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GFK-Dach

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    • Servus, ist ja schon etwas älter. Aber für mich aktueller denn jeh.
      Wir wollen uns einen neuen Wohnwagen zulegen. Unsere 3 Fendts hatten alle Hagelschaden. Deshalb die Überlegung mit GFK.
      Jetzt habe ich mir den Produktionsfilm von LMC von einem Wohnmobil angesehen. Ich war etwas schockiert!!! Da wird das Material von Hand umgebogen, mit Klemmen befestigt und dann verklebt. Das geht ja gar nicht.
      Ich hatte 2 GFK Kajaks, die gingen durch die Sonne kaputt. Trotz pflege. Eines wurde auch durch Hagel beschädigt. Das ist aber schon seeehr lange her und das Material war auch sicher doch etwas anders.
      Wie sieht es im WoWa Bereich mit langzeiterfahrungen aus? Ich habe halt trotzdem etwas bedenken wegen eventuellen Mikrorissen. Auf der anderen Seitefinde ich aber den GFK Boden bei LMC genial.
      Versicherung währe ca. 40 € billiger, zahlt aber nicht beifolgeschäden die erst nach ein paar Jahren kommen könnten.
      Danke schon mal für Antworten.
      Gruß klaus, der es nächste Woche auf der CMT schwer hat sich zu entacheiden.
    • Mich würde auch mal die Langzeiterfahrung interessieren. Was hat es für Vorteile das außer Hobby/Fendt alle anderen Hersteller auf Gfk umgestiegen sind.
      Ich bin schon länger am suchen um evtl einen neuen Wohnwagen zu kaufen.
      Aber ich sehe keine Vorteile im Gfk Dach. ?(
      Ehr Nachteile da das Gelcoad durch äußere Einflüsse auch beschädigt werden kann.
      Gruß aus Ostwestfalen

      CaRsTeN
    • Hallo,
      wieso Fendt kein GFK - Dach?
      Gibt es beim Fend Brillant. Bug und Heck ebenso. Seitenteile nicht.
      Habe keine Probleme damit. Wird allerdings jährlich versiegelt.

      beste Grüße

      -- selbst Moralisten und Moral sind unmoralisch, manches Mal --
    • Knenke schrieb:

      wieso Fendt kein GFK - Dach?
      Gibt es beim Fend Brillant. Bug und Heck ebenso.
      Interessant zu lesen/hören!
      Dein Fendt Brillant hat tatsächlich ein reines/klassisches GFK-Dach?!
      Nach meinem bisherigen Kenntnisstand verbaut Fendt optional (auf Kundenwunsch gegen Mehrpreis) ‚nur’ ein Alu-Fiber-Dach. Aber das ist ja etwas anderes.
      Viele Grüße "dercamper96" :w
    • Der Brillant wird nicht mehr in Deutschland angeboten, bzw. nicht mehr für diesen Markt gebaut. Bug und Heck waren aus LFI. Beim Dach weis ich es nicht genau. Fendt hatte aber ausgeführt nicht von GFK - Dächern überzeugt zu sein und bietet daher Alufiber als Alternative an.

      Viele Grüße
    • Ihr habt natürlich Recht. Bug und Heck aus LFI, Dach ALU - Fiber....
      Danke Jackson für die Aufklärung und Danke Camper96 für die überaus subtile Art den anderen spüren zu lassen, das man auf gerade diesem Gebiet fachlich überlegen ist, aber so ist das Leben ;) .
      Da hier dazu für mich alles gesagt ist, klinke ich mich dann mal aus...

      bis neulich

      -- selbst Moralisten und Moral sind unmoralisch, manches Mal --
    • Knenke schrieb:

      Danke Camper96 für die überaus subtile Art den anderen spüren zu lassen, das man auf gerade diesem Gebiet fachlich überlegen ist, aber so ist das Leben
      Sorry, wenn das bei Dir tatsächlich so rüber gekommen ist; so war/ist es nicht gemeint gewesen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich stecke bzgl. der GFK-Dächer nicht so tief im Thema. Deshalb habe ich Deine Aussage mit Interesse zur Kenntnis genommen und einfach nur nachfragen wollen, ob das tatsächlich so zutreffend ist.
      Viele Grüße "dercamper96" :w
    • Kein Problem, war auch von meiner Seite nicht bös' gemeint. :w
      Wir lesen uns hier bestimmt nochmal, ich suche öfter mal Rat.
      Aktuell z.b. suche ich den Anschluss der Fußbodenheizung, meine streikt.
      Am Verteiler / Sicherungskasten habe ich alle Anschlüsse, nur wo ist der Anschluss am Boden direkt? Möglichkeit eines Kabelbruches?
      Ist aber in diesem Thema OT.

      bis später mal...

      -- selbst Moralisten und Moral sind unmoralisch, manches Mal --
    • Lecksucher schrieb:

      Servus, ist ja schon etwas älter. Aber für mich aktueller denn jeh.
      Wir wollen uns einen neuen Wohnwagen zulegen. Unsere 3 Fendts hatten alle Hagelschaden. Deshalb die Überlegung mit GFK.
      Jetzt habe ich mir den Produktionsfilm von LMC von einem Wohnmobil angesehen. Ich war etwas schockiert!!! Da wird das Material von Hand umgebogen, mit Klemmen befestigt und dann verklebt. Das geht ja gar nicht.
      Ich hatte 2 GFK Kajaks, die gingen durch die Sonne kaputt. Trotz pflege. Eines wurde auch durch Hagel beschädigt. Das ist aber schon seeehr lange her und das Material war auch sicher doch etwas anders.
      Wie sieht es im WoWa Bereich mit langzeiterfahrungen aus? Ich habe halt trotzdem etwas bedenken wegen eventuellen Mikrorissen. Auf der anderen Seitefinde ich aber den GFK Boden bei LMC genial.
      Versicherung währe ca. 40 € billiger, zahlt aber nicht beifolgeschäden die erst nach ein paar Jahren kommen könnten.
      Danke schon mal für Antworten.
      Gruß klaus, der es nächste Woche auf der CMT schwer hat sich zu entacheiden.
      Die Frage ist ja, was denn der "Schaden" im Dach war. Vermutlich nur eine optische Beeinträchtigung und kein Schaden, der den Nutzwert oder die Dichtheit beeinträchtigt hat.
      Dass die Versicherer einen Nachlass bei GFK gewähren, hängt eben damit zusammen, dass auch die rein optischen Beeinträchtigungen bei Dellen im Aludach einen Schaden darstellen und das bei GFK eben nicht (so leicht) passiert.

      Auf der anderen Seite hat dann GFK die jetzt schon beschriebenen Nachteile hinsichtlich Gewicht und vor allem den höheren Pflegeaufwand.

      Bei Hobby unterstellt man sicherlich die günstigeren Produktionskosten als Grund fürs Festhalten an Alu. Bei Kabe und Polar werden aber auch immer noch Aludächer verbaut, und bei dem Preisgefüge ist das dann doch kein Argument. Muss also Gründe geben, weshalb die beiden Hersteller, deren WW ja gerade für stramme Bedingungen gebaut sind, weiterhin auf Alu setzen.

      Im Unterboden ist es ähnlich:
      Wenn die Holzplatte (die auch bei Polar und Kabe verbaut wird!) gut gepflegt ist und die umrandende Konstruktion sicherstellt, dass abfließendes Wasser wirklich abfließt und nicht in den Ecken in diese Platte eingeleitet wird (wie es bei Hobby der Fall war), hält das auch ewig. Und ist diffusionsoffen.
      Muss halt gepflegt werden.
      Ein, wie bei LMC eingesetzter, GKF Boden ist dafür clean. Falls aber in der darüber liegenden Schicht irgendwie Wasser eindringt (von Innen oder Aussen), trocknet nichts. Die Zwischenschicht vergammelt, obwohl der Unterboden immer noch gut aussieht.

      GFK ist im Übrigen auch nicht gleich GFK. Im Kofferbau von hochwertigen Weltreisemobilen kommt, bis auf wenige Ausnahmen (Carbon), fast ausschließlich GFK zum Einsatz. Das sind dann aber auch andere Materialstärken und Beschichtungstechniken, wo dann schon ein nackter Koffer mehr kostet, als ein Doppelachser von Dethleffs.

      Mit der typischen Qualitäts- und Verarbeitungsstufe von GFK bei Wohnwagen scheint die klassische Technik mit Aludach und Holzboden also doch noch auf Augenhöhe zu sein.
    • Guten Morgen,
      Wer schon einmal auf einem Flachdach gestanden hat, hat sicher auch eine Lichtkuppel gesehen. Einige Hersteller verwenden seit Jahrzehnten GFK um Ihre Lichtkuppeln darauf zu stellen. Der Gelcoat außen schützt diese GFK Aufsatzkränze so gut, das nach zwanzig auf dem Flachdach und in der Sonne die Teile wie neu aussehen.
      Bei einem Wohnwagen kommt es mehr auf das Gewicht an, daher sind die dort verwendeten Materialstärken beim GFK natürlich geringer als bei einem LKW Chassis. Was hingegen nicht großartig anders ist, ist der grundsätzliche Aufbau mit dem Gelcoat.
      Polar und Kabe kommen aus Ländern, in denen es noch keine richtigen Vertriebsstrukturen für das GFK auf Rolle gibt. Es gibt nicht viele Hersteller, die diese Technik beherrschen, und die sitzen eben hauptsächlich in Deutschland, USA und Italien. Daher könnte es kommen, das die beiden Hersteller noch kein GFK Dach einbauen.
    • Zwei sehr interessante Beiträge von Euch. So habe ich das noch gar nicht durchdacht bzw. Infos gefunden. Ich kenne halt auch nur die Standardaussagen " holzfrei ist gut" usw. Habe mich in dem Zusammenhang immer gefragt wie 40 Jahre alte Wohnwagen mit klassischem Ausbau bisher überlebt haben oder warum mein "einfacher unterpremium WW" nicht abgammelt. Die Argumentationsgründe sind hier wie so oft eher in der Metaebene zu suchen.

      Wir hatten ein Jahrzehnt lang bei Transporten immer die Hecktüren rausgerissen und dafür einen Rolltor im GFK-Rahmen eingesetzt. Sicher sehr speziell und nachgerüstet, aber das GFK hatte auch in diesem Fall nicht nur Vorteile. Es war z.B. sehr empfindlich gegen Verwindungen und es blieb der Eindruck, v dass es sich bei Kälte zusammenzogen.

      Ich könnte mir durchaus vorstellen das es WW-Aufbauten gibt bei denen es unterm Strich für den Hersteller weiterhin keinen Grund gibt etwas zu ändern oder im Extremfall sogar den bisherigen Aufbau nachteilig verändern würde.

      Und ob GFK wirklich mehr schützt ... irgendwann kommt alles an seine Grenzen, nur eben etwas später.
    • Canon112 schrieb:

      .

      Polar und Kabe kommen aus Ländern, in denen es noch keine richtigen Vertriebsstrukturen für das GFK auf Rolle gibt.
      Das spielt im Zeitalter der Globalisierung keine wirkliche Rolle mehr.

      Bei Kabe überlappen sich unter der Kederleiste die Bleche von Dach und Seitenwand. Das geht so nur mit einem verformbaren Blech. GFK von der Rolle scheidet da aus.

      Polars Ruf ist wegen einer gründlichen Fertigung und Kontrolle so gut. Wand-, Dach- und Bodenkonstruktion sind eher einfach gehalten. Die setzen da aus meiner Sicht eher auf eine altbewährte Hülle mit moderner Technik im Innenraum.

      camp7 schrieb:

      Mit der typischen Qualitäts- und Verarbeitungsstufe von GFK bei Wohnwagen scheint die klassische Technik mit Aludach und Holzboden also doch noch auf Augenhöhe zu sein.
      Sehe ich auch so.

      Schlussendlich entscheidet die Fertigungqualität und Konstruktionsgüte über die Haltbarkeit eines Wagens. Und die Pflege natürlich.

      Grüße
    • Benutzer online 1

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