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Casimir ist wieder inselreif – Sommerurlaub auf Padova 3 auf der Insel Rab in Kroatien

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    • Casimir ist wieder inselreif – Sommerurlaub auf Padova 3 auf der Insel Rab in Kroatien

      Die Fahrt

      Eigentlich wollten wir schon im vergangenen Jahr unseren ersten Rab-Urlaub starten, hatte ich doch in der Vergangenheit schon einige begeisterte Berichte über die grüne Insel gehört. Aufgrund des recht spontanen Nur-mal-gucken-Kaufs unseres Knaus-Wohnwagens im November 2012 entschieden wir uns für den Sommer 2013 dann aber doch dafür, erst noch einmal ein bekanntes Ziel anzusteuern und wir landeten mal wieder auf Kovacine. :D

      In diesem Jahr sollte es nun aber werden mit Rab. Also mußte zuvor noch die schwierige Frage geklärt werden, für welchen CP wir uns entscheiden: Padova III oder San Marino. Nachdem wir im Laufe des Jahres einige Male unsere Einstellung zu den zwei CP's wechselten, fiel die endgültige Wahl dann auf Padova 3 (beim nachträglichen nochmaligen betrachten der Website fragte ich mich allerdings, wie alt die Fotos teilweise schon sind, da sich inzwischen doch einiges verändert hat.)

      Am 18.06.2014 sollte es dann endlich soweit sein … diesjähriger Start in den lang ersehnten Sommerurlaub. :thumbsup:
      Während Steffen nach seiner letzten Nachtschicht noch schlief, scharrten Casimir und ich schon regelrecht mit den Hufen. Mehr als einmal beschlich mich der Gedanke, vielleicht hätte ich doch noch bis mittags arbeiten sollen, diese Warterei war so gar nicht mein Ding. :pinch:
      Jedes Mal wenn ich nach einer Stunde auf die Uhr guckte, waren erst 10 Minuten vergangen. Also eigentlich alles wie immer. :evil:

      Irgendwie ging die Zeit dann aber doch rum, Casimir hatte sich am Zugpferdchen festgebissen und wir rollten guter Dinge vom Hof. :0-0:

      Aber … irgendetwas stimmte nicht. :_whistling:

      Ich machte mir lange Zeit Gedanken, was mich eigentlich beunruhigte.
      Wir kamen ganz gut voran. Die Baustelle vor Dresden, bei der wir aufgrund der Feierabendzeit eigentlich den ersten Stau vermutet hatten, war nicht mehr da und auch der im Verkehrsfunk angekündigte Stau von ca. 10 km am Dreieck Nossen war im Auflösen begriffen, so daß wir mit leicht stockendem Verkehr ganz gut durchkamen. :ok

      Was also irritierte mich? ?(

      Plötzlich fiel es mir dann auf. 8o
      Das Wetter :!: … DAS stimmte nicht. :!: :!:

      Der Himmel war blau und die Sonne schien. 01 - Sonne.jpg

      Na also, kein Wunder, daß mich ein komisches Gefühl beschlich. :lol:
      Bisher fuhren wir fast jedes Mal bei Regen von zu Hause los und hatten dafür in Kroatien Sonne pur.
      Es gab da eine kleine pessimistische Stimme in mir die flüsterte: "Hoffentlich wird es dieses Mal nicht umgekehrt." :huh:

      Aber Panikmachen gilt nicht und so rollten wir weiter Kilometer um Kilometer. :0-0:
      Während wir irgendwann relaxt durch die Nacht fuhren, erinnerten wir uns an die Abenteuerfahrt vom vergangenen Jahr. In diesem Jahr lief es regelrecht entspannt … ohne Regen, ohne Überschwemmung auf der Autobahn, es gab keinen abgefallenen Wohnwagenspiegel und keinen Stau. :thumbup:

      Und da soll man nicht unruhig werden. :lol: :evil:

      Am "Spannendsten" während der Fahrt bis zur Fähre war letztendlich die etwas andere Reiseroute im Gegensatz zu den vergangenen Jahren. Wobei ich spannend wohl eher durch nervig ersetzen sollte. :rolleyes:
      Die vergangenen Jahre sind wir stets eine andere Strecke gefahren (auf dem Foto mal gelb nachgezeichnet), die ich schon allein deshalb als besser empfand, weil man nach dem Passieren der kroatischen Grenze nicht mehr so lange auf den ersten Blick auf die Adria warten muß. :ok

      Reiseroute: 01 - Reiseroute.jpg..... Streckenvergleich: 02 - Reiseroute.jpg

      Aufgrund der Streckenführung und nach Hinweisen anderer Forumsmitglieder ist jedoch günstiger, nicht die Fähre von Rijeka zu nehmen und die schmale Inselstraße bis zum Camp zu fahren, sondern die Fähre zu nutzen, die näher am Camp Padova 3 liegt.
      Der Tipp war insgesamt auch richtig, wobei wir feststellen durften, daß die Inlandstraße zwischenzeitlich einiges an Aufbesserungen erfahren hat, bis auf ein paar Stücken inzwischen recht gut zu befahren ist (zumindest für kroatische Inselverhältnisse) und noch einige Bauarbeiten im Gange sind.

      In diesem Jahr dauerte es wie gesag seeehr lange und mit der Zeit stimmte es mich etwas mißmutig, daß zwischen Grenze und Adria so viele Kilometer lagen.
      Die anderen Jahre passierten wir die Grenze und relativ kurze Zeit später sahen wir den Sonnenaufgang über der Adria. :anbet:
      In diesem Jahr sahen wir den Sonnenaufgang im Rückspiegel. 01 - Sonnenaufgang während der Fahrt.jpg

      Ich wartete also darauf, die Adria zu sehen und was gab es stattdessen :wacko:

      Straße 02 - Strecke 1.jpg ... und Berge 02 - Strecke 2.jpg ... und Straße zwischen Bergen 02 - Strecke 3.jpg

      ... und auch mal kahle Berge zwischen grünen Bergen 02 - Strecke 4.jpg

      Doch dann der Lichtblick 02 - Strecke 5.jpg Die Adria :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      DEViLYA

      Der Weg zur H :evil: LLe ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

      Teuflisch liebe Grüße :w
      Kerstin

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    • Dann haben wir jetzt zwei Achsen, Jens, dann sind wir ja ein Tandem :thumbsup: :lol:

      Die Fähre

      Die Adria hatten wir also erreicht, nur die Fähre, die war immer noch in weiter Ferne. :thumbdown:
      Da seit geraumer Zeit ein LKW vor uns her fuhr, der aufgrund der Serpentinen einfach nicht zu überholen war, beschlossen wir, als wir eine kleine Haltebucht entdeckten 02 - Strecke 6.jpg uns dort noch mal die Füße zu vertreten und die Müdigkeit aus den Knochen zu schütteln. Ach tat das gut, den Hintern endlich mal wieder vom Autositz zu erheben. Ein paar Dehnübungen später, testete ich mal die Panoramafunktion meines Handys.


      Es wurde immerhin ein Panoramabild … über die Bildqualität bitte ich alle passionierten Hobby- und Profifotografen zu schweigen. :_whistling: :lol:

      Im Übrigen wurde ich wohl beim angestrengten Fotografieren beobachtet 8o 03 - 2-Panorama.jpg :evil:

      Man soll es kaum glauben, wir erreichten dann irgendwann tatsächlich mal die Fähre. ^^
      Eine wurde gerade beladen, da passten wir nicht mehr mit drauf, aber für uns war es noch mal die Chance durchzuatmen und uns etwas umzusehen. :D

      Das Erste, was mir auffiel … wieso grüne Insel? Sieht das grün aus? 03 - 3-Rab.jpg

      Dann kam die nächste Fähre 03 - 4-Fischkutter.jpg ... ach verflixt, das ist ja ein Fischkutter, der sehr umschwärmt wurde. :thumbsup:

      Aber da kam sie, unsere Fähre. 03 - 5-Fähre kommt.jpg

      Dieses mal durften wir mit, meine Begeisterung darüber hielt sich jedoch etwas in Grenzen, denn die Fähre war recht klein und irgendwie hatten uns die Einweiser so eingekeilt, daß selbst Steffen während der Überfahrt leicht skeptisch war, wie wir da heil rauskommen sollten. Uns war klar, wir würden die ersten sein, die von der Fähre runter mußten, neben uns die Fahrzeuge standen aber so dicht, daß es eigentlich fast unmöglich war, das Ganze ohne Kratzer zustande zu bringen. Schon für das Aussteigen aus dem Fahrzeug, mußte man förmlich ein Schlangenmensch sein. :xwall:
      Leider ist es auf den Fotos nicht so richtig zu sehen, wie dicht wir tatsächlich standen.



      Ich (die eh leicht zur Panik neigt) versuchte nicht allzu sehr zu nerven, fragte mich aber die ganze Zeit, wie sollen wir da heil rauskommen? Ich glaubte sogar zu sehen, wie der eine Einweiser etwas skeptisch auf die Fahrzeuge guckte … X( :lol:

      Also Ablenken, noch ein bißchen Fotografieren 03 - 9-Fähre.jpg und dabei wiederholt die Frage stellen, wieso grüne Insel ... 03 - 8-Fähre.jpg

      Irgendwann kam das andere Ufer, wir wandten uns wieder schlangenartig ins Auto und harrten der Dinge, die da kommen würden. :_whistling:
      Als die Fähre angelegt hatte, wurde das rechts neben uns stehende Fahrzeug plötzlich angewiesen, weiter nach rechts zu fahren. 8|
      Stück für Stück manövrierte er nach rechts, so daß wir am Ende tatsächlich die Chance hatten, gaanz vorsichtig mit Hilfe des Einweisers von der Fähre zu fahren. :0-0: :ok

      Und wir waren einfach nur froh, daß Casimir heil geblieben ist. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      Hatte ich irgendwie mal bemängelt, daß die Fahrt nicht wirklich aufregend war? :D :lol:
      DEViLYA

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      Teuflisch liebe Grüße :w
      Kerstin

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    • OH! Ich drück mich ganz in die Ecke und fahr in Gedanken mal mit! Bilder sind doch Klasse!


      Wie lange seid ihr denn von Daheim bis zu Fähre gefahren, so in Stunden?


      Die Enge auf der Fähre war bei uns ähnlich, aussteigen war zirkusreif (mein Bäuchlein war im Wege), Gott sei Dank haben wir hinten Schiebetüren und ich ein Mann der gut fahren kann.
      Viele Grüße
      das Rosenhof-Team
      (der Xander und die Chris mit Kids und Fellnase)
    • Glaubt ihm kein Wort :P
      Laut der Aufnahmeuhrzeit auf den Fotos waren wir schon kurz nach 7:00 Uhr dort. :evil: Aber die eine Stunde ist ja eigentlich egal. :lol:

      Ansonsten bin ich auch immer wieder froh, daß Steffen so gut mit dem Gespann klar kommt. Meine Nerven liegen da schon eher mal blank. :_whistling:

      So, nun ein bißchen weiter mit dem Bericht.


      Fahrt von der Fähre zum CP

      Nach der Fähre suchten wir uns noch kurz einen Standplatz, da wir keine rechte Lust hatten, die Fahrzeugkolonne anzuführen, da wir uns ja auf der Insel überhaupt noch nicht auskannten und in Ruhe nach Hinweisschildern Ausschau halten wollten. Im Prinzip konnte man ja nicht viel falsch machen, da es auf der Insel nicht so viele Straßen gibt, aber ich für meinen Teil finde es einfach entspannender, wenn es nicht ständig von hinten drängelt. ^^

      Tatsächlich stand nach ca. einer halben Stunde Fahrt ein Hinweisschild, daß es demnächst nach links zum Camp Padova 3 geht. Soweit wir aber auch sahen, es ging keine Straße links ab. :_whistling:
      Also wir uns langsam fragten, ob die uns vergackeiern wollen, sahen wir hinter einem Gestrüpp eine schmale Straße, die in einer Kurve recht steil nach unten ging. :?: :huh: ?(
      Ob das etwa die Straße zum Camp war? :huh: :xwall:

      Wir hofften es nicht ... zum Einen, weil wir gerade dran vorbeigerauscht waren, denn als wir sie entdeckten, war keine Chance mehr zum Bremsen, zum Anderen, weil die Straße auf uns nicht gerade einladend für unser Gespann wirkte. ;(
      Also fuhren wir erstmal weiter ... was hätten wir auch sonst tun sollen. :lol:
      Leider wurde es dann irgendwie zur Gewißheit ... es war wohl doch diese Straße gemeint, denn wir fanden keine andere. :cursing:

      Mist. X( :xwall:

      Steffen murmelte dann irgendwann, ein Kreisverkehr wäre jetzt nicht schlecht. Ich konnte es beinahe nur mit einem Lachen quittieren, da ich mir (weil ich ja nicht fuhr) natürlich längst wieder Gedanken machte, wie wir mit dem Gespann durch die Stadt kommen sollten, auf die wir unweigerlich zu fuhren. Und so viel Glück, jetzt noch einen Kreisverkehr präsentiert zu bekommen, kann man ja nicht haben. 8|
      Aber ... denkste. :!:
      Ehe ich es noch richtig erkannt hatte, stieß Steffen ein freudiges "Na geht doch!" aus und kurze Zeit später erkannte auch ich es 8o ... tatsächlich ein Kreisverkehr. :anbet:

      Also einmal rundherum und wieder zurück. :0-0:
      Nun also wieder Hinweisschild suchen. :rolleyes:

      Eine kleine Kurve und ... äääääh, hüstel ... war da nicht gerade eine Straße nach rechts unten? :_whistling: :pinch:
      Blöde Kurve! Und da war doch auch gar kein Hinweisschild ... (oder?) ?(
      Wobei das egal war ... wir waren eh vorbei. :xwall: :xwall:

      Zum Glück hatte Steffen die Tankstelle wahrgenommen, die kurz vor dem Hinweisschild war, so daß wir dort drehen konnten uns so nahmen wir neu Anlauf. :lol:

      Mit etwas gemischten Gefühlen nahmen wir also diese kleine Abfahrt auf der linken Seite und ich hoffte einfach, daß wir auf diesem Weg (die Bezeichnung Straße wäre beinahe etwas übertrieben) keinen Gegenverkehr haben würden. 8| Und es klappte tatsächlich, noch mal abbiegn und wir standen vor der Schranke des Camps. :thumbsup:

      Die Schranke öffnete sich und nachdem wir mitgeteilt hatten, daß wir zwar nicht gebucht hatten, aber eine Weile bleiben wollten, wurde uns gezeigt wo wir das Gespann vorläufig abstellen konnten, um uns an der Rezeption zu melden. Und das taten wir dann auch ...
      DEViLYA

      Der Weg zur H :evil: LLe ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

      Teuflisch liebe Grüße :w
      Kerstin
    • Hallo Kerstin :w
      Ein bis jetzt interessanter Bericht. Vor allem so schön lebensnah geschrieben. Du solltest Schriftstellerin für Campingreisen werden :ok

      Ich bin gespannt wie es weitergeht und wünsche Euch weiterhin einen schönen Urlaub :thumbsup:

      Gruß Berthold
      Gruß Berthold aus Unterfranken :0-0:
    • Hallo!

      Ooooh wie schön! Ja, vom ersten Blick auf das Meer bei einer Reise bin ich auch immer total aus dem Häuschen...beim letzten Blick auf der Heimreise dann das genaue Gegenteil ;( ....
      aber Euer Urlaub hat ja im Bericht gerade erst angefangen ^^ und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Teile Eures Berichtes


      Viele Grüße
      Sonja :w
      Da hinten wirds schon wieder heller!!
      unser kleiner Blog
    • Hallo liebe Mitreisenden :w
      Dann hoffe ich mal, daß wir am Ende nicht überladen sind. :lol: :lol: :lol:

      Camp Padova 3

      Nach dem Abstellen des Gespanns erstmal ein kleiner Blick auf den Teil des Campingplatzes, den man momentan erspähen konnte. :_whistling:

      Schluck ... ganz schön voll. 8| Und das zur Vorsaison :!:

      Aber nutzt nix, erst mal zu Rezeption und dann sehen wir weiter.
      Nach dem wir dort angegeben hatten, wie lange wir bleiben wollen, bekamen wir doch tatsächlich 8 oder 9 Parzellen angeboten, auf denen wir stehen könnten. 8|
      Ich war etwas verwirrt, da ich es bisher so kannte, daß man einfach guckt was frei ist und dann mit einer kleinen Auswahl an Parzellennummern wieder an der Rezeption erscheint, um dann endgültig zu entscheiden. :| Nun gut, gucken wir uns die Vorschläge also mal an. :rolleyes:

      Nach 4 Parzellen war ich innerlich soweit, meine Idee mit Rab und Padova 3 innerlich zu verfluchen. :pinch:
      Die vorgeschlagenen Parzellen erwiesen sich irgendwie alle als für uns nicht brauchbar. :thumbdown:
      Entweder verdammt klein, mittendrin ein Baum oder für ein Gespann schlecht erreichbar. :S Eine Parzelle hätte es von Größe und Lage werden können, wenn sie nicht bis auf eine kleine Ecke völlig durch Pinienbäume überschattet gewesen wäre. Das wollten wir uns und Casimir nicht antun ... Erfahrung mit abfallenden Pinienzapfen hatten wir ja in letztem Jahr sammeln dürfen. :lol:
      Zugegebener Maßen schreckte uns eine Parzelle auch ab, weil da gefühlt 8 Kinderfahrräder aufgereiht standen. So viel Action wollten wir dann doch nicht. :rolleyes: :D

      Hmm, was nun?. Noch mal kurz hier und da geguckt ... kurz den Gedanken ins Spiel gebracht, zum CP San Marino zu fahren :_whistling: , dann aber verworfen.
      Zwischenzeitlich war es uns dann auch wie Schuppen aus den Haaren ... äääh, von den Augen gefallen. :pinch:
      Es war fröhlicher Kadavertag und somit haben viele den darauffolgenden Brückentag und das WE genutzt, um mal ein paar Tage an die Adria zu fahren. 8|
      Ab Sonntagabend bzw. Montag gab es dann plötzlich einige leere Parzellen ...
      Also wieder was gelernt, was man künftig bei der Urlaubsplanung berücksichtigen sollte. :thumbsup:

      Jedenfalls sind wir dann erst noch zum anderen Teil des CP gewandert, wo eine unparzellierte Wiese ist. Bevor wir diese erreichten, entdeckten wir noch einen parzellierten Bereich, mit freien Plätzen.
      Laut Internet sollte dort aber kein Strom vorhanden sein, deswegen hatten wir uns den zunächst gar nicht ansehen wollen. Was entdeckten aber unsere Augen? 04 - 01 Strom.jpg
      Wie inzwischen festgestellt, sind die Angaben auf den einzelnen Internetseiten wohl nicht ganz aktuell. :lol:

      Also in diesem Bereich noch mal umgesehen. Es gab eine Parzelle, die gefiel uns richtig gut, durch die Camper auf der Nachbarparzelle erfuhren wir aber, daß diese reserviert sei, sie hätten auch schon danach gefragt. Schade, die wäre es echt gewesen. :thumbsup:
      Wir mußten aber am Ende feststellen, daß diese Parzelle (bis auf ein Durchreise-Womo, welches mal 2 Nächte dort stand und nicht gebucht hatte) die ganze Zeit nicht belegt war :!:
      Inzwischen waren schon andere Camper auf unsere Suche aufmerksam geworden und einer unterstützte uns besonders mit Rat und Tat. Zwei Parzellen legte er uns besonders ans Herz. Eine kurz vorm Waschhaus, die zwar recht geräumig war, aber wiedermal mit viel Pinienbewuchs. Eine andere direkt neben dem Waschhaus, schön groß ... aber direkt an der Parzelle waren die außenliegenden Abwaschbecken. :thumbdown: Nee, so viel Arbeit will ich im Urlaub nicht sehen. :evil:
      Und am Ende war es echt gut so. Wenn italienische Maamma mit zwei kleinen Kindern zum Abwaschen erschien, war es schon anstrengend genug, wenn man auch gerade am Abwaschbecken stand. Und das dann vielleicht drei oder vier mal am Tag? Nein Danke. :evil:

      Lustig fand ich jedoch, daß der hilfreiche Camper gar nicht verstehen konnte, daß wir diese Parzelle nicht wollten und er redete 'ne ganze Weile deswegen auf mich ein. Ich meinte dann nur, daß es einfach nicht mein Ding sei, so unmittelbar neben dem Waschhaus und den Abwaschbecken zu stehen und plötzlich meinte er, ihm gehe es auch so, er würde das auch nicht wollen. ... :?: :_whistling: :!:
      Häää? 8| Aber uns immer wieder drauf hinweisen, wie toll die Parzelle doch ist 8o :lol:

      Diese 2 Parzellen sollten es also nicht werden, aber da uns der Bereich insgesamt ganz gut gefiel und auch die Camper ringsrum sehr symphatisch wirkten und vorwiegend in unserem Alter waren, sahen wir uns noch mal genauer um und marschierten dann mit 2 Nummern im Kopf nach langem Suchen endlich zur Rezeption. :rolleyes:



      Natürlich fragten wir auch nach der eigentlichen Wunschparzelle, die ja eigentlich reserviert sein sollte. Es war komisch, erst ein kurzes Nicken, dann ein ich gucke mal und etwas Rumgedruckse und dann die nette Auskunft, die andere gewählte Parzelle würde gehen. :pinch:
      Ok, wir fanden die ja auch nicht so schlecht, nur war sie bei weitem nicht so geräumig wie die andere. ^^

      Wir also mit dem Gespann dort vorgefahren, Steffen sein Lieblingsspielzeug ausgepackt und den Casimir schlichtweg vorwärts reingemovert. :ok
      Hmm, wie er so stand stellten wir fest, daß das nicht funktionieren wird. Wenn das Vorzelt aufgebaut und abgespannt ist, ist die Parzelle so gut wie dicht. Tisch und Stühle würden gerade noch hinpassen, aber was ist mit dem Auto? ;(
      Nun gut, stellen wir Casimir halt quer nach hinten und wenn das Auto dann leicht auf dem Weg steht, müßte es gehen. :_whistling:
      Wir konnten es nicht testen, weil es einfach nicht möglich war, den Casimir dort hinten so hinzustellen, daß er gerade stand, da die Parzelle an dieser Stelle recht starkes Gefälle hatte. Der Keil reichte einfach nicht aus, wir kriegten den Casimir einfach nicht ausgerichtet. Na toll ... und nun? :?: X(

      Inzwischen waren wir doch etwas leicht angep ... fressen, eigentlich hätte inzwischen fast schon das Vorzelt stehen sollen und wir waren immer noch mit Parzellenwahl beschäftigt. :xwall:
      Mit dieser würde es dann also nix werden, aber ganz vorne an diesem Weg war noch eine frei, bis auf eine Laterne war diese zur CP-Straße hin durch nichts eingeschränkt, da müßte es doch passen, das Auto halbwegs mit unterzukriegen. Und da die Straße eine Sackgasse ist, sollte sich der Verkehr doch eigentlich in Grenzen halten. :_whistling:

      Steffen also nochmal zur Rezeption, während ich mehr oder weniger dekorativ in der Gegend rumstand, da unser Auto mitten auf dem Weg parkte und ich somit Wache schob, falls jemand durch wollte. :lol:
      Er kam auch tatsächlich mit dem entsprechenden Nummernanhänger zurück. :D
      Casimir also dank Mover umgeparkt und wiedermal festgestellt, daß wir mit der Entscheidung für einen Mover alles richtig gemacht haben, denn nach diesem Zirkus des Hin- und Her hätte ich keinen Camper mehr bitten wollen, noch mal mit anzufassen. :rolleyes: So kullerte Casimir langsam aber friedlich von einer Parzelle zur anderen, verfolgt von den begeisterten Blicken unserer künftigen Schweizer Parzellennachbarn. Da diese selbst ein Wohnmobil fuhren, hatten sie sich wohl mit "freilaufenden" Wohnwagen noch nicht so richtig beschäftigt und teilten uns einfach nur mit, wie toll sie das mit dem Mover fanden. :thumbsup:
      Und wie gesagt ... wir auch :evil:

      ...
      DEViLYA

      Der Weg zur H :evil: LLe ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

      Teuflisch liebe Grüße :w
      Kerstin
    • Wie jetzt... da wird ein Reisebericht mit Casimir gestartet ?! ... *Swusch* :undweg: ... sitze... kann weiter gehen :thumbup:
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein