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Reparatur Methode nach Hagelschaden

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    • Reparatur Methode nach Hagelschaden

      Auf dem Rückweg aus dem Urlaub hat es uns in Frankreich erwischt. Auto und Wohnwagen haben einige Dellen abbekommen. Auf dem Wohnwagendach ca.15-20 je qm. Auf dem Dachblech, was in den Frontbereich ragt insgesamt 60 Dellen und im darunterliegenden Blech auch noch 30. Der Gutachter schlägt als Reparatur Methode Durabull vor, hier wird ein Dickschicht Spachtel auf das Dach gespritzt. Die senkrechten Flächen müssen normal gespachtelt und lackiert werden. Bisher kann mir niemand sagen, wie sich Durabull mit den Jahren verhaelt , da mein Wohnwagen erst 4 Monate alt ist, reicht mir eine Garantie von 3 Jahren nicht wirklich. Einige Betrieb, die Hagelschäden reparieren empfehlen in meinem Fall den Austausch der Blechhaut, auch der Hersteller. Stand jemand von Euch vor einer vergleichbaren Situation, neuer Wohnwagen mit Hagelschäden und der Gutachter will lediglich "zu spachteln "? Wie hbt Ihr Euch verhalten?
      Liebe Gruesse

      Turbomori
      l
    • heinzelmo schrieb:

      der Beulendoktor kann da nichts machen. Ich würde auch das Blech austauschen lassen. Ist hinterher dichter als vorher.



      Wo drauf beruht diese Weisheit :?:


      Mir haben seinerzeit mehrere Händler von einer Rep. abgeraten, es sei denn, der Schaden wir beim Hersteller behoben.

      Lt. deren Aussage ist die Wahrscheinlichkeit einer Undichte bei einer Rep. (Austausch) recht hoch.

      Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

      Gruß, Klaus
    • Hallo,

      Nach meinem Hagelschaden in 2013 war der Gutachter da und sprach sehr deutlich davon, dass das Dachblech auf jeden Fall auszutauschen wäre, spachteln, ob gespritzt oder nicht, käme nicht in Frage. Das Dachblech sei während der Fahrt in Bewegung, man könne nie wissen, ob Spachtel nicht platzen oder reißen würde. Die Versicherung hat den Austausch des Bleches ohne Anstand bezahlt.

      Grüße
      Markus
      Gruß ///Markus :w


      Es kommt gar nicht darauf an, an wie vielen Treffen wir schon teilgenommen haben, sondern darauf, wie viel Spaß wir dabei hatten. :thumbsup: :camping:
    • Vielen Dank in die Runde für die Antworten,
      zwischenzeitlich habe ich mir von diversen Reparaturbetrieben Meinungen eingeholt. Die Antworten sind leider genau so vielfältig und unterschiedlich wie die Betriebe. Dabei bin ich auf das Waru Schaumdach gestoßen, was vollflächig mit dem Dach verklebt wird. Es ist ca. 2mm dick und wiegt 1.3kg je qm. Damit soll das Dach aussehen wie bei GFK und einen sehr guten Schutz vor Erneutem Hagelschaden bieten. Ich warte mal das Gutachten ab und bespreche mich dann mit Fendt.

      Liebe Grüsse
      Turbomori
    • Hallo Turbomori,

      was ist denn aus deinen Plänen mit der Waru-Dachbeschichtung geworden; mich interessiert dies, da meinen knapp ein Jahr alten Fendt am letzten Wochenende ebenfalls ein Hagelschaden ereilt hat. Das Ausmaß ist vermutlich mittelgradig. Der Gutachter der Versicherung hat sich bereits angesagt - bin mal angespannt.

      Gruß
      Gerhard
    • :w Hallo Turbomori,

      mir ist letztes Jahr ähnliches in Italien mit meinem Fendt passiert. Ich habe von meinem Händler in Sulzemoos (bei München) die Aussage bekommen, dass der Dachaustausch problemlos und absolut "dicht" durchgeführt werden kann.

      Nach langer Überlegung habe ich mich dann gegen den Austausch des Dachs und für ein Schutzdach von der Firma Beisel entschieden. Die Dellen am Dach sind ja "nur" optisch hässlich und haben keinen Einfluss auf die Dichtigkeit (vorausgesetzt es sind keine Löcher im Dach).

      Ich habe das Schutzdach nun seit dem letzten Winter drauf und bin absolut begeistert. Man klappt es vorne und hinten am Stellplatz auf und hat dadurch noch einen zusätzlichen Wetterschutz. Für die Fahrt klappt man die Vorder- und Hinterseite an den Wohnwagen an und verzurrt es mit den fest montierten Verzurrbändern.

      Ein weiterer Vorteil ist, dass es Regengeräusche dämpft.

      Die Mitarbeiter der Fa. Beisel kamen zu mir zum Campingplatz und montierten alles vor Ort. Ohne bohren und kleben.

      Vielleicht konnte ich ein wenig mit Entscheidungen helfen. Bilder sprechen mehr als 1000 Worte...seht selbst :w

      Viele Grüße aus München

      Markus :0-0:
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    • gerhard_sr schrieb:

      Hallo Turbomori,

      was ist denn aus deinen Plänen mit der Waru-Dachbeschichtung geworden; mich interessiert dies, da meinen knapp ein Jahr alten Fendt am letzten Wochenende ebenfalls ein Hagelschaden ereilt hat. Das Ausmaß ist vermutlich mittelgradig. Der Gutachter der Versicherung hat sich bereits angesagt - bin mal angespannt.

      Gruß
      Gerhard

      gerhard_sr schrieb:

      Hallo Turbomori,

      was ist denn aus deinen Plänen mit der Waru-Dachbeschichtung geworden; mich interessiert dies, da meinen knapp ein Jahr alten Fendt am letzten Wochenende ebenfalls ein Hagelschaden ereilt hat. Das Ausmaß ist vermutlich mittelgradig. Der Gutachter der Versicherung hat sich bereits angesagt - bin mal angespannt.

      Gruß
      Gerhard


      Hallo Gerhard,
      von den angebotenen Methoden wäre das Waru Dach meine Wahl gewesen, wenn der Wohnwagen nicht erst 4 Monate jung gewesen wäre.
      Mein Anspruch -auch in Richtung Versicherung - war, am Ende wieder einen Caravan zu haben, wie er vor dem Schadensereignis war. Im Zweifel
      hätte das Dach bei Fendt getauscht werden müssen. Jede andere Reparatur hätte aus meiner Sicht bei einem Verkauf nach 7-10 Jahren erhebliche Probleme zur Folge.
      Glücklicherweise konnte ich mit meinem Händler und der Versicherung eine Möglichkeit aushandeln, wo ich meinen beschädigten Wohnwagen dem Händler zurück gab und den gleichen Wohnwagen - nun Modell 2015- bestellte. Der Aufpreis wurde durch die Versicherungsleistung abgedeckt. Bis zu diesem Ergebnis war viel Überzeugungsarbeit in Richtung Gutachter nötig, der hat sich heftig gesträubt.

      Wäre mein Wohnwagen zum Zeitpunkt des Schadens 5 Jahre oder älter gewesen sein, dann hätte ich sicherlich das Waru Dach genommen, es ist technisch mit der Beiselloesung vergleichbar, jedoch vollflächig verklebt, was mir optisch besser gefällt.

      Turbomori :thumbup:
    • @ Turbomori,

      dieser Deal würde mir auch gefallen, aber ich glaube, mit meinem einjährigen Fendt wird der DIfferenzbetrag etwas höher sein, als der Betrag, den die Versicherung für die Beseitigung des Hagelschadens auszahlen würde.
      Prinzipiell ist mir da die Beseitigung des Schadens auch lieber; die Frage ist halt, wann der nächste Hagel kommt - und der kommt bestimmt - dem Klimawandel sei Dank.
      Von daher bin ich eben am Überlegen wegen eines mobilen Hagelschutzes auf dem Wohnwagendach. Bedenken habe ich da aber wegen der Optik (im Falle Wiederverkauf) und wegen des höheren Gewichtes on top.

      Gruß
      Gerhard
    • Über die Preise für Schutzdach und Schaumdach würde ich mich auch freuen.

      Unseren 02er Wohnwagen habe ich dicht mit zehnjährigen Hagelschaden gekauft. Optisch stört es mich eher weniger aber der Dreck ist schwer aus den Kratern zu kratzen.

      Bei dem Verkauf ist es meiner Erfahrung so, das umso älter der Wohni umso geringer der Verlust durch die Dellen. Und der Ersteigner sagte:"Reparieren? Der nächste Hagel kommt bestimmt".

      Also ich würde das vom Preis und Gewicht abhängig machen.
      :anbet:
    • Am vergangenen Wochenende hat uns an unserem 3 Jahre alten Fendt leider auch der Hagel ein Dach mit vielen Dellen beschert. Der Gutachter der HUK kommt nächste Woche und wir machen uns aktuell Gedanken ob wir reparieren lassen oder wie bei unserem alten Wohnwagen vor 4 Jahren auf eine Reparatur verzichten. Der Wilk war schon 6 Jahre alt, den Fendt wollen wir aber noch sehr lange behalten und auch fürs Saisoncamping weiterhin nutzen.

      Hat jemand schon Langzeiterfahrung mit dem Waru-Schaumdach?

      VG
      Caren und Ralf :w
      Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem ;)
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