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Mit dem Wohnwagen nach Bamberg und in die Sächsische Schweiz Teil 1

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    • Mit dem Wohnwagen nach Bamberg und in die Sächsische Schweiz Teil 1

      vom 15.05. –28.05.2012

      Wir hatten uns zu Weihnachten bereits Karten für die Semperoper im Mai 2012 geschenkt und haben unsere Reise um diesen Termin gelegt.

      1. Etappe Ludwigshafen – Bamberg (305 km)

      Die Anfahrt nach Bamberg verlief recht zügig und dank kräftigem Rückenwind (und leichten Regenschauern) hat der Golf Plus nur 9,3 l/100 Diesel gebraucht.

      „CP Insel“, Bamberg-Bug (20,80 €/Tag).
      Etwa 4 km vom Stadtzentrum Bamberg liegt dieser schöne Wiesenplatz direkt an der Regnitz.
      An der Rezeption wird gerade gebaut, es sieht dort momentan noch etwas chaotisch aus.
      Direkt am Ufer gibt es einen schmalen Streifen für Zelte, wo man fast im Wasser stehen kann, sehr schön.
      Wir haben freie Platzwahl und finden trotz einiger Bäume einen Sonnenplatz mit TV-Empfang. Der Platz ist (bis ganz wenige Ausnahmen) nicht parzelliert, also ganz nach dem Wunsch vieler
      freier Camper, für die bekanntlich Parzellen nur für Spießer sind. Aber dazu später.


      Das alte Sanitärgebäude liegt für die meisten Stellplätze recht günstig, dahinter wurde ein Anbau mit moderneren Sanitäranlagen angefügt.
      Zum neuen Sanitärgebäude neben der Rezeption ist der Weg weiter. Das Haus ist zwar sehr groß, aber vor lauter Großzügigkeit muss man zum Hauptsanitär ins 1. OG.
      An der Rezeption, wo es morgens die Brötchen gibt, schließt sich eine kleine Gaststätte an und man kann auch im Freien sitzen. Ich fand allerdings den starken Küchengeruch - schon morgens beim Brötchen holen – störend.

      Zuerst stehen wir also fast allein auf einer großen Wiese und sind vom Platz sehr angetan. Als wir aber abends aus Bamberg zurück kommen, steht ein Wohnwagen knapp 2 m neben uns, naja. Am nächsten Abend wird es dann ärgerlich. Da hat sich ein lustiger Camper auf der anderen Seite so dicht neben uns gestellt, dass er seine Stühle genau vor unser Sonnendach stellen muss. Darauf angesprochen, findet er das völlig okay.
      Zum Glück reisen wir am nächsten Morgen weiter, garantiert auf einen CP mit klarer Begrenzung, ich bin gerne ein Spießer, weil ich parzellierte Stellplätze bevorzuge!!!

      Aber halt, Bamberg ist natürlich eine tolle Stadt.
      Man kann entweder mit dem Bus ins Zentrum fahren oder mit Fahrrad oder zu Fuß die 4 km, fast immer am Fluss entlang.
      Bei unseren Stadtrundgängen sind wir überrascht, wie groß das Stadtzentrum doch ist, lauter große alte Gebäude, schön renoviert. Und natürlich die alten Fischerhäuser an der Regnitz („Klein Venedig“) und überhaupt, es gibt schöne, romantische Kanäle, und Flussarme mitten in der Stadt.

      Leider haben wir viel Wind, ab und zu Regen, aber auch Sonne und tagsüber nur 8-13 °C.

      In Bamberg soll es noch 9 private Brauereien geben. Unbedingt müssen wir in die bekannteste, ins „Schlenkerla“, denn dort gibt es das berühmte Rauchbier und natürlich typische fränkische
      Gerichte.
      Wir kosten das Rauchbier, mein Gott, das schmeckt, als hätte man Schwarzwälder Schinken ins Bier getan, aber runter muss es. Dann probieren wir das Rauch-Weizen: auch der
      Nebengeschmack, aber verhaltener. Nun gut, probiert haben wir´s, aber nie wieder.


      Als der nächste Tag zwar mit 2 °C beginnt, aber besseres Wetter verheißt, wollen wir in die „Fränkische Schweiz“ fahren.
      Zuerst nach Gössweinstein mit der Burg, vor der man einen weiten Blick übers ganze Land hat und dann nach Pottenstein, ein Ort, der mir früher schon gut gefallen hat. Natürlich wieder
      hoch auf die Burg, denn inzwischen ist es warm (17°C) und sonnig. In einem schönen Gasthaus werden für uns zwei Forellen ermordet, die schmecken toll.


      Auf dem Heimweg noch ein Abstecher nach Buddenheim. Hier wurde Levi Strauss ( der die Jeans-Hosen erfunden hat) geboren und im kleinen Jeans-Museum hat man seinen Lebensweg und Erzeugnisse unspektakulär aber liebevoll zusammengetragen.

      Am nächsten Tag verlassen wir den jetzt ungeliebten Platz, wir wollen ja ins Elbsandsteingebirge.

      2. Etappe Bamberg – Gohrisch (313km)

      Heute gibt es heftigen Gegenwind, also braucht der Golf 10,8 l/100 km. Aber die Straßen sind frei und obwohl es laufend auf der Autobahn bergauf/bergab geht, kommen wir zügig voran.

      CP „Sächsische Schweiz“ (23 €/Tag incl. Dusche, Strom und Kurtaxe).
      Wegen der bald anstehenden Pfingstferien haben wir einen Platz reserviert, was sehr gut war, denn der Platz war heute schon ausgebucht.

      Im Gegensatz zu dem netten, aber etwas hektischen Empfang in Bamberg eine völlig andere Atmosphäre: Nur eine Dame am Empfang, sie begrüßt uns mit „solange Sie auf dem Platz sind,
      brauchen Sie kein Geld“. Für die Dusche (und Waschmaschine usw.) gibt es eine geladene Chipkarte, die vorbestellten Brötchen, auch Zeitungen, Wanderkarte, alles kommt auf die große Rechnung, Dadurch läuft alles zügig und trotzdem ohne jegliche Hektik.


      Ach wie schön: unser Stellplatz hat 100 qm wie alle, (wir hatten Platz 4) mit unauffälliger Platzmarkierung (adieu Bamberg!).

      Der Platz liegt auf einer Hochebene mit guter Fernsicht direkt neben dem Luftkurort Gohrisch. Die sehr sauber gehaltenen Sanitäranlagen sind in der Platzmitte, gleich neben der Rezeption.
      Kurz vor unserer Ankunft wurde ein kleines Schwimmbad eröffnet (unbeheizt) und in der Nähe gibt es auch noch das nette, kleine Platzrestaurant. Das Restaurant ist auch für Gäste von außerhalb zugänglich, so ist immer etwas los (und der Salat frisch!!).


      Vor dem Campingplatz verläuft die Zufahrt über einen Sandweg. Zwischen Weg und Zaum ist ein etwa 5 m breiter Rasenstreifen und da gibt es eine Reihe Womo-Stellplätze. Als Notplatz
      okay, aber da standen während unseres gesamten Aufenthaltes tatsächlich einige Womos, obwohl innen immer wieder ein Platz frei wurde.

      Lieber dicht am Zaun sitzen und sich einstauben lassen als auf einen richtigen Campingplatz gehen (?)

      Man müsste einen ganzen Reiseführer schreiben, wenn man alle die schönen Ziele beschreiben wollte. Die Elbe mit Radweg, die vielen Wanderwege (Malerweg), die Fähren und Schiffe,
      Städte, Schlösser und Museen.


      Natürlich sind wir von Bad Schandau aus mit der uralten Straßenbahn ins Kirnitzschtal bis zum berühmten „Wasserfall“ gefahren. Dort wird das bisschen Wasser durch ein Wehr aufgestaut
      und alle Stunde wird dann für 5 Minuten ein furchtbar reißender Wasserfall sichtbar. Eine Schweizer Malergruppe wollte vor langer Zeit als Erinnerung an die alte Heimat einen Wasserfall haben. Heute wird dieser Spaß liebevoll gepflegt.

      Auch der Basteifelsen mit den Brücken ist ein Muss, aber auch ringsherum sieht man jede Menge Felsformationen, die sich bewundern und bewandern lassen. Lilienstein und Festung Königstein sind dabei wohl die imposantesten.

      Gerne hätten wir noch viel mehr Wanderungen unternommen, aber darüber hinaus gibt es dort soooo viel zu sehen, da war uns so eine simple Wanderung fast zu schade für die Gegend.
      Außerdem wurde es – endlich - so richtig warm, nachts zwar „nur“ 15-17 °C, tagsüber aber häufig an die 30 °C.


      Pirna zum Beispiel, früher wohl eine grausliche Chemie-Industriestadt, hat wieder ein völlig renoviertes Stadtzentrum mit vielen großen Stadthäusern, Geschäften und Lokalen, allein da könnte man es lange aushalten. Zum Mittagessen sind wir dort ganz preiswert ins Lokal „arme Sau“ gegangen.

      Ebenso gehört auch die Besichtigung der Moritzburg dazu, wir waren in Meißen mit schöner Altstadt und der Burg, ja, wieder ganz oben und das bei 30°C!!.
      In der Porzellan-Manufaktur wollte ich mir eine Kaffeetasse kaufen, aber die ich ausgesucht habe, kostete 500 €, allerdings noch ohne Unterteller. Vielleicht beim nächsten Mal?


      Zwischen Meißen und Pillnitz wächst der Sächsische Wein. Aushängeschild ist das Staatsweingut Schloss Wackerbarth bei Radebeul. Gut gemacht, Weinverkostungen, Dixie-Abende und
      schöne Ausssichten.

      Aber eine Flasche Landwein für 12,50 € und eine Flasche Riesling für 17,00€, das will sich ein Pfälzer nicht leisten.

      In Radebeul befindet sich auch das Karl-May-Museum, wo man die Lebensgeschichte von Karl May und seine Sammlungen bewundern kann. Kostet ja nur 8 € pro Person.


      Apropos Eintritt: es ist schon verblüffend, welch hohe Eintrittspreise hier für Museen, Schlösser, Gärten usw. verlangt werden.
      Schnell hat man am Tag dann für 2 Personen morgens 12 € und mittags noch mal 8 € bezahlt, dazu noch die allgegenwärtige Parkgebühr (meist auch 4 €) , dazu kostet Pipimachen auch überall 50 Cent, so dass man so am Tag leicht auf 30 € kommt und zuhause (auf dem CP) lauert dann noch die Kurtaxe (2 €/2 P) und dabei hat man noch nix gegessen und getrunken.
      Gruß aus der Pfalz von Dieter

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daf43 ()

    • Mit dem Wohnwagen nach Bamberg und in die Sächsische Schweiz Teil 2

      Von Bad Schandau aus (Überraschung: Kostenloser Parkplatz am Bahnhof!!!!!!!!!!!!!!!!) sind wir mit auch einmal der Bahn nach Dresden gefahren (16 € 2 P, hin und zurück) und haben Dresden zu Fuß erwandert. Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, die Brühlschen Terrassen usw., das alles haben wir bei einem früheren Besuch schon besichtigt, aber es war wieder schön.

      Wir sind zu Fuß bis zum schönsten Milch-und Käse-Laden der Welt gelaufen (mit der Straßenbahn zurück).
      Zur Stärkung ein paar Tapas (olé in Dresden) und Bier und dann ins „historische Grüne Gewölbe“ (die Karten musste man schon von zuhause aus reservieren).

      Diese repräsentative Kunst- und Vermögenssammlung von August dem Starken enthält eine unüberschaubare Menge an künstlerischen Gegenständen wie Vasen, Figuren, Schmuck und jedes der Zimmer wurde auch bis zur Wandverkleidung wieder rekonstruiert. Man kann nur andächtig staunen, was da an Werten zusammengetragen wurde und wie aufwändig diese Gegenstände be- und verarbeitet sind.
      Aber das Gesamtbild ist eigentlich himmelschreiender Kitsch. Kunstkenner mögen mir verzeihen.


      Schloss Pillnitz haben wir auch besucht: wieder 4 € Parkgebühr und 2x 6 € Eintritt (aber ohne bestimmte Museen). Der große Park, naja, den hat jeder bessere Ort ebenso und das Schloss, also die einzelnen Häuser, die waren sowieso leer. Attraktion des Parks ist die 230 Jahre alte Kamelie, für die ein riesiger Glaskäfig für die Überwinterung erstellt wurde.

      Die Burg Königstein haben wir vom CP aus erwandert. Erst etwa 1 h bergab nach Königstein, dann 1 h berghoch auf den Burgfelsen, Burgbesichtigung- eigentlich ein frühere Garnison – mit tollen Aussichten ins Tal der Elbe und zum berühmten Lilienstein. Ja und dann das ganze wieder zurück, knapp 1 h bergab, 1 h berghoch nach Gohrisch.

      In einem Prospekt wurden wir auf das Kunstblumenmuseum in Selbnitz aufmerksam, noch nie gehört, also hin. In diesem Ort haben früher ca. 10.000 Beschäftigte, meist in Heimarbeit, Kunstblumen erzeugt. Heute hat man ein Museum eingerichtet, wo alle die Stanz- , Färbe- und Druckmaschinen gesammelt sind und mehrere Frauen basteln wie in früheren Zeiten überraschend geschmackvolle Kunstblumen (die man auch kaufen kann).
      Wir haben zum Spaß (ernst?) gesagt: weniger Kitsch als im historischen Gewölbe (sorry, musste sein).


      Mal kurz nach Tchechien wollten wir auch mal.Wir sind nur die Elbe aufwärts auf einer langweiligen Straße bis Decin gefahren. Die frühere Industriestadt mit einem alten Teil (Tetschen) und auf der anderen Seite der Elbe die Neustadt, macht einen gepflegten Eindruck, man merkt lediglich an den etwas nüchternen Häusern den Unterschied zu den Sächsischen Städten an der Elbe.

      Der Höhepunkt der Reise sollte natürlich der Besuch der Semperoper mit „La Traviata“ sein.
      Allein schon die vielen Gänge und Treppen der Vorräume sind imposant, aber innen die schwindelnd hohen Balkone mit ihren Dekorationen sind noch sehenswerter.
      Als dann die Sängerinnen und Sänger wirklich wunderschön gesungen haben, war das wirklich der erhoffte Höhepunkt für uns.

      Für die Rückfahrt hatten wir die Entscheidung, ob wir an Pfingstmontag in zwei Etappen fahren sollen oder erst am Dienstag durchfahren (hatte am Mittwoch einen festen Termin).

      Wir rechneten am Pfingstmontag mit einem sehr großen Verkehrsaufkommen und zogen eine Zwischenübernachtung auf dem Knaus-CP in Hünfeld in Erwägung. Also kurzer Anruf
      dort. Der Platzwart ließ mich gar nicht groß zu Wort kommen, sondern gab mürrisch und kurz angebunden die Antwort: "wir haben Übernachtungsplätze, aber da müssen Sie vor 18:00 Uhr da sein und wenn voll ist, ist voll".

      Nein danke, wenn man die ganzen Tage den freundlichen Umgangston auf dem CP in Gohrisch gewöhnt ist, will man sich so etwas nicht antun.
      (Nun, es wäre diesmal ja nur eine Übernachtung gewesen, aber bei nächster Gelegenheit wollten wir für Fulda und Umgebung für ein paar Tage dort hin – aber dieser CP ist für uns gestrichen).

      3. Etappe Gohrisch- Ludwigshafen (603 km)

      Also haben wir uns ein paar andere Plätze notiert, gemütlich gepackt und sind so um 9:00 Uhr losgefahren. Auf der Autobahn war wenig Verkehr, erst zwischen Chemnitz und Eisenach etwas mehr und dann wieder um Frankfurt. Es waren praktisch keine LKWs unterwegs, viel, viel weniger als sonst an Sonntagen, sodass wir die rechte Spur fast für uns alleine hatten und kamen trotz Gegenwind zügig voran. Einschließlich zwei kleiner Pausen (Pipi und tanken) haben wir die 600 km in 7 Stunden geschafft (10,8 l/100 km Diesel), es war also gar keine Zwischenübernachtung nötig gewesen.

      Fazit: es hat sich gelohnt. Bamberg ist eine sehenswerte Stadt, Dresden und Sachsen insgesamt hat unendlich viele interessante Punkte, die wir auch nach der zweiten Reise noch nicht alle „abgearbeitet“ haben.
      Zu teuer erschienen uns die Eintrittspreise in die Schlösser und Museen und die Parkgebühren, das Essen selbst eher preiswerter als bei uns, ebenso das Bier. Auf den für uns völlig überteuerten Wein konnten wir gerne verzichten.
      Gruß aus der Pfalz von Dieter

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von daf43 ()

    • Danke Dieter für den interessanten Bericht. Alles was Dir nicht gefallen hat hätte ich ebenso reklamiert, die hohen Eintrittspreise zum Beispiel, Parkgebühren zu jeder Gelegenheit, besonders aber die " anhänglichen
      Camper" die trotz genügender Freiflächen glauben einem auf die Pelle rücken zu müssen! Ich hasse es!

      Machs gut
      weyerwolf
    • Hallo,

      danke ein schöner Bericht, wir waren auch erst Ostern in Dresden und Umgebung (Dampferfahrt auf der Elbe Pirna-Königstein). Wir haben uns ebenfalls Pirna angeschaut und fanden die Stadt schön, mal ganz abgesehen von Dresden.

      Auf die Pelle rücken-nee das ist auch nicht unser Ding, also nichts gegen Geselligkeit.

      Thomas
      MUT-ESW war 8o
      1.RUT-Thüringen im Frühjahr 2011-die Premiere war super :ok -auch das Herbsttreffen spitze:ok
      RUT-Sachsen 2011-bei den Sachsen wars och scheene :thumbsup:
      RUT-Thüringen im Frühjahr und im Herbst 2012 einfach genial :thumbup:
      5.RUT-Thüringen und 6.RUT-Thüringen Daumen hoch :ok
      Neiße Treffen Himmelfahrt 2013 war top :P
      6.RUT-Sachsen war auch wieder super :w
    • Hallo und Danke für den Bericht

      Dresden steht bei uns dieses Jahr auch auf dem Plan, wir werden uns deinen Bericht also nochmal ganz genau durchlesen.
      Bamberg als Stadt sowie den Platz in Bug fanden wir auch wunderschön, allerdings hatten wir freie Sicht.


      gibts noch Bilder ???


      Gruß Carsten
      :0-0: :camping: :prost:
    • Hallo Daf43

      schöner und überaus unterhaltsamer Bericht, klasse Pointierungen von Dir.

      Aber eins fällt mir immer wieder auf. Es gibt wohl eine Menge mürrischer und übellauniger CP-Betreiber und Camper, die immer noch davon ausgehen, dass der Mensch als Herdentier geboren wurde. Warum kommen die einem auf einem menschenleeren Platz so nah?

      Schließe mich meinen Vorrednern an. Wir haben wunderbare Ziele bei uns in D.

      Viele Grüße
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.
    • Hallo Daf43,

      vielen Dank auch von mir für's Niederschreiben der Eindrücke eurer Reise. :thumbup:

      In der Tat habt ihr euch da eine wunderschöne Region als Ziel eurer Reise ausgesucht. :ok Wir versuchen jedoch solche Regionen zu meiden, wo einem an nahezu jeder Ecke in die Tasche gegriffen wird. :thumbdown: Aber so ist das nun mal häufig in den touristisch interessanten Ecken Europas. Wer da unbedingt hin möchte, der muss da durch. Zum Glück finden wir unsere Erholung auch in nicht so stark frequentierten Gegenden.

      Wir gehören laut deiner Definition eher zu den "Nicht-Spießern" :D , da wir meist unparzelliert stehen (ist aber weniger mit Absicht als mit der Art der favorisierten Plätze begründet). Schlechte Erfahrung in Sachen "auf die Pelle rücken" haben wir allerdings bislang nur einmal machen müssen. Da war der Platz aber auch wirklich stehkragenvoll. Viele der uns bekannten Plätze bieten aber auch gewisse Möglichkeiten "natürlicher Deckung". So kann man sich geschickt zwischen vorhandene Bäume oder Sträucher stellen, was es dem potentiellen "Auf-die-Pelle-Rücker" schwer macht, einem zu nah zu kommen.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Sers,

      vielen Dank für deinen Bericht.

      Auch wir zählen wohl zu den "nicht Spießer", aber auch nur mehr ungewollt, da bisher alle Plätze die wir ansteuerten keine Parzelierung hatten, komisch, ist aber so. Allerdings wären uns manchmal Parzellen auch lieber, denn die "auf die Pelle" Rücker gibt es überall. Aber ich hab da so einen Hund und der wird immer gezielt angebunden und außerdem kann er auf Komando bellen :evil: .

      Bamberg, da muss ich dir Recht geben ist eine wunderschöne Stadt, liegt ja förmlich bei mir um die Ecke. Die Fränkische Schweiz ist ja mal unsere absolute lieblings nahliegende Region und wird Regelmässig von uns besucht und zwar vorwiegend dort, wo ihr gewandert seit. :love:

      Gibt es eigentlich auch Bilder, das wäre schön :?:
    • Hi daf,

      danke für die schönen, gewohnt unbebilderten, Eindrücke; macht wirklich Spass zu lesen :ok

      daf43 schrieb:

      Aber halt, Bamberg ist natürlich eine tolle Stadt

      ...dem ist ja nichts hinzuzufügen; die Gegend ist allein auch schon eine Resie wert. Den Geschmack des Rauchbieres hast Du gut beschrieben, wobei man den auch bekommt, wenn man sich ein paar entsprechende Chips mit Bacongeschmack ins Pils wirft. :(

      daf43 schrieb:

      Man müsste einen ganzen Reiseführer schreiben, wenn man alle die schönen Ziele beschreiben wollte. Die Elbe mit Radweg, die vielen Wanderwege (Malerweg), die Fähren und Schiffe,
      Städte, Schlösser und Museen.

      ...sehr schöne Beschreibung und passt zu uns: es ist einer der Gründe, warum wir unseren Dauerplatz in Brandenburg gekündigt habe, weil es die eh knappe Freizeit bindet und diese fantastische Gegend vor der Haustür uns schon fast fremd wurde. Nun wollen wir mit dem WW diese Gegend an den Wochenenden erkunden, wiederentdecken....die Liste möglicher Ziele ist jetzt schon ziemlich lang

      daf43 schrieb:

      Aushängeschild ist das Staatsweingut Schloss Wackerbarth bei Radebeul. Gut gemacht, Weinverkostungen, Dixie-Abende und
      schöne Ausssichten.
      Aber eine Flasche Landwein für 12,50 € und eine Flasche Riesling für 17,00€, das will sich ein Pfälzer nicht leisten.

      ...in der Tat ein gut geführtes Weingut mit einen ambitionierten und excellenten Marketing.....da wird so manches Fest gefeiert......sehr schön aber auch das , das mit dem Schloss Proschwitz das mit dem Prinz zu Lippe einen tollen Winzer gefunden hat......klar die Preise des Sachsenweins ist deutlich hoch, da das Anbaugebiet sehr klein ist...allerweil der Elbling und Goldriesling vom Proschwitz sind die Taler schon wert

      daf43 schrieb:

      Von Bad Schandau aus (Überraschung: Kostenloser Parkplatz am Bahnhof!!!!!!!!!!!!!!!!) sind wir mit auch einmal der Bahn nach Dresden gefahren

      ...eigentlich die beste Art von der Sächs Schweiz nach Dresden reinzukommen, die Fahrt liefert schon teilweise sehr schöne Blicke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Libero ()

    • Sehr schön, gut geschrieben und dargestellt. Vielen Dank.

      Den Platz in Gohrisch kennen wir gut, dort waren wir letztes Jahr zum zweiten Mal. Würden wir wenns mal wieder in die Gegend geht immer wieder ansteuern.
      Ganz allgemein fanden wir die in dieser Region geforderten Eintrittspreise ebenfalls recht saftig und haben uns daher auch ein paar Besichtigungen verkniffen.
      Grüße aus Mittelhessen
      Uwe
    • Hallo, vielen Dank für den interessanten Reisebericht. Nachdem auch wir erst vor einer Woche aus Dresden/Elbsandsteingebirge zurückgekommen sind, noch ein paar Anmerkungen von mir:
      1. Dresden
      Wir waren fünf Tage in Dresden auf dem CP Mockritz. Ganz angenehmer Platz mit kleinem Restaurant mit einem guten Essen, das auch ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis hatte. Vor der Tür ging der Bus weg und so sind wir 5 Tage täglich nach Dresden und Umgebung gefahren und haben intensiv, aber immer wieder mit Ruhepausen kultourt. Was wir gut fanden, war die große Stadtrundfahrt für 20 Euro/Person mit mehreren Strecken, die zwar nur für einen Tag gilt, die man aber für 2 Euro/Person immer wieder verlängern konnte, so dass wir das komplette Angebot der Stadtrundfahrt mit Nachtwächterführung etc. gut nutzen konnten. Was uns weniger gefallen hat (Parkgebühren hatten wir wegen öNV nicht), waren die teilweisen doch sehr hohen und immer wiederkehrenden Toilettengebühren. Teilweise 70 Cent und dann auch noch in Gastronomiebetrieben extra bezahlen, weil "die Toiletten an einen Betreiber vermietet" waren, hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Meine Frau sah das anders, die hat gemeint, dass die Toiletten dann wenigstens sauber sind und das ihr lieber wäre. Also gut...dafür habe ich ein paarmal Roteichen gedüngt, die ich aus unserer Region noch nicht gekannt habe...Übrigens fand ich den Schillergarten als Biergarten ganz toll, man hatte vom anderen Elbufer aus einen tollen Blick auf das Dresdner "Panorama".
      2. Elbsandsteingebirge
      Nach fünf Tagen auf dem CP Mockritz sind wir ein paar Kilometer weiter auf den CP Nikolsdorfer Berg gefahren. Der Platz war bei Ankunft fast leer, füllte sich aber zum Wochenende hin ganz gut. Von dort aus kann man direkt vom Platz aus schöne Wanderungen unternehmen, denn der Platz liegt in einem (ehemaligen?) Naturschutzgebiet in der Nähe einer ehemaligen Uran-Mine bei Leupoldishain. Wir haben uns auf dem relativ kleinen (50 Plätze) aber sehr netten CP sehr wohl gefühlt und auch täglich erkundet, was es in der Umgebung so gibt. Fast alles, was wir gesehen haben, ist auch genannt. Nur die "obere Schleuse" mit einer 700m langen Kahnfahrt für 4 Euro/Person wurde noch nicht erwähnt. Ist sehr idyllisch, auf einem aufgestauten Flüßchen mit dem Kahn fast wie in Venedig chauffiert zu werden. Der selbstgemachte Eierlikör an der Einlaßstelle/Verpflegungshütte ist übrigens sehr zu empfehlen...und wen es interessiert: Wlan ist auf dem Platz kostenlos.
      Schöne Grüße aus Würzburg

      ...und leider noch 4 Wochen bis es wieder an den Bodensee geht....
    • Hallo Dieter,
      auch wir haben nicht nur mit Interesse, sondern mit Vergnügen Deinen pointenreichen und mit manch Augenzwinkern geschriebenen Reisebericht gelesen. Vielen Dank dafür. Solche ausführlichen und mit leichter Hand geschriebenen Berichte sind sicher nicht nur uns hilfreich, den einen oder anderen Campingplatz zu meiden oder auf einen der nächsten Touren anzusteuern. :ok

      Dein Bericht hat uns zwei etwas ältere „Reise-Camper“, die in den letzten Jahren vorrangig im Ausland unterwegs waren, einmal mehr ermutigt, in diesem Sommer wieder einmal vorrangig in Deutschland „on tour“ zu sein.

      In diesem Zusammenhang nochmals Dank für Deine Hilfe bei der CP-Suche in der Pfalz und im Elsass. In Deiner Heimat werden wir uns für ein paar Tage auf dem CP Wachenheim an der Weinstraße :prost: und im Elsass auf dem CP Clairvacances niederlassen, bevor es dann an den Bodensee (CP Gaienhofen), ins Allgäu (CP Demmelhof), ins Altmühltal (CP Kratzmühle) und an den Main (CP Escherndorf) weitergeht. Wir werden berichten!

      Vielleicht kann uns aber jetzt schon der eine oder andere hier im Forum mit der Reiseplanung dienenden Information über die genannten Campingplätze versorgen????? :thumbup:

      Heitere Grüße aus Sachsen-Anhalt in die Pfalz,
      :w :w P. & H. – die Weltbummler


      :0-0:
      :w Unser kleiner News-Blog :w

      + + + Wir haben keine Zeit, uns zu beeilen + + +





    • Hi,

      kurz zu den Eintrittspreisen in den Museen in Dresden. Die sind sicher hoch, allerdings messen sich gerade zB die Staatlichen Kunstsammlungen mit den großen Museen der Welt. Das ist sozusagen musealische Champions League. ( auch wenn man es sonst für Kitsch hält ;) )

      Der Eintritt in den Pillnitzer Schlosspark ist neu, wurde zum April eingeführt. Ob der Park den Eintritt wert ist? Ich denke Daf hat es richtig eingeschätzt. Auf der anderen Seite machte der Park jedes Jahr eine halbe Million € Miese; tja, wer soll's nun bezahlen?

      Das Fehlen von öffentlichen Toiletten ist echt ärgerlich, allerdings kann man das Problem nicht auf die Gastronomie abschieben, wobei ich nur das Abkassieren von Nicht-Gästen nachvollziehen kann, eigene Gäste abzukassieren ist mir allerdings hier nicht bekannt.( was allerdings nicht heißen muss, dass das nicht vorkommt)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Libero ()

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