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macht ein Carport für unseren WoWa wirklich Sinn?

    • macht ein Carport für unseren WoWa wirklich Sinn?

      Hallo,
      wir überlegen einen Carport für unseren WoWa (Fendt420) zu errichten. Dieser schützt dann den WoWa vor Schnee (wir sind in keiner besonderen Schneeregion), Regen, Hagel und Sonne.
      So ein Carport ist natürlich teuer und ggf. mit viel Behörden-Aufwand verbunden.

      > deshalb die Grundsatzfrage: macht das überhaupt Sinn?

      was sind Eure Erfahrungen?

      Gruß
      Thomas&Beate
    • Eine kaum zu beantwortende Frage, denn was ist schon teuer? Was für den einen teuer ist, findet der nächste angemessen.
      Die Frage müßte eher heißen, ist es mir die Ausgabe wert, meinen Wohnwagen geschützt und werterhaltend unter Dach abzustellen oder nicht.
      Wir standen bis Anfang 2019 auch unter einem Carport, dann in einer Halle.
      Unsere Wagen sahen auch nach etlichen Jahren trotz häufiger Nutzung äußerlich immer wie neu aus.
      Ein Carport ist aus unserer Sicht auf jeden Fall empfehlenswert und eine sinnvolle Investition.
    • Ich finde ein Carport schon sinnvoll... Also eigentlich finde ich es sinnvoll, wenn der WoWa unterm Dach steht. Ob ich nun Hallenmiete zahle oder in ein Carport investiere, ist eine einfache Rechensache.Wenn Du zuhause einen Stelplatz hast und mit dem Wohnwagen (oder vielleicht spätereinen neuen Wochnwagen) noch einige Jahre in den Urlaub fahren willst, kommst Du am Ende mit dem Carport bestimmt günstiger weg.
      November 2019: Wohnwagenkauf :)
      2020: Juni: Südsee-Camp; August: de kleine Wolf/NL; September: Camping Molenhof/NL
    • fritz-franz schrieb:

      Hallo,
      wir überlegen einen Carport für unseren WoWa (Fendt420) zu errichten. Dieser schützt dann den WoWa vor Schnee (wir sind in keiner besonderen Schneeregion), Regen, Hagel und Sonne.
      So ein Carport ist natürlich teuer und ggf. mit viel Behörden-Aufwand verbunden.

      > deshalb die Grundsatzfrage: macht das überhaupt Sinn?

      was sind Eure Erfahrungen?

      Gruß
      Thomas&Beate
      Ob das Sinn macht, hat dir schon @Pegasus75 beantwortet. .... Für den einen Ja für den andere Nein.

      Schutz vor Regen und Hagel und ggf. Schnee kann kein Schaden sein. Ob dir das Geld wert ist, musst du beantworten. Ich behaupte einfach, dass ein Großteil hier einen Unterstellplatz unter einen Carport bzw. einer Halle vor einer Freiluftüberwinterung bevorzugen.

      Den Behördenaufwand muss man klären. Dazu ist es nämlich nötig zu wissen aus welchem Bundesland du kommst. Dann musst du in die Landesbauordnung des Bundeslandes in dem du wohnst nachsehen.
      In manchen Bundesländern ist eine Errichtung des Carports nicht nur genehmigungsfrei, sondern mal mit mal ohne Kentnisgabeverfahren möglich.

      Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich bei Möglichkeit den Wohnwagen IMMER unterstellen würde.


      Baden-Württemberg§ 50 Abs. 1 LBO
      Bayern5. Teil, Art. 57 Abs. 1 Nr. 1b BayBO
      Berlin§ 62 BauOBln
      Brandenburg§ 55 der BbgBO
      Bremen§ 61 BremLBO
      Hamburg§ 60 Art. 1 Abs. 1.2 HBauO
      Hessen§ 63 HBO
      Mecklenburg-Vorpommern§ 61 LBauO M-V
      Niedersachsen§ 60 Abs. 1 NBauO
      Nordrhein-Westfalen§§ 63, 67, 68 BauO NRW
      Rheinland-Pfalz§ 62 LBauO
      Saarland§ 62 LBO
      Sachsen§ 61 SächsBO
      Sachsen-Anhalt§ 60 BauO LSA
      Schleswig-Holstein§ 60 BauO S-H
      Thüringen§ 60 ThürBO
    • Solang man nicht im ausenbereich wohnt und das gründstück nicht schon total zugepflastert hat, ist das mit den Genehmigungen für ein „carport“ garnicht so eine große Sache. Oft geht sowas im vereinfachten Baugenehmigungen verfahren oder sogar nur mit einer Bau Anzeige. In nrw geht das bei carports bis 30qm Fläche recht einfach.

      Beim Amt anrufen nachfragen, dann bist schlauer.

      Zu den Kosten......... für mich war die Abwägung, was kost mich nen überdachter Stellplatz in der Nähe, will ja nicht erst ne Stunde fahren um die Dose zu holen (75-100€/Monat). Da war klar, ich Bau mir eins.......
    • Ich habe 2004 einen Carport für meinen damaligen Wohnwagen gebaut. Viele Jahre stand er da drin.
      Dann kam ein Wohnmobil und fand seinen Platz im Carport.
      Jetzt steht wieder ein Wohnwagen drin.
      Bereut habe ich den Bau zu keiner Zeit.
      Es grüßt euch
      Dieter aus der Oberlausitz
    • wow, danke für die vielen schnelle Antworten. Schaut also doch nach Carport-Bau im Frühling aus. :)

      Wir wohnen in Bayern. Laut Internetrecherche wäre folgendes mit max. 3m-Höhe und max. 75m³-Rauminhalt eine "genehmigungsfreie Sparvariante" (die für unseren aktuellen Fendt420 ausreichen würde):

      • Durchfahrthöhe: ca. 272cm (= 300cm Gesamthöhe -20cm Sparrenhöhe -Lattung 3cm -5cm Trapezblechhöhe)
      • Durchfahrtsbreite: 320 cm > ergibt beidseits je 50cm zum Rangieren
        (Fendt 420: 220cm breit/ WoWa sind normal eher 240cm breit / WoMo sind normal 230cm breit / breiter als 255cm ist eh nicht erlaubt)

      • Außenmaß Dach-Breite: ca. 404cm (= 320cm Durchfahrt + 2x 12cm-Pfosten + 2x 30cm Überstand)
      • Außenmaß Dach-Länge: 620 cm(= 536cm licht Innenlänge + 2x 12cm-Pfosten + 2x 30cm Überstand
        (Fendt 420: 620cm inkl. Deichsel / der Großteil von Teilintegrierten, Integrierten und Alkoven ist 600-750cm lang)

      • Außenmaß Dach-Höhe: max. 300cm
        (mögliches Problem: die hangaufwärts stehenden Pfosten müssen für ein 5°-Gefälle 30cm länger/höher sein > damit würde die Höhe hangaufwärts aber über die erlaubten 3m kommen)
      • Gesamtfläche Dach: 25,05m² (= 404x620cm)
      • Rauminhalt Außenhülle: 75,144m³ (inkl. der Überstände rundherum)
      • Dachgefälle Trapezblech mind. 5° Grad = 8,75%


      geht so? oder hab ich einen grundsätzlichen Denkfehler in der Planung?
    • Stier1980 schrieb:

      Den Gang zum Bauamt würde ich mir dennoch nicht sparen.
      Es gibt u.U. bebaubare und nicht bebaubare Bereiche auf dem Grundstück und wenn das Carport an ne Grenze soll kann es weiter Probleme geben. "Abstandsfläche" ist da so ein Stichwort....
      klar, ich muss unbedingt vorab zum Bauamt.
      desto endgültiger meine Vorplanung ist desto weniger oft muss ich dort Kontakt aufnehmen. (hoffe ich)
    • Man könnte auch eine Terrassenüberdachung als Carport nutzen, so wie hier vor der Garageneinfahrt.
      Für WW oder WoMo natürlich mit dem entsprechenden Maßen.
      Obwohl hier geht unser WW noch darunter, ist dafür aber nicht gedacht.

      Carport.jpg

      Carport I.jpg.
      Die Seitenwand ist Eigenbau, dazu habe ich Terrassenboden verarbeitet.