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Wassertank UVC Desinfektion für 20€

    • metropolitancamper schrieb:

      @tiptel Mein lieber Schwan, wie man soviel Müll von sich geben kann, ist nicht zu glauben. Natürlich hast du mit einem Chemiker telefoniert! Darum redest du auch soviel Unsinn!

      Du sagst, PE enthält Weichmacher, die durch UV Licht freigesetzt werden. PE enthält gar keine Weichmacher.

      Du sagst, durch UV Licht kommt es zu Hydrolisation. Hydrolyse heisst das und nicht Hydrolisation, und beschreibt die Reaktion mit Wasser, nicht mit UV Licht, du Affe. Und das Ester Gequatsche setzt dem noch den Hut auf.

      Achso, und der Knaller ist auch, dass eine 11W UV Lampe nur einen geringen Desinfektionsnutzen hätte, aber dafür in der Lage sei, den PE Wassertank regelrecht in Echtzeit zu zersetzen und lebensgefährliche Stoffe davon abzuspalten. Dass du nicht mal ansatzweise korrekt definieren kannst, welche das sind, ist dabei nicht der Rede wert.

      Dass du absolut nichts von Chemie und UV Licht verstehst, wird nun langsam glaube ich jedem klar.
      Nur noch am Rande, denn auf Deinen beleidigenden Quatsch möchte ich gar nicht mehr eingehen: Der Freund hört auf den eher seltenen Namen Gisbert, ist Dr. der Molekularbiologe und mit mir früher häufiger geflogen. Tut gut, in dieser Zeit mal wenigstens wieder alte Bekannte am Telefon zu haben. Danke dafür, hätte sonst nicht an ihn gedacht.
      Auch fand ich gut, dass ich heute mal an die Inbetriebnahme der Teichpumpe mit UV-Einheit gedacht habe. Hätte ich ohne diese Diskussion sicher nicht. ...und ja, da macht eine UV-Lampe wirklich Sinn!

      Ob‘s jetzt Hydrolyse oder Hydrolisation (ist halt englisch) genannt wird, ist mir schnuppe. Wichtiger wäre halt gewesen, Du hättest verstanden, dass dieser Effekt durch das UV Licht begünstigt wird. Mir persönlich aber egal, kannst Du gerne machen, wie Du möchtest.
    • JoeH schrieb:

      In unserem neuen Wohnwagen wollten wir das anders, daher ist dort ein zweiter Wasserhahn in der Küche installiert, dem unmittelbar eine mehrstufige Filteranlage vorgeschaltet ist.
      Hallo Joe,

      das würde mich auch interessieren. Könntest Du bitte mal Bilder von der Umsetzung einstellen oder mir per Mail oder PM schicken?

      VG Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.
    • Klaus4711 schrieb:

      das würde mich auch interessieren. Könntest Du bitte mal Bilder von der Umsetzung einstellen oder mir per Mail oder PM schicken?
      Wir haben den Wagen noch nicht, daher gibt es auch keine Bilder.
      Die Umsetzung ist ganz simpel - in den Zuleitungsstrang Kaltwasser kommt ein Y-Stück, eine Leitung geht von dort an den üblichen Wasserhahn, der andere läuft über ein Alb Trinkwasserfilterset zu einem zweiten Wasserhahn in der Küche, der neben den Originalhahn in der Arbeitsplatte eingelassen ist.
      Informieren kannst Du Dich gern bei dem Hersteller: alb-filter.com/pages/alb-campingfilter

      Die Idee dazu habe ich von Haco, der allerdings ein etwas anderes Filtersystem verwendet:

      Grüsse, Joe :w
    • JoeH schrieb:

      Die Umsetzung ist ganz simpel - in den Zuleitungsstrang Kaltwasser kommt ein Y-Stück, eine Leitung geht von dort an den üblichen Wasserhahn, der andere läuft über ein Alb Trinkwasserfilterset zu einem zweiten Wasserhahn in der Küche, der neben den Originalhahn in der Arbeitsplatte eingelassen ist.
      Hallo Joe,

      das klingt plausiebel.
      Das Wasser in der Küche nutzen wir ausschließlich zum Kochen. Ganz gleich ob Kaffee oder Kartoffeln usw.
      Im Bad ist das anders. Da werden auch die Zähne mit dem unabgekochten Wasser geputzt.
      Für meine Begriffe und eigenen Nutzungsbedingungen, werde ich über den Einbau der Filter in diesem Strang der Wasserversorgung nachdenken.
      Da kann ich auch auf ein Y-Stück verzichten. An dem Waschbecken wäre auch kein Platz für einen zweiten Hahn.
      Selbst, wenn ich den Bedarf in der Küche sehen würde, würde ich den Filter in die Hauptleitung, ohne zweiten Hahn, einbinden.
      Da lieber mal etwas öffter den Filter wechseln oder wie es Otti schon viel früher hatte und auch jetzt hat, die Filter vor den Wassereintritt in den Wagen.

      VG Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.
    • Klaus4711 schrieb:

      oder wie es Otti schon viel früher hatte und auch jetzt hat, die Filter vor den Wassereintritt in den Wagen.
      Da hatte ich zuerst auch drüber nachgedacht, aber damit bekommst Du ja die Keime usw., die sich ggf im Wassertank und Leitungssystem vermehren, nicht raus. Denn in der Regel ist es ja so, das es immer eine gewisse Menge von Keimen gibt, wenn man länger mit dem Wagen unterwegs ist. Man kann natürlich außen beim Befüllen oder vor dem Citywasseranschluß einen Grobfilter vorschalten und unmittelbar vor der Entnahmestelle dann den Feinfilter einbauen.
      Ich kenne auch Camper, die nutzen ein separaten kleinen Tank von ~ 5l nur für Trinkwasser ohne zusätzliche Leitungen, der sich leichter mal schnell desinfizieren lässt oder die vor allem in Süd-/Südosteuropa bekannten 5l Flaschen wie diese hier: KLICK Hier in Deutschland sind die ja weniger gebräuchlich.

      Wir haben die, wenn wir in Griechenland oder damals in Marokko unterwegs waren, immer an Bord. Die kann man entweder mit einer kleinen Pumpe nutzen oder - wenn genug Platz vorhanden - auf einem kleinen "Zapfgestell", wie es die z.b. in Frankreich beim E-Leclerc oder ähnlichen Supermärkten gibt.
      Grüsse, Joe :w
    • JoeH schrieb:

      Wir haben die, wenn wir in Griechenland oder damals in Marokko unterwegs waren, immer an Bord. Die kann man entweder mit einer kleinen Pumpe nutzen oder - wenn genug Platz vorhanden - auf einem kleinen "Zapfgestell", wie es die z.b. in Frankreich beim E-Leclerc oder ähnlichen Supermärkten gibt.
      Hallo Joe,

      ganz klar, dass in manchen Ländern Leitungswasser kein wirkliches Trinkwasser ist und Kanister aus dem Supermarkt notwendig sind.
      Ich trinke nie Wasser aus dem Tank, sofern es nicht abgekocht ist. Das wäre dann Kaffee oder Tee.
      Da wäre sogar das Zähne putzen aus dem Kanister vom Supermarkt eine Option.

      Demzufolge sehe ich immer noch keine Veranlassung, das Wasser im Wagen zusätzlich zu filtern. In der Küche, aus genannten Gründen, sowieso nicht.

      VG Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.
    • JoeH schrieb:

      Informieren kannst Du Dich gern bei dem Hersteller:Alb Filter

      Ich habe mich bei dem Hersteller informiert indem ich verschiedene Werbebeschreibungen zu dem Alb Filter angesehen habe.

      Einige Reizworte aus der Werbung.

      • Geruch, Geschmack, Farbe
      • •Chlor
      • •Schwermetalle
      • •Pestizide
      • •Arzneimittelrückstände
      • Asbestfasern
      • •Keime und Bakterien
      • •Mikrokeime


      Die Filter enthalten Aktiv-Kohle (AK).
      Aktivkohle hält organische Stoffe zurück. Unser Trinkwasser enthält aber keine organischen Materialien, darf keine enthalten.

      Der Geschmack des Wassers wird durch anorganische Salze beeinflusst. AK hält keine anorganischen Salze zurück. AK beeinflussen nicht den Geschmack von Trinkwasser. Kochsalz ist z.B. ein anorganisches Salz.

      Geruch und Farbe. Organische Stoffe können dies beeinflussen, die dürfen jedoch nicht im Wasser vorhanden sein. Wären anorganische Salze die Ursache könnte AK daran nichts ändern.

      Schwermetalle. AK kann keine Schwermetalle aus dem Trinkwasser entfernen.

      Keime und Bakterien. AK Filter können keine Keime oder Bakterien aus dem Wasser entfernen. Im Gegenteil AK fördert deren Wachstum.

      Asbestfasern. Es wird in einem Prospekt viel und irreführendes über Asbestfasern geschrieben.

      Früher wurden Trinkwasserrohre auch aus asbesthaltigem Material hergestellt. Asbestfasern sind nur beim Inhalieren, also in der Luft für die Lunge schädlich aber nicht im Trinkwasser.

      Ich zitiere hierzu aus einem Merkblatt des Bayerischen Landesamtes für Umwelt Asbestzementrohrleitungen in der Wasserversorgung .https://www.lfu.bayern.de/was…wirtschaft/doc/nr_187.pdf

      Zitat:

      Die Gefährlichkeit von Asbestzement liegt darin, dass er Fasern freisetzen kann, die bei inchoativer Aufnahme zu Lungenkrebs führen können. Aus diesem Grund sieht die Gefahrstoffverordnung ein generelles Herstellungs- und Verwendungsverbot für Asbestprodukte vor. Im Gegensatz zur Aufnahme über die Atemwege wird die orale Aufnahme von Asbestfasern über Magen und Darmtrakt als unkritisch angesehen.

      Eine Neuverlegung von Asbestzementrohren ist in Deutschland bereits seit dem 01.01.1995 nicht mehr erlaubt. Bereits verlegte Leitungen dürfen weiter betrieben und nach der Gefahrenstoffverordnung auch repariert werden.

      Pestizide
      Hierzu zitiere ich eine Stellungnahme des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Pflanzenschutzmittelrückstände im Trinkwasser bfr.bund.de/de/pflanzenschutzm…m_trinkwasser-127788.html

      Zitat:
      Pflanzenschutzmittel werden meist im Freiland angewendet und gelangen so auch in die Umwelt. Manche ihrer Rückstände oder Abbauprodukte können unter Umständen auch in das Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser gelangen.

      Um sicherzustellen, dass kein Risiko für Verbraucher entsteht, gilt für Rückstände von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und ihre relevanten Stoffwechselprodukte in Grund- und Trinkwasser in der EU ein allgemeiner, stoffunabhängiger Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser.

      Ein Grenzwert ist der höchste Wert der im Trinkwasser vorkommen darf. Ich bezweifle, dass diese AK Filter in der Lage wären Pestizide bis zu diesem Grenzwert aus dem Wasser zu entfernen.

      Chlor
      Das ist der einzige Stoff den AK aus dem Trinkwasser entfernen kann.

      Ein AK Filter hält keine Bakterien zurück, im Gegenteil er unterstützt deren Vermehrung und damit eine Verkeimung des Wassers.

      Aus diesem Grund werden AK –Filter mit Silberpartikel versetzt, damit sich keine Bakterien vermehren können.

      Meine Einschätzung.
      Chlor kann AK gut beseitigen, für die anderen, oben genannten Punkte, ist AK nicht geeignet.
      In bakteriologischer Hinsicht wird das Wasser verschlechtert, statt verbessert.

      Gruß
      woge
    • Woge schrieb:

      JoeH schrieb:

      Informieren kannst Du Dich gern bei dem Hersteller:Alb Filter
      Ich habe mich bei dem Hersteller informiert indem ich verschiedene Werbebeschreibungen zu dem Alb Filter angesehen habe.

      ...
      Die Filter enthalten Aktiv-Kohle (AK).
      .....
      Meine Einschätzung.
      Chlor kann AK gut beseitigen, für die anderen, oben genannten Punkte, ist AK nicht geeignet.
      In bakteriologischer Hinsicht wird das Wasser verschlechtert, statt verbessert.

      Gruß
      woge
      Schau noch mal nach - so ein ALB Filtersystem besteht aus mehreren Filterstufen, von denen der AK Filter nur eine ist.
      Dies Filtersystem wird ja schon seit Jahren in Expeditionsmobilen verbaut, Bocklet hat uns den aufgrund der guten Erfahrungen empfohlen.
      Und ich bin mir sicher, dass an den von uns geplanten Reisezielen wie z.b. in Marokko, Bulgarien, Albanien oder der Türkei die Grenzwerte für Trinkwasser anders sind als hier in Deutschland. ;)
      Grüsse, Joe :w
    • Neu

      Nochmal zur Ausgangslage der UV-Lampe im Tank, der angeblich keine UV-Strahlung verträgt.

      Wenn das der Fall wäre, warum sind dann viele der sogenannten IBC-Tanks aus Polyethylen (PE) bzw. High Density Polyethylen (HDPE) (die in den Gitterboxen) für die Lebensmittel- und Trinkwasserlagerung zugelassen? Wenn es da unter UV Einfluss zu einer Reaktion des Inhalts mit dem Tankmaterial kommt, wäre das denn dann zulässig?

      Zur generellen UV Festigkeit der IBC Tanks kann ich nichts sagen, beobachte aber hier im Umfeld den dauerhaften Einsatz im Freien ohne jeden Schutz und unter allen Wetterbedingungen. Die Tanks stehen dort schon etliche Jahre immer wieder mit Wasser gefüllt, es scheint der Festigkeit also nicht zu schaden.
    • Neu

      #Langschläfer# schrieb:

      Nochmal zur Ausgangslage der UV-Lampe im Tank, der angeblich keine UV-Strahlung verträgt.

      Wenn das der Fall wäre, warum sind dann viele der sogenannten IBC-Tanks aus Polyethylen (PE) bzw. High Density Polyethylen (HDPE) (die in den Gitterboxen) für die Lebensmittel- und Trinkwasserlagerung zugelassen? Wenn es da unter UV Einfluss zu einer Reaktion des Inhalts mit dem Tankmaterial kommt, wäre das denn dann zulässig?

      Also, PE ist ohne beigemischte Zusatzstoffe wie Ruß nicht UV beständig und wird dann einfach langfristig spröde, wenn es jahrelang in der Sonne rumsteht. Das hat erstmal nichts mit der Tauglichkeit als Wasserspeicher zu tun, denn entgegen einiger schwachsinniger Behauptungen hier kommt es nicht zu irgendwelchen chemischen Reaktionen, die lebensgefährliche Stoffe freisetzen.

      Deshalb sind aber zum Beispiel Regentonnen nicht milchig transparent wie Behälter, die im Innenraum verbaut werden. Dort wird ein UV Stabilisator wie Ruß beigemischt.

      Lg
      Dauercamper auf Achse, learning by doing

      Wohnwagen: Knaus Südwind 650 PXB (2019) (2-Achser, knapp 2T Gewicht)
      Zugmaschine: VW Tiguan II TSI (162KW Benziner mit Allrad): Verbrauch ohne WW: 9L/100km, mit WW: 14-16L/100km
      Vorzelt: Isabella Ambassador Dawn, Kampa/Dometic Club Air 330 All-Seasons (zum Reisen)
      Winter Schutzdach: Lisibach Vanprotect Schutzdach
      Endlich autark mit Strom versorgt dank:
      600W Solarenergie (2x Renogy 100W fest installiert, 2x offgridtec 200W faltbare Panels flexibel aufstellbar)
      240Ah Saft (3x Exide ES900 Gelbatterien parallel)
    • Neu

      Moin,
      wir haben bei uns ebenfalls einen Alb-Filter (zweistufig mit Aktivkohle- und Nanofilter) nachgerüstet. Je nach Bedarf kann eine Filtergruppe auch ausgebaut werden, wenn man also davon ausgeht, keinen Aktivkohlefilter zu benötigen kann man einfach nur den Nanofilter gegen Verkeimung verwenden. Außerdem die Tauchpumpe durch eine Membranpumpe abgelöst.
      Wir haben damit zwei Optionen, Wasser zu beziehen:
      • bei Verfügbarkeit von Citywasser: über ein Magnetventil geregelt direkt durch den Albfilter ins Leitungsnetz des Wohnwagens (natürlich mit entsprechender Druckminderung), der Tank als größtes Keimreservoir wird dabei komplett umgangen
      • wenn kein Citywasser verfügbar ist: Ansaugen des Wassers z.B. aus Kanistern mit der Membranpumpe, von dort durch den Filter und dann wahlweise in den internen Tank oder ins Leitungsnetz. Der interne Tank ist mit einem nach elektrochemischen Prinzipien wirksamen Wasserstabilisator ausgestattet (Ae aqua c2-50) der keinerlei bedenkliche Substanzen ins Wasser abgibt und nach Trinkwasserverordnung zugelassen ist
      • wir können dann per Dreiwegehahn die Membranpumpe auf Bezug aus dem internen Tank statt Kanister außen umschalten, das Wasser aus dem Tank passiert dann noch einmal den Alb-Filter, bevor es ins Leitungsnetz des Wohnwagens geht, Keime haben also wenig Chancen am Wasserhahn zu landen
      Natürlich desinfizieren wir trotzdem regelmäßig zusätzlich Tank und Leitungsnetz.

      Wir betreiben diesen Aufwand, weil wir das Wasser aus dem internen Tank ausdrücklich nicht nur für die Körperpflege, sondern auch zum Kochen und als Trinkwasser nutzen möchten.

      VG crispinus
    • Neu

      metropolitancamper schrieb:

      @tiptel Mein lieber Schwan, wie man soviel Müll von sich geben kann, ist nicht zu glauben. .... Darum redest du auch soviel Unsinn!
      ...
      ..., du Affe. ....


      ...

      metropolitancamper schrieb:

      ....denn entgegen einiger schwachsinniger Behauptungen hier ....
      Benehmen in einem öffentlichen Forum ist ganz offensichtlich nicht jedem gegeben.
      Diskussion geht jedenfalls anders.
      Grüsse, Joe :w
    • Neu

      JoeH schrieb:

      Schau noch mal nach - so ein ALB Filtersystem besteht aus mehreren Filterstufen, von denen der AK Filter nur eine ist.Dies Filtersystem wird ja schon seit Jahren in Expeditionsmobilen verbaut, Bocklet hat uns den aufgrund der guten Erfahrungen empfohlen.
      Der Link führte zu einem Aktivkohlefilter, dazu habe ich Stellung genommen. Die Werbeaussagen der Firma sind unseriös. Für die Mehrheit der interessierten Leser ist es wohl schwierig die falschen Aussagen zu erkennen.
      Das ist die Masche solcher Firmen, sie erzeugen Ängste oder Unsicherheit und damit verkaufen sie ihre Produkte.

      Die Firma bietet auch andere Filterkombinationen an, z.B. Duschfilter.
      Was sind ihre Werbeaussagen zu dem Filter.
      Ich zitiere:
      Haut und Haare
      Unsere Kunden berichten: "Das Wasser fühlt sich auf Haut und Haar angenehm sanft an und die Ursachen für Juckreiz können reduziert werden."
      Ausschläge und Allergien
      Verbesserung des Hautbildes, der Kopfhaut und der Haare basierend auf jahrelanger Kundenerfahrungen.
      Energetisierung
      Entdecken Sie unsere Filterlösung mit echtem Shungit Gestein.
      Solche Aussagen kann man doch nicht ernst nehmen, besonders der Unsinn mit der Energetisierung.
      Und ich bin mir sicher, dass an den von uns geplanten Reisezielen wie z.B. in Marokko, Bulgarien, Albanien oder der Türkei die Grenzwerte für Trinkwasser anders sind als hier in Deutschland. ;)
      Es gibt eine Europäische Trinkwasserrichtlinie deren Grenzwerte gelten für alle EU Länder. Ich selbst setze dem Trinkwasser nichts zu auch auf unseren Fahrten in Rumänien und Bulgarien haben wir Wasser pur getrunken, einzig in Marokko haben wir Wasser in Flaschen gekauft.
      Bocklet hat uns den aufgrund der guten Erfahrungen empfohlen.
      Was heißt denn Erfahrung?
      Er hat den Filter eingesetzt und ist gesund geblieben. Hat er vor Verwendung des Filters gesundheitliche Probleme gehabt die durch den Filter behoben wurden? Vermutlich hat sich an seinem Gesundheitszustand nichts geändert, also kann er weder schlechte noch gute Erfahrung haben. Das einzige was er folgern kann ist, dass es nicht schlechter geworden ist.
      Mit den Erfahrungen ist es so eine Sache.
      Wenn man sauberem Wasser ein Mittel zusetzt und das Wasser bleibt sauber hat man keine Erfahrung. Das Wasser war ja vorher schon sauber, sein Zustand hat sich nicht verändert.
      Setzt man einem sauberen Wasser ein Mittel zu und das Wasser wird schlechter hat man schlechte Erfahrung.
      Wird bei einem verkeimten Wasser nach Zusatz eines Mittel das Wasser besser, hat man gute Erfahrung. Nur in einem solchen Fall kann man von guter Erfahrungsprechen.

      Gruß
      woge
    • Neu

      Woge schrieb:

      Der Link führte zu einem Aktivkohlefilter, dazu habe ich Stellung genommen.
      Nö, der o.a. Link (hier nochmal: KLICK) führt zu einem Filtersystem mit mehreren Varianten (u.a. Alb Mobil, Alb Travel, Alb Filter Fusion), die mit unterschiedlichen Kartuschen - ein davon ist die Aktivkohle (AK) - bestückt werden können.
      Davon hast Du Dir nur eine herausgepickt, nämlich die AK-Kartusche. Das hast Du sicher nur übersehen .....

      Woge schrieb:

      ..Was heißt denn Erfahrung? Er hat den Filter eingesetzt und ist gesund geblieben. ...
      Bocklet ist kein "Er", sondern eine Firma, die seit den 1980er Jahren unter anderem Expeditions- und Reisemobile baut. Die haben schon etwas mehr Erfahrung ...

      Woge schrieb:

      ... ...Es gibt eine Europäische Trinkwasserrichtlinie deren Grenzwerte gelten für alle EU Länder. Ich selbst setze dem Trinkwasser nichts zu auch auf unseren Fahrten in Rumänien und Bulgarien haben wir Wasser pur getrunken, einzig in Marokko haben wir Wasser in Flaschen gekauft...
      Super, wenn das bei Dir so an jeder Zapfstelle in Europa geklappt hat. Ich hab in bisher knapp 40 Jahren Camping schon z.T. recht unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Und selbst beim heimischen Leitungsnetz habe ich es schon häufiger erlebt - gerade letztes Jahr erst wieder - dass das Wasser kontaminiert war und nicht als Trinkwasser genutzt werden sollte.
      So etwas wird dann hier im Radio und im Amtsblatt berichtet.

      Wie erfährst Du davon auf Reisen in Bulgarien oder Rumänien?

      Und wie geschrieben: Hier geht es um die Verwendung des Wasser aus dem Wasserkreislauf des Freizeitmobils als Trinkwasser ab Wasserhahn in Küche oder Bad, um nichts anderes.

      P.S.: Von "Zusätzen" habe ich nichts geschrieben - da wirfst Du etwas durcheinander, denn da halte ich nicht viel von. Ein-, zweimal jährlich das Wassersystem mit einer entsprechenden Lösung Natriumhypochlorit durchspülen hat bisher immer ausgereicht.
      Grüsse, Joe :w
    • Neu

      Es liegt mir fern irgendjemanden abzuhalten einen Albfilter einzubauen. Dass die Werbung unseriös und damit die Aussagen der Firma unglaubwürdig sind habe ich begründet.
      Nun kenne ich die Firma Bocklet auch. Würdest du mir bitte noch einen Hinweis geben wo die Firma über Erfahrung mit dem Alb Filter berichtet, ich habe nichts gefunden.
      P.S.: Von "Zusätzen" habe ich nichts geschrieben - da wirfst Du etwas durcheinander, denn da halte ich nicht viel von. Ein-, zweimal jährlich das Wassersystem mit einer entsprechenden Lösung Natriumhypochlorit durchspülen hat bisher immer ausgereicht.
      Zusätze sind auch nicht das Thema. Ich wollte damit lediglich zeigen wie man den Begriff Erfahrung verstehen sollte.
      Mit den Erfahrungen ist es so eine Sache.
      Wenn man sauberem Wasser ein Mittel zusetzt und das Wasser bleibt sauber hat man keine Erfahrung. Das Wasser war ja vorher schon sauber, sein Zustand hat sich nicht verändert.
      Setzt man einem sauberen Wasser ein Mittel zu und das Wasser wird schlechter hat man schlechte Erfahrung.
      Wird bei einem verkeimten Wasser nach Zusatz eines Mittel das Wasser besser, hat man gute Erfahrung. Nur in einem solchen Fall kann man von guter Erfahrung sprechen.
      Ich hätte das Wort Mittel auch durch das Wort Filter ersetzen sollen, dann wäre es wohl verständlicher gewesen.
      Ich habe nichts gegen Filter. Es gibt gute Filteranlagen.
      Gruß
      woge
    • Neu

      Woge schrieb:

      Ich verwende keine Filter. Wenn es im Forum thematisiert wird schaue ich mir an was für eine Technik angewendet wird und womit die Firmen werben. Insofern kann ich keine umfassende Info geben.
      Schaue mal hier. promobil.de/tipp/wasser-spezia…-hier-kommt-keiner-durch/
      Gruß
      woge
      Ich hab mir die im Artikel verlinkten Filter angesehen - der technische Ansatz ist in der Regel derselbe wie beim Albfiltersystem: ein oder mehrere Filtergehäuse, die mit unterschiedlichn Filterkartuschen belegt werden können - Grobfilter, Feinfilter, Membranfilter, AK-Filter usw.
      Das System von Aquatec hat mein Sohn in seinem Expeditionsmobil.
      Viel Unterschiede gibt es da wohl nicht, bis auf die Bauform und Material der Filtergehäuse.
      Grüsse, Joe :w