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Feuerlöscher dabei? - eine ernsthafte Erfahrung

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    • Feuerlöscher dabei? - eine ernsthafte Erfahrung

      Hallo Zusammen,
      wir sind derzeit auf unserer zweiwöchigen Deutschlandtour unterwegs. Das schlechte Wetter in Ostsachsen - wir waren in der Lausitz - hat uns Richtung Ostsee verschlagen. Auf der Fahrt hierher (sind auf dem sonnigen Darß) haben wir eine Situation erlebt, die man niemandem wünscht. Wir fuhren auf der A4 Bautzen-Dresden. Alles lief normal und wir rechneten schon mit der Ankunft an der Ostseeküste in den Abendstunden. Hin und wieder sieht man Autos am rechten Fahrbahnrand stehen, nichts Dramatisches, und fährt weiter.
      Kurz vor der AS Ottendorf-Okrilla (b. DD-) bemerkten wir einen Passat am rechten Fahrbahnrand. Irgendetwas unter dem Auto leuchtete. Ich rief meiner Frau zu "Der brennt!" , Warnblinker, trat in die Eisen und stand nur wenige Meter vor dem PKW. Die beiden Insassen saßen noch im Auto. Ich hastete zur Kofferraumklappe, warf die Warnwesten über und schnappte mir den 1-kg-Pulverlöscher und rannte auf das Auto zu. Die Leute schauten mich verdutzt an, als ich die Fahrertür aufriss und die Motorraumentriegelung öffnete. Mein lautes "Raus aus dem Wagen! " schienen sie zu verstehen, während ich mit dem Löscher schon auf den Lüftemotor ballerte. Die Flammen wurden kurzzeitig kleiner, aber nach drei, vier Stößen gab der Löscher auf. Sofort loderte es wieder und schwarzer Qualm stieg auf. Ich stellte mich halb auf die Fahrbahn, winkte und gab mit Handzeichen auf meinen leeren Löscher zu verstehen "HILFE!!". Es ist erschreckend, wie viele Autofahrer herüber schauten, aber nicht anhielten! Selbst wenn sie keinen Feuerlöscher dabei hatten, helfen kann man doch, oder?!?
      Schließlich hielten nach unendlichen (vielleicht zwei Minuten) zwei PKW an. Auch sie hatten leider nur "Spielzeuglöscher" dabei. Wenn man nicht im Umgang damit geschult ist, verpufft die Wirkung innerhalb von Sekunden. So auch hier. Hilflos mussten wir mit ansehen, wie der gesamte Motorraum innerhalb von nur ~drei Minuten lichterloh brannte. So etwas kannte ich bislang nur aus dem Fernsehen. Es ist tatsächlich so!
      Gottseidank kam dann ein LKW-Fahrer angerannt und konnte den Brand mit seinem 6(?)-kg-Löscher ersticken.
      Als wir fertig waren, rauschte auf der Gegenfahrbahn die Feuerwehr mit zwei Zügen vorbei. Wenigstens hatte wohl einer der Vorbeifahrenden den Notruf verständigt. Erst jetzt konnte ich mit den beiden Insassen sprechen. Es stellte sich heraus, dass es australische Touristen waren. Sie waren bereits zehn Minuten auf dem Standstreifen und telefonierten mit der Autovermietung, dass irgendetwas mit dem Auto nicht stimme. Den Brand hatten sie garnicht bemerkt!
      Wir blieben dann noch bis zum Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei. Die Frau bedankte sich ganz herzlich mit einer dicken Umarmung; erst jetzt war den Beiden wohl bewusst, in welcher Gefahr sie sich befanden.

      Welchen Schluss ziehe ich?
      Zum Einen ist es eine erschreckende Gleichgültigkeit, mit der offensichtlich viele an einer Unfallstelle mit erkennbarer Gefahr für Leib und Leben einfach ignorant vorbeifahren, obwohl man gestikulierend um Hilfe schreit. Hoffentlich gerät man nicht mal selbst in eine solche Lage.
      Zum Zweiten: Nie wieder ohne Feuerlöscher! Ich werde mir demnächst einen größeren zulegen. Die 1 bzw. 2-kg-Löscher sind nahezu für die Katz, wenn man den Umgang damit nicht genau kennt. Wer - außer Feuerwehrangehörigen- weiß das schon.
      Wir bekommen bei der Erinnerung an das Geschehene eine Gänsehaut!!! Leute, helft, wenn Ihr Andere erkennbar in Not seht.

      Viele Grüße vom Darß
      ... zum Glück Norwegen-infiziert...
      Viele Grüße, der Döli
      :w

      ... der etwas andere Wohnwagen? Besuch mich in meiner Galerie ... >>>

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DoeliVR12 ()

    • Hallo Döli,

      Vielen Dank für Deinen Einsatz, hätte es genauso gemacht, allerdings habe ich auch nur einen kleinen 2kg im Auto.
      Gut dass niemandem etwas passiert ist. :ok
      Gruß

      Christian


      Audi A6 2015 mit einem Fendt Tendenza 495SF hintendran :0-0:
      Und zum Spaß haben: mit dabei ist ein Bombard Aerotec 380 mit einem Mercury 25.
    • Zuallererst mal Respekt vor Deinem Einsatz. Die Leute können sich glücklich schätzen.

      Aber wie war das noch?

      Zuerst und immer wird die Unfall-/Einsatzstelle abgesichert, und zwar vorschriftsmäßig. D.H. auf der Autobahn: Warndreieck mindestens 100 Meter hinter dem Auto!

      Das hier

      Ich stellte mich halb auf die Fahrbahn, winkte


      ist im laufenden Verkehr ein absolutes no go. Kein professioneller Helfer/Retter würde so etwas tun, so lange der Verkehr nicht steht oder nur noch sehr, sehr langsam läuft.

      Meine Reihenfolge wäre gewesen:
      - absichern (lassen)
      - Leute raus
      - Notruf (da hast Du Dich auf Zufall verlassen)

      Löschversuche sind in solchen Situationen nett - aber was wäre gewesen, wenn das Auto noch mehr abgefackelt wäre? Hin ist es doch sowieso...
      redneb
    • Hi Redneb,
      ok, bin ja nicht blöd und auch nicht lebensmüde. Die Autos fuhren schon alle auf der linken Spur - in Schrittgeschwindigkeit!
      Wenn jedoch ein Auto brennt, in dem noch Leute sitzen, dann rennst Du zuerst dorthin und hilfst, oder?
      Außerdem, in diesen Situationen denkt man wirklich nicht mehr ganz rational. Da hast Du einfach nur weiche Knie.
      Es war der Situation angemessen, glaub mir.

      Übrigens, ich möchte hier keine Beifallsbekundungen.
      Einfach nur ausdrücken, was in einem solchen Fall passiert - und passieren könnte, wenn man nicht hilft.
      ... zum Glück Norwegen-infiziert...
      Viele Grüße, der Döli
      :w

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    • Meine Meinung dazu:

      Erstmal Respekt vor dem Verhalten von "Darß". Zu viele tun nichts.

      IMO wäre richtig gewesen (ob das in der Situation auch immer geschieht ist eine andere Frage):

      - Weit genug dahinter anhalten
      - Hinter der Leitplanke zum brennenden Auto
      - Insassen raus und hinter die Leitplanke und nach vorne in Sicherheit
      - Polizei via Handy und das Auto brennen lassen
    • Deine Hilfe in allen Ehren und den Mut muss man zunächst einmal aufbringen. Ich kann da aber redneb und adhoma nur zustimmen. Gerade auf einer Autobahn steht die Eigensicherung an erster Stelle da bringt man sich und beteiligte Personen weit hinter der Leitplanke in Sicherheit. Anschließend wartet man auf professionelle Hilfe, alles andere ist gefährlich und bringt u.U. sogar unbeteiligte in Gefahr.

      Man handelt natürlich in solchen Situationen nicht immer rational, ich kann nur hoffen, dass ich dann auch alles beherzige.

      Grüße
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hastef ()

    • Ich habe auch so einen kleinen dabei, aber dass der so wenig ausrichtet wusste ich noch nicht. Ich glaube da steht bei mir auch ein Upgrade an. Aber gut reagiert. Safety first sollte klar sein, ist aber wie hier gesehen absolut Situationsabhängig. Gut, dass nicht mehr passiert ist :)
      ALDE - All you can heat :w
    • @DoeliVR12 du siehst, alle wissen es besser und erklären dir vom Sofa aus (und vor allem ohne die Situation erlebt zu haben) was du falsch gemacht hast. Da brauchst du dich nicht wundern, dass keiner anhält (Eigensicherung geht vor!!!).
      Auch ich habe nur einen kleinen Löscher dabei, der soll und kann auch nicht das Auto oder den WW retten, aber er verschafft zeit. Und wie du ja schon festgestellt hast, ist das bei einem solchen Brand mit Öl und Sprit sehr hilfreich. Toll das Du geholfen hast; auch wenn du alles verkehrt gemacht hast. :undweg:

      Gruß Volker
    • redneb schrieb:

      Zuallererst mal Respekt vor Deinem Einsatz. Die Leute können sich glücklich schätzen.

      Aber wie war das noch?

      Zuerst und immer wird die Unfall-/Einsatzstelle abgesichert, und zwar vorschriftsmäßig. D.H. auf der Autobahn: Warndreieck mindestens 100 Meter hinter dem Auto!

      Das hier

      Ich stellte mich halb auf die Fahrbahn, winkte


      ist im laufenden Verkehr ein absolutes no go. Kein professioneller Helfer/Retter würde so etwas tun, so lange der Verkehr nicht steht oder nur noch sehr, sehr langsam läuft.

      Meine Reihenfolge wäre gewesen:
      - absichern (lassen)
      - Leute raus
      - Notruf (da hast Du Dich auf Zufall verlassen)

      Löschversuche sind in solchen Situationen nett - aber was wäre gewesen, wenn das Auto noch mehr abgefackelt wäre? Hin ist es doch sowieso...
      redneb
      Sag mal Redneb, gehts noch ??

      Natürlich hast du recht das man eine Unfallstelle absichert, natürlich hast du recht das man sich nicht auf die Fahrbahn stellt.

      Ich selbst habe nun den 3 Motorradfahrer 1herzinfarkt und 2 schwere Unfälle als Helfer begleitet, es ist situationsabhängig wie man zuerst handelt. Die Entscheidung Rettung oder Sicherung fällt intuitiv in Bruchteilen eines lidschlags. Hinterher kann man da immer verbesserungspotential erkennen. Eine Rettung muss aber nicht perfekt im Ablauf sein sondern einfach nur erfolgreich.

      Ich kann nicht verstehen, wie Mann jemandem der hilft noch auch die Schuhe treten muss. Das sind genau die Menschen die vorbei fahren, genau nach dem Motto " der fackelt sowieso ab". Ich hoffe für dich das du nie in einer Situation steckst, wo du auf einen kuragierten Helfer angewiesen bist,und keiner kommt.

      Ich Handle da anders. Ich denke wenn ich helfe, machen das mit Sicherheit auch andere, wenn ich ein Problem habe.

      @ DoeliVR12


      Gut gemacht !! Und danke für deinen Einsatz !! :thumbsup:
      Nimm das leben nicht so ernst, du kommst da eh nicht lebend raus...
    • @hevo: Keine Ahnung ob Du Dich schon einmal in einer solchen Situation befunden hast und auch schon einmal erlebt hast wie Helfer selbst in eine Notlage geraten sind.

      Niemand kennt hier natürlich die genaue Situation, in der sich DoeliVR12 befunden hat, ich zumindest kann nur beurteilen was er geschrieben hat. Es geht auch nicht darum die tolle und gut gegangene Hilfe von Ihm schlecht zu reden und es geht auch nicht darum, dass man nicht helfen soll.

      Ich denke es ist jedoch legitim auf Die Gefahren hinzuweisen, die bestehen und egal welche Meinung nun andere haben, die eigene Sicherheit geht vor, das beherzigen selbst die Rettungsorganisationen. Klar ist das Situationsabhängig aber wenn ich jetzt wieder lese "... es verschafft Zeit ... Brand mit Öl und Sprit ...", kann ich nur den Kopfschütteln. Wie es ja erlebt wurde, hat man mit einem so kleinen Löscher kaum eine Chance, einen Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die kostbare Zeit die einen da bleibt, sollte man lieber dafür nutzen, die betroffenen Personen und sich selber in Sicherheit zu bringen.

      Ein Fahrzeugbrand kann leider sehr schnell außer Kontrolle geraden und wenn nicht zufällig jemand anhält, der weiß wie man es richtig macht, bringt man sich selbst ganz schön in Gefahr.

      Ich denke dies sollte einfach jeden klar sein und auch das grundsätzliche Verhalten auf Autobahnen bei einer Panne/Unfall.

      Grüße
      Stefan
    • Zu erst einmal, gut gemacht.

      Schön das es gut ausgegangen ist.

      Ich habe von der Firma eine menge Lehrgänge mitgemacht, das ich garnicht mehr sagen kann aus welchem die vollgende Geschichte kommt.

      Ein LKW brennt und jemand hält an und will helfen. Der Fahrer ist eingeklemmt. Der gute Helfer wollte den Fahrer da aber ja nun raus holen. So weit ich mich erinnere war das ganze nach einem Unfall mit Stau, so das die rettungsgahrzeuge schlecht durch kamen. Die Sirenen sollen schon zu hören gewesen sein und der Helfer hat in seiner Not zur Axt gegriffen.
      Der Fahrer hat überlebt, der Helfer wurde verurteilt.

      Das ist nun ein extremes Beispiel, aber leider vorgekommen. Das grundsätzliche das man immer wieder gesagt bekommt ist eigensicherung. Das ist wichtiger wie alles andere, auch wenn dabei andere zu schaden kommen denen man helfen will.
      Leider gestern wieder in den Nachrichten gewesen. Eine Person kommt in Schwierigkeiten in der Ostsee, eine weitere Person will helfen und beide sterben. Damit ist dann den eintreffenden " professionellen " Helfern auch nicht geholfen.
      Es ist gut wenn Mann hilft, aber nur wenn man ruhig bleiben kann beim helfen, damit man noch rational denken kann und nicht aus Aufregung, oder im schlimmsten fall Panik Fehler macht die die Situation verschlimmern.

      Helfen kann auch schon sein einen Notruf ab zu setzen.


      Sent from my iPhone using Tapatalk
      Gruß

      Matthias
    • SvenBa schrieb:

      Das sind genau die Menschen die vorbei fahren, genau nach dem Motto " der fackelt sowieso ab". Ich hoffe für dich das du nie in einer Situation steckst, wo du auf einen kuragierten Helfer angewiesen bist,und keiner kommt.


      Dass ich in solchen Fällen vorbeifahre, ist eine bösartige Unterstellung. Ich habe zehn Jahre lang im Rettunsgdienst gearbeitet.

      redneb
    • redneb schrieb:

      SvenBa schrieb:

      Das sind genau die Menschen die vorbei fahren, genau nach dem Motto " der fackelt sowieso ab". Ich hoffe für dich das du nie in einer Situation steckst, wo du auf einen kuragierten Helfer angewiesen bist,und keiner kommt.


      Dass ich in solchen Fällen vorbeifahre, ist eine bösartige Unterstellung. Ich habe zehn Jahre lang im Rettunsgdienst gearbeitet.

      redneb



      Moin,
      ich nehme das mal als Pauschalaussage vom TE.

      Klar halten die wenigsten an (bewusst)
      und noch weniger, weil sie meinen, sie bräuchten nicht, da kein Löscher an Bord ist.

      Ich kann auch die Kritik an dem Ablauf verstehen, aber hier, entspannt am Bildschirm, haben wir alle gut reden

      Wichtig ist, das keine Personen zu schaden gekommen sind und das als Beispiel dienen sollte,
      das
      1. wir alle bei der nächsten Fahrt betroffen sein könnten
      2. wir uns immer bewusst sein sollten, jemanden helfen zu müssen/sollen/können
      3. und uns nicht auf andere verlassen sollten :thumbdown:


      Gruß Thomas
      der auch keinen Löscher an Bord hat ;(
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: KLICKST DU HIER
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    • DoeliVR12 schrieb:

      Die 1 bzw. 2-kg-Löscher sind nahezu für die Katz,


      auch von mir ein Dankeschön für den Mut.

      Du hast allles richtig gemacht. ( Auch wenn es hier einige gibt, die es noch besser gemacht hätten)

      Wenn sowie so alle nur noch Schritt fahren, hätt ich auch zuerst die Menschen gerettet, und schei... auf die
      Absicherung, die ja schon durch die langsamen Fahrzeuge gegeben war.

      Früher hatte ich auch immer einen 2kg Löscher dabei, aber der bringt ja nichts.
      Für den WW habe ich eine Löchdecke, damit sollte man zumindest kleines Feuer ersticken können.
      Löschen vom PKW ist meist vergebens...... Alles raus, was noch geht und abbrennen lassen.


      gruß nelke
    • Erstmal Respekt für das Erkennen der Situation und das Handeln :thumbsup:

      Ich verstehe nur nicht wo die Gefahr für Leib und Leben ist, wenn die Leute aus dem Wagen ausgestiegen sind.
      Für was sollen da noch mehr Autos anhalten und Auffahrunfälle riskieren um ohne geeignete Löscher das brennende Auto anzuschauen?
      Wie hätte da Jemand noch mehr helfen können?

      Die Gefahr sehe ich nur darin wenn man probiert mit dem Spielzeug den Brand zu bekämpfen und sich noch in der Gefahrenzone aufhält.
      Ein Unterschied wäre es für mich nur wenn da erkennbar ein Unfall passiert ist.
      viele Grüße
      Claus :w

      2014
      Sommer: Jesolo International - und das ist gut so :D
    • DoeliVR12 schrieb:

      Es ist erschreckend, wie viele Autofahrer herüber schauten, aber nicht anhielten! Selbst wenn sie keinen Feuerlöscher dabei hatten, helfen kann man doch, oder?!?

      Woraus hätte dann diese Hilfe deiner Meinung nach bestehen sollen, wenn die keinen Feuerlöscher dabei haben? Sinnlos dabei stehen und den folgenden Retter die Fahrbahn blockieren?
      Wenn ich einen Unfall sehe, gucke ich immer, ob schon "kompetente" Helfer vor Ort sind und ob noch Hilfe gebraucht wird. Wenn nicht, fahre ich weiter. Sinnlos rumstehende mitfühlende Zuschauer braucht keiner, behindert nur die Helfer. Es waren doch schon Helfer vor Ort.
      Bin aber auch der Meinung, das erst die Insassen aus dem Auto rausmussten, bevor man Sicherungsmaßnahmen ergreift. Schließlich hat das Auto unbemerkt von den Insassen gebrannt. Und es war ja auf dem Standstreifen und da fährt normalerweise keiner auf ein stehendes Fahrzeug. Außerdem hast du ja mit deinem Fahrzeug die Unfallstelle mit Warnblinker nach hinten provisorisch abgesichert.
      Aber ob ich auch gelöscht hätte?? Zuerst hätte ich ein Warndreieck aufgestellt. Weil Unfallsicherung sehr wichtig ist.
      Wer in so einer Situation noch einen klaren Kopf behält, hätte ja delegieren können. He, du sicherst die Unfallstelle und ich gucke nach Verletzten.
    • Hi Darß,

      Glückwunsch und Danke! Das war eine super Leistung.
      Las' Dich von den Ratschlägen nicht abhalten. Ich selbst bin bei der Feuerwehr und viel auf den Autobahnen im Einsatz.
      Und die Gefahr lauert immer! Egal ob am Anfang oder nach einer Stunde. Das kann ich Dir berichten. Unaufmerksame Genossen gibt es immer.
      Mir selbst ist schon eine große Pylone der Absicherung nur knapp an den Füßen vorbeigeflogen, nur weil einer vor lauter Gaffen drauffährt. Da sind die Beine ab.

      Es ist immer situationsabhängig wie gehandelt werden muss. Eigensicherung ist oberste Priorität. Wenn man aber sieht dass eigentlich aufgrund des Verkehrs (Staubildung und Spurwechsel)
      dieser langsam läuft, ist die Menschenrettung machbar.
      Auch wir gehen im Notfall direkt an das Fahrzeug und sichern parallel dazu ab. Schief gehen kann immer etwas, egal wie. (siehe einnickende LKW-Fahrer ect....).

      Nochmals super Leistung und hoffentlich gibt es viele von Deiner Sorte die helfen und Menschen aus Notlagen retten!!!

      Grüße
      Tobi