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Zukunft mit E-Auto

    • Zukunft mit E-Auto

      Hallo zusammen,

      ich konnte tatsächlich via Suche nichts finden und weiß auch nicht genau ob die Rubrik passt.

      Ich wollte mal fragen, wie ihr zum Thema E-Auto steht? Jetzt geht seit einigen Tagen durch die Presse, das die EU-Kommission ab 2025 die Verbrenner verbieten will.

      Ich persönlich halte das jetzt mal für HumBug, auch mit dem Hintergrund, dass es noch einige große und mächtige Fürsprecher dahinterstehen ;)

      Aber mal im Ernst, welche Alternative soll es denn geben zum Verbrenner, der auch bezahlbar ist? Gibt es hier schon was für 30-35k ? Als Alternative für einen Mazda CX-5, Eclipse Cross o.ä.

      Gruß
    • In vielen anderen u.a. europäischen Ländern ist ein Verbot von Verbrennermotoren bereits beschlossen, der Zeitpunkt dafür liegt je nach Land zwischen 2030 und 2040. Da wird sich dann schon etwas tun in den nächsten 10 Jahren.
      Wir kaufen uns nächstes Jahr einen neuen Wagen (Diesel), der dann wieder 15 - 20 Jahre gefahren wird.
      Danach schauen wir dann, was auf dem Markt ist.
      Grüsse, Joe :w
    • Akku Auto oder auch BEV ist aktuell nur eine Zwischenlösung vor dem Umstieg auf Wasserstoff, genau wie damals die schwachsinnigen Energiesparlampen auf Basis Neonröhren in Miniatur, bis das es vernünftige LED Lampen gab.
      Also keine Panik, lieber einen normalen Diesel kaufen, oder einen gebrauchten Euro 4 -5 wenn man nicht in einer Umweltzone wohnt und erstmal Ruhe bewahren.
      So lange ich Firmenwagen fahre und noch einen vernünftigen neuen Zugwagen bekomme ist es mir egal, falls ich gezwungen werde auf Hybrid oder ähnliches umsteigen muss und den WW damit nicht mehr ziehen darf werde ich als privaten 2. Wagen auf einen 3 Liter Diesel mit Euro5 gebraucht umsatteln, wird der Urlaub halt um die Spritkosten teurer.
      Mit E werde ich nicht mehr in den Urlaub ziehen...........
      Let the good times roll
    • Als ob es damit getan wäre, für das Jahr 20xx zu beschließen,
      daß ab da keine herkömmlichen Verbrenner mehr neu auf die Straße dürfen.

      Je näher dieser Zeitpunkt an hier und heute liegt,
      für umso "spinnerter" erachte ich die realen Möglichkeiten, das durch zu setzen.

      Zuerst muß man sich doch auch Gedanken über die erforderliche Infrastruktur machen.
      Wurst egal, für welche Alternativen man sich entscheidet.

      Will man auf Elektro, muß Strom her und zwar soviel, daß die E-Karren auch in ausreichender Anzahl
      und jederzeit geladen werden können.
      Mit den paar öffentlichen Ladestationen kommt man nicht weit
      und Hausinstallationen schaffen das nicht, ohne enorme Aufrüstung.
      Wo z.B. sollen Innenstadtbewohner, die unter Laternen parken, ihre E-Mobile laden?
      Wer mag sich schon alle paar Tage stundenlang in irgendeiner Schlange anstellen,
      damit er seine Akkus aufladen kann?

      Zumal man aus der Atomkraft und der Kohle aussteigen möchte, Biogas-Anlagen und die Förderungen
      von privaten PV-Anlagen jetzt langsam auslaufen.

      Desweiteren steht noch in Frage, woher denn die erforderliche Menge an seltenen Erden kommen soll,
      die für eine massenhafte Herstellung von Stromspeichern gebraucht würde?

      Selbst Wasserstoff benötigt zur Erzeugung primär erstmal eine Menge Strom.
      Wieviel Wasserstoff-Erzeugungsanlagen werden benötigt, wohin kommen die gestellt,
      wie transportiert man den an die Wasserstoff-Tankstellen, wer bringt sich hier ein,
      mit dem Know-How und den nötigen Investitionsmitteln?

      Desweiteren muß auch hier für eine flächendeckende Infrastruktur aufgebaut werden.
      Nicht, daß das möglich wäre - aber das braucht Zeit und viel Geld - auch bei der künftigen Kundschaft.

      Von daher, mache ich mir doch jetzt keinen Kopf,
      welche Fahrzeuge von der Autoindustrie angeboten werden.
      Mich wundert es nicht, wie wenig E-Autos nachgefragt werden,
      gerade jetzt,wo noch alles in den Kinderschuhen steckt.

      Wahrscheinlich habe ich sowieso schon den Löffel abgegeben,
      bis überhaupt etwas spruchreif ist.
      Deswegen halte ich es so in der Art, wie von JoeH bzw. von montesa8 geschrieben wurde:
      Erst mal altbewährt weiter und dann mal sehen, was kommt.
      Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
      ______________________________________________
      ... ehem. mit einem alten Esterel CC34 am Haken
      2019 Upgrade auf einen Knaus Südwind 420 M ...
    • Ich werfe die harten Zahlen vom 1.1.2020 des KBA ins Rennen:

      angemeldete KFZ in Deutschland: 47,7mio
      davon PKW mit Benzin: 65,9%
      davon PKW mit Diesel: 31,7%
      davon PKW mit Elektro/Hybrid: 1,4% (0,3%+1,1%)
      davon PKW mit Erdgas&Wasserstoff: 1%

      Wir können am 1.1.2021 nochmal schauen in wie weit sich diese Werte geändert haben. Zum aktuellen Zeitpunkt finde ich eine breite Umstellung auf Elektromobilität, inklusive ein "Verbot", für Populismus.

      Laut Herrn Dudenhöffer ist der Diesel ein Auslaufmodell, die Neuzulassungen gehen stark zurück. Durch die Verteuerung des Spritpreis ab 2021 schmilzt der wirtschaftliche Vorteil für ein Dieselfahrzeug weiter. Irgendwann fährt man dann teurer mit dem Selbstzünder... spätestens dann wird der Anteil von Benzinfahrzeugen in der Neuzulassung ansteigen.

      Das nächste Auto wird bei uns wieder ein Benziner.
      VG
      Wohnwagenheld :w
    • Solange es Warentransport gibt, wird es Fahrzeuge geben, die Lasten transportieren und Hänger ziehen können. Ob die so aussehen oder so beschaffen sind wie heute, wissen wir nicht.

      Abkehr von karbonisierter Energieerzeugung halte ich für notwendig, da Öl und Gas nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen werden. Früher oder später muss etwas Anderes als Energieträger für die Fortbewegung kommen.

      Tesla Model X, Audi e-tron und MB EQC können schon Wohnwagen ziehen (mit 1,8-2,5 to), es gibt auch Foristi, die das schon machen. Preislich ist das aber noch kein Massenmarkt, und man muss bereit sein, sein Fahrprofil anzupassen. Ein wenig zumindest.

      Wir fahren schon seit 4,5 Jahren eine ZOE als Zweitwagen. Und wenn es einen bezahlbaren e-6-Sitzer gäbe, hätte ich ihn, und würde trotzdem Camping machen. Wahrscheinlich mit einem anderen WoWa, aber es geht.

      in #6 ist der link zu einem schon länger laufenden thread, da ist fast alles zur e-Mobilität mit und ohne Bezug zum Camping gesagt, kannst Dich da gerne beteiligen. Aber bitte lies dich mal ein wenig ein, die allermeisten Fragen wurden schon mal besprochen
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen. ;(

      Meinungsfreiheit ist der Baustein unserer Demokratie :ok

      Gesellschaft im Wandel? Was ist Dir wichtig im Leben? :ok

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt. :rolleyes:
    • Meine Meinung dazu:
      Ich hab mich nach der Meldung auch erschrocken, und ohne drastische Maßnahmen ist der Klimawandel nicht aufzuhalten. Lippenbekenntnisse bringen nix.
      Es ist ja auch kein Verbrenner-Verbot. Sondern die Abgaswerte sind so streng, dass Verbrenner sie momentan nicht erreichen. Daher kam ja gut sein, dass sich das mehr in Richtung Hybrid und für Nutzfahrzeuge in Richtung Wasserstoff entwickelt.

      Jetzt das große ABER:
      Ohne erfolgreiche Autoindustrie geht Deutschland den Bach runter. Das gesamte Land lebt davon. Daher wird es aus deutscher Sicht wohl nicht so kommen wie geplant.

      Verbenner komplett zu verbieten würde Deutschland und weite Teile der EU mobiltätsmäßig faktisch lahmlegen und somit wirtschaftlich ins Koma versetzen.

      Wie schon geschrieben wird es nicht möglich sein, dass in dicht in besiedelten Gebieten Nach Feierabend alle ihre Autos laden. In Innenstädten wo alle irgendwo auf der Straße parken müssen, kann da fast keine Infrastruktur für geschaffen werden.

      Die allerwenigsten können sich Autos alla Model X, EQC und Etron leisten. Da hört es in der Regel schon bei 20.000€ auf. Und die müssen noch finanziert werden.
      Kommt es wirklich so, geht bei der Freizeitfahrzeug-Branche und vielen CP erstmal das Licht aus. Die wenigsten Hybrid-Fahrzeuge können mehr als 1,5t ziehen, Womos sind mit alternativen Antrieben gar nicht erhältlich...

      Ich glaub nicht, dass es so schwarz kommt wie gepredigt.
    • Kneffi schrieb:

      ...Ohne erfolgreiche Autoindustrie geht Deutschland den Bach runter. Das gesamte Land lebt davon. ...
      Man muss manche Aussagen nur immer wieder wiederholen. Irgendwann glaubt es dann jeder, und wenn es noch so falsch ist.

      Die gleichen Aussagen gab es mal zur Stahlindustrie und zum Kohlebergbau...
    • Kneffi schrieb:

      Ohne erfolgreiche Autoindustrie geht Deutschland den Bach runter.
      Mit Verlaub, das ist nicht korrekt. Ich argumentiere wieder mit Zahlen:

      geschätzt macht die Autoindustrie 4,5% vom BIP aus, bei aktuell 3,45bil Euro würde dies 155Mrd entsprechen. Geht man davon aus das die Elektromobilität Einkehr hält, sich deutsche Autobauer auf E-Autos beschränken, und sich die reduzierte Bauteilmenge (210 vs. 1400, Elektro- vs. Verbrennermotor = 85% Reduzierung) anteilig auf die Gewinne niederschlägt, so behaupte ich ganz blauäugig das sich im schlimmsten Fall der Anteil am BIP auf 2,8-3% reduziert. Dann wären das immernoch 96,6Mrd Euro - die Differenz macht Deutschland nicht arm.

      Es kann auch gut sein das sich durch die erhöhten Verkaufspreise der E-Autos auch das selbe Niveau halten lässt. Es ist schließlich eine Reduzierung der Antriebsbauteile, aber die ganze Peripherie muss weiterhin hergestellt werden. Dazu kommen die Dienstleister rund um das KFZ: die Werkstätten. Deren Weiterbildung im Elektronikbereich wird sich auch auf die Stundensätze niederschlagen - also haben diese auch wenig bis keine Einbußen. Reifen, Bremsen und andere Tätigkeiten unterscheiden sich nicht vom Verbrennungsmotor.
      VG
      Wohnwagenheld :w
    • Ich bekomme in 4 Wochen einen Superb iV, einen PHEV. Das beste aus 2 Welten. Rund 200 Tage im Jahr lokal emissionsfrei und den Rest mit guten Reichweiten eines Benziners. Ein Diesel wäre mit lieber gewesen, die sind leider nicht mehr gewollt.
      Der zieht 1600 kg, mit Stützlast 1690, mein Wohni hat 1750 kg, perfekt.
      Schau mer ma.
    • Luppo schrieb:

      Ich bekomme in 4 Wochen einen Superb iV, einen PHEV. Das beste aus 2 Welten. Rund 200 Tage im Jahr lokal emissionsfrei und den Rest mit guten Reichweiten eines Benziners. Ein Diesel wäre mit lieber gewesen, die sind leider nicht mehr gewollt.
      Der zieht 1600 kg, mit Stützlast 1690, mein Wohni hat 1750 kg, perfekt.

      Und was kostet der Superb ??

      Ich habe den Thread auch mit dem Hintergrund eröffnet, wer als Mittelschicht auch die E´s bezahlen kann ! Ich bin gute Mittelschicht, nur mit Preisen von 50k€+ für 1600kg AHL kann ich nichts anfangen. Ich möchte auch nicht Leasen oder Rate zahlen,

      deswegen nur mal die Frage hier: wer kann es?

      Welche Klasse ich fahren/bezahlen kann steht oben, das wären so CX-5 oder Eclipse Cross, alles so im Rahmen 32-36k €
    • Oh ha! Jetzt habe ich aber in den Heuhaufen gestochen... Immerhin hängt an der Automobilindustrie inkl. Zulieferer eine Menge.
      U.a. 1mio Arbeitsplätze sowie 20% Exportleistung oder gute 200mrd Euro.
      Das muss erstmal durch einen anderen Zweig ersetzt werden.
      Der größte Absatzmarkt der deutschen Pkw-Hersteller ist nicht Deutschland und auch nicht die EU.
      Kann mir keiner Erzählen, das die Autoindustrie nicht die Butter auf unserem Brot ist.
      Ich würde gerne sehen wo unser Land in 200 Jahren ohne PKW Produktion steht... stehen würde...

      Die erhöhten Preise der E-Autos kann sich momentan keiner aus der Mittelschicht „leisten“.
    • Zum Thema Wasserstoff habe ich dieser Tage einen Bericht über Kalifornien gelesen, wo aufgrund der hohen Förderungen der Toyota Mirai ja quasi kostenlos zu bekommen ist.
      Da liegt das Problem vieler Fahrer wohl bei der Betankung. Dem Bericht zufolge braucht es für die Betankung einen Druck von 700 bar und die Temperatur am Tankstutzen liegt bei - 40°C.
      Dazu müssen die Zapfsäulen vor jedem Tankvorgang den entsprechenden Druck aufbauen, was einige Zeit in Anspruch nimmt und bei der Betankung frieren Tankstutzen des Fahrzeugs und Zapfpistole quasi fest, ein Lösen ist wohl erst nach einigen Minuten möglich.
      Das bedeutet, das ein Tankvorgang deutlich länger dauert wie bei einem Verbrenner - bis zu 45 min, was natürlich zu entsprechenden Staus an den Tankstellen führt.
      Mal sehen, wie da die Entwicklung voran geht.
      Grüsse, Joe :w
    • Kneffi schrieb:

      Das muss erstmal durch einen anderen Zweig ersetzt werden.
      Klingt ja fast so als würde Deutschland dann überhaupt kein Fahrzeug mehr herstellen... so ist es ja dann auch nicht. Es wird eine Reduktion der Produktpalette geben, das ist Fakt und teilweise auch schon geschehen. So streicht BMW seinen 50d Motor aufgrund geringer Nachfrage und den scharfen Abgaswerten der EU. Wüsste auch kein praktisches Anwendungsfeld für 400PS und 760Nm...

      Vor 150-180 Jahren als die Industrialisierung Einkehr hielt, sind auch damalige Handwerke und auf die Gewerke angepasste Berufe auf der Strecke geblieben. Das ist eben der Wandel der Zeit, und der Preis für eine Verkehrswende. :/
      VG
      Wohnwagenheld :w
    • Wie die Zukunft der Elektromobilität einmal sein wird, wer weiß das schon!
      Für mich ist es jedenfalls nicht die Zukunft, und im übrigen gibt es hier im Forum schon einen sehr umfangreichen Thread über dieses Thema!
      Nach unserem Umstieg auf ein WoMo haben wir das komplette Gespann, also inkl. Diesel-SUV verkauft.
      Meine Frau und ich fahren nun jeder einen Benziner Kleinwagen.
      Und da Neufahrzeuge im Schnitt 15 Jahre auf der Straße sind, machen wir uns um die Zukunft der Mobilität, ob nun elektrisch oder mit Wasserstoff keine Gedanken.
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