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Wer ist persönlich schon einmal Opfer eines Überfalls geworden, wer ist schon mal ausgeraubt worden?

    • Pitt schrieb:

      Mal davon abgesehen ob es Überfälle mit "Narkosegas" je gab, es ist technisch so schwierig...
      Und unauffällig geht auch anders... die Gasflaschen müssen bei der Diebestour erst mal mitgeschleppt werden.

      Ich bleib dabei, Gasüberfälle hat es im Campingbereich noch nie gegeben.

    • Mr.Brooks schrieb:

      Pitt schrieb:

      Mal davon abgesehen ob es Überfälle mit "Narkosegas" je gab, es ist technisch so schwierig...
      Und unauffällig geht auch anders... die Gasflaschen müssen bei der Diebestour erst mal mitgeschleppt werden.
      Ich bleib dabei, Gasüberfälle hat es im Campingbereich noch nie gegeben.
      Servus,
      also nach 25 - jähriger Mitgliedschafft bei einer Stützpunkfeuerwehr, kann ich euch mal auf die schnelle sagen, dass da "Flaschenvormat" nicht langt.
      Hatten das Thema auch schon öffters unter uns Campern in der Feuerwehr. Habe uns nich lumpen lassen und hier dazu mal Fachpersonal -und einen Vortrag dazu von einem Fachmann halten lassen-
      Dieser sagt ganz klar und deutlich :
      Es ist nicht möglich.
      Gruß
      Andi
    • Ich habe schon so ein paar Geschichten zu dem Thema gehört und kam darüber bei einem meiner Khs-Aufenthalte mit einem Anästhesisten ins Gespräch, der selber Camper ist - seine Meinung, die er mir auch fachlich untermauert hat: Es ist im höchsten Grade unwahrscheinlich bei einem Wohnwagen oder Wohnmobil, allein aufgrund des großen abzudeckenden Raumes und der Notent- und belüftungen, sowie den Unabwägbarkeiten hinsichtlich der Konstitution der Reisenden.
      Bei einer üblicherweise kleinen LKW-Kabine mit vorheriger Ausspähung des Fahrers könnte er sich das unter Umständen vorstellen, aber eben auch unter Inkaufnahme des Risikos, dass der Fahrer das nicht überlebt. Da müsste der Täter aber auch sehr gezielt vorgehen und mehr oder weniger direkt Zugang zum Kopfraum der Schlafstelle haben. Denn es handelt sich in aller Regel ja nicht um echte Gase, sondern vernebelte Flüssigkeiten, um Aerosole.

      Es bleiben meiner Meinung nach eigentlich zwei Möglichkeiten: Entweder man bekommt - wie auch immer - etwas ins Essen/Trinken gemischt oder man ist schlicht so erschöpft, dass man nichts mehr mit bekommt. Oder man hat einen über den Durst getrunken.
      Grüsse, Joe :w
    • JoeH schrieb:

      Es bleiben meiner Meinung nach eigentlich zwei Möglichkeiten: Entweder man bekommt - wie auch immer - etwas ins Essen/Trinken gemischt oder man ist schlicht so erschöpft, dass man nichts mehr mit bekommt. Oder man hat einen über den Durst getrunken.
      genau so haben wir es zweimal erlebt.

      Einmal bei einer Übernachtung im Womo auf einem Autobahnparkplatz dem Weg nach Südfrankreich.
      Wir waren im Imbiss essen, hatten danach noch ein Bier und sind früh und sehr erschöpft schlafen gegangen.
      Fenster an den Einzelbetten hatten wir geöffnet. (diese waren hinten und oben). Wir standen fast alleine auf dem Parkplatz und fühlten uns sicher.
      Am nächsten Morgen waren wir umzingelt von Womos und Caravans..
      Selbst im Grünstreifen neben uns standen Zelte......wir haben nix gehört.

      Das zweite Mal in Husum auf dem Stellplatz hinter dem Bahnhof.
      Nach Ankunft gegessen und ein Bierchen getrunken.
      Wir waren beide stark erkältet.
      Noch einen Schnaps obendrauf und wir haben geschlafen wie die Murmeltiere.
      Natürlich wieder bei geöffnetem Fenster.
      Morgens haben sich unsere Nachbarn bei uns entschuldigt, weil sie sich wohl unmittelbar neben unserem Fenster etwas lauter gestritten hatten und deren Hund dabei gekläfft hatte.
      Wir haben erneut nix gehört.

      Am nächsten Abend haben wir dann gemeinsam in unserem Womo phantastisch gespeist und ordentlich einen getrunken...
      :) Gruß Peter :)
    • Für mich gibt es nur einen Gaswarner der Sinn macht, nur für CO/CO2, nicht mal H3C8 (Propan), den der müsst am Boden sitzen
      und da habich etliche Öffnungen.
      Aber ehrlich, ich hab mehr Angst vor einen LKW der auf das Stauende fährt, als vor Gas.

      Gruß Pitt (ehemals gelernter Gasnetzmonteur)
    • @Peter mein tipp, vielleicht den alk mal sein lassen :undweg:

      Und zum thema narkosegase hatte ich hier irgendwo , ich glaub da ging es um tri gas warner, auch schonmal was geschrieben aus medizinischer sicht , das trifft sich im großen ganzen mit den ausführungen von @JoeH und @Andi der Camper .
      Eine betäubung mit narkosegasen oder ähnlich wirkenden gasen und oder aerosolen ist nahezu unmöglich unter den herrschenden bedingungen und keines falls steuerbar was die bewusstseinslage betrifft. Die variante mit dem essen und trinken ist da wohl eher wahr, da gibt es ja genug günstig zusammenmixbaren krempel wenn man in richtung ghb und gbl denkt, wobei auch hier eine überdosierung und schlecht steuerbare bewusstseinseintrübungen bis hin zum tode die folgen sind/sein können
    • DanielM schrieb:

      @Peter mein tipp, vielleicht den alk mal sein lassen
      :prost:
      Ich wollte nur die Realität beschreiben....

      manchmal reicht ein Bier und oder ein Schnaps, um quasi ins Koma zu fallen, und um dann im Nachhinein zu behaupten, es wäre ein Überfall mit Narkosegas gewesen.

      Das hätte ich in den beiden oben beschriebenen Situationen eventuell auch gedacht, wenn ich während einer dieser beiden Nächte ausgeraubt worden wäre.
      :) Gruß Peter :)
    • Wir wurden bereits mehrfach ausgeraubt bzw. bestohlen, in Deutschland:

      1. Auto stand auf dem Parkplatz vom Friedhof, meine Frau kommt vom Friedhof zurück: Scheibe aufgebrochen, Handtasche weg
      Gut, daß ist typisch weibliche Dämlichkeit, Wertsachen in Handtaschen durch die Gegend zu schleppen und sie dann ausgerechnet auf Parkplätzen nicht mitzunehmen.
      Selbst schuld, insbesondere die Wahl der Reihenfolge der Wegpunkte, nämlich erst bei der Bank 400 EUR abzuholen und die dann mit in der Handtasche aufzubewahren ...
      ... aus Schaden wird man klug.

      2. Die - ich nenn sie jetzt einfach mal so - Großtante meiner Frau war verstorben, die Hütte stand kaum leer, da kam schon nächtlicher Besuch.


      Und mir wurde das Auto vom Parkplatz der Technikerschule geklaut ...
      ... die Politessen Aachens haben da auch munter drei Knollen unter den Scheibenwische geklemmt, ohne zu registrieren, daß der Türgriff abgetreten und die Armaturen aufgerissen waren. Das Ei in der Felge vom nicht ganz überwundenen Lenkradschloß kann ich hingegen noch verzeihen.
      Erst dem Abschlepper fielen die offensichtlichen Aufbruchspuren auf.


      Im Urlaub wurde uns bisher nur ein Handtuch vom Wäscheständer geklaut ... das hatte meine Frau aber vorher selber der Aida geklaut, war also nicht so schlimm :)

      Wir fahren allerdings auch nachts durch und verlassen das Auto nie gleichzeitig, stehen somit schlimmstenfalls mal 10 Minuten irgendwo.
      Sollte sich an dieser Routenplanung etwas ändern, würden wir richtige Campingplätze anfahren. An den Wohnwagen werde ich wohl eine Radkralle setzen, wenn ich den irgendwo abstelle.

      Bisher haben wir die Lichthupe in Frankreich auch nur gesehen, wenn ich mit exakt 134 km/h (Laut GPS-Tacho) überhole und der Hintermann gerne 137 km/h fahren möchte. Die 134 km/h natürlich ohne Wohnwagen.


      Bzgl. Betäubungsgas-Angriffen bin auch auf der Seite derjenigen, die sagen, daß das nicht sein kann, genauso wie man Atome nicht spalten kann, schließlich kommt das Wort "Atom" vom Altgriechischen "ἄτομος" (átomos) und heißt „unteilbar“.

      Also ernsthafter: Unwahrscheinlich ja, unmöglich glaube ich nicht. Das Argument, daß dann Anästhesisten arbeitslos wären, verfängt nicht, denn die müssen einen Menschen in einem Zustand halten, in dem er "schläft" wenn er eigentlich kaum erträgliche Schmerzen hätte.
      Ein Einbrecher braucht lediglich für etwas festeren Schlaf zu sorgen.

      Eine abschließende Meinung kann ich mir erst bilden, wenn es jemand bei uns versucht hat:
      Ich bin dabei nicht der Maßstab, denn ich schlafe zwar erst Stunden nach einer Autofahrt ein, aber wenn ich eingeschlafen bin, könnte man mich auch auf die andere Autobahnseite tragen und dort gegen einen Laternenmast lehnen, ohne daß ich es mitbekomme.
      Meine Frau hingegen wird wach, wenn irgendwo in der Umgebung eine Fliege furzt.

      Daß es keine dokumentierten Fälle mit Angabe des Gases gibt, ist übrigens auch kein Argument.
      Reine Eigentumsdelikte behandelt die Polizei wie ein Durchlauferhitzer:
      1. Anzeige aufnehmen
      2. Reifen lassen
      3. Brief von der Staatsanwaltschaft, daß das Verfahren eingestellt wurde, da ein Täter nicht ermittelt werden konnte.

      Erst wenn es Fälle mit körperlichen Schäden gibt, wird überhaupt mit Methoden ermittelt die dem nahekommen was man aus Krimis kennt.

      Unwahrscheinlich ist es aber trotzdem, denn auch wenn bei Eigentumsdelikten nicht wirklich im Einzelnen ermittelt wird, hilft der Polizei doch immer wieder auch mal Kommissar Zufall.
      Daß in über 50 Jahren, die diese Geschichten schon erzählt werden, niemals ein Täter auf frischer Tat erwischt/beobachtet wurde oder irgendwas am Tatort zurückgelassen wurde, was ein Indiz für diese Methode sein könnte, ist extrem unwahrscheinlich.

      Ich würde sagen: 99,5% Wahrscheinlichkeit, daß an den Geschichten nichts dran ist.
      1987: Camping Las Dunas, Sant Pere Pescador, Catalunya, España
      1990: Camping Las Dunas, Sant Pere Pescador, Catalunya, España
      2018: Ferienhaus Villa de la playa, Sant Pere Pescador, Catalunya, España
      2019: Camping La Ballena Alegre, Bungalow "Mare Nostrum", Sant Pere Pescador, Catalunya, España
      2020: Camping La Ballena Alegre, Bungalow "Mare Nostrum", Sant Pere Pescador, Catalunya, España
      Planung 2021: Aminess Maravea Camping Resort Novigrad, Istrien, Kroatien / Camping La Ballena Alegre, Bungalow "Mare Nostrum", Sant Pere Pescador, Catalunya, España / Le Nautilia, Cap d'Agde, Frankreich
      Planung 2022: Irgendwas :) / Camping Aquarius, Sant Pere Pescador, Catalunya, España / Camping Naturiste Le Sérignan Plage Nature, Sérignan, Frankreich
    • Auf das Thema Betäubungsgas gehe ich nicht ein, da ist mir zu viel Fanatasie im Spiel.

      Uns ist die Erfahrung eines Einbruches in unseren Wohnwagen erst einmal passiert.
      1990 in der Nähe von Syracusa auf Sizilien auf einem Campingplatz.
      Uns war schon bei der Ankunft ein etwas abgerissen aussehendes deutsches Pärchen mit Fahrrädern und einem winzigen Zelt aufgefallen, die beim Abstellen des WW jeden Handgriff von uns beobachtet haben.
      Leider habe ich nicht auf meine Frau gehört, der dies aufgefallen war, und die meinte, wir könnten ja auch weiterfahren.
      Am anderen Tag fuhren wir dann zum Einkaufen, und als wir zurückkamen, war der Wohnwagen allerdings zum Glück beschädigungsfrei aufgebrochen. Beobachten konnte das niemand, da fast alle anderen auf dem Platz zum Baden am Strand waren. Nun ja, man ist nicht mit einem Tresor auf Rädern unterwegs, und so eine WW-Tür bekommt man auch mit einer Haarnadel auf, jedenfalls meine Frau.
      Innen alles durchwühlt, sogar die Reißverschlüsse der Sitzpolster waren aufgezogen. Gestohlen wurde eine teure Fotoausrüstung, Geld und Papiere waren zum Glück in einem versteckten Tresor sicher verwahrt.
      Die Anzeige bei der Polizei in Syracusa hat natürlich nichts gebracht, und auch die Versicherung hat nichts gezahlt.
      Fazit: Man sollte öfter mal auf seine Frau hören!! (Was ich übrigens tue!)
      Danach ist nie wieder etwas passiert, obwohl wir häufig frei stehen.
    • 1994 mit einem gemieteten WoMo auf dem CP *Torre de la Pena* , da ist bei uns eingebrochen worden.
      Der junge Mann hatte aber Pech, ich kam zurück und war damals 26 Jahre jünger. Seine Freundin hatte
      wohl nicht richtig aufgepasst.
      Es war auch ein deutsches Pärchen mit einem Bulli, sie standen seit 2 Tagen auf dem Platz und hatten
      2 kleine Kinder dabei. Sie waren schon ein halbes Jahr unterwegs, ihnen war das Geld ausgegangen.
      Er hatte die woMo Tür mit einem Draht geöffnet, kaputt war nichts. Auf eine Anzeige haben wir damals
      verzichtet, Bedingung war das sie sofort den Platz verlassen.
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