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10.500 KM im Wohnwagen ein Erfahrungsbericht.

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    • Ja Holla die Waldfee... Wirklich eine tolle Unternehmung und in eindrucksvoller Art und Weise dokumentiert. Glückwunsch dazu. Ich denke viele träumen davon, einmal solche eine Reise zu unternehmen und die wenigsten tun es tatsächlich. Und wenn ich auf deine Webseite schaue, dann sehe ich, dass du ja schon einige sehr schöne Domizile aufgesucht hast. Ich ziehe meinen Hut....
      Gruß RoteNase...
    • ich danke euch allen für die freundlichen Worte. Das ist Honig auf die Seele.
      Ich bin jetzt schon dabei die nächste Reise im kommenden Jahr zu planen. Es wird Italien rauf und an der anderen Seite des Stiefels wieder runter sein.

      Freut mich auch das euch meine Bilder gefallen. die Bearbeitung ist sehr vielfältig- Ich bearbeite die Bilder mit Adobe Photoshop CS6 und der Nik Software als Plugin. Angefangen mit der BIldbearbeitung hatte ich schon während der Fahrt.
      Manchmal hat man die Idee alte Gemäuer oder Ansichten auch in ein altes Gewand zu hüllen das hat mir gut gefallen und ich hab diese Bearbeitung wenn es zu passen schien öfters angewendet. Manchmal habe ich durch die Konvertierung des Bildes in ein Smartfilter mich auf das Wesentliche konzentriert und manchmal Sättigung Kontrast und Hochpassfilter kombiniert. Man sitzt in der Regel auch je nach Freistellung 30-50 min an ein Bild. Das war auch der Grund warum ich mich jetzt erste melde denn es waren gut 900 Bilder zu bearbeiten. Eine wirklich enorme Arbeit.
      Euer Lob ist mir das aber Wert :)

      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/segovia-stadtansicht-sepia-6.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/segovia-stadtansicht-2.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/metz-kathedrale-old-picture.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/nancy-engel.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/cahors-kathedrale-engel.jpg]
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • Vielen Dank für Deinen Bericht. Wenn ich nur halb so gute Bilder machen könnte würde ich mich schon als ``King of Photo´´ fühlen !! Die Bilder sind der absoluter HAMMER :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet:
      Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen.................. Genau so ist es übrigens wenn man doof ist !!!

      Eines Tages werden die Außerirdischen auf die Welt zurückkommen und vor der UN eine Rede halten: Brokkoli und Blumenkohl war NIE zum essen gedacht......


      2012 Südseecamp :S
      2013 Camping Isolino :thumbup:
      2013 Inselcamp Fehmarn :thumbsup:
      2014 Bannwaldsee :thumbup:
      2014 Bensersiel :thumbsup: :thumbsup:
      2015 Camping Schwanenplatz bei Waging :thumbsup: :thumbsup: (bis auf die Gastronomie am Platz... Ich glaub die Kochprofis würden abreisen)
      2016 Sommer Naturcamping Spitzenort :thumbsup:
      2017 Ostsee Kühlungsborn......
      2017 Breitenauer See
      2018 Camping Büttelwoog Dahn :thumbsup: (Bis auf die Gastronomie !)
      2018 Las Dunas :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      2018 Breitenauer See
      2018 ganz viel mit dem Wohnmobil rumfahren....
    • Meine Fresse!!! Mir fällt nichts anderes ein, sorry ?(

      Um spanische Berichte bisher einen Bogen machend - ich könnte vor der Reise, dem Bericht, den Bildern auf die Knie gehen. Was heißt könnte: Ich gehe auf die Knie :anbet: Spektakulär oder auch (@Markus): grandios.

      Danke
      Claus :w
    • danke danke ich werde richtig rot. Wenn euch die Bilder so gefallen schreibt was nettes in mein Gästebuch das kann jeden Zuspruch gebrauchen ;)
      Kosten.
      Bei so einer langen Reise sind die Kosten ja nicht ganz unwichtig. für 2,5 Monate und wie schon erwähnt 10.500 KM mit WW habe ich insgesamt 4500,-€ ausgegeben, Der größte Posten dabei waren die Ausgaben für Kraftstoff. Die haben in Spanien zwischen 1,30€ bis 1,39€ gelegen. In Frankreich lagen sie in etwa 5 Cent höher. Wobei es in Frankreich eine Eigenart gab. Normale Tankstellen waren im preisgefüge etwa so wie in Deutschland aber es gab Tankstellen die speziellen Einkaufsketten angegegliedert oder von diesen betrieben wurden und hier lag der Dieselpreis teilweise 10 Cent unter dem normal Preis. Also habe ich versucht immer dort zu tanken.

      Der Verbrauch schwankte natürlich stark auf normaler, relativ ebener STrecke, war mein niedrigster Verbrauch 9.4 L. In den Pyrenäen mein höchster 11,6 L. Der Durchschnittsverbrauch auf der gesamten Strecke betrug 10,5L. Das finde ich schon beachtlich einfach weil die meisten Kilometer in Bergen gefahren wuren. ( Die Klöster lagen meist in unwegsamen Gebieten. Kastilien , Galizien oder Navarra besteht zumeist aus Bergen )
      Der zweite wichtige Posten an dem man auch kaum etwas verändern konnte waren die Eintrittskosten in Kathedralen, Festungen und die Zwangsabgaben auf den davor befindlichen Parkplätzen. Um mal ein simples Beispiel zu nennen.
      Castelnaud. Parken in der Nähe der Burg = 3,-€ egal wie lange. Ob 10min oder vier Stunden alles drei Euro. So wie die Burg gelegen ist konntest du auch nicht anders als hochfahren. Eintritt in die imposante Burg = 8,50 € macht schon mal 11,50€ . ok aber mal ehrlich es lohnt sich

      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/chateu-de-castelnaud.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/chateu-de-castelnaud-3.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/chateu-de-castelnaud-11.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/chateu-de-castelnaud-beynac.jpg]
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • nur vier Kilometer weiter ( von der Burg aus in Sichtweise ist das letzte Bild aus der obigen Serie ) liegt die Festung Beynac ( wo Luc Besson in der Hauptsache den bekannten Film Jeanne d´Arc gedreht hat ) die Eintrittspreise sind die gleichen. Also hast du an einem Tag schon mal 22,-€ ausgegeben ohne auch nur ein Stück Weisbrot zwischen den Zähnen zu haben.... ;( Damit hatte ich nicht gerechnet und das hat auch meine gesamte Kalkulation sehr durcheinander gebracht. In Spanien ist es nicht anders, Der Eintritt der Kathedrale in Toledo kostet 8,-€ und der in Burgos ebenso... und Spanien scheint nur aus bedeutenden Kathedralen zu bestehen ... :rolleyes:

      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/beynac-et-cazenac-3.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/beynac-et-cazenac-11.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/beynac-et-cazenac-18.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/chateu-de-castelnaud-2-dordogne.jpg]
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    • tatsächlich so ziemlich das wenigste Geld habe ich für Essen ausgegeben.
      In Spanien von der La Mancha angefangen sehr stark in Kastilien hat man die Eigenart mit einem Getränk gleichzeitig eine kleine Minispeise Tapas genannt serviert zu bekommen die bereits im Preis inbegriffen ist. Die Auswahl ist relativ groß. Unter einer durchsichtigen Glasvitrine sind in großen Edelstahlbehältern bis zu 10 verschiedene Gerichte angerichtet aus denen man sich eines aussuchen kann. Das wird dann zusammen mit frischem Weisbrot in eine Schale warm serviert. Ist sehr schmackhaft. Der Preis kleines Bier + Tapas liegt moderat um die 2,-€ in den einfachen Bars. Zwei kleine Bier + 2 verschiedene leckere Tapas = ca. 4 bis 5,-€ und man ist eigentlich satt und hat eine angenehme Pause mit netten Gesprächen.
      Das kannte ich ja schon von der Küste. Unsere erste Immobilie hatten wir an der Costa del Sol bereits 1993.
      Aber das touristisch überlaufene Küstengebiet ist etwas ganz anderes als das Kernland Spanien. Währen du an der Küste nur mickrige lieblos zubereitete und winzige Tapas bekommst wirst du in Kastilien satt davon und genießt wirklich die Spezialitäten des Landes. Frühstück gab es immer im Wohnwagen oder unterwegs mal ein Stück preiswerten Kuchen. In Spanien kann man noch backen und getrost von Backkunst sprechen. Das kann man leider von Frankreich nicht mehr behaupten. Dort ist der Kuchen teuer und meist auch nicht frisch das gleiche gilt auch für das legendäre Beguette.

      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/nancy-essen-wie-gott-in-frankreich.jpg]
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • Ab Galizien bin ich dann auch dazu übergegangen mir ein "menú del día" zu bestellen das so zwischen 9- max. 12,-€ gekostet hat. Danach war man zum bersten satt. Einmal, an der wunderschönen und einsamen Küste Galiziens, bin ich, schon ziemlich ausgehungert, in ein einfaches Restaurant gegangen und habe den mürrisch dreinblickenden Gastwirt nach dem Presi für ein TAgesmenü gefragt ( 10,-€) Serviert wurde ein großes Glas Cola, dann ein Frühstücksteller mit klein gehaspelten, frisch gefangene,n Krebsen , anschließend, als Hauptgericht, eine Dorade, danach ein selbstgemachter Pudding mit Karamelsoße und anschließend mehrere Espressos; faktisch so viel du wolltes.
      Alles zusammen für sage und schreibe 10,-€. Ich war der einzige Gast . und das kleine Speiselokal war liebevoll eingerichtet. Nachdem ich aus ehrlichem Herzen das wohlschmeckende Essen gelobt hatte , tauten die beiden auf und im Gespräch kam heraus das sie längere Zeit in Deutschland gearbeitet hatten und mit dem ersparten ihr kleines Lokal finanziert hatten. Sie gaben mir dann noch zwei gute Hinweise zu einem bekannten Wasserfall und den für Galizien berühmten Maisspeichern.


      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/galizien-kueste-vilar.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/galizien-kueste-rio-xallas-ezaro-3.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/galizien-kueste-cape-finisterre-2.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/galizien-kueste-cape-finisterre.jpg]
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • Irgendwann dann hab ich mich den Pyrenäen genähert. Auch Ende Juni noch lag da reichlich Schnee und es war Nachts nicht wärmer als +3 Grad . Ich hab mit zwei Bettdecken und einem innen angerauten TRainingsanzug geschlafen und bin oft vor Kälte aufgewacht. Diese eine Nacht jedoch von dem Trommeln und klopfen der schweren großen Regentropfen auf meinem Blechdach. Erst dachte ich dass ich an einer Bahnstrecke übernachtet hatte und ein ICE gerade an mir vorbeirast. Dann , langsam wach werdend , habe ich realisiert das es sich um ein Unwetter handelte wie ich es so noch nicht erlebt habe. Blitze so stark wie mein Oberarm , gefolgt vom krachenden und beängstigenden Donner und wahre Sturzbäche ... die Hölle auf Erden. Und gerade in diesem Moment denkst du. ScheiXXX warum ausgerechnet stellst du deinen WW unter einer Hochspannungsleitung ab....
      NA ja am nächsten Morgen hingen auch noch schwere Regenwolken in den Bergen und von den , im Reiseführer versprochenen atemberaubenden Aussichten blieb nicht viel übrig. Die Fahrt hinein in die Pyrenäen war so gefährlich. Aus den Felsen ergossen sich wahre Sturzbäche, die teil vereisten STrassen wurden überschwemmt. Erst als mich meine Frau besorgt anrief und mich fragte ob bei mir alles in Ordnung sei habe ich mitbekommen das es sich hier um beträchtliche Flutschäden in meiner Region handelte und der eine oder andere Wohnwagen auch gerade das schwimmen im reißenden Strom übte... die meisten aber sind am Ende wohl untergegangen. Das war auch der Grund mir die letzten beiden Bergklöster nicht anzusehen sondern statt dessen in einem der letzten Dörfer auf der spanischen Seite nochmal Essen zu gehen.
      Auch hier bestellte ich das Tagesmenü und der Gastwirt war clever . Natürlich kamen keine Fremden hier rauf und die Speisekarte gab es nur in spanischer Sprache. Da er Internet hatte bemühte er den Übersetzungsdienst und bald hatte ich ein leckeres Gericht zusammen gestellt was insgesamt 9,-€ kosten sollte. Inzwischen hatte ich auch endlich begriffen das die Getränke in Spanien bereits im Preis inbegriffen waren.
      Also habe ich für 9,-€ !! einen Gemüseeintopf nach Art der REgion als Vorspeise bestellt. Das ist so eine Art gedünstetes Gemüse ohne Brühe mit cross gebratenen Speck und gut gewürzt, als Hauptgericht einen halben Hasen frisch in den Bergen geschossen und auch eine Spezialität der Region. Danach der mir schon bekannte selbstgemachte Pudding ( der eigentlich kein richtiger Pudding ist aber mir fällt keine andere Beschreibung ein ) und dazu ein Wein wie immer. ( Wein des Hauses... vino de casa ) meist wird ein kleiner Krug oder ein großes Glas Wein serviert. Die Frau brachte aber ein Flasche ! Wein. Mist dachte ich denn das wird teuer ist sicher ein Missverständnis... das muss ich jetzt ausbaden ich sollte doch endlich damit anfangen spanisch zu lernen. Der Wein war nicht schlecht war es doch nicht allzuweit von der wohl bekanntesten spanischen Weingegend Rioja entfernt....Dann kam die Offenbarung -- die Rechnung. Insgesamt 9,-€ ungläubig fragte ich nach dem Wein ( ich hatte nur zwei kleine Gläser getrunken und die Flasche war mehr als Halbvoll .. ) Die war im Preis inbegriffen. Ich konnte das nicht glauben das kam mir märchenhaft vor und ich hab mich noch Stunden danch wieder und wieder gefragt wie sich das rechnet....

      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/laruns-pyrenaeen.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/lestelle-betharram-die-flut-1.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/lestelle-betharram-die-flut-2.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/lourdes-die-flut-2.jpg]
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • In Frankreich war ich auch mal essen und auch das "preiswerte " Tagesgericht. Hier hat es 26,-€ gekostet , war nichts besonderes und die Getränke musste man extra bezahlen... es war dann auch das einzige Mal wo ich Essen war...
      Ironisch könnte man den Unterschied zwischen Spanien und Frankreich, aus meiner Sicht , in etwa so beschreiben.
      In Spanien sind die Dörfer arm und einfach, die Bars wirken etwas schmuddelig auf den Boden liegt Zigarettenasche und die Toiletten sind gewöhnungsbedürftig. Meist voll, verraucht und viele Spanier die wild Gestikulierend die neuesten Fußballergebnisse diskutieren. Aber irgendwie bist du ein Teil davon der Wein, das große Glas kostet nur 2,-€ und ist billiger als ein vergleichbares Bier und es ist einer der besten Rotweine weltweit und ;) garantiert aus biologischem Anbau, das Bier serviert man in tiefgekühlten Gläsern mit einer dicken Eisschicht außen so dass es noch im letzten Schluck gut gekühlt ist, auch wenn draußen 30 Grad Hitze auf dich niederbrennen. Du sitzt da drinnen, alle Sorgen fallen langsam von dir ab , überlegst ob du aus einer der zahllosen Budegas die eine oder andere Flasche für zu Hause einkaufst ( wo du dann erstaunt feststellst das die teure Flasche Gran Reserve aus Rioja für 25,-€ auch nicht besser schmeckt als der Hauswein der kleinen Tapasbar von gestern... ) und das Essen ist preiswert und schmeckt. Es tut dir nicht weh hier einige Zeit zu sitzen und auf die blühenden Ebenen zu schauen.

      [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/la-mancha.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/consuegra-die-muehlen-des-don-quijote-2.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/castilla-strasse.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/toro-blick-aud-den-rio-duero.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/castilla-toro.jpg] [IMG:http://digitale-fotografie.arnim-bach.de/images/ourense-rio-mino-weinanbau.jpg]
      Die Touristenbüros liegen versteckt und meist nahezu unauffindbar in einer abgelegenen Nebengasse und meist sind sie geschlossen.
      In den Kathedralen , wenn sie dann überhaupt mal offen sind, darf man nicht mit Blitzlicht fotografieren und auch nicht mit Stativ ( was wirklich schmerzlich für mich war da ich eh nie mit Blitzlicht arbeite aber immer mit STativ ,was ich dann meist umsonst mitgeschleppt habe ) Aber was für Kathedralen und Kirchen habe ich gesehen , Toledo, Leon, Burgos, Salamanca, Santiago oder auch Segovia und selbst in kleineren Orte wie Toro erheben sich stolze Bauten.
      Frankreich ist ganz anders.
      Die märchenhaften Dörfer sind liebevoll herausgeputzt und man gerät ein ums andere Mal in Verzückung. Alles Alte wirkt lebendig, Geschmack fürs Detail an jeder Ecke. - Ja die Franzosen verstehen zu leben. ! Das Touristenbüro liegt meist in einem historischen Gebäude auf dem Hauptplatz des Ortes und vielfältige Informationsmaterialien werden bereitgestellt. In den Gebäuden und Kirchen kannst du fotografieren, mit Stativ oder ohne Stativ, oder auch mit Blitz - bis die Madonna blind geworden ist ... aber wo gibt es Kathedralen wie in Toledo oder Burgos ?
      Die Restaurants, selbst die kleinen, sind wahre Tempel des guten Geschmacks, du wirst mit einem freundlichen Lächeln plaziert, die Tische gedeckt mit schneeweißen Decken aus ehrwürdigem Damast und das Besteck glitzert das es deinen Augen weh tut. Noch mehr, aber , schmerzt es dich wenn du die Preise auf der Speisekarte siehst und danach verschämt ein Glas stilles Mineralwasser bestellst , was , geht man von Preis aus, direkt aus der heiligen Quelle von Lourdes zu stammen scheint...Nachher knabberst du Mismutig an einem Stück altbackeneem, überteuerten Kuchen aus der Bäckerei von nebenan, die schon seit einigen Jahren von einem weit entfernten Großbackunternehmen beliefert wird....
      Ja, ganz ehrlich, ich sehn mich auch heute noch nach den einfachen, aber so lebendigen Tapasbars in den vielen Weinbaugebieten Spaniens. An die, durch Arbeit gekennzeichneten, Bauern die nach ihrem schweren Werk in Arbeitskleidung hier herkommen das eine und das andere Glas Wein trinken und bis spät in die Nacht die laue Luft und den sternenklaren Himmel mit einem schweren Rotwein genießen.
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marksman ()

    • Sers,

      Du schreibst, das man die gefühlten Erlebnisse mit Worten nicht bzw. kaum beschreiben kann, ich finde das dir das mehr als nur genial gelungen ist, denn die Kombination aus deinen Bildern und deinem Text, haben das Ergebnis, das auch ich als staunender Betrachter und aufmerksamer Leser, deinen Traum erahnen kann.

      Im Gegensatz zu dir, fehlen mir, die richtigen Worte um meine Hochachtung vor deinem "Bericht" zum Ausdruck zu bringen.

      Ich bin Begeistert, vielen vielen Dank dafür, ein besseres Buch kann es nicht geben.
    • Alle Achtung,

      einfach nur TOLL. Danke für Bericht und Bilder, kann jetzt nicht mehr zu sagen, bin gerade am träumen.

      Viele Grüße aus dem Westerwald
      Wenn nicht jetzt - wann dann.......?? :0-0:

      Lebe Deinen Traum, träume nicht Dein Leben!!!!!!!