werden. Die o. g. Ziele wollen wir unbedingt sehen. 8)

      Reichen uns da 28 Tage, oder ist das zu sportlich ?

      Wir fahren mit einem Gespann von 14m (Bus + Tandem-Wohnwagen, sind die Straßen, CP dafür geeignet?

      Soll man über Land (Brücken) fahren oder mit Fähre?

      Ist Kopenhagen sehenswert, um dort ein Stopp einzulegen?

      Wir sind ganz am Anfang der Planung, und hoffen von euch Experten, Tipps und Hinweise zubekommen, für diese Rundreise...... ?(
      Auch andere Ziele, Basislager usw. können unterhalb von Ålesund genant werden :D
      Gruß

      rothemann
    • Wege nach Norwegen gibt es viele: Fähre Kiel <-> Oslo oder Götheborg / Travemünde oder Rostock <-> Trelleborg / Dämemark <-> Götheborg / Oslo / Bergen / Kristiansand / Langesund / Stavangar. Voegelflug über Dänemark nach Malmö / oder die Brücken in Dänemark.
      Welche man nimmt hängt vom Anreiseweg ab und vom Geldbeutel.

      Mir persönlich wäre das zu viel - aber auch das hängt von eigenen Vorlieben ab. In Oslo waren wir z.B. 4 Tage / 5 Nächte - bis wir alles gesehn hatten - inklusive der Museen.
      In Norwegen gibt es meistens (Autobahnen nur an der Südküste um Oslo) nur Bundesstrassen. Man erreicht eine durchschnittleiche Geschwindigkeit von 50 km/h.
    • Moin rothemann,

      Ich würde mir Kopenhagen bei dieser Reise sparen und die gewonnen Zeit eher für Norwegen nutzen. Obwohl Kopenhagen eine Reise wert ist. Vielleicht hilft dir ein bisschen mein Reisebericht über unsere Norwegenreise 2018. Ähnliche Ziele nur die Atlantikstrasse fehlt. Diese haben wir mal mit einer Reise über die RV17 besucht.

      Gruß
      Andreas
      Hier gehts zu meiner Foto-Website
      "Skandinavische Fotografien"
      drees.dk
    • Hallo @rothemann,

      ich leg dir mal unseren Reisebericht aus 2018 ans Herz --> Klick. Da sind weiter hinten einige Ziele drin, die ihr auch ansteuern wollt.

      Wie andere schon schrieben, würde ich Dänemark auslassen und als eine extra Reise planen. Dänemark hat viele schöne Ecken, z.B. die Jammerbucht und Skagen, die sich auch als Reiseziel eignen.

      Für die Anreise könnte man irgendwie eine Fähre nach Bergen nehmen und dann rückwärts tingeln. Zurück dann Fähre Oslo -> Kiel (teurer) oder 300km weiter nach Göteborg fahren und dann die Fähre nach Kiel nehmen. So wird im Schlaf Strecke gemacht und ausgeruht hängt man die nächste Etappe dran.
      Alternativ 2x Kiel - Oslo/Göteborg und die E-Straßen fahren.
      Fahrtechnisch ist es kein Problem, wenn man auf größeren Straßen bleibt. Dann geht es auch mit dem Doppelachser.

      Als Basislager für Geiranger, Trollstigen und Alesund empfehle ich den Trollveggen Camping. Der Cp ist über die E136 zu erreichen.
      Aber auch darüber gibt es einiges im Reisebericht.

      Bei Fragen, schreib uns einfach eine PN.

      Grüße

      Peugeotpik und sein Karo
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Moin,

      28 Tage für Norwegen finde ich ok, zumal ihr ja nicht bis "ganz oben" fahrt. Bei 6.000 km ist es für mich aber immer noch eher Durchreise als Camping.

      Die Idee mit Basislager ist gut, da man nicht immer an den beliebten Aussichten und Haltestellen Platz für ein 14m-Gespann findet. Uns haben z.B. am Trollstigen die Parkplatzwächter offiziell gesagt, wir sollen am Straßenrand parken. :cursing:

      Gruß
      Matthias
    • Wir haben vor 5 Jahren eine Norwegentour in 3,5 Wochen gemacht.
      Unsere Tour war anders. Wir waren hoch bis Saltstraumen (Nähe Bodö) oberhalb des Polarkreises. Dann zurück über Mosjoen, Namsos, Trondheim, Laerdal, Lillehammer nach Oslo.

      Wir haben die Fähre Kiel - Göteborg hin und Oslo - Frederikshaven zurück genommen.

      Ich würde sagen, eure geplante Tour in 4 Wochen ist machbar.
    • Wir haben in 28 Tagen sogar Nordkapp und die Lofoten mitgenommen, das waren aber knapp über 9000km.
      Das war wirklich eher Durchreise als Camping. Im Jahr danach waren wir bei 28 Tagen gezielt auf den Lofoten und Vesteralen.
      7500km kamen trotzdem noch zusammen, uns hat aber beides sehr gut gefallen.
      Ich verstehe aber auch die, denen das zu viel ist. Diese nördlichen Punkte erreicht man ohne die Gurkerei aber leider nicht.

      Die norwegischen Straßen geben das schon her, bei 14m sind die Trollstiegen aber glaube ich untersagt.
      Ich meine mich zu erinnern, dass man diese Straße nur bis 13,1m fahren darf.
      Grundsätzlich geht alles, Lkw fahren auf den Straßen auch, man braucht nur Ruhe und Geduld.
    • Hallo,
      Norwegen zu bereisen heißt "Staunen und Beschauen"! Dafür braucht es Zeit. Die Straßen sind sicher auch für 14 m geeignet, die Durchschnittsgeschwindigkeit wird sich bei max 50 km/h einpendeln. Rechnet es Euch aus. Viele schnelle Verbindungen als Autobahn gibt es nicht.
      Wir planen für nächstes Jahr 3 Monate -Pensionäre- und fahren dabei ca. 9000 km.
      Hatte beim ersten Besuch vor lauter Staunen fast keine Lust zu fahren. 8)
      Gruß aus Idstein
      Hans
      Die Intensität einer Sekunde ist wichtiger, als deren Dauer! :0-0:
    • toledo2006 schrieb:

      Gesamtfahrstrecke... waren 6300 km.
      Hallo Achim, wie weit warst du denn im Norden? Wir waren z.B. 2019 in Estland - mit dem Gespann von Bayern aus - und wir hatten zum Schluß 6.600 km auf der Uhr stehen. Und Estland geht nicht so weit in den Norden wir N...
      Grüße aus Friedberg in Bayerisch-Schwaben,

      Der Geograph

      2019 Extremadura: 20 Tage / 5 CP / ca. 5.500 km | Eesti: 23 Tage / 8 CP / ca. 6.600 km
      2020 Eesti: 22 Tage / 9 CP / ca. 6.100 km



      One more voyage to go! (Nightwish)
    • Hallo,
      also Startpunkt war Koblenz und Endpunkt in Norwegen war der Polarkreis. Hinweg über Dänemark, übersetzen Hirtshals - Kristiansand nach Norwegen und die gesamte Westküste hoch über Stavanger, Bergen, Trondheim bis zum Polarkreis. Rückweg über Trondheim, Dombas, Lillehammer, Oslo, nach Schweden. Dann Göteborg, Helsingborg, Malmö, nach Dänemark über die Brücken. dann Kopenhagen, Kolding, und wieder nach Koblenz.
      Wir hatten uns gegen das Nordkap entschieden, weil uns von Bekannten, die 2 mal dort waren, abgeraten wurde, dahin zu fahren. Erst mal lauter Nepp, teuer und wettertechnisch kann es passieren, das man vor lauter Nebel nichts sieht.Von Trondheim aus wären zum Nordkap nochmals hin und zurück ca 1000 km zu fahren gewesen. Und nicht zu vergessen ist, das die Landschaft, je weiter man nach Norden kommt, immer karger wird. Das wollten wir uns nicht antun.
      Reisezeit war der gesammte Juni 2014

      Achim
    • Uns hat gerade der karge Norden gereizt, so ist aber jeder anders. Wir haben den Wohnwagen in Alta auf einem CP abgestellt und waren solo die letzten paar 100km oben. Heute würde ich da oben den Tag auch stehen, da man die Parkgebühr je 24h und Kopf zahlen musste, Übernachtung inklu. Teuer war es schon, oben angekommen aber dann auch Alternatives
    • rothemann schrieb:

      Hallo zusammen, wir planen eine Norwegen Rundreise, mit folgenden Zielen: Kopenhagen, Oslo, Preikestolen, Bergen, Geiranger, Trollstigen, Alesund und Atlantik-Straße.
      Die erste Frage wäre, soll es auch noch etwas Urlaub sein? Wenn ja, würde ich die Strecke kurz halten. Wenn Oslo sein soll, einfach überlesen. Städte sind nicht unser Ding. Wir lieben die Natur, Wasser, Wald und Berge.
      Norwegen ist so schön und hat unwahrscheinlich viele Fassetten der Landschaft. Im Osten, wie auch in Schweden, eher etwas unspektakulärer wie in der Mitte.
      Die Westküste ist schön aber das Wetter oft viel schlechter als in der Mitte. Wenn Ihr auch mal baden wollt, ist der Atlantik eher richtig kalt, wobei ich auch bei 13° und entsprechender Wetterlage noch ins Wasser gehe.
      Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, waren wir schon 20 Mal, jeweils 4 Wochen in Norwegen und ein Mal in Schweden. Erst PKW und ungebucht von Hütte zu Hütte.
      Danach feste Hütte und dann privates Haus, ohne Vermietung und allem Komfort, direkt am glasklaren Wasser mit Sandstrand. Als das verkauft war, mit gemieteten Wohnmobilen, einem gemieteten Wohnwagen und 2 Mal mit dem eigenen.
      Wir würden Schweden auslassen, um eher die schönere Landschaft von Norwegen zu genießen.
      Die Fährverbindungen nach Südnorwegen haben wir auch schon alle getestet. Kiel - Oslo, nicht schlafen können wegen leichtem Sturm und sehr teuer. Friedrichshafen - Larvik, zu weit im Osten und die Landschaft nicht so schön. Hanstholm - Kristiansand ist leider eingestellt. Für uns die beste Verbindung ist Hirtshals - Kristiansand. 3,5 Stunden und preislich eher günstig.

      Ich weiß auch nicht, wie viele Kilometer Ihr pro Tag fahren wollt. Die Angaben meiner Vorredner mit Gespann von 50km/h im Durchschnitt auf mehrere Tage, kann ich bestätigen. Es gibt, je nach Strecke vielleicht auch mal eine Fähre im Inland.

      Wir haben die letzen Jahre diesen CP vor der Fähre genutzt. Er ist ca. 35km vom Fährhafen entfernt. Also gemütlich Frühstücken und die Fähre, welche 12:15 Uhr fährt, um 11:15 Uhr erreichen.
      Da der Platz uns gefällt, man auf den Strand fahren kann und die Bunkeranlagen besichtigen, waren wir sogar bei unserer letzten Norwegenreise einen Tag länger in Løkken Camping.
      Es gibt aber auch an der Fähre in Hirtshals eine Platz ohne Allem, wo man stehen kann. Da haben wir mit dem WoMo auch schon genächtigt.

      Meine Strecken Empfehlung wäre, direkt nach Norwegen. Die E9 hoch in Richtung Geilo. Der Name ist für unsere Empfindung einfach nur geil und treffend.
      Eventuell noch hoch bis Balestrand. Bergen sollte man nicht auslassen. Wir hatten 2 Mal Bergen bomben Wetter. Das muss aber nicht so sein.
      Ob Ihr dann wirklich noch an den Preikesstolen wollt, sei dahingestellt. Wir haben ihn uns 1991 vom Boot und unten angesehen. Dazu die Robben und Ziegen im Felsen.
      Wir hatten damals eine geile Hütte in Oanes.

      Das sind nur Erfahrungen nach meinen Vorstellungen und Vorlieben.

      VG Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.
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