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Laser auf dem Autodach

    • Laser auf dem Autodach

      Moin Leute,
      Ich war diese Jahr in Süditalien auf Riva di Ugento (s. auch mein Bericht).
      Da hatte ich natürlich den Laser aufs Dach gepackt. In diesem klaren Wasser zu segeln, war schon extremer Fun:





      Gruß,
      Micha
      2016: Erste Ausfahrt zu Tenuta primero in Grado IT
      2017: Las Dunas Sant Pere Pescador
      2018: Marina di Venezia und WW verkauft
      2019: Domrep und neuen WW gekauft
      12/2019: Camping Berlin City Süd mit Sylvesterfeier am Brandenburger Tor
      06/2020: Strandcamping Waging am See
      2020: Riva di Ugento im südlichsten Italien (IT)

      Geplant:
      2021: Griechenland Sithonia via Autoput
    • Also, der Laser hat 58kg Gewicht. Das ist fürs Dach kein Problem, du kannst das Ding aber nicht selbst aufladen. Hatte vorher ne Sunflower, das ging alleine aber machte keinen Spaß beim Segeln.
      Ich hab das Ding überm Auto an einer Flaschenzugkonstruktion hängen und lasse den Laser einfach auf den Dachträger ab, bzw. ziehe ich ihn damit dann wieder nach oben.
      Am Campigplatz suche ich mir einen Nachbarn und hebe ihn mit ihm vom Dach. Das ist nie ein Problem gewesen. Slipwagen (zerlegbar) ist im Deichselkasten.

      Einzig, die orginalen Alu Dachträger sind etwas schmal, um das Boot und die Masten vernünftig festzumachen. Da habe ich die normalen Atera Stahlträger in passender Länge mit den Halteklötzchen für die Kederschiene einfach auf die Aluprofile vom Originaldachträger geschraubt. Damit habe ich nen extrabreiten Dachträger und die Fuhre blieb die ganzen 3500km ohne Verrutschen, wo sie sein sollte.

      Gruß,
      Micha
      2016: Erste Ausfahrt zu Tenuta primero in Grado IT
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    • Also ich habe auch einen Laser auf meinem Sharan.
      Habe mir einen Kran gebaut, Grundplatte wird vom Vorderrad gehalten. Laserbug am Kran hochgezogen. Dann packe ich den Laser am Heck, drehe ihn um und hebe ich ALLEIN auf meinen Sharan.
      Wollt immer autark sein und auch mal alleine irgendwohin fahren und segeln.

      Meine Frau hat mich dabei mal gefilmt. Video kann ich gerne auf Anfrage verschicken.

      Habe auch extra breite Träger, damit noch Platz ist für die Mast- (3-Riggs) und Segeltasche (3 Segel). Könnte sogar noch ein Kajak gekippt auf einem Eckla-Träger mitnehmen.
    • Der Laser ist schon eine coole Kiste. Wenn mein Nacra mal einen Käufer findet, könntet das auch ein kleines Spaßgerät für mich sein. Vor allem um meine Tochter mit ihrem RS Tera zu begleiten.

      Alternativ gibt es natürlich mittlerweile wesentlich leichtere Boote wie zB den Lowrider oder die RS Aero. Allerdings ist da noch kein signifikanter Gebrauchtmarkt vorhanden und neu ca 10t€ sind schon eine Ansage.

      Wie ist das mit dem Laser 1, kann man den auch ordentlich nutzen um mal kleinere Kids ans segeln ranzuführen? Begleitung von Opti und Co ist klar, aber ich meine jetzt zu zweit im Laser?
      :anbet:
    • Dwarsloeper schrieb:

      kann man den auch ordentlich nutzen um mal kleinere Kids ans segeln ranzuführen?
      Kann man. Sinnvoller wäre vielleicht der Opti. Läßt sich auch leichter aufs Dach heben.

      Meine Zwillinge haben es auf einer X4, dem französischen Pendant zum Laser, mit 8 Jahren gelernt.
      Dann Opti, 420 und 470 bis zum Bundeskader und vielfache WM-Teilnehmer.

      k-Bild014_Neg.Nr.14.jpg




      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Wie gesagt, wir haben für meine Tochter (und zwei ihrer Freunde) eine RS Tera. Ist einfach mehr fun. Bei wenig Wind begleite ich bisher mit dem Kajak, sonst mit dem Nacra. Aber das ist halt nicht gerade optimal. Da wir nächste Saison von der Nordsee auf einen kleineren See wechseln, will ich den Katamaran verkaufen und eine Jolle anschaffen.

      Soll für mich einhand sein, aber ich habe noch Hoffnung meinen Sohn (6) auch irgendwie an Wassersport ran zu führen. Der ist da sehr ängstlich, warum auch immer? Das war bei meiner Tochter ein Selbstläufer. Ambitionen hinsichtlich Regatta oder so tendieren gegen Null, ist halt ein Ausgleich zum Handball.

      Ich hatte da als Willmilchsau schon mal in Richtung Fighter orientiert. Nur ist ein Laser einfacher und günstiger zu bekommen. Für Ideen bin ich offen, hat auch keine Eile. Notfalls geht es ja auch mit dem Kat.
      :anbet:
    • Mein Sohn ist bis letztes Jahr (da wurde er 12) noch Opti gesegelt und hatte Null-Bock auf diese Kiste. Also lieh ich mir mal einen Laser mit dem 4.7 Rigg und ließ ihn mal machen. Er grinste. Das sagte alles. Auch den Kentertest packte er mit 12 Jahren und bekam den Laser wieder hoch.
      Daraufhin kaufte ich letzten Herbst einen eigenen Laser für ihn (und mich) und rüstete mit Radial-Rigg zusätzlich aus. Diese Saison (Sohn nun 13) hatte er null Bock auf 4.7-Rigg, weil er bei schwachen bis mittleren Winden kaum hängen kann und segelt fast nur noch Radial-Rigg. (Sohn ist 1,70m und wiegt trainierte 55kg)
      Freunde segeln auch ne RS Terra. Der Sohn sieht nicht glücklich aus in diesem Ding. Der Laser dreht Kreise um die Terra.
      Laser ist schon echt cool. Ich steig bei Ballerwind auch immer mit einem zufriedenen Lächeln von der Kiste.
      Hier auf dem Revier segeln alle (ca 30) Laser. Mit nem Exoten ist man dann gleich wieder Außenseiter.
      Also auch dank der 3 Riggs ist für jedes Alter und Wind was dabei.
    • Also den Tera als reines Kinderboot ist wohl eher mit dem Opti zu vergleichen, als mit einem Laser. Mit 55 kg und gewisser Erfahrung ist natürlich die Tera nicht die richtige Wahl. Im Vergleich zum Opti ist der Tera ein gewaltiger Lustgewinn. Alleine wenn ich mich an diese blöde Kannte im Opti denke, oder auch das Leerschöpfen nach einer Kenterrung.

      Wer sich jedoch auf großen Regattafeldern mit anderen messen möchte, oder eben aufs klassische Segeln setzt ... der ist mit Opti und dann Laser/470er besser bedient. Wer allerdings eher in Richtung schnelles Segeln unterwegs ist, also Skiff/Kat ist vielleicht mit anderen Angeboten als Kind/Jugendliche glücklich.

      Nochmals anders ist das, wenn es rein um Lust an der Freude geht. Dann spricht meiner Meinung nach auch nicht viel gegen einen Exoten. Jedenfalls fühle ich mich als einziger F17 Segler (ein Inter 17 ist noch Artverwandt am Platz) zwischen den Hobie und Topcats nicht als Außenseiter. Auch als Mitsegler auf dem DF40 nicht. Schade, dass es bei deinem Revier anders zu sein scheint.
      :anbet:
    • Ich glaube, ich muß für den Opti mal eine Lanze brechen. Daß er nicht für uns alte, oder "große" gedacht ist, liegt wohl auf der Hand und natürlich ist er auch keine "Rennsemmel".
      Aber für die Kids das ideale Anfängerboot.
      Der größte Vorteil, es gibt ihn in großen Mengen überall auf der Welt. Das heißt, an jeder Pfütze findet man ein paar Optisegler mit ihren Kisten. Für Kinder ist die Gemeinschaft ganz wichtig, das gemeinsame Erleben, das miteinander lernen und sich mit anderen zu messen. Dazu kommt das Erlebnis des Campens und draußen mit den Kameraden zu sein.
      Ich habe Kinder erlebt, die zwar bei den Regatten regelmäßig das Schlußlicht waren, die aber auf jeder Veranstaltung dabei waren um mit ihren Freunden zusammen zu sein. Und wenn ein Kind mit 6 Jahren Angst hat zu segeln, ist das wohl ganz normal. Verlieren wird es seine Angst aber sicherlich in der Gemeinschaft mit gleichaltrigen. Deshalb empfehle ich sich an einen Verein mit aktiver Kinderarbeit zu wenden. Oftmals ist noch nicht einmal eine Mitgliedschaft in dem Verein notwendig.
      Und wenn das Kind dann zu groß, oder zu alt für die "Kiste" ist, wird es wissen, was es dann weiterhin segeln will. Vermutlich so ein Boot wie die Freunde. Oder eben nichts mehr, oder lieber Fußball, oder(hoffentlich) sonst einen Sport.

      Übrigens: die größte Regatta gibt es für Optimisten am Gardasee mit über 500 Teilnehmern aus der ganzen Welt.

      k-Bild032_Neg.Nr.32.jpg



      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Paul 1200 schrieb:

      [..]
      Aber für die Kids das ideale Anfängerboot.
      Der größte Vorteil, es gibt ihn in großen Mengen überall auf der Welt. [..]

      Moin Wolfgang,
      für den Opti muss man keine Lanze brechen. Es ist seit Jahrzehnten das Kinderboot, auch nicht zu unrecht. Aber das ideale Anfängerboot ist es nicht, oder würdest Du diese Konstruktion auch einem 25 jährigen Anfänger (natürlich dann größer) empfehlen?

      Ohne Auftriebskörper ist es nach Kenterung ein U-Boot, mit ist es voll mit Wasser. Die Rumpfform ist die eines Prahms, welche ursprünglich zum Transport von Vieh und Waren gedacht war. Grund ist die Einfachheit einer Seifenkiste (Selbstbaugedanke). Dazu noch ein betagtes Sprietsegel. Den einzigen wirklichen und zugegeben sehr sehr wertvollen Vorteil hast Du genannt ... es ist günstig zu bekommen und in hohen Stückzahlen vorhanden. Selbst bei OBI kann das Boot erworben werden.

      Also für den Start bei kleineren Kids kommt man an der Kiste kaum vorbei ... und dann skommt diese Problematik:

      Und wenn das Kind dann zu groß, oder zu alt für die "Kiste" ist, wird es wissen, was es dann weiterhin segeln will. Vermutlich so ein Boot wie die Freunde. Oder eben nichts mehr, oder lieber Fußball, oder(hoffentlich) sonst einen Sport.

      Ich für meinen Teil habe erstmal mit dem Segeln nach dem Opti gebrochen. Es war mir zu langweilig, unbequem und nervig (so ging es aus meiner Segel AG allen 8 Teilnehmern - ich möchte nicht wissen wie viele Kids deswegen keine Lust aufs segeln mehr haben). Surfen war cooler, später dann Alexander von Humboldt und dann zum Multi. Immer ohne große Regattaambitionen. Ähnlich ging es meiner Tochter und ihrem Kumpel. Opti ganz nett, aber gähn ... dazu noch kein Regattafeuer. So waren wir ganz froh, dass es einfache, günstige und schnellere Boote für Kids gibt. Ob es in 2-3 Jahren dann nix mehr ist, die beiden zusammen auf einen 29er, Laser oder sonstwas umsteigen ist doch völlig egal. Fakt ist, wir haben ein Nachwuchsproblem. Wir sollten versuchen, gerade den Funbereich zu fördern ... den Breitensport. Egal was für eine Bootsklasse.

      Aber wir sind weit weg vom Laser auf dem Autodach. Die Idee mit einfachen und leichten Booten neue Reviere zu erkunden ist nur zu empfehlen. :ok
      :anbet:
    • Dwarsloeper schrieb:

      Ohne Auftriebskörper ist es nach Kenterung ein U-Boot, mit ist es voll mit Wasser.
      Für den Opti gibt es sehr strenge Klassenvorschriften. Dazu gehört, daß das Boot unsinkbar ist. Zwei Möglichkeiten sind zulässig: 1. Drei einlaminierte Luftkammern und 2. 3 Zugelassene, aufblasbare Auftriebskörper, die fest mit Gurten an der Schale befestigt sind. Der Auftrieb muß so groß sein, daß es Boot und Segler über Wasser hält. Das Ausschöpfen mit einem Ösfaß, das zur Pflichtausrüstung gehört, ist Bestandteil des "Optisegelns"
      Zu guter Letzt, daß eine Rettungsweste getragen werden muß, ist eine Kenterung wohl kein Problem. Noch dazu tragen die Kids in der Regel Trockenanzug und Moltoprenschuhe.
      Wobei, einen Opti zu kentern ist schon sehr schwierig bis fast unmöglich. Der fällt auch bei einer Halse nicht um. Meistens wird er bei wenig Wind auf der "Rumpfkante in Lee gefahren" und kippt dann weg.

      Der Opti ist dazu da, um Segeln zu lernen. Richtig segeln. Ohne Hilfsmittel. Und daß das auch funktioniert, sieht man an den Olympiateilnehmern von 2008, den Brüdern Peckolt, die Bronze im 49er geholt haben, oder an Boris, der gerade einhand um die Welt düst. Alle haben mal im Opti das laufen gelernt.


      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Ähm Wolfgang,

      habe ich irgendwas anderes behauptet?

      Zumal die Argumentation so alt ist wie das Konzept des Opti. Es ist ja schön und gut, dass nahezu alle erfolgreichen Asse aus dem Opti kommen, aber was ist mit den ganzen nicht so harten Jungs und Mädels (so wie meiner Einer)? Macht es nicht Sinn, da was gescheites, einfaches und spaßiges anbieten zu können?

      Zur Klarstellung! Ich habe nix gegen den Opti und er hat absolut seine Berechtigung. Aber es ist meine Meinung nach nicht das optimale Kinder-/Jugendboot. Da lasse ich gerne auch andere Meinungen gelten, wenn auch meine akzeptiert wird (so als nicht richtiger Segler, da Multihuller). Wichtig ist doch einzig und allein das möglichst viele junge Menschen Freude daran haben. Yachtvereine mit weißer Hose und blauen Hemd gibt es eh schon genug. ;)

      Jetzt steige ich aus dem Opti Thema aus ... über weiteres zum Thema "Autodachjolle" wäre ich interessiert.

      Liebe Grüße


      Edith - Vorsicht völlig OT und meine Gedanken?

      Richtig Segeln? Was ist das? Ist es kein richtiges Segeln, bei Bft 8 in > 20m Höhe eines von 25 Segeln auf Sturm zu zeisigen? Ist es mit 2 Rümpfen im Trapez zu stehen kein richtiges Segeln? Ist es mit 3 Rümpfen auf 40ft mit allem möglichen E-Kram durch die Nordsee zu kreuzen auch nicht richtig? Ist dann foilen absolut falsches Segeln?

      Meiner Meinung nach ist das alles "Segeln" was ganz unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten bedingt. Ja sogar ganz unterschiedliche Typen. Ein sehr fähiger Weltumsegeler muss kein Reggatyp sein und der erfolgreicher Jollen-Regatta-Freak wird ggf. auf einem Windjammer überfordert sein. Ist doch völlig egal ... ein Acker - zwei Macker (ist Mädels :D )
      :anbet:
    • Mein Bruder hat den Smartkat (aufblasbarer Schlauchkat). Das Ding ist deutlich schneller als ein Laser, aber auch wieder viel langsamer als ein Topcat (hatte ich bis vor zwei Wochen auch noch) Wenn der Laser etwas leichter wäre, wäre er besser zu handeln, aber von der Größe her ist er gut. Eine RS Aero wäre vermutlich das perfekte Boot für mich aber das ist mir für die paar Fahrten im Jahr zu teuer. Was ich mir noch beschaffen werde, sind richtig breite Räder für den Harbeck Slipwagen. Ich bin ja of am Strand unterwegs und die Schubkarrenräder schieben dann den Sand vor sich her. Das ist bei 85kg Boots, Rigg, Segeln, Ruder, Schwert und Slipwagengewicht eine Tortur. Die breiten Räder laufen dann auf dem Sand statt im Sand und alles ist easy.

      Dann gibts noch X Kat und Konsorten. Das ist aber auch nur ne lahme Gurke, die weder nem Festrumpfkat das Wasser reichen kann noch den einfachen Aufbau des Lasers bietet. Das toll am Laser ist, dass man das Boot in 5 Minuten startklar hat. Mast rein, paar Seile dran und los gehts. Beim Kat war das immer eine 1,5 Stunden Prozedur. Der Laser passt meistens auch auf den Stellplatz, steht dann auf dem Slipwagen.

      Naja, und robust ist er auch. Auf dem Sand kann man mit Vollgas aufs Ufer rauschen ohne dass es das Boot juckt. Meines ist eh schon etwas älter da fällt ne kleine Schramme auch nicht auf :)

      Gruß,
      Micha
      2016: Erste Ausfahrt zu Tenuta primero in Grado IT
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      2019: Domrep und neuen WW gekauft
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