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Bordüberwachung mit Arduino

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    • ChrischaN schrieb:

      xx771 schrieb:


      @ cougar67

      An sowas habe ich auch gedacht. Ich weiß nicht... was der Gasprüfer zum Magnetventil sagt. Die Steuerung muss ja zu 100% fehlersicher sein.... was der Pi ja eigentlich nicht ist. Es gibt viele Erwägungen die immer gut abgesichert sein müssen. Nur rein Softwaretechnisch kann man nicht die Komponenten ansteuern, man muss auch schauen, dass die im Fehlerfall gegen einander verriegelt sind. Das zB ohne Zündfunken, das Magnetventil niemals aufgehen dürfte oder das Servo den Stab runter drückt. Gibt viel zu bedenken. Und bei der Gasanlage... da bleibe ich vielleicht noch auf Manuell.

      Nur bei der reinen Lüfter / Tempsteuerung hätte ich nicht so viele Bedenken, wie beim Autostart. ;)

      Grüße Chris ;)


      Das Magnetventil wird nicht umbedingt gebraucht, es ist nur zur Sicherheit da. Wenn man ein Stromlos geschlossen nimmt schaltet es die Anlage bei Stromausfall ab. Mann könnte es auch direkt nach der Flasche setzen als Gashautschalter meine der wird sogar von Truma angeboten.
      Des weiteren ist noch eine zweite Flammenüberwachung eingebaut von wo der Pi den Befehl bekommt das die Zündflamme an ist.
      Die Gesamte Heizung bleibt original mit den vorhandenen Sicherheit Einrichtungen und wenn z.B. das Servo den Stab nicht hochkommen lässt kommt auch keine große Flamme.
      Bei der Gasprüfung hätte ich keine bedenken, das Magnetventil ist ein Elektrisch gesteuerter Hautschalter und die Eigentliche Heizung bleibt unangetastet bis auf die zwei Servos die die Manuellen aufgaben durchführen.
      Die Zündung wird beim drücken / drehen der Stange eingeschaltet wie original, der Pi soll sie bei einem Fehler zusammen mit dem Magnetventil ausschalten da mit auch wirklich kein Gas ohne Zündung kommen kann und sie sich nicht Totfunkt.

      Michael
    • hej Joerg,

      tolle arbeit und danke fuer die bereitstellung des quellcodes.
      da werden auch einige weniger erfahrene bastler lust bekommen, das mal fuer sich zu erschliessen.
      ich werde in den naechsten wochen auch weiter basteln, da der winter mit grossen schritten auf uns zu kommt, und ich die frostschutzsteuerung auf jeden fall vor dem winter fertig haben will.
      fuer die stromueberwacheng der solaranlage habe ich schon einiges am fliegen, habe einen stromsensor mit +-30A am akku verbaut, da will ich die zu- u. abgaenge ueber tag u. nacht integrieren, um den ladezustand der batterie abzuschaetzen. wenn der solarstrom im winter nicht ausreicht, soll per relais das ladegeraet an 230V geschaltet werden. zuschaltung nur wenn wirklich notwendig, da das teil ja im leerlauf ja auch jede menge watt frisst und auf dem CP 0.50 € je kWh abgezockt werden. muss das nur ev. fuer den mega anpassen, hatte das fuer den nano entworfen u. getestet.

      gruss
      helmut
      da ich im wohnwagen lebe wenn ich arbeite, fahre ich mit dem zelt (tentipi mit ofen) in den urlaub.
    • waldschrat schrieb:

      hej Joerg,

      tolle arbeit und danke fuer die bereitstellung des quellcodes.
      da werden auch einige weniger erfahrene bastler lust bekommen, das mal fuer sich zu erschliessen.
      ich werde in den naechsten wochen auch weiter basteln, da der winter mit grossen schritten auf uns zu kommt, und ich die frostschutzsteuerung auf jeden fall vor dem winter fertig haben will.
      fuer die stromueberwacheng der solaranlage habe ich schon einiges am fliegen, habe einen stromsensor mit +-30A am akku verbaut, da will ich die zu- u. abgaenge ueber tag u. nacht integrieren, um den ladezustand der batterie abzuschaetzen. wenn der solarstrom im winter nicht ausreicht, soll per relais das ladegeraet an 230V geschaltet werden. zuschaltung nur wenn wirklich notwendig, da das teil ja im leerlauf ja auch jede menge watt frisst und auf dem CP 0.50 € je kWh abgezockt werden. muss das nur ev. fuer den mega anpassen, hatte das fuer den nano entworfen u. getestet.

      gruss
      helmut


      Hallo Helmut,

      die Stromüberwachung britzelt mich auch schon. Nachdem ich den LCD Batteriecomputer von Votronic gesehen habe.
      Wie man auf den Photos sehen kann, habe ich am unteren Rand noch die Möglichkeit ein paar Buttons einzufügen.
      Einen Shunt habe ich bereits rumliegen. Nach unserem Urlaub werde ich mir noch einen LM324 besorgen und mich ans Werk machen.

      Mir schwebt noch die Batteriekapazität und der Ladezustand vor anzuzeigen.

      In der Endphase möchte ich eigentlich ein Menügesteuertes System haben.

      Grüße
      Jörg
    • Ich bin wohl auch nicht alleine mit meinen Ideen.

      Will auch folgende Sachen protokollieren und steuern:

      - Temperaturkühlschrank (Umschaltung 230V Extern und Wechelrichter)
      - Temperaturklima (selfmade - Umbau eines alten Monoblocks)
      - Temperatur Heizung
      - Lade & Entnahme Strom Batteriebank mit Istwerten und Grafen von der Solaranlage, Generator und allem anderem was so dran hängt
      - Steuerng der LED Innenbeleuchtung PWM
      - Steuerung des ausfahrbaren TV Boards
      - Warmwassertempertaur Überwachung (Anzeige der Werte / Zuschaltung)
      - Fischwassertank Füllstand (warntot bei leer und Anziege aufn Display)
      - Abwassertank Überlaufwarnung
      - Zuschaltung des Generator (incl Autostart) oder 230V Lade, wenn die Solaranlage die Batterien nicht ordentlich laden kann
      - 230V Bedarfsschaltung (Zeitsteuerung) Wenn ich autark stehe, das der Wandler nur läuft, wenn er auch wirklich gebraucht wird
      - Steuerng der Druckpumpe
      - Füllstand Gasflasche
      - Alles per Webinterface steuerbar und die Werteinsehbar
      - 7" Touchscreen (Alle möglichen Daten sind dann einsehbar)
      - Alles wird geloggt mit Grafen und Verlaufswerten
      - kleine Alarmanlage mit Innenraumüberwachung, Fensterkontakten
      - SMS Funktion
      - GPS Standortüberwachung
      - Heckkamera Streaming ins Auto nach vorne

      und vieles vieles mehr! :D Alles was mir noch so einfällt. Vieles wird nach und nach umgesetzt.... der Pi wird ordentlich was zutun haben. ;) Bin schon am überlegen, ob ich nicht den BannaPi nehmen sollte. 8o

      @ JZinsius

      Welche Fotos? ich habe leider keine auf deiner Webseite gefunden.

      Grüße Chris :)
      >>> Mein "kleines" Wohnwagen-XXL-Projekt <<<

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      ^^ (Zum Öffnen auf das Gespann klicken.) ^^


      @@@ Fratzenbook@@@
      :undweg: Wird mein Projekt zusätzlich dokumentiert :undweg:
    • Ich weiß...frauen und technik...find es ja eine sehr spannende spielerei. Aber wie ist das denn mit der kabelage?! Habt ihr das alles schon vor dem umbau geplant und kabel gezogen? Oder liegen die oben auf? Womöglich noch ohne kabel?!?? :-o
    • das geht auch ohne kabelei, wenn man unbedingt will oder muss:)
      ich habe schon div. funk-module liegen, die auf den frequenzen arbeiten, die auch von weterstationen genutzt werden oder der blaue zahn geht auch, wlan ebenfalls...
      und wem das nicht gefaellt, der kann ja die kabel quer durchs bett ziehen :lol:

      frueher hatten viele bastler 'ne eisenbahn...

      gruss
      waldschrat
      da ich im wohnwagen lebe wenn ich arbeite, fahre ich mit dem zelt (tentipi mit ofen) in den urlaub.
    • Man muss es ja nicht übertreiben. GPS brauch ich im Wohnwagen nicht, denn ich hoffe ich weiß wo ich mit ihm bin. :D

      Mir schweben nur relativ normale Sachen durch den Kopf.

      Spannung (Batterie, Stromverbrauch, bzw. Ladezustand)
      Wasserstand ( nur Frischwasser, da ich keinen Abwassertank habe)
      Temperaturen
      Gasflaschen (Ich habe zwar eine automatische Umschaltung auf die zweite Flasche, trotzdem interessant)
      Lage des WW (Hab noch einen Beschleunigungssensor rumliegen, so kann ich mir vielleicht die Wasserwaage sparen.) :ok

      Gruß
      Jörg

      Die Bilder vom Anfang des Freds ^^
    • mein verbautes autoradio hat eine infrarot-fernbedienung, aber keine weckfunktion.
      im gegenueberliegenden schrank wird eine ir-diode installiert, die die fernbedienung nachbildet und zur gewuenschten zeit das radaudido anschmeisst, den sender waehlt, die lautstaerke einstellt. eine sleepfunktion kann es dann auch bekommen. die wichtigsten steuercodes habe ich schon mal ausgelesen, ging mit dem infrarotmodul recht einfach.
      sicher 'ne spielerei, abe eine funkuhr werde ich ja sowieso integrieren und der rechner ist ja fast immer nur im leerlauf.
      wasserfuellstand brauche ich nicht bauen, den hat mein WW mit ausreichender genauigkeit. gasflaschen interessieren mich nicht weiter, da 2-flaschenanlage u. ich schaue mal alle 2-3 tage in den kasten, das reicht auch im winter.
      fuer mich ist wichtig, dass die kiste am WE wenn ich nicht da bin, automatisch die heizung anschmeisst (gas o. elektro), wenn temp unter null geht und dass ich per sms die heizung steuern kann.

      gruss
      waldschrat
      da ich im wohnwagen lebe wenn ich arbeite, fahre ich mit dem zelt (tentipi mit ofen) in den urlaub.
    • Eine eisenbahn hatte ich auch...aber aus holz, das hilft wohl bei der sache nicht viel ;)
      An sowas hätte ich aber nie im traum gedacht. Audio/video klar, aber das ist schon echt cool...irgendwann, wenn ich mal den umbau vorangetrieben habe, werde ich mir das hier noch mal durchlesen
    • Hallo,

      nachdem dieses Jahr im Urlaub die Wohnwagenbatterie morgens nicht mehr genug Power hatte die Nespresso Maschine zu betreiben (morgens ohne Kaffee X( ) muss ein Batteriemonitor her. Es wäre ja feige und ausserdem viel zu unflexibel sowas einfach fertig zu kaufen. Meine Planungen dazu sind mittlerweile auf diesem Stand:

      Es muss der Strom rein/raus überwacht werden. Das aber auf verschiedenen Wegen weil die normale Technik zwischen 5 - 10 A zieht, der Wechselrichter aber in der Größenordnung 100 A. Weiterhin muss die Spannung und auch die Temperatur der Batterie überwacht werden. Ich werde die "normale" Technik mit einem Stromsensor überwachen (ACS712 - der hält auch bis zu 30 A aus) und den Wechselrichter über einen 200 A Shunt. Ich bin mal gespannt ob sich auf diese Weise brauchbare Messwerte sammeln lassen.

      Die Überwachungstechnik sollte wenig Strom verbrauchen, mein Ziel ist hier im Durchschnitt unter 10 mA zu kommen. Das lässt sich nur mit den kleinen Ardunios erreichen (ardunio mini) und auch nur wenn der Prozessor in den Messpausen Schlafen geschickt wird. Hier wird aber erst optimiert wenn die Messwerte und Berechnung zu brauchbaren Daten führen. Deshalb werden die ersten Versuche auch mit einem Nano gemacht.

      Da die Berechnung der Restkapazität der Batterie eine Wisschenschaft für sich ist (das sehe ich bei diesem Projekt auch als die größte Herausforderung an) werde ich das auf eine Raspi auslagern. Die Messeinrichtung soll die Messwerte (aktuell plane ich jede Sekunde eine Messung) speichern und der Raspi holt sich dann die gespeicherten Werte für die Historie dort ab. Das wird über die serielle Schnittstelle passieren - ein USB Chip braucht am Ardunio zuviel Strom. Für den Anfang werde ich die Daten wohl direkt von der SD Karte nehmen und erstmal die Berechnungen mit Excel simulieren.

      Ich sehe es kritisch im Autarkbetrieb einen Raspi für solche Aufgaben 24 h durchlaufen zu lassen. Selbst das neue Modell braucht im Leerlauf etwa 600 mA. Dazu kommt dann evtl. noch ein Display.

      Für die Datenspeicherung wird eine SD Karte genutzt - die braucht nur beim Scheiben relativ viel Strom und kann in den Pausen auch im Standby laufen. Zum Schluss wird noch eine Echtzeituhr gebraucht um den Messwerten auch einen Zeitstempel verpassen zu können.

      Leider hat der Chinese meines Vertrauens noch nicht geliefert so dass ich noch nix aufbauen konnte. Wenn das soweit ist, liefere ich die detaillierte Beschreibung dann gern nach. Da hier hautsächlich Standardkomponenten verwendet werden, erwarte ich da keine unlösbaren Probleme.

      Bei der Berechnung der Batteriekapazität (also wieviel Kapazität ist noch da und wie lange reicht das beim aktuellen Verbrauch) stehe ich jedoch noch ganz am Anfang. Ich hab bisher nur viel dazu gelesen. Ich würde mich freuen wenn es hier im Forum Leute gibt um diese Punkte evtl. gemeinsam zu lösen. Mein Plan ist die Messeinrichtung jetzt schnellstmöglich aufzubauen um Datenreihen erstellen zu können.

      Gruss Frank
      Reiseberichte und sonstige Info´s in meinem Blog
    • Hey die Berechnung, stelle ich mir auch sehr komplex vor.

      Bei den richtigen Batteriecomputern wird ja auch das Alter der Batterie mit einberechnet.

      Ich bin auch gespannt wie man das lösen könnte. Hätte nie gedacht, dass so viele sich damit auch beschäftigen! :)

      Mit den Versorgung des Pi´s im Autarkbetrieb, mache ich mir nicht so die Sorgen bei angedachten 300Wp Solarmodulen aufn Dach. Die 600mA kommen bestimmt bei Regen noch zusammen. :undweg:

      Warum lässt du nicht alles über den Shunt laufen? Meinst du der registriert das nicht? Oder die Abweichungen?

      Ich hätte für mich und meinen Wandler nun einen 100er Shunt genommen.

      Grüße Chris
      >>> Mein "kleines" Wohnwagen-XXL-Projekt <<<

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      @@@ Fratzenbook@@@
      :undweg: Wird mein Projekt zusätzlich dokumentiert :undweg:
    • Die Berechnung der Batteriekapazität wird auf jeden Fall spannend. Ich habe über die Zeit schon viele Batteriecomputer selbst gehabt oder im Freundeskreis erleben dürfen - die berechnen alle ein wenig anders. Wa sie aber auf jeden Fall tun, ist kontinuierlich messen, speichern und dies als Historie auswerten. Der Hella braucht dabei mit ausgeschaltetem Display zwischen 1 und maximal 15mA. Auch bei 1mA misst er noch - die Intelligenz sitzt im Shunt, nicht im Display. So kann er mit 1mA Stromaufnahme auch die Batterien in der Winterpause messen (er bleibt ständig angeschlossen). Wenn man ihn dann im Frühjahr das erste Mal einschaltet, kann man sehen, wie auf dem Display für ein paar Zehntel Sekunden die alten Werte von vor ein paar Monaten angezeigt werden. Danach aktualisiert sich das Display sofort auf den aktuellen Ladestand.

      Ich weiss nicht, ob er den Innenwiderstand der Batterie direkt messen kann oder ableitet aus dem Spannungsabfall unter Last - auf jeden Fall loggt er den Innenwiderstand der Batterie mit.

      Aus dem Spannungsabfall unter verschieden starken Belastungen berechnet er den Peukert Faktor der Batterie. Der ist nicht justierbar (bei Victron z.B. schon), passt aber sehr gut. Anhand der ermittelten Restkapazität und dem aktuellen Stromverbrauch zeigt er die voraussichtliche Restlaufzeit an - dies aber umgedämpft. Bei Absorber-Kühlschränken kein Problem, bei Kompressor-Kühlschränken aber weniger brauchbar, weil er entweder kaum oder gleich 6A Stromverbrauch mit entsprechend kurzer Laufzeit anzeigt. Die Wahrheit muss man sich dann selber denken. Der Victron kann die Restlaufzeit bei solchen Konstellationen z.B. als gleitenden Durchschnitt anzeigen und daher auch bei Kompressorkühlschränken oder Alde mit nicht ständig laufender Pumpe einen aussagekräftigen Wert anzeigen.

      Zusätzlich kalibriert er sich irgendwie - daraus macht Hella aber ein Geheimnis. Immer, wenn der Stromverbrauch zwischen -250mA und 0A liegt für länger als drei Stunden, werden die Werte für Kapazität, Innenwiderstand und State of Health (Batteriegesundheit) angepasst. Das heisst, er misst und loggt über die Zeit das Verhalten der Batterie bei verschiedenen Belastungen sowie die Entwicklung des Ruhespannungsverlaufs ohne Belastung und kann daraus eine Batteriegesundheit errechnen. Dies hat bisher Immer perfekt gepasst - als ich mir meine alten Batterien mit dem Wechselrichter mit -130A bei zu geringem Ladestand zerstört habe, hat er dies sehr schnell angezeigt. Er zeigt also nicht nur den Ladestand, sondern auch die maximal verfügbare Kapazität an. Hella nimmt einen relativ langen Zeitraum in die Historie, Philippi z.B. "nur" die letzten 4 Ladevorgänge.

      Unterschiedliche Philosophien gibt es auch zum Thema "wann ist die Batterie voll?". Hella saldiert immer, Entladung genauso wie Ladung. Es kann also sein, dass das Ladegerät abschaltet, aber der Akku nur bei 96% ist. Beim nächsten Ladevorgang wird er dann eventuell voll - oder nicht. Man landet da, je nachdem wie weit der Akku entladen war, bei 94-100%, wenn die Ladegerät abschalten. Philippi saldiert auch und schaut, dass die Ladeschlussspannung eingehalten wird - aber wenn es für 4 Minuten weniger als 2% der Kapazität als Ladestrom registriert, wird auf 100% gesetzt. Das kann im Solarbetrieb problematisch sein, wenn länger bedecktes Wetter ist und lange relativ geringe Ströme fliessen. Dann ist er auf dem Display zu schnell voll, obwohl noch deutlich Ladung hineingeht. Nicht nur der Ladestand, sondern auch die Entscheidung "Batterie ganz leer" oder "Batterie ganz voll" ist daher zu programmieren.

      Dies nur als kleiner Input zum Thema Batteriecomputer von mir - ich denke, da wirst Du einiges zu programmieren haben. Spannend ist das Thema auf jeden Fall.

      Grüße, Martin.
      "The best way to predict the future is to invent it" (Alan Kay)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DriveByWire ()

    • Hi,

      ChrischaN schrieb:

      Bei den richtigen Batteriecomputern wird ja auch das Alter der Batterie mit einberechnet.
      So wie ich das verstanden habe wird geprüft was rein und raus geht und auf der Basis des Unterschiedes auf die Speicherfähigkeit der Batterie geschlossen. Da spielen auch noch die Kennlinie der Batterie und die Umgebungstemperatur eine Rolle. Deshalb bich ich auf meine ersten Messsreihen gespannt.

      ChrischaN schrieb:

      Ich bin auch gespannt wie man das lösen könnte. Hätte nie gedacht, dass so viele sich damit auch beschäftigen! :)
      Ich freue mich auch dass dieses Thema hier angesprochen wurde. Ich hab sonst in den rein technischen Foren (AVR Controller oder Modellbau) kein Interesse wecken können. Die Modellbauer interessiert eine Kapazitätsvorhersage wohl nicht.

      ChrischaN schrieb:

      Warum lässt du nicht alles über den Shunt laufen? Meinst du der registriert das nicht? Oder die Abweichungen?
      Der 200 A Shut hat 75 mV Spannungsabfall bei 200 A - das heisst für 1 A ist das gerade mal ein Unterschied von 0,375 mV - da muss der Messverstärker dann schon sehr rauschfrei arbeiten. Für die kleineren Ströme löst der 30 A Sensor einfach besser auf. Aber mal sehen, ich lasse mich da auch gern vom Gegenteil überzeugen.


      Gruss Frank
      Reiseberichte und sonstige Info´s in meinem Blog
    • Wo du gerade Messverstärker ansprichst.... ich muss einen haben der 0-2 mV auf ein Niveau anhebt, was der A/D Wandler verarbeiten kann.

      Im Punkto DMS Streifen..... die spucken nur 0-2mV Differenz bei vollbelastung aus.... :wacko:

      Ich habe eine Wägezelle hier... aber das auslesen stelle ich mir noch schwierig vor. Bin schon am lesen.... mit Messverstärkern habe ich noch keine Erfahrung. 8o

      Zum Shunt:

      Ich werde einen 100er nehmen. Der reicht locker.... der hält locker alles aus.. was übern Wandler läuft. Vorallem habe ich keine größeren Verbraucher. Die Klima braucht 55A auf der 12V Seite! :D

      Grüße Chris :D
      >>> Mein "kleines" Wohnwagen-XXL-Projekt <<<

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      :undweg: Wird mein Projekt zusätzlich dokumentiert :undweg:
    • Hallo,

      DriveByWire schrieb:

      Die Berechnung der Batteriekapazität wird auf jeden Fall spannend. Ich habe über die Zeit schon viele Batteriecomputer selbst gehabt oder im Freundeskreis erleben dürfen - [ ...]
      wenn Du Zugriff auf so ein Teil hast würde mich brennend interessieren was die Professionellen Hersteller in den Shunts verbauen. Es wäre toll wenn Du da mal ein Foto o.ä. einstellen kannst - ohne Gehäuse. Ich hatte so ein Teil leider noch nie in der Hand - daher kommt aber meine Idee die Messungen von der Auswertung zu entkoppeln. Kann man sich bei den Computern eine Statistik anzeigen lassen (als Kurve o.ä.)? Das würde dann darauf hindeuten, dass die auch Ihre Messwerte Speichern.

      DriveByWire schrieb:

      Ich weiss nicht, ob er den Innenwiderstand der Batterie direkt messen kann oder ableitet aus dem Spannungsabfall unter Last - auf jeden Fall loggt er den Innenwiderstand der Batterie mit.
      Lässt sich der Innenwiderstand anzeigen? Direkt messen wird schwierig weil man dann die Batterie ja dann schon mit einem höheren Strom belasten muss um den Innenwiderstand halbwegs genau zu berechnen. Man könnte sich natürlich auch die historischen Messdaten ansehen und den Widerstand daraus berechnen (den aktuellen Lastwiderstand kann man über den Strom berechnen und den Spannungabfall mit anderen Strömen vergleichen, der anstieg dieser Funktion ist dass der Innenwiderstand - und der verändert sich ja je nach Ladezustand - oder?). Dann muss aber Strom und Spannung immer zur gleichen Zeit gemessen werden - das sollte machbar sein. Hatte ich so garnicht auf dem Radar ... :thumbsup:

      DriveByWire schrieb:

      Aus dem Spannungsabfall unter verschieden starken Belastungen berechnet er den Peukert Faktor der Batterie. Der ist nicht justierbar (bei Victron z.B. schon), passt aber sehr gut. Anhand der ermittelten Restkapazität und dem aktuellen Stromverbrauch zeigt er die voraussichtliche Restlaufzeit an - dies aber umgedämpft. Bei Absorber-Kühlschränken kein Problem, bei Kompressor-Kühlschränken aber weniger brauchbar, weil er entweder kaum oder gleich 6A Stromverbrauch mit entsprechend kurzer Laufzeit anzeigt. Die Wahrheit muss man sich dann selber denken. Der Victron kann die Restlaufzeit bei solchen Konstellationen z.B. als gleitenden Durchschnitt anzeigen und daher auch bei Kompressorkühlschränken oder Alde mit nicht ständig laufender Pumpe einen aussagekräftigen Wert anzeigen.
      Genau hier wird es spannend. Dazu kommt noch dass die Batterien je nach Typ (Gel, Blei Akku etc.) unterschiedliche Kennlinien haben die auch noch Temperatur abhängig sind. Ich möchte keine Wissenschaft aus der Berechnung machen - die Werte sollen aber halt schon etwas besser als reines Schätzen sein. Ich denke das sind viele Testreihen nötig. Für die Berechnung der Restlaufdauer muss man den Verbrauch über einen längeren Zeitraum mitteln. Meine erste Idee ist es, hier ausgehend von der erwarteten Restlaufzeit den Verbrauch über eine Zeit zu mittlen also wenn Restlaufzeit lang dann auch Ermittlungszeitraum länger. Schauen wir mal ob das so funktioniert. Damit kann man z.B. auch bei einer Restlaufzeit von mehreren Tagen berücksichtigen dass Abends mehr Strom gebraucht wird und per Tag mehr Strom von der Solaranlage kommt.

      DriveByWire schrieb:

      Unterschiedliche Philosophien gibt es auch zum Thema "wann ist die Batterie voll?". ....
      Das ist auch ein Punkt über den ich noch nicht nachgedacht habe - erschien mir bisher unwichitg zu wissen wann die Batterie voll ist. Eigentlich interessiert ja hauptsächlich wieviel Kapazität ich entnehmen kann. Das Ladegerät der Batterie will ich ja nicht steuern. Gut - dabei ist "Batterie voll" ja implizit mit berücksichtigt.

      DriveByWire schrieb:

      Dies nur als kleiner Input zum Thema Batteriecomputer von mir - ich denke, da wirst Du einiges zu programmieren haben. Spannend ist das Thema auf jeden Fall.
      Klasse so hatte ich mir das vorgestellt. So kommen neue Gedanken und Anregungen zusammen. Wenn erstmal die Grundlagen stehen kriege ich das auch codiert. Hoffentlich liefert mein CdV bald - verschickt hat er schon vor einer Woche ...

      Gruss Frank
      Reiseberichte und sonstige Info´s in meinem Blog
    • ich werde zuerst messreihen erfassen, die spannung, strom, batterietemp u. timestamp enthalten.
      so kann ich sehen, was ich ueber nacht entnehme und was mein sonnenkraftwerk am tage wieder nachfuellt.
      wenn akku voll, sollte ja der solarregler kurzschluss machen:)
      damit sollte man ja irgendwie eine art wirkungsgrad bekommen koennen.
      da ich keinen mover u. keine 230V geraete ueber transverter betreibe (abgesehen von 200 VA kleinkram) sind meine entladestroeme im moderaten bereich.
      fuer mich ist wichtiger, bei sonnenarmen tagen, wenn der strom vom dach nicht reicht, das ladegeraet zeitbegrenzt einschalten zu koennen, um den akku dann trotzdem voll zu laden und bei erreichen der ladeschlussspannung automatisch abzuschalten.
      will vermeiden, dass das ladegeraet im leerlauf 0,5 € je kWh frisst,werde mal messen, wie der standby hunger des geraetes ist:)

      hatte ich im letzten winter immer mal von hand eingeschaltet, wenn der akku minimalspannung hatte.
      einschaltzeit des ladegeraetes und ladestrom/spannung sollten auch schon eine brauchbare angabe zur batteriekapazitaet liefern, wenn man die kennlinie auswertet.


      in zeiten vor meiner solaranlage (bis sommer 2012) war der akku immer am ladegeraet u. daher auf CP immer unter "dauerbeschuss", auf dem abstellgleis dann aber auch scon mal recht weit entladen...aber nach 5 jahren war er hin:)

      habe bisher nur einen nano fuer die anzeige des stromes dran, was habt ihr fuer erfahrungen zur mittelwertbildung?
      denke fuer einen messwert sollten gemittelte 20 einzelwerte ausreichen.
      die messwerte alle 5 sec erfassen muesste auch ausreichend sein, denke ich. speichermodul liegt schon bereit, habe aber noch nix programmiert.
      das kommt erst dran, wenn meine sms steuerung funzt.

      gruss
      waldschrat
      da ich im wohnwagen lebe wenn ich arbeite, fahre ich mit dem zelt (tentipi mit ofen) in den urlaub.
    • Der Weihnachtsmann hat soeben mein Spielzeug gebracht...

      amazon.de/gp/product/B00JUXDFLE

      Ich habe mir das 4,3" Display geordert, da ich etwas mehr Platz haben wollte. nach leichter Modifikation (anderer Grafikcontroller) läuft dein Sketch damit. Nun sammel ich mir die nötigen Treiber zusammen und dann wollen wir das Ding mal Wohndosenfertig machen.

      4,3" deswegen, da ich diverse Temperaturen darstellen möchte (Innen, Aussen, Kühlschrank, Gefrierschrank...)

      jetzt muss ich nur noch einen geeigneten Füllstandsensor suchen, den CLC den du angesprochen hast, gibt es ja scheinbar nicht für Endkunden...

      Linus
    • Hallo Linus,

      Der Linus schrieb:

      jetzt muss ich nur noch einen geeigneten Füllstandsensor suchen, den CLC den du angesprochen hast, gibt es ja scheinbar nicht für Endkunden...
      der CLC deckt auch nur ca. 10cm ab.

      Wenn es dir nichts ausmacht ein Loch in deinen Tank zu bohren, kann man einen Füllstandssensor relativ einfach selber herstellen.
      Im Prinzip läuft es wie beim Trumasensor, der auch nur ca. 20€ kostet.

      Ein Kunststoffrohr, fünf Drähte in verschiedenen Abständen für Masse, 25%, 50%, 75% und 100%. Spannungsteiler mit 12v Spannungsregler, Fertig.
      Nach Oben sollte es Dicht sein. ;)

      Gruß
      Jörg