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Ablastung zwingend notwendig?

    • mathoit schrieb:

      Camper-Toby schrieb:

      mathoit schrieb:

      Nicht das dir die Aussage jetzt auf den Magen schlägt ;)


      Guck mal, du magst ja auf höchstem Level Recht haben, aber es geht ja anscheinend trotzdem bei mir/uns.

      Auch wenn du immer alles kaputt redest.
      Du scheinst nicht wirklich zu lesen, oder?
      Es ging doch letztes Jahr!

      Mmmmmhhh ?(
      Alles kaputt reden ist aber nicht nur eine Sache ?(

      Egal, zumindest mir :w

      Gruss Thomas
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    • Fliewatuet schrieb:

      mathoit schrieb:

      Guten Abend zusammen,

      Folgende Situation. Ein Wohnwagen hat von Werk aus eine technische Gesamtbelastung von 1700kg. Jetzt ist es so, dass das Zugfahrzeug aber nur 1350kg ziehen darf. Da ja in der Regel hier das tatsächliche Gewicht zählt, würde man die Situation mit limitierter Zuladung gelöst bekommen.Gut wäre ja mein Problem (aber sowas bekomme ich ja gelöst :lol: )

      Ein Händler hat mir aber mal erzählt, dass es zu empfehlen ist, trotzdem Änderungen in den Papieren eintragen zu lassen, sprich eine Ablastung. Es könnte beispielsweise bei einem Totalcrash auf der Autobahn (Gott bewahre) dazu führen, dass sich die Versicherung querstellt. Als Argument könnt kommen, dass ich beweisen muss, dass der WW tatsächlich nur mit 1350kg beladen war!

      Gibt es hier Erfahrene mit Antworten?

      Wie immer, danke vorab und Gruß

      Mark

      mathoit schrieb:

      @ KingSize: kein Problem, alles gut.

      Ich muss ja nicht unbedingt ablasten auf 1350kg! Aber 1500 ja, da mein Leergewicht des Zugfahrzeugs bei 1505kg liegt, oder? Sonst würde ich die 100er km/h Zulassung "verlieren".

      Wie ich sagte, möchte nicht irgendwann in juristische Not geraten, wenn man es so nennen möchte.

      Was ich mache ist nicht optimal, aber 2022 ist ja wieder alles ok :)

      mathoit schrieb:

      :lol:
      @ Eifelland: ja genau 75kg, aber wie gesagt, Ablastung wegen 100km/h fahren dürfen!
      Wie jetzt? Hab‘ ich was überlesen?
      Nö, nix überlesen, is so

      – darf 1350kg ziehen bei 8%
      – Leergewicht 1505 kg
      – wenn WW schwerer, dann nicht dürfen schneller als 80km/h
    • Ich persönlich würde es im besagten Fall aus Posting #1 folgendermaßen lösen:

      1. Ablasten auf 1.500kg, damit die 100km/h Regelung gewichtsseitig erfüllt ist
      2. Wohnwagen dann bis 1.425kg beladen (1.350kg + 75kg Stützlast, weil eben möglich wenn zGG des Wohnwagens mindestens um die Stützlast höher liegt als die Anhängelast des Zugfahrzeugs)

      Witziger weise werde ich ab Juli mit dem neuen Wohnwagen genau die identischen Verhältnisse haben wie der TE. Ebenfalls 1.350kg Anhängelast, allerdings bei 12% (8% gibt es bei meinem Berlingo ab Werk nicht), und einen WW mit einem 1.700kg-Fahrgestell (100er Zulassung allerdings gegeben). Das Leergewicht des WW wird nach dem Einbau des Movers und der Batterie bei 1.193kg liegen. Bei Zuhilfenahme der Stützlast von 60kg würde ich somit auf 217kg Zuladung kommen. Im alten Wohnwagen habe ich 240kg. Dies würde also erst einmal passen. Allerdings werde ich mir wohl die 1.900kg Anhängelast bei 8% mit neuer AHK und Gutachten für mein Zugfahrzeug gönnen. Das ist aber wohl keine Option für den TE, da das Fahrzeug wohl in absehbarer Zeit ausgetauscht wird. Schade!

      Das mit der Frage nach der Versicherung finde ich eine interessantes Thema. Allerdings weniger aus rechtlich, als viel mehr aus psychologischer Sicht. Warum stellt man eine solche Frage?
      Die Ausnahme zur Regel machen! Das ist Camping in 2020! :rolleyes:
    • A-lang schrieb:

      Das mit der Frage nach der Versicherung finde ich eine interessantes Thema. Allerdings weniger aus rechtlich, als viel mehr aus psychologischer Sicht. Warum stellt man eine solche Frage?
      Das ist so ähnlich wie die Frage nach Rangierschäden und Reifenplatzern in Form von Betriebsschäden ... Ob wohl wirklich schon mal jemand einen "Reifenplatzer" hatte, der nicht von der Versicherung reguliert wurde?
      Und wer es schafft, einen Rangierschaden zu verursachen - sprich das Gespann so stark einzuknicken, dass Anhänger und Zugwagen "Kontakt aufnehmen" ... der hat wirklich was falsch gemacht ....
      Grüsse, Joe :w
    • Kann man ja so machen.

      Ich persönlich halte nichts davon so knapp ans Limit zu gehen. Der Herstellers wird sich schon etwas dabei gedacht haben die Anhängelast auf 1350 plus Stützlast auf 8% zu beschränken. In dieser Kombination mit aller Macht 100 fahren?

      Obwohl ich wie gesagt fast 500 kg zuladung habe, habe ich zur Kontrolle jedes, aber wirklich jedes Teil das in den Wohnwagen kommt gewogen und in eine excel Datei zusammengefasst. Dann auf die Waage um zu kontrollieren.

      Zudem kommt dann noch die ebenso wichtige Gewichtsverteilung bei Ausnutzung der höchst möglichen Stützlast. Wenn das alles passt, ok. Wenn nicht, dann geht es halt nicht. Für mich persönlich gibt es auch keine Grauzone, nach dem Motto, wird schon irgendwie gehen. Dabei ist es auch völlig egal, wie oft man unterwegs ist oder ob das nur für ein jahr ist.

      Da bin ich dann für höchstmögliche Bußgelder und Stilllegung zum Schutz aller anderen Verkehrsteilnehmer.
      Grüße aus dem Grönegau

      Lars



      "Charakter zeigt sich in der Krise"
      Zitat Helmut Schmidt
    • mathoit schrieb:

      ...................dass das Zugfahrzeug aber nur 1350kg ziehen darf.



      ---------------------------------------


      Ich muss ja nicht unbedingt ablasten auf 1350kg!
      Aber 1500 ja, da mein Leergewicht des Zugfahrzeugs bei 1505kg liegt, oder?
      Sonst würde ich die 100er km/h Zulassung "verlieren".

      Wie ich sagte, möchte nicht irgendwann in juristische Not geraten, wenn man es so nennen möchte.

      Was ich mache ist nicht optimal, aber 2022 ist ja wieder alles ok :)
      Moin,
      jetzt mal im Ernst.

      Hast du das bei der Rechnung für die 9. Ausnahmeverordnung (Tempo 100) beachet:

      bb.) die zulässige Gesamtmasse des Anhängers muss kleiner oder höchstens gleich der zulässigen Anhängelast sein
      und darf die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen

      Dann würden geänderte 1500 kg WoWa-Ges-Gewicht, bei 1350 kg Anhängelast, nicht passen.

      Gruß Thomas
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    • A-lang schrieb:

      Gilt das nicht nur bei "anderen Anhängern" mit dem Faktor 1,1x? Wohnwagen sind ja extra unter b) benannt und erhalten mitunter durch d) bb den Faktor 1,0. Wie sieht das der Rest?
      Ich habe auch lange rumgerätzelt - ich zweifel auch noch!? ;(

      -- für Wohnanhänger mit starrem Aufbau und hydraulischen Schwingungsdämpfern: X = 0,8;

      Das ändert sich, mit AKS etc. auf 1:1, was aber auch für die anderen Anhänger gilt

      gesetze-im-internet.de/stvoausnv_9/BJNR317100998.html


      Gruß Thomas
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    • Also in meinem aktuellen Fahrzeugschein, den ich gestern ausgehändigt bekommen habe steht folgendes dazu:

      Gem. 3. Änd. Vo.Z.9.AUSN.Vo.Z.STVO. Temp. 100km/h i.Kombinat. wenn Zug-FZ m. ABV u. Leermas. mind. 1700kg

      Hier wird ausdr. auf die Leermasse des Zugfahrzeug hingewiesen !!! Und wenn ich jetzt den WW auf 1500kg ablaste und mein Fahrzeug als Leermasse 1505kg hat, bin ich im grünen Bereich.

      Und das ist entscheidend
    • Juristische Willkür ist das nicht, sondern eher sinnvoll. Wir sind seit fast vier Jahrzehnten mit Wohnwagen unterwegs und haben bisher immer auf die 100 km/h verzichtet, da unsere Kombi so eben an der Grenze lag, d.h. der Zugwagen marginal schwerer als der Anhänger war.
      Viele unterschätzen die Anfälligkeit dieses großen weissen Kastens, den man da hinter sich herschleppt - und da geht es weniger um das Gewicht, als vielmehr die Anfälligkeit für Seitenimpulse durch Windböen, vorbeifahrende SUV, Transporter, usw..
      Denn diese Anfälligkeit erhöht sich nicht linear, sondern exponentiell zur gefahrenen Geschwindigkeit.

      ... aber hier sind ja ohnehin nur super Gespannfahrer unterwegs, die das alles im Griff haben ...
      Grüsse, Joe :w
    • mathoit schrieb:

      Hier wird ausdr. auf die Leermasse des Zugfahrzeug hingewiesen !!!
      Und wenn ich jetzt den WW auf 1500kg ablaste und mein Fahrzeug als Leermasse 1505kg hat, bin ich im grünen Bereich.
      Ja,
      so kenne und habe es auch. :ok
      Dann mnüsste aber der 100er Eintrag auch auf 1500 kg Zugwagen geändert werden.

      Wichtig noch - das zul. Gesamt-Zug-Gewicht (im Typenschild) muss auch noch passen.
      Dieses ist aber meist
      das Zul-Ges-Gew. des Zugwagens PLUS Zul-Ges-Gew. des Anhängers

      Gruss Thomas
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    • Neu

      In diesem Fall ist es egal, weil der WW wegen der Anhängelast eh nicht mehr als 1425 kg wiegen darf. Bei einer Ablastung wegen Tempo 100 würde ich sonst zuerst das Leergewicht des Zugwagens überprüfen (CoC) und ggf. das tatsächliche Leergewicht bei der Zulassungsstelle im Feld 22 eintragen lassen. Das kann an die 100 kg mehr bringen. Vermutlich wird der Insignia ein tatsächliches Leergewicht von 1600 kg haben.
      :0-0: ab Mai 21 hoffentlich Knaus Südwind 540 UE 60y E. Zugfahrzeug VW Arteon
    • Neu

      Moin,
      nach einem Unfall wird sicherlich im Rahmen der Unfallermittlung auf die Papiere geguckt um sich über die Gewichtsverhältnisse schlau zu machen. Wenn es jetzt auffällt und man dem Fahrer nachweisen will das der Anhänger zu schwer war, sollen Sie das doch machen.
      Hier geht es ja nicht um 10kg, sondern der verteilte Müll auf der Autobahn hat je mehrere 100kg differenz, da wird einem kein Strick durch die Rechnung gemacht, das ist reproduzierbar

      Wieviele ungebremste 750kg Anhänger fahren an Autos die nur 500kg ziehen dürfen und auch die sind in Unfälle verwickelt.

      Genauso der Mythos dein Auto darf 1350kg ziehen, häng aber besser nur 1200kg oder noch besser ich habe Gelesen 1100kg und bevor ich es vergesse Allrad sollte dein Zugwagen auch haben.

      Gruß
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