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Campingplatz Erden an der Mosel

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    • Campingplatz Erden an der Mosel

      Hier der Reisebericht vom 01.08. bis 04.08.
      Zuerst war gar nicht sicher, ob wir einen Platz bekommen würden, weil an dem Wochenende ein Harleytreffen, eine Weinkirmes und noch zwei Festivals stattfanden. Der Campingplatzbesitzer vermeldete dann aber kurzfristig doch noch ein JA.

      Da die Ehefrau noch arbeiten mußte, starteten wir erst um 19 Uhr und ich war nicht so sicher, ob wir ankommen, bevor der Campingplatzbesitzer nach Hause geht.
      Trotz einem kleinen Verfahrer ( die Straße wurde immer schlechter, kurviger und enger, bis wir beinahe mit dem Gegenverkehr feststeckten...rechts Leitplanke und Hang, links steile Böschung mit hoher Bordsteinkante...es ging dann mit Spiegel einklappen und Sackhaaresbreite ) sind wir zeitlich sehr gut durchgekommen.

      Die nette Frau Campingplatzbesitzerin zeigte uns per Fahrrad unseren Stellplatz. Zweite oder dritte Reihe konnten wir wählen und entschieden uns für die dritte direkt am Fußweg. In der zweiten Reihe standen nicht viele, so dass es sehr freiräumig wirkte. Keile drunter, Strom dran, Rollmarkise raus, Stühle raus, Bierchen. Besuch war auch gleich da, hatten schon auf unsere Ankunft gewartet.

      Unser Stellplatznachbar fragte morgens ob wir öfter hier wären, weil wir so schnell Anschluß hatten... Nein, zum ersten Mal hier, aber bei uns ist das fast immer so...war ja Familie, die parallel auch dort in der Nähe urlaubte.

      Samstags haben wir Sightseeing gemacht:
      -einen Spaziergang in Erden-ein sehr nettes kleines Örtchen mit Brunnen, üppigen Blumengärten, urigen Häuschen und lauschigen Sitzplätzen
      -Bernkastel hat uns nicht angesprochen und wir sind nichtmal aus dem Auto raus, sondern haben uns die Schleuse angekuckt, wo gerade zwei Ausflugsboote herabgelassen wurden.
      -Harleytreffkurzbesichtigung im Vorbeifahren...die wollen um 13 Uhr im Verband nach Trier oder Wittlingen (?) die Weinkönigin abholen...die können wir dann vom Campingplatz bestimmt alle gegenüber unterm Weinberg vorbeifahren sehen...sehen wir aber nicht, weil die woanders lang fahren!
      -Mittagsruhepause auf dem Camping mit schon wieder Besuch und Verabredung zum gemeinsamen Abendessen in deren Pension in Zeltingen
      -Besuch beim Winzer direkt gegenüber dem Platz. Wir sitzen angenehm in Schatten der Veranda mit Flammkuchenverzehr und Eis und Apfelstrudel und einem "Erdener Treppchen" lieblich - superlecker! Wir kriegen auch den Großteil der wiederkehrenden Harleys noch auf der zuvor vermuteten Straße zu sehen. Schöner Sound so mit Hall vom roten Felsen. Einige kennen sich hier besser aus und kommen auf unserer Seite vorbei, einige kennen den Winzer und machen Halt. Dann tropft es von oben, dann sieht man nur noch eine Wand aus Wasser, der Weinberg ist unsichtbar und wir bleiben noch etwas! Es hört schnell wieder auf zu regnen und die Sonne kommt zurück.
      -Kues spricht uns an, wir bestaunen eine klasse Bigband die richtig Stimmung macht, laufen in den Ort und stellen schnell fest, dass es eigentlich viel zu heiß ist für einen richtigen Stadtbummel und hier geht es auch noch überall bergauf...die Tochter findet ein cooles Shirt im einzigen modernen Laden...ist schon sehr auf Rentner getrimmt hier, finden wir...die Frau findet eine Weinranke für den Garten zu Hause...unser Hund, findet nichts und vor allem keine Ruhe, der ist halt nicht wirklich für die Stadt geeignet.
      -Abendessen in Zeltingen in der Pension Winzerverein, sehr lecker und vielseitig.
      -Kirmes bzw. Weinkirmes in Zeltingen...und wir laufen auch einmal über den dortigen Campingplatz...wirkt irgendwie alles schmuddelig inklusive einiger Camper...lieber mal an die Schießbude und der Tochter was vormachen, sie möchte selber aber nicht versuchen...die Musik in dem Zelt ist eine Geschmacksache, aber hier schmeckt uns kein Wein, meine Frau trinkt Traubensaftschorle, ich schwenke auf Bitburger um...
    • Erden an der Msel

      Hallo Bernd,

      wir waren 2 Wochen vor euch dort auf dem Platz. Hatten dort einen Wohnwagen gemietet, um unsere letzten Zweifel, einen Wagen zu kaufen, zu beseitigen.

      Wir wurden auch mit dem Fahrrad zu unserem Wagen geleitet, in erster Reihe zur Mosel. Direkt nebenan ein Hundeplatz, toll für unser Vierbeiner.

      Toiletten, Duschen, alles sauber und ordentlich. Sogar ein Hundsitting wurde angeboten. Auch die Campingrestauration war total in Ordnung. Die Betreiber ein supernettes Ehepaar.

      In Traben-Trarbach dann der Besuch der Strausswirtschaft "Beth-Bauer. bei dem Wetter einfach toll.

      Daraufhin haben wir uns dann einen neuen Wohnwagn gekauft, den wir dann am 18.08.2014 übergeben bekommen.(es müssen noh Einbauten erledigt werden).

      Diesen Platz werden wir siherlich noch öfter besuchen, wie einige andere Plätze an der Mosel auch.



      LG Uli
    • Sonntag
      Es ist wirklich erstaunlich ruhig in Erden, die Straße(n) hört man kaum und es ist wenig Verkehr, nur die ein oder andere Harley röhrt mal vorbei. Zuggleise gibt es hier an der Mosel nicht. Zwischen Zeltingen und Erden wird eine große Talbrücke gebaut - wir waren Augenzeugen wie sich ein Stück Fahrbahn durch die Luft auf den ersten Brückenpfeiler zuschob (die nächsten drei Pfeiler sind noch im Bau) - wodurch vermutlich in Zukunft noch weniger Verkehr durch diese Moselorte fließen wird.
      Nach dem Frühstück mit leckeren Campingplatzbrötchen wollen Frau und Tochter duschen, lassen das aber. Die Duschkabinen waren nicht der Hit, da stimmen die Bewertungen die wir gefunden hatten leider. Es war zu viel frequentiert und dadurch nicht mehr sauber. Die Toiletten waren einwandfrei, aber so klitzekleine Verbesserungen, wie hängende Spülbürsten und Mülleimer oder ein Desinfektionsmittelspender in der Klokabine kosten nicht die Welt und kennen wir von fast allen bisher besuchten Plätzen und sind vielleicht einfach nur verwöhnt?
      Naja, gründliche Katzenwäsche und Waschbecken zum Haare waschen taten es auch. Für zwei Wochen Urlaub hätte uns das aber nicht gereicht.

      Die Tochter möchte einen variierten Haarschnitt, die Frau kriegt das hin und so steht dem Geheimen Geburtstagsessen im Kloster Wehlen nichts im Weg. Wir wollen uns vom nichtsahnenden "Geburtstagskind" einfach mal das schöne Kloster zeigen lassen, weil sie ja erzählt hatte, dass man dort auch so lecker Eis und Sonstiges essen könne und weil sie ja an dem Tag eine Radfahrpause einlegen wollte, während ihre Männer eine Mountainbike- Klettertour zum Weiberg gegenüber unseres Campingplatzes unternehmen wollten...
      Die Überraschung ist geglückt, noch ein weiterer Familienteil kam pünktlich dazu und Sprachlosigkeit war das Ergebnis.
      Die Speisekarte in dem Kloster ist toll. Es gibt fast alles und alles schmeckt. Himmel un Ääd, Zander und einen Burger haben wir für sehr gut befunden.
      Mit der ganzen Baggage geht's nochmal auf die Kirmes. Die drei Kinder bekommen Kirmesgeld und ziehen los...vermutet werden sie am Autoscooter oder an der Losbude...gefunden werden sie an der Schießbude. Meine Tochter hat das noch nie gemacht und trifft einen Keramikstern nach dem anderen, spannt in einem Affenzahn nach und grinst im Kreis! Sie schießt sich selbst ein großes Kuscheltier und verfehlt nur ganz wenige Male. Müssen die Gene sein!?!
      Der eine Familienteil fährt wieder nach Hause, der andere Teil in die Pension zum Abendsnack und die Räder wegbringen.

      Wir beschließen statt eines late check outs noch die Nacht bis Montag zu bleiben.
      Neben der Stellplatzwiese ist eine Slipanlage, wir kühlen uns die Füße. Die Frau rutscht beim Versuch den Hund mal ganz ins Wasser zu schubsen aus, macht Spagat und ist dann ziemlich nass!

      Beim Winzer Uwe Schwaab hat es uns so gut gefallen und geschmeckt, dass wir zum Abend da nochmal einkehren, unsere drei Radfahrer dazustoßen und jeder seinen persönlichen Wein findet. Der hauseigene Weibergpfirsichlikör ist ohne Worte! Wir nehmen eine Flasche davon und eine Kiste Erdener Treppchen mit für zu Hause. ( Der Winzer macht Erlebnistouren in seine Weinlagen mit wetterfesten Planwagen, die Aussicht, seine Erzeugnisse und anschließend regionales Essen inklusive. Wir sind ja eigentlich weder große Weintrinker noch Erlebnistourenbegeistert, aber da wir zu Hause schon am zweiten Abend mit unseren Nachbarn zwei der sechs Flaschen Weißwein geköpft haben, werden wir uns auf diese Weise nochmal neu eindecken. )
      Leicht beduselt rollen wir um elf im Dunkeln noch die Markise ein, damit der Tau davon bleibt, schlafen wie Steine und fahren nach gemütlichem Frühstück vormittags nach Hause.
      Dann fahre ich noch arbeiten, meine Frau räumt alles aus und schon abends um 18 Uhr steht der Nomad wieder in seiner Halle.

      Fazit:
      Wir stellen uns augenscheinlich schon so gut an, wie jahrelange Wohnwagencamper
      Wir fahren mal wieder auf den Campingplatz Erden
      Wir gehen definitiv wieder zu "unserem" Winzer
      Wir essn auch nochmal in dem Kloster
      Wir sollten nächstes Mal Fahrräder mieten
    • Stimmt, den Agilityplatz habe ich unterschlagen. Unser Hund ist da nicht so für zu haben, dem hätte eine schnelle Radtour mehr zugesagt.
      Von Hundesitting wußten wir nichts, das wäre vielleicht auch für uns mal interessant. Die Besitzerin fand unser Hund gleich toll.


      Das Sanitär war schon ok, aber wir haben es bisher halt deutlich moderner und ansprechender erlebt.

      Traben Trarbach steht beim nächsten Mal bestimmt auf dem Plan.
      Erden liegt sehr günstig dazwischen: 12 Km bis Traben-Trarbach und 12 Km bis Bernkastel-Kues

      Die Aussicht vom Platz auf den Weinberg mit den roten Felsen und die ruhige Lage, die schöne Gegend, die wirklich netten Betreiber, und der Campingplatz selbst werden uns wiedersehen.

      Hier noch der Link zum Platz
      camping-erden.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd38 ()

    • Erden an der Mosel

      Hallo Bernd,

      wenn ihr in Traben - Trarbach seid, kann ch euch eine ganz tlle Strausswirtschaft empfehlen. Dort könnt ihr im Trockenen sowie auch im Regen toll sitzen. Es gibt Kleinigkeiten zu essen, Wein zum Probieren und auch selbst hergestellte Brände (Schnäpse).

      Zu einer Weinprobe kann man sich bei Interesse anmelden. Sie finde Donnerstags spät Nachmittag oder frühen Abend an.

      Du findest diese Strausswirtschaft so:

      Die goße Brücke fahr, rechts liegt am Ende ein Turmhäuschen, dort ist eine sehr schrafe Kurve. Könntest du dort geradeaus fahren, würdest du in der Strausswirtschaft landen. Beht-Bauer heißt sie.

      Viel Vergnügen bei eurem Besuch dort :)



      LG Uli mit Lisa und den Hundn Bianca und Debby
    • Beruflich mußte ich an Wittlich vorbei...da bin ich schnell mal in Erden bei "meinem" Winzer eingefallen und habe neuen Wein und Pfirsichlikör erworben und ein Steak verspeist...

      Vom 3.10. bis 5.10. ist dann dort das 29. Erdener Winzer-Wein- und Straßenfest...
      ...falls da jemand Spaß dran hat.
      Der CP nimmt laut seiner Homepage allerdings keine Reservierungen für den Zeitraum an; ich meine, das war bei unserem ersten Aufenthalt auch so, aber telefonisch sind die sehr unkompliziert gewesen.
    • Wiederholungstat

      Es stand wieder der Geburtstag des "Geburtstagskindes" des letzten Jahres an und da dessen Dreiertruppe wieder zum Radfahren an der Mosel urlaubte, reservierte unsere Dreiertruppe plus Hund wieder beim Campingplatz Erden.


      Samstags morgens fuhren wir nach Erden, ohne Umwege und Engpässe diesmal.
      Wir fanden einen freien Platz einen Baum weiter, als letztes Jahr. Der spendete genügend Schatten fast den ganzen Tag lang, dass die Rollmarkise im Sack blieb.
      Wir hatten wahnsinnig tolles Wetter.
      Diesmal hatten meine Damen gar nichts an den Duschen zu meckern. Meine Frau fand im ( neuen?) Leihbücherregal einen lustigen Schmöker, den sie während des kurzen Aufenthaltes verschlang.
      Die Mosel war sehr klar und angenehm warm, so dass Frau und Tochter ( und nicht ganz freiwillig sogar der Hund) einige Male schwimmen gingen.

      Sonntags waren wir in Kues und landeten spontan auf einem Moselschiff zu einer kleinen Rundfahrt. Eigentlich wären wir gerne flußab durch die
      Schleuse gefahren, aber die Tour hätte zu lange gedauert, weil wir den Hund nicht mitgenommen hatten. Flußaufwärts entdeckten wir dann die Anlegestelle des Wasserflugzeugs, dass wir letztes Jahr so oft über Erden gesehen hatten.

      Montags zum Geburtstag machten wir bei " unserem" Winzer eine Weinbergtour.
      Im Planwagen, gezogen von einem Unimog, genossen wir eine Fahrt durch verschiedene Weinlagen und an den Stops verköstigten wir den jeweils dort geernteten Wein. Vier Generationen (9-87 Jahre) hatten wir dabei an Bord.
      Bis oben auf den Berggipfel direkt gegenüber des Campingplatzes zog der Winzer uns. Die Uroma mußte dann ein Tränchen wegdrücken, weil sie in dem Alter nochmal "hierhin" gekommen war...
      Was für eine unglaubliche Aussicht!

      Zuletzt noch ein besonderer Felsenrastplatz in der Steillage, wo tatsächlich unsere Lieblingsweinsorte wächst...wo meine Frau in einem Schieferplättchen unsere Liebe nach alter Sitte eingravierte...
      Es war sehr heiß geworden und nach all dem Wein, war es gut ein deftiges Mittagessen in der Winzerscheune einzunehmen. Weil es allen so gut gefallen hatte, blieben wir einfach und besetzten die Ecke auf der Veranda.
      weinhaus-schwaab.de

      Dienstags begann es nach dem Frühstück zu nieseln und so fiel die Abreise nicht ganz so schwer.
    • Aufgrund eurer Tipps waren wir vom 19. bis 28.7.2015 in Erden. Auch uns hat es sehr gut gefallen, das Betreiberehepaar ist wirklich super nett und hilfsbereit. Wir hatten anfangs einen tollen Platzt direkt am Moselufer, sind aber nach einigen Tagen etwas zurückgezogen, da die vielen Wühlmäuse unseren Platz unsicher machten. An sich ja putzige Tiere, aber wenn man sie nicht mag...Viele Ausflüge mit dem Rad, Moselschiffsfahrt, Besuche in Trier, Koblenz, Wittlich. Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues u.s.w.. Außerdem Besuche beim Winzer (bei verschiedenen in Erden). Es war sehr schön. Da das Wetter schlechter wurde, sind wir dann einige Tage eher abgereist. Auch das war ganz unproblematisch. Trotz Reservierung wurden nur die tatsächlichen Tage abgerechnet, das haben wir alles schon anders erlebt. Wir kommen gerne wieder und danken den Forenmitgliedern für die netten Tipps.
      Ach ja, eine Episode gibt es noch zu berichten. Wer macht schon gerne nach drei Tagen einen Platzumzug? Sonnendach, Wagenschürzen etc, alles wieder neu aufbauen? Ungerne. Also die Nachbarn gefragt, jeder wurde an eine Zeltstange platziert und so wurde der Wohnwagen mitsamt Sonnendach an den neuen Standort gemovert, hat gut geklappt. Nochmals Danke an die nette Dänenfamilie, die uns mit Englisch und mit Händen und Füßen verstanden und geholfen hat.

      manni
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