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Vorzelt Nass

    • Hallo alle zusammen,

      wir stehen auf einem Dauerplatz am Niederrhein und haben ein feststehendes Vorzelt. Das kann auch stehen bleiben, wenn der WW unterwegs sein sollte.

      Als Boden haben wir einen Betonboden (war schon da). Nun stellte sich herraus, das der Platz wohl bekannt sei für seine Feuchtigkeit (Naheliegend am Rhein)

      Wir hatten Feuchtigkeit im Vorzelt und man sagte uns, wir sollén einen "Kunstrasen) da rein legen mit Noppen an der Unterseite, damit dieser Atmen kann.

      Gesagt getan, Gekauft, reingelegt und nach einer Woche triefte es vor Wasser, also eine Tropfsteinhöhle war nichts dagegen, also habe ich den Teppich wieder rausgeschmissen.

      Dann hörte ich davon, Noppenfolie unter dem Dach zu machen mit Abstand zum Dach (1-2 cm) auch das habe ich gemacht und wieder klatsch Nass alles.

      Jetzt erfahre ich, das es der durchgängige Betonboden ist, dieser zieht Feuchtigkeit und gibt diese dann nach oben ab.

      Leider darf man den WW nur so auf dem Platz stellen, wegen Feuerwehr-Vorschriften, ist mir Neu aber ok, wir sollen an den angrenzenden Parzellen nicht zu nahe an andere WW stehen, Brandschutz oder so. Ich muss dazu sagen, wir dürfen unser Vorzelt auch nicht mit Holz oder sonstigen Brennbaren Sachen ausbauen.

      Jetzt ist mir die Idee gekommen, im Boden Löscher zu Bohren, bis unter dieser Platte, also nicht ein oder zwei Löscher, sondern viele, damit dort eine Zirkulation entstehen kann.

      Was haltet ihr von der Idee oder habt ihr andere Lösungen für mein Problem ?

      Danke erst einmal.
    • Liegt es vielleicht an der Heizung? Propangas erzeugt beim Verbrennen nicht unerhebliche Mengen an Wasser und das muss raus! Also Oben Abluft (leider mit Abwärme) und unten trockene (kalte) Zuluft. ;)
      Gruß
      Franjo001


      Ne quid nimis!

    • Hallo ...

      Ich würde die Betonplatte zunächst einmal mit einer Bitumenbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit abkleben. Darauf kämen bei mir Kunststoffpaletten, dann Styrodur-Dämmplatten 60-80mm und diese dann mit feuerhemmenden (F90) USB-Platten abdecken. Bodenbelag drauf, fertig.

      Wenn eine Heizung im Vorzelt steht für ausreichende Lüftung sorgen. Abgaskamin nach außen, ebenfalls F90 einhausen.
      Bis auf meine Fehler...
      ... bin ich Perfekt
      Rolf der Neanderthaler


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    • Wir hatten anfan der 90er das gleiche Problem, meine Lösung war damals.

      Den Boden mit Teichfolie abgedeckt dann Holz und PVC drauf, das Dach mit Trittschall (das Weiße Zeug auf der Rolle. Als Heizung hatte ich dann später eine Truma S5000 gebraucht eingebaut, auf die Typische Gasheizung hatte ich keine Lust mehr drauf.
      Nachteil an den Aufbau war damals relativ Teuer hat sich aber gelohnt, und wegen den Abgass hatte ich ein Loch ins Zelt machen müssen. Das Zelt war aber Trocken und die Abgase waren draußen. Beim Wechsel vom Wohnwagen zum Mobilheim habe ich die Truma Heizung mitgenommen und die macht heute noch ihren Dienst, durfte jetzt auch schon fast 40 Jahre alt sein.
      Leider kann ich auf keine PN - Nachrichten antworten, die Administratoren haben versäumt mir dies zu ermöglichen. ;(
    • Meine Heizung im "festen Vorzelt", mit Zuluft von außen und Abgas nach außen. Wie im Wowa halt, nur ist da Gewicht egal. :thumbsup:
      Dateien
      Gruß
      Franjo001


      Ne quid nimis!

    • So Heute war ich wieder da, Hinterteil vom Vorzelt war komplett offen und einen Lüfter (Rohrlüfter) angebracht. Eine Woche per Zeitschaltuhr laufen lassen, hat nichts gebracht. Rohrlüfter extra besorgt, der auch genug Kapazitäten hat.

      Wieder alles komplett Nass, achso eine Heizung habe ich dort nicht verbaut und das Vorzelt war die ganze Woche "alleine" also dort war niemand, aber wie schon gesagt, das Hinterteil war offen und der Lüfter lief.

      Noch jemand eine Idee ?

      Danke
    • Wie ist den die Ausrichtung des Platzes zur Sonne?
      Nicht dass die Sonne deine Betonplatte "anwärmt" und bei Nacht die aufsteigende Wärme im kalten Zelt kondensiert.
      Dagegen hilft querlüften sicherlich ein wenig.
      Terveisin Martin

      Use a Pentax

      Bisherige Wohnwagen:
      Knaus Komfort 450 Bj.76 von 1981 - 1992
      Knaus Südwind 530TK-M Bj.91 von 1992 - 2007
      Knaus Südwind 500EU Bj.07 von 2007 -

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    • Rauten-Fan schrieb:

      Jetzt ist mir die Idee gekommen, im Boden Löscher zu Bohren, bis unter dieser Platte, also nicht ein oder zwei Löscher, sondern viele, damit dort eine Zirkulation entstehen kann.
      Moin,
      auch ohne Betonüplatte gelangt Feuchtigkeit in den Raum.
      Entweder über die Bohrungen oder sowieso durch die Aussenluft.

      Ein kompl. trockener Innenraum wird nie funktionieren,
      wenn der Raum durchgehend wärmer wäre, wie die äusseren Einflüsse.

      Frage einmal die Nachbarn, ob dort jemand ein trockenes und ungeheiztes Zelt hat ?(
      Ich bezweifel, das es auf Dauer keine Tropfsteinhöhle ist

      Gruß Thomas
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      Die Welt ist wie ein Buch und wer nicht reist, sieht nur eine Seite ...
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    • Moin,

      ich habe auch ein freistehendes Vorzelt, vom Hahn aus Dortmund. Wir stehen knapp 30m Luftlinie von der Ruhr entfernt und haben keine Probleme mit einem nassen Vorzelt. Das mal ein wenig Kondenswasser unter der Decke hängt, dass bleibt nicht aus.
      Wir haben eine Holzfußboden der auf Balken aufgebracht ist, die Balken wiederum stehen auf Steinen, dazwischen Teerpappe als Dampfsperre.
      Zwei Nachbarn haben fest eingezogene Vorzelte von Obelink an ihren Wohnwagen angebracht, deren Innenraum sieht ebenfalls aus wie eine Tropfsteinhöhle.
      Ich tippe ganz stark auf zu wenig Luftzirkulation in deinem Vorzelt. Welches Vorzelt hast du?
      Manuel aus Witten



      Du sollst nicht langsam sein :0-0:
    • Hallo zusammen,

      zum Thema Sonne, ja das Vorzelt steht Ganztätig in der Sonne, aber wir haben Winter und das Problem besteht nur in den Herbst und Wintermonaten.

      Unser Vorzelt ist von der Firma Brand und kann frei stehen.

      Bei unseren Nachbarn war es auch so, bis die sich ein "zweites" Überdach besorgt haben, das haben die als Schutzdach über das Vorzelt gezogen, 3-5 cm Platz dazwischen gelassen und seitdem soll Ruhe sein, was unlogisch ist, denn wenn die Feuchtigkeit von unten kommt, kann das nicht die Lösung sein, oder etwa doch ?

      Luftzirkulation habe ich letzte Woche getestet, die ganze Woche liefen die Lüfter, ich habe das Gefühl dadurch wurde die Sache noch schlimmer.

      :) Das ich keine Trockene Sahara daraus machen kann, leuchtet mir auch ein, nun dann werde ich mal weiter testen, nehme jede neue Idee gerne an.

      Danke euch erst einmal.
    • Rauten-Fan schrieb:

      ...
      Bei unseren Nachbarn war es auch so, bis die sich ein "zweites" Überdach besorgt haben, das haben die als Schutzdach über das Vorzelt gezogen, 3-5 cm Platz dazwischen gelassen und seitdem soll Ruhe sein, was unlogisch ist, denn wenn die Feuchtigkeit von unten kommt, kann das nicht die Lösung sein, oder etwa doch ?
      Gut erkannt !!!

      Rauten-Fan schrieb:

      Luftzirkulation habe ich letzte Woche getestet, die ganze Woche liefen die Lüfter, ich habe das Gefühl dadurch wurde die Sache noch schlimmer.
      Gut erkannt !!! Du pumpst Luft raus, und wassergesättigte Luft strömt nach, das Wasser kondensiert an der Oberfläche, kühlt weiter aus - ein mieser Kreislauf, der das Problem verstärkt - hast du gut beobachtet!

      Rauten-Fan schrieb:

      ...Das ich keine Trockene Sahara daraus machen kann, leuchtet mir auch ein, nun dann werde ich mal weiter testen, nehme jede neue Idee gerne an.


      Danke euch erst einmal.

      Mal als Überlegung:

      Tagsüber wird dein Vorzelt von der Sonne erwärmt, nachts kühlt es ab.


      Da dein Zelt nach Sonnenuntergang mangels Masse recht schnell abkühlt (und kühler wird als die Lufttemperatur), kondensiert das luftgebundene Wasser an der Innenseite des Zeltes.
      Es wird nass!

      Morgentau ist dir ein Begriff? Genau der gleiche Effekt könnte bei deinem Zelt geschehen!

      Deine Nachbarn haben mit ihrem „Überzelt“ eine Art Isolierkanne gebastelt - Hülle außen, etwas Luftraum, Hülle innen.

      Luft ist der weltbeste und billigste Isolator.
      Die innere Plane wird nicht so stark erwärmt - weniger Abkühlung bei Nacht - weniger Kondensatausfall.

      Praktisches Wissen der Altvorderen:
      Wenn der Abstand zwischen Innen- und Außenhülle kleiner 3cm ist und beide Flächen luftdicht verschlossen sind, findet kaum Luftzirkulation statt, dann hast du eine hervorragende Isolation ;)
      Billiger Test: Infrarotthermometer kaufen und die Temperatur der Oberflächen messen. Zur Kontrolle einmal in den Himmel messen.

      OT: Ich kenne einen Wohnwagen mit Schutzdach. Die Front steht Richtung Westen. Dort wachsen auf dem Alublech Flechten und Moose 8o
      Grund: Hoher Wärmeeinwirkung nachmittags auf dem Blech plus nächtliches Kondensat
      „Ein Allerwelts-Techniker denkt eben nicht darüber nach, wie Konstruktionsfehler vermieden werden könnten, sondern er mildert gewohnheitsmäßig die Auswirkungen des letzten Fehlers durch einen neuen. Mit jedem Glied einer Fehlerkette aber schwindet der erste Fehler weiter aus dem Blickfeld. Kein Wunder, daß ihn bald keiner mehr wahrnimmt.“ Zitat Alfred Eisenschink
    • Neu

      Im Beitrag vor mir heißt es:

      "Luft ist der weltbeste und billigste Isolator"

      Das kann ich nur befürworten!
      Wenn es im Vorzelt zu erhöhter Luftfeuchte kommet, das Wasser gerinnt und vom Dach abtropft,
      dann ist eine zu geringe Luftumwälzung vorhanden.
      Man kann die Umwelt nicht verändern aber beim Zeltaufbau kann man einiges beachten und auch noch nachholen.
      Es hat keinen Zweck Luft auszublasen/einzublasen wenn kein Ausgleich als Abzug da ist oder er zu klein oder sogar verstopft ist.
      Auch im Wohnwagen hast Du eine Dauerlüftung, manchmal sogar verstellt. Es gibt Lüftungslöcher im Boden und auch an der Decke, an Fenstern und Türen.
      Sorge im Vorzelt für immer ausreichende Luftumwälzung, vielleicht sogar nachrüsten. Es muss mehrfach quer im Zelt mit der Bewegung der Außenluft auch innen gelüftet werden. Das auch, wenn der Wohnwagen weg ist! Auch da muss Luft rein!
      Denke bitte an abgedeckte Lüftungsspalte im Dachbereich, an der Giebelspitze, im Fußbereich auf mehrere Seiten ....
      Du wirst eine Verbesserung feststellen, nicht immer klappt im vollem Umfang. Mache nichts am Untergrund (Löcher bohren!).

      Eberhard