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Angepinnt CEE Stecker / Kupplung selbst montieren. Wenn schon dann aber richtig....

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    • Hi Leute,

      ich hab die Bilder nach dem Forumabsturz wieder eingepflegt.

      Jetzt macht der Beitrag auch wieder Sinn !
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    • Madness, super, dass du es veröffentlicht hast :ok
      Mir gefällt, dass du einerseits erklärt hast, was was ist und die Umstände nicht als gegeben darstellst sondern auch erläuterst.

      Trotzdem hätte ich noch 2 Fragen:

      1) ich kann keine Kennzeichnung auf den Steckern erkennen. Kann man davon ausgehen, dass immer eine Kennzeichnung gegeben ist? Ist das sogar nach VDE vorgegeben? Könntest du nochmal darstellen (Uhrzeigersinn) wie man welche der drei Kontakte belegt?

      2) Für mich wäre auch ein interessantes Thema, wie man WR und Generatoren zu erden hat (und vorallem warum bzw. warum nicht). Könnte man das noch ergänzen? Immerhin gibt es auch WR ohne Schuko-Stekckdose, wo eben nur die 2-Poligen Kabel reinpassen. Was ist dort zu beachten?
      My wife says I never listen to her (or something like that)
    • Hallo und Danke für die schöne Anleitung.

      Ich hab im Wowa nur eine Glühbirne mit max. 60 W und sonst LED. Das Gebläse der Heizung max. 60 W, den Kühlschrank mit 125 W und ganz selten einen Fön mit max. 1500 W - also zusammen 1750 W.

      Ich hab mir die Leitung USE <HAR> H05RR-F 3G1,5mm 269 NEXANS gekauft, da waren als max. Belastung 3500 W angegeben.

      Was spricht gegen das 1,5 mm Kabel, wenn ich darauf achte nicht irgendwelche starken Verbraucher damit zu benutzen ?

      Danke für die Antwort der Fachleute :)
      Viele Grüsse aus dem Chiemgau
      Ciao
      Adi
    • adolfo schrieb:

      Ich hab mir die Leitung USE H05RR-F 3G1,5mm 269 NEXANS gekauft, da waren als max. Belastung 3500 W angegeben.

      Was spricht gegen das 1,5 mm Kabel, wenn ich darauf achte nicht irgendwelche starken Verbraucher damit zu benutzen ?


      Es spricht gar nichts dagegen, wenn wie bereits erwähnt die Leitungslänge nicht übermässig lang ist!

      Der Leistungsquerschnitt (1,5qmm/2,5qmm) ist einmal für den Spannungsfall und einmal für die maximal zulässige Strombelastung wichtig.


      Daten zum 1,5 qmm

      - nach VDE bei "freier Verlegung" (keine Bündelung, kein Schutzrohr...) darf mit max. 16A abgesichert werden. (Gibts eh auf nur wenigen CP)
      - kann bei einem max. Spannungsfall von 3% (DIN 18015) bei voller Belastung mit 16A bis zu 17 Meter lang sein (weniger Strom, mehr Länge)
      - kann bei einem max. Spannungsfall von 4% (VDE 0100) bei voller Belastung mit 16A bis zu 23 Meter lang sein (weniger Strom, mehr Länge)

      Daten zum 2,5 qmm

      - nach VDE bei "freier Verlegung" (keine Bündelung, kein Schutzrohr...) darf mit max. 20A abgesichert werden.
      - kann bei einem max. Spannungsfall von 3% (DIN 18015) bei voller Belastung mit 20A bis zu 23 Meter lang sein (weniger Strom, mehr Länge)
      - kann bei einem max. Spannungsfall von 4% (VDE 0100) bei voller Belastung mit 20A bis zu 31 Meter lang sein (weniger Strom, mehr Länge)

      Alles was darüber hinausgeht (besser ist) dient der Sicherheit vor Überlastung und eventuell zu niedriger Spannung am Leitungsende!


      Ich finde die Anleitung sehr gut gemacht und als Hilfe für Laien sich auch mal selbst helfen zu können. Es wäre schön, wenn es dann so fachlich gemacht
      werden würde.

      ABER

      EINE BITTE an alle Laien. Wenn ihr so etwas macht, dann seid Euch über die Gefahren und die daraus resultierenden rechtlichen
      im Klaren.


      1. IMMER NUR SPANNUNGSFREI ARBEITEN (Es gibt so Helden, die bauen den Stecker als erstes dran und wundern sich, dass beim
      montieren der Kupplung auf einmal "Saft" drauf ist, nur weil jemand den Steckder schon mal eingesteckt hat) Alles schon vorgekommen!!!! :xwall:


      2. Wer das Kabel baut, hat die uneingeschränkte Verantwortung dafür! Sollte irgendetwas (Personen- oder Sachschaden) passieren, dann kann das äusserst unangenehm werden!!! :xwall:

      3. Auch wenn die meisten Stromanschlüsse auf CP über RCD´s (FI = Fehlerstrom-Schutzschalter) verfügen, ist das noch lange KEINE Garantie für
      absolute Sicherheit. Strom im Freien ist der gefährlichste!!! Deshalb gelten auch strenge Vorschriften.


      Vor ein paar Jahren wurden von der Fa. ABB versehentlich defekte RCD´s ausgeliefert. EUROPAWEIT!!! Es wurde zwar eine gewaltige Austauschaktion (260 Mio. Euro)
      von den Fachbetrieben ausgeführt, ABER ob dabei wirklich alle RCD´s ausgetauscht wurden möchte ich "in gewissen" Ländern bezweifeln. Ich weis von deutschen
      Fachbetrieben, welche diese Aktion nicht ernst nahmen.


      SOMIT KANN es sein, dass so macher RCD auf einem CP verbaut wurde...und diese Serie löst nach einiger zeit ÜBERHAUPT NICHT mehr aus im
      Fehlerfall!!


      Soll keine Panikmache sein, aber 100% Sicherheit gibt es nie!


      Viele Grüße vom Tegernseer Land :w
      Manfred

    • Hallo und vielen Dank für die fachmännischen Antworten :)

      Dann geh ich ja mit meinen 15 m Kabellänge scheinbar kein Risiko ein.
      Die Aderendhülsen besorge ich mir natürlich.
      Viele Grüsse aus dem Chiemgau
      Ciao
      Adi
    • sk kölsch schrieb:

      Madness, super, dass du es veröffentlicht hast :ok
      Mir gefällt, dass du einerseits erklärt hast, was was ist und die Umstände nicht als gegeben darstellst sondern auch erläuterst.

      Trotzdem hätte ich noch 2 Fragen:

      1) ich kann keine Kennzeichnung auf den Steckern erkennen. Kann man davon ausgehen, dass immer eine Kennzeichnung gegeben ist? Ist das sogar nach VDE vorgegeben? Könntest du nochmal darstellen (Uhrzeigersinn) wie man welche der drei Kontakte belegt?

      Eine Kennzeichnung sollte bei jeden "Qualitäts Stecker" vorhanden sein. Ich hab zwar jetzt nicht die ganze VDE im Kopf , bin mir aber fast sicher es gibt eine Kennzeichnungspflicht, Erst recht beim CEE da dieser ja im Gegensatz zum Schukostecker verpolungsgeschützt ist.
      Der Kontakt unten in der Mitte (PE = Schutzleiter Grün/Gelb ) ist vom Durchmesser des Stiftes auch größer



      2) Für mich wäre auch ein interessantes Thema, wie man WR und Generatoren zu erden hat (und vorallem warum bzw. warum nicht). Könnte man das noch ergänzen? Immerhin gibt es auch WR ohne Schuko-Stekckdose, wo eben nur die 2-Poligen Kabel reinpassen. Was ist dort zu beachten?



      Also normale Generatoren die heute käuflich zu erwerben sind haben mit Sicherheit eine Schutzkontaktsteckdose.

      Wenn ich unseren Wohnwagen als über unseren Kipor Generator betreibe, habe ich eine Kupferstange mit Kabel. Dieser wird in den Boden gesteckt um den PE Anschluss des Generators mit dem Erdpotenzial zu verbinden.

      Ich mach später mal ein Foto von dem "Erdstab"


      Grüße Frank
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    • Hallo Frank!
      Ich verfolge den Thread nun schon eine ganze Weile sehr interessiert - eigentlich von Beginn an ;)
      Ich selbst bin, wie sicher viele von uns Usern hier, nicht wirklich vom (elektrischen) Fach. Trotzdem begebe ich mich, wie sicher auch viele von uns Usern hier, hin und wieder in dieses Fachgebiet hinein und führe kleinere Installationsarbeiten (mit anschließender Abnahme durch eine ausgebildete Fachkraft versteht sich) selbst aus. Was den Wohnwagen betrifft, so bin ich momentan noch mit 2 Adaptern und einer Schuko-Kabeltrommel ausgerüstet. Dass das nicht die optimale Lösung ist, habe ich hier im Forum bereits in einem anderen Thread gelernt. Daher werde ich wohl in Kürze die Ausrüstung um eine durchgehende CEE-Verlängerung erweitern (wenn ich mir über die Länge im Klaren bin). Deine hier gepostete Anleitung finde ich Klasse :ok . So werde ich zum einen meinen Spass am Selberbauen haben und danach das Ergebnis auch ohne mulmigem Gefühl im Bauch, was falsch gemacht zu haben, genießen können.

      Danke :ok

      Gruß - Maik :w
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Ich finde diese Anleitung gut und sinnvoll. Wer basteln will, der bastelt auch, ob er die entsprechenden Kenntnisse hat oder nicht.Hauptsache basten und evtl. sogar noch sparen dabei. Hier ist nun eine Anleitung für alle, die basteln wollen und so die Möglichkeit haben, das auch richtig zu machen. Das jeder, der etwas bastelt auch für seine Bastelei und evtl. Schäden haftet, ist hoffentlich für jeden klar.

      Komisch ist allerdings, daß niemand an den Bremsen seines Autos bastelt oder an Wasser oder Gasleitungen herumschraubt, wenn er keine Ahnung davon hat, bei elektrischen Anlagen traut sich fast jeder alles zu. Vor Wasser oder Gas haben alle Angst, könnte ja was naß werden oder gar explodieren. Elektrizität sieht ja keiner. Kann ja nicht so schlimm sein, wenn da was falsch gemacht wird. Wird ja nichts naß, explodieren wohl eher auch nicht. Im schlimmsten Fall kann es ja nur einen Kurzschluß geben und ist u.U. ja auch nur tödlich, ähnlich wie bei den Bremsen und dem Gas. Aber da trau ich mich ja nicht ran.

      Gruß Gerd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Handy ()

    • Elektrisches Material verzeiht viele Fehler. Das ist eine Mitursache des Problems. Man glaubt gar nicht, was in bundesdeutschen Wohnungen so an krassen Installationen an den Wänden hängt. Und es wird zunehmend beeindruckender, je weiter man Richtung Osten schaut. Was Opa Paschulke so über Jahrzehnte in Speisekammer und Vorratskeller installiert hat aus Zeug, was frei herumflog und für nichts gescheit zu gebrauchen war, ist teils haarsträubend. Man wundert sich tatsächlich, dass nicht noch viel mehr passiert.
      Phil
    • sk kölsch schrieb:

      Eine Kennzeichnung sollte bei jeden "Qualitäts Stecker" vorhanden sein. Ich hab zwar jetzt nicht die ganze VDE im Kopf , bin mir aber fast sicher es gibt eine Kennzeichnungspflicht, Erst recht beim CEE da dieser ja im Gegensatz zum Schukostecker verpolungsgeschützt ist. Der Kontakt unten in der Mitte (PE = Schutzleiter Grün/Gelb ) ist vom Durchmesser des Stiftes auch größer


      Der PE ist für mich auch nicht das Problem, Frank. Das habe ich schon kapiert. Obwohl es nicht direkt mit dem Tode bestraft würde, habe ich immer Respekt vor den Farben blau und braun/schwarz. :pinch:

      Also normale Generatoren die heute käuflich zu erwerben sind haben mit Sicherheit eine Schutzkontaktsteckdose. Wenn ich unseren Wohnwagen als über unseren Kipor Generator betreibe, habe ich eine Kupferstange mit Kabel. Dieser wird in den Boden gesteckt um den PE Anschluss des Generators mit dem Erdpotenzial zu verbinden. Ich mach später mal ein Foto von dem "Erdstab" Grüße Frank


      Ah, das passt ja.... ich auch Kipor. :thumbsup: Nur bisher habe ich den nie geerdet und ich bin mir auch nicht sicher, was ich alles erden muss. Die Erdung im WoWa habe ich bereits gesehen. Ist darüber auch der Kipor geerdet, oder muss man alles extra erden? Mein Wunschgerät, der Victron Energy Multiplus 12/2000 hat sogar irgendwie ein Erdungsrelais inbegriffen. Spätestens da kapiere ich das ganze nicht mehr. Und ich habe für meinen WR auch eine FI-Steckdose ausm Baumarkt (Schuko-eingang, schuko-ausgang), aber ob die mich auch vor dem Wechselrichter schützt... :?:
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    • Handy schrieb:

      Ich finde diese Anleitung gut und sinnvoll. Wer basteln will, der bastelt auch, ob er die entsprechenden Kenntnisse hat oder nicht.Hauptsache basten und evtl. sogar noch sparen dabei. Hier ist nun eine Anleitung für alle, die basteln wollen und so die Möglichkeit haben, das auch richtig zu machen. Das jeder, der etwas bastelt auch für seine Bastelei und evtl. Schäden haftet, ist hoffentlich für jeden .

      Gruß Gerd


      Genau so wird es sein. Ich habs glaube schon mal wo geschrieben. Wer basteln will der macht es auch. Egal ob er das nötige Fachwissen hat oder nicht.

      Ich hoffe eben nur durch meine Bilder etwas in die Richtug zu leiten das es "richtig" gemacht wird.
      Das am Ende jeder für seinen "Murks" gerade stehen muss ist auch klar.
      Ich kann und will natürlich hierfür nicht gerade stehen was einer aus meine Bericht macht
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    • @ SK Kölsch

      Wenn Du den Wohnwagen alleine über einen Generator mit Spannung versorgst der nicht geeerdet ist, entsteht sowas in der Art von einem "IT-Netz" ein recht sicheres Elektrisches Netz welches in OP Räumen anwendung findet.

      Kannst ja mal etwas googlen. Nur der FI ist in dem Moment unwirksam.

      Das Bild vom Erdstab reiche ich noch nach
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    • Frank, Operationen und Elektronikbasteleien betreibe ich nur als Hobby und habe in beiden Bereichen nur Laienwissen. :_whistling: Wenn ich mir also demnächst vor der OP den Kupferstab in den Boden ramme, ist dann der OP sicherer geworden und unsicherer?

      Und für was kann ich die FI-Steckdose dann noch sinnvollerweise verwenden? Die nutzt auch nix, wenn ich einen kleinen WR am ZigAnz vom PKW betreibe?
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    • Madness schrieb:

      Wer basteln will der macht es auch. Egal ob er das nötige Fachwissen hat oder nicht.


      Dann meldet sich jetzt nochmal einer der "Nicht-Fachleute" :w
      Das entscheidende dabei ist doch, ob man lediglich der persönlichen Meinung ist, das erforderliche Fachwissen zu haben, oder ob man es tatsächlich vorweisen kann. Um sich dieses anzueignen, ist der Thread hier Dank der Ausführungen von Madness sehr gut geeignet, aber für den völlig Unwissenden gewiss nicht ausreichend. Ein völlig Unwissender wird meiner Meinung nach auch kaum auf die Idee kommen, eine Verlängerung selbst bauen zu wollen. Diese Art von Elektroinstallation sehe ich persönlich nicht als "Hexenwerk" an, was nur einer kleinen Gruppe Auserwählter zu Teil werden darf - auch wenn die mit einer einschlägigen Ausbildung das anders sehen mögen. Wenn ich allerdings mit der Montage eines Steckers z. B. keinerlei praktische Erfahrung hätte, würde ich mir zumindest am Anfang sicherheitshalber von einem Fachmann auf die Finger schauen lassen. Irgendwann hat schließlich jeder mal angefangen - auch die, die sowas heute mit verbundenen Augen beherrschen.

      Mir kommen mitunter auch Schweißnähte vor die Augen, wo sich mir vor dem Hintergrund der anliegenden Beanspruchung ebenfalls die Haare zu Berge stellen - kann da aber im Gegensatz zu Phil keine Tendenz bezüglich irgendwelcher Himmelsrichtungen erkennen. ;)

      Gruß - Maik :w
      es grüßt M. :w

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    • @ Colani,

      wenn Du wüßtest, was ich alles so als Kundendienstmonteur im Laufe der Jahre gesehen habe, würdest Du Deinen Beitrag ganz schnell überarbeiten. Es gibt Leute, die können das Wort Elektrizität nicht mal aussprechen und installieren ganze Häuser und wundern sich, daß sie niemanden finden, der nach Inaugenscheinnahme dieser Installation bereit ist, auch nur zum Meßgerät zu greifen, da nur z.B. Klingelleitung 2x2X 0,6 mm² verlegt wurde, weil das ja reicht, wenn mt 6 A abgesichert wurde. Das diese Leitung nur bis 65 V zugelassen ist, ist doch egal. Was man als Kundendienstmonteur da zu sehen bekommt kann bedenkenlos als vorsätzliche Kriminalität mit Mordabsichten bezeichnet werden. Das ist kein Spaß mehr, das ist kriminel. Hier habe ich schon mehrfach den Zähler abgebaut und das Versorgungsunternehmen heranzitiert. Auch die Polizei mußte ich da schon einschalten. Von wegen, wer keine Ahnung hat geht da nicht bei. Das sind keine Einzelfälle, das ist Normalität. Nicht um sonnst hat der Gesetzgeber die regelmäßige Überprüfung von Elektroanlagen per Gesetz angeordnet. Ich hatte in der Familie durch solche Basteleien einen Todesfall. Da hat jemand eine Steckdose für die Waschmaschine selbst verlegt. Als dann auf der Waschmaschine abgestütz der Wasserhahn aufgedreht werden sollte, kam es zu einem tötlichen Stromschlag.

      Gehe einfach mal in leerstehende Mietwohnungen und schau Dir an, was da so an zusätzlichen Steckdosen und Beleuchtungen gebastelt wurde. Besonders die Leitungen zu Wandleuchten und Aufputzsteckdosen. Das ist fast immer 2 adrige Klingel - oder Lautsprecherleitung. Auch in Reihen - und Einfamilenhäusern ist das nicht besser. Da schlägt man schon die Füße über dem Kopf zusammen.

      Gruß Gerd
    • Jetzt malt mal nicht den Teufel an die Wand. Ich will eben nur sicher gehen, wohin das blaue geht und wohin das braune. Da reicht ein kurzer Zweizeiler.

      Und wer kann hier schon richtig einen WR oder Generator betreiben? Das würde mich mal interessieren. Schade, daß die Fachleute nicht einfach pragmatisch darauf eingehen. Die meisten schaffen sich wie ich wohl die Halbgötterinweissarbeitsbedingungen.... Wer macht es schon wie Frank mit der Vampirmethode mit dem tiefen Kupferstab.... hineiiiiiiiiin...? Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich hier der einzige Chirurg bin.

      Wenn ich das hier so lese wird mir schon ganz schlecht, weil ich mal den Heizstab der TT2 ausbauen musste, der auch noch über den Schalter mit anderen Kabeln verbunden war. Ich habs zwar überlebt und niemanden gekillt, aber Schiss inne Buxe hab ich nu schon... schönen Dank auch. :cursing:
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    • Hallo Gerd :w

      Ich möchte jetzt diesen informativen Thread nicht weiter mit einer Art Grundsatzdisskusion kaputt machen - das wäre unfair gegenüber Frank (Madness), der sich so viel Arbeit damit gemacht hat.

      Ich sage jetzt einfach mal: Ja - Du wirst selbst schon am Besten wissen, was Dir für Murks unter die Augen gekommen ist. So etwas gehört unterbunden - da stimme ich voll mit Dir überein. Ich kann nur für mich sprechen - und da bin ich überzeugt, dass alles sauber ist - Das Auge des Fachmanns hat's gesehen und abgesegnet. ;) Und durchgearbeitete einschlägige Fachliteratur habe ich auch im Regal stehen.
      Aber glaube mir - Ihr vom Elektrofach seid ganz gewiss nicht die einzigen Handwerker, deren Arbeit durch die stümperhaften Versuche von Möchtegern-Fachleuten torpediert wird - nehmt's doch einfach hin ;)

      Gruß - Maik
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Sollte man die Pinnwand nicht mit einem Beitrag: richtig erden! ergänzen? Wichtig wäre dabei doch, daß das einer auch erklärt. So wie Frank es hier vorbildlich tat.

      Das Wort Schutztrennung hat mich nicht weiter gebracht.
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