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10.500 KM im Wohnwagen ein Erfahrungsbericht.

    • Mit dem Gespann habe ich auch jetzt meine erste Tour von Berlin nach kreiensen hinter mir.
      Pünktlich zum Orkantief am vergangenen Freitag mit Bangen losgefahren. Der Sturm hat die Fure ganz schön durchgerüttelt und mulmig wurde es besonders wenn mich dann noch ein dicker Reisebus überholt hat. Aber am Ende ist alles gut gegangen. Ich konnte mit meinen Eltern im Seniorenheim den Adventsbrunch genießen.
      Große Überraschungen brachte die Fahrt kaum. Tempomat und Automatik ist eine ideale Kombination beim Zugfahrzeug und durch die ausgezeichnete Geräuschdämmung konnte man auf der Fahrt ein Konzert genießen.

      Bei Sturm zu fahren ist allerdings eine fragwürdige Entscheidung. Ich habe das nur gemacht weil ich meine Eltern nicht enttäuschen wollte.
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • ...dem Orkantief sind wir zwar auf den letzten Drücker entkommen...Mittwoch losgefahren und bei Dijon übernachtet. Am Donnerstag abend hinter der Bifurcation Orange, wo man auf die Languedicienne abbiegt in Richtung Spanien, erwischte uns der Mistral, der ziemlich übel das Rhonetal herunterpfiff und uns nach dem Richtungswechsel von rechts quer schüttelte, so dass wir unter LKW-Geschwindigkeit verlangsamen mussten.

      Wir sind dann runter und haben in einem kleinen Kaff übernachtet, dabei wurde der Wagen in Böen merklich geschüttelt.

      Am nächsten Morgen war er dann soweit abgeflaut, dass man zwischen 90 und 100 km/h gefahrlos unterwegs sein konnte. Ok, man spürte den Wind vor allen in den bekannten "Düsen" deutlich, aber mit 2.5 t Zugwagen und 1800 kg Wohnwagen, hat man dem doch was solides entgegenzusetzen.

      Da wäre mir der "Xaver" unheimlicher, vor allem, weil man sich immer in der latenten Gefahr bewegt, dass mal ein Baum oder ein Ast auf die Fahrbahn fliegt, da kann man sich selbst vorsichtig genug bewegen.......

      Gruß vom Thomas, der als sturmerprobter Ex-Blauwassersegler einen tiefen Respekt vor den Kräften des Windes hat.......
    • ich wollte mich an dieser Stelle verabschieden... und bedanken für die vielen Hinweise und die netten Unterhaltungen.

      Nach nunmehr drei großen Reisen und insgesamt mehr als 50.000 KM mit meinem Wilk werde ich mich nach Ostern von ihm trennen. Ich hatte mit ihm und den zwei Zugfahrzeugen ( jeweils Mondeo ) viele spektakuläre Reisen gemacht und unvergessene Erlebnisse.
      Nach all der Laufleistung funktioniert er immer noch einwandfrei und ist trocken.

      Am Ende war es mir , bei der Art meiner Reisen , zu anstrengend teils mehrmals am Tag den Wohnwagen ab-und wieder anzuhängen. War es mir zu mühsam mit einer Gespannlänge von fast 12 m auf den engen mittelalterlichen Strassen des Perigord oder des La Mancha umher zu fahren und vor allen die endlosen Kreisel in Frankreich zu durchschleichen. Autobahn bin ich so gut wie nie gefahren sondern auf der Jagt nach Sehenswürdigkeiten viele malerische Nebenstraßen entdeckt... Das ewige Kurbeln der Stützen klingt noch in meinen Ohren.

      Die letzte Reise war wieder durch Frankreich und Spanien im September- Mitte November 2016



      in Erinnerung habe ich einen romantischen CP nahe Cahors...



      viele neue Fotos sind auf meiner völlig neu gestalteten Webseite hinzu gekommen und wer Anregungen sucht für seine Abenteuer sollte mal reinschauen...

      fotografie.arnim-bach.de/

      die Ladezeiten einiger sehr umfangreicher Galerien sind etwas lang also bitte um Geduld...
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • ich hab das Reisen natürlich nicht aufgegeben und war auf der Suche nach einem praxistauglichen und komfortablen motorisiertem Wagen in dem man schlafen und wohnen kann.
      Das Ergebnis war der Knaus Boxstar 600 Street.
      Erstaunlich was man alles auf nur 6m unterbringen kann.









      Im Prinzip ist alles drin. 150 PS reichen aus um schnell zum Ziel zu kommen. Navi, Markise, Regen-Licht - Luftdrucksensor, Klimauotomatik, Kompressorkühlschrank...300WP Solar, Duocontrol mit Fernkontrolle.. Das Heckbett ist sogar breiter als das in meinem Wohnwagen. Die ersten 500 Km hab ich hinter mir und muss sagen das er sich auch in der Stadt sehr gut fahren läßt .. einzig die Parkplatzsuche gestaltet sich etwas komplizierter....

      Euch jedenfalla allzeit unfallfreie und stressfreie gute Fahrt und solltet ihr mich mal sehen in Deutschland oder anderswo freue ich mich auf jedes Hallo
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • Alles gute weiterhin.

      Die Galerien werde ich mir bei Gelegenheit mal
      Anschauen.

      Viele schöne weitere Reisen!
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Aller Anfang ist schwer:
      2010 04: Verflixt - Campervirus

      Highlights:
      2017 04. Oxford
      2016 08: Apennin
      2016 04: Ligurien

      Das verbraucht der V:
      Seit 2016 03: V-Klasse Spritmonitor
    • danke für eure lieben Grüße.

      Ist irgendwie auch traurig weil ich mit dem Wohnwagen viele gute Reisen gemacht habe und viele Erlebnisse und Begegnungen. Aber am Ende war es mir zu anstrengend. Wenn man ständig den Ort wechselt und hin und her fährt teils mehrfach am Tag den Wohnwagen an und abhängt, sich von einem engen Kreisverkehr zum nächsten schleppt überlegt man sich was anderes.

      Viele der Erlebnisse habe ich in den Bildern auf meiner neuen Webseite materialisiert schaut doch mal unter Reisen wo inzwischen zu Frankreich und Spanien jeweils 5 umfangreiche Galerien entstanden sind. Auch unter der Rubrik "Spirituelles" habe ich in der Bildbearbeitung neue Techniken angewendet die ganz interessante Ergebnisse zeigen.

      fotografie.arnim-bach.de/
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • Hallo Arnim,

      schöne Seite mit vielen Fotos, da muss ich mir mal ein wenig Zeit nehmen zum Stöbern. Schönen Dank für den LInk!

      Alles Gute
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Aller Anfang ist schwer:
      2010 04: Verflixt - Campervirus

      Highlights:
      2017 04. Oxford
      2016 08: Apennin
      2016 04: Ligurien

      Das verbraucht der V:
      Seit 2016 03: V-Klasse Spritmonitor
    • Danke für den tollen Bericht. Einiges habe ich wieder erkannt von unserer Frankreich Tour im Herbst 2015.
      Über Berichte mit dem mobil oder einen Link dahin würde ich mich sehr freuen.
      Hab allzeit eine gute Fahrt....

      LG Sylvi
    • @Sylvi
      bis jetzt hab ich das Mobil noch weiter aufgerüstet. Das was ich bisher sagen kann ist das es ein großer Unterschied ist. Der steht faktisch vor der Tür du kannst ihn überall im öffentlichen Raum parken und wenn du Lust hast gehst du nach unten setzt dich hinter das Steuer und fährst los. Die auf dem Dach installierten 300Wp Solarmodule machen dich völlig autark und in dem 90 L Kompressor Kühlschrank kannst du selbst Speiseeis zubereiten...Du hast sämtliche Bequemlichkeiten einschließlich der Warmwasser Zubereitung über Gas. Die normalen Gasflaschen habe ich gegen zwei 14 KG Gastankflaschen ersetzt so kann ich in allen Ländern Europas ganz einfach LPG Gas nachfüllen was auch noch preiswerter ist. Der Einfüllstutzen ist außen so brauche ich auch nicht mehr die schweren Gasflaschen hin und her zu schleppen.
      Durch die hohe Sitzposition und die großen Spiegel einschließlich der Rückfahrkamera fühlt man sich sicherer als im PKW.
      Der Verbrauch schwankt zwischen 10-11L und mit Euro 6 könnte ich sogar in Stuttgart noch fahren... Auch hast du in der Stadt oder engeren Dorfstr. mit dem Kasten der insgesamt nur 5,99m "lang" ist keine Probleme...
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • Hallo Arnim,
      bin erst jetzt auf deinen Bericht gestoßen. 2013 waren wir noch nicht fit im Forum.

      Vielen herzlichen Dank für das "Mitnehmen". Weiterhin alles Gute. Ich wünsche dir noch viele schöne Stunden auf Reisen, auch wenn du
      nicht mehr im WW unterwegs bist gehörst du doch zu uns "fahrendem Volk".
      Viele Grüße
      das Rosenhof-Team
    • @Rosenhof
      danke für deine gute Wünsche... ich bin schon fleißig beim planen... neben der bereits benannten Reise durch die Picardie,Normandie und Bretagne wird es wohl eine kleinere Tour ins öster. Salzkammergut gehen. Davon hatten bereits meine Eltern immer geschwärmt. Wolfgansee,Mondsee,Attersee und Salzburg selber sollen ja landschaftliche Höhepunkte sein....
      Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.