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Mit welchen Tieren seit ihr unterwegs?

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    Unser Hoster wird in der Zeit zwischen Montag, den 13.01.2020 22:00 Uhr und Dienstag, den 14.01.2020 06:00 Uhr Wartungsarbeiten durchführen.

    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • So jetzt will ich mal meinen Senf auch dazu geben :) . Wir haben 2 Bullis, der Rüde ist so wie's Wetter und die Hündin, der liebste Hunde auf der Welt. Obwohl sie beide die gleiche Erziehung hatten, deshalb kommen bei uns die Hunde immer an die Leine wenn jemand kommt und ich weiß das sie nichts machen! Auf der anderen Seite fühle ich mich auch nicht wohl, wenn ich radel oder jogge und ein Hund läuft so rum.
    • Trinity schrieb:

      Darum ging es auch nicht. Sondern um das Thema RÜCKSICHT.


      Und Rücksicht, so wie ich sie täglich anderen gegenüber zu achten habe, fordere ich eben auch für mich ein.
      Es ging bei deiner ersten Antwort um #433 von @Nubi, hier wurde etwas für mich sehr Selbstverständliches von Hundehaltern gefordert. Du hast in einem pawlowschen Reflex sofort ein angebliches Fehlverhalten anderer Gruppen eingebracht, anstatt auf das Problem einzugehen, hast es nachher sogar so verdreht dargestellt, dass eigentlich du als Hundehalterin permanente Rücksicht zu erwarten hast. Auch als Hundehalter sehe ich absolut nicht ein, warum andere auf meinen Hund an der weiteren Leine Rücksicht nehmen müssen. Ich habe Rücksicht zu gewähren und den Hund zu mir in meinen Kontrollbereich zu bringen und ihn zu kontrollieren.

      Dein Bsp. auf dem Waldweg mit den Nordic Walkern: denkst du die hätten sich ohne dass du einen Hund dabei hättest auch nur einen Deut anders verhalten? Das Verhalten als solches war bestimmt nicht ok, hatte aber definitiv nichts mit deinem Hund zu tun. Und dass es ein Angsthund ist, ist nicht schön, weiß ich aus eigener Erfahrung, aber das ist dein Problem.

      Peter
      Diesellandy


      It's never the fall that kills, it's the sudden stop at the end!!!!!


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      (Nico Semsrott, MdE und Demotivationstrainer)

      #401GE


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      Die erbarmungsloseste Waffe ist die gelassene Darlegung von Fakten!
      (Raymond Barre)
    • Trinity schrieb:

      Darum ging es auch nicht. Sondern um das Thema RÜCKSICHT.


      Und Rücksicht, so wie ich sie täglich anderen gegenüber zu achten habe, fordere ich eben auch für mich ein.
      jetzt mal praktisch, Trinity. ich komme auf einem Wanderweg auf der rechten Seite angelaufen, gemütlicher 5:20er Schnitt, also kein Gerase. Mir kommt eine Hundebesitzerin mit 4 golden Retrievern entgegen, dabei ein Welpe und das Muttertier. Alle ohne Leine und Halsband. Welche Rücksicht sollte ich deiner Meinung nach an den Tag legen?

      Oder der unangeleinte Jagdhund im Moor ( Naturschutzgebiet mit Leinenzwang) bei dem der Besitzer von weitem ruft: „Würden sie bitte stehen bleiben...einen Moment, ich muß nur kurz meinen Hund sichern“... wie sieht’s da mit der von mir zu leistenden Rücksicht deiner Meinung nach aus?

      Das ist beides nicht die Regel, kommt aber dennoch in diese oder anderer Form regelmäßig vor. Ich bin ein großer Tierfreund, auch Hunde und Pferde gehören dazu.

      Ich halte wie Immanuel Kant, der mal formuliert hat: „Die Freiheit eines jenen beginnt dort, wo die Freiheit eines anderen aufhört“. Und das gilt insbesondere für Hunde und deren Herrchen.

      Dein Tipp, an meiner Angst zu arbeiten ist schon etwas anmaßend, und ich sage Dir: Hundeangst ist mir völlig fremd, da ich den Tieren selbstbewusst aber respektvoll gegenübertrete. Nur lasse ich mir nicht von Hunden oder anderen Tieren auf der Nase rumtanzen.
    • Ist doch ganz einfach: die anderen verhalten sich in Deinen Augen rücksichtslos und dürfen froh sein, wenn Du sogar "gehorchst" - ergo das tust, was man Dir zuruft, weil sie gerade ihr Problem bearbeiten müssen.
      Wenn Du dann so rücksichtsvoll bist, wie es gerade die Situation erfordert, finde ich das passend und gut.
      Und:
      Würde ich persönlich zwar zwecks Eigensicherung dann auch machen, aber sobald die Hunde angeleint sind, den jeweiligen Frauchen/Herrchen auch sehr deutlich sagen, was ich davon halte :)
      Sprich: allein mit vier Hunden ohne Halsband und Leine? Geht gar nicht!
      Ableinen eines Jagdhundes im Gebiet, wo Leinenzwang besteht? Auch ein No-Go!

      Aber bitte, was vergibt sich denn ein Läufer, der mal kurz stehenbleibt? Oder auf der Stelle trabt?
      Genau: nichts!



      Und wo bitte habe ich Dich angesprochen, an Deiner Angst zu arbeiten?
      Schon seltsam, wie sollte ich das bitte tun bei jemandem, den ich gar nicht kenne?
      Grüßle von Trinity :w
      Faß an die Schwierigkeit - so wirst Du sie besiegen!
    • diesellandy schrieb:

      Dein Bsp. auf dem Waldweg mit den Nordic Walkern: denkst du die hätten sich ohne dass du einen Hund dabei hättest auch nur einen Deut anders verhalten? Das Verhalten als solches war bestimmt nicht ok, hatte aber definitiv nichts mit deinem Hund zu tun.
      Korrekt, das Verhalten dieser Gruppe war nicht ok. Weil sie zu dritt nebeneinander in Viererreihe auf uns zugewalzt kamen, ohne jegliche Rücksicht auf Verluste. Hatten ja Stöcke dabei und mußten ihren Takt halten oder was auch immer.
      Einzelne Spaziergänger hatten zu weichen, punkt.
      Das kleine Hundchen, welches sich vor Angst einpinkelte, haben sie möglicherweise in ihrem Sportlerwahn nicht mal bemerkt. 8|
      Nach mehreren dieser Vorkommnisse war klar:

      Diese Gruppe kam auf diesem Weg den ganzen Winter über zu zwei bestimmten Zeiten in gleicher Weise angerollt.


      Bis wir dann mal zu fünft gemütlich ratschend mit sieben großen Hunden drumherum im Weg standen und diesen eben NICHT frei machten :D



      Manche lernen eben nicht durch freundliche Bitten und Gespräche.
      Sondern anders :lol:
      Grüßle von Trinity :w
      Faß an die Schwierigkeit - so wirst Du sie besiegen!
    • Trinity schrieb:

      .308 schrieb:

      Mit dem Felbett: Da hilf nur Training, Konditionierung ist wie immer das Stichwort. Anton liegt natürlich auch auf dem Boden aber wenn er wirklich schlafen möchte, dann geht er entweder auf sein Feldbett oder in die Wohndose (im Urlaub). Daheim geht er in seine Box oder in die Kudde. Es ist genauso konditioniert und er ist super zufrieden mit dem Zustand. Seine Schlafgelegenheit ist seine absolute Ruhezone. Hunde müssen vieles lernen und leider lernen sie oft nicht, dass sie Ruhe lernen müssen und auch da wo man es ihnen sagt.
      Ach wäre es schön, wenn es so einfach wäre.
      Meine sehr ursprüngliche Hunderasse (Kaukasischer Owtscharka) liegt am liebsten draußen, egal ob Kiesel, Erde, Holzpalette oder Gras (auch naß) oder eben sehr gern im Schnee....

      Daheim habe ich alles mit ihr probiert: sie akzeptiert nicht mal einen Teppich. Der blanke Holzboden muß es sein :/


      Vielleicht wird sie im Alter gemütlicher. Mein verstorbener Rüde lag sehr gern auf dem Sofa auf der überdachten Veranda.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt :D - bis dahin nehmen es die Katzen mit Vorliebe in Beschlag :thumbup:



      Grundsätzlich ist diesen Hunden aber eine normale Raumtemperatur schon fast zu warm, und im Sommer verkriechen sie sich am liebsten in das immer wieder frisch aufgebuddelte Erdloch UNTER der Veranda - Schatten pur und bester Schutz vor Hitze.
      Du würdest es schon kondiioniert bekommen allerdings macht eine dauerhafte Kondidionierung gegen die Rassebedingten Eigenheiten keinen wirklichen Sinn und wäre eben nicht artgerecht

      Owtscharka haben Rassebedingt - wie alle HSH - ein enorm dichtes Fell mit viel Unterwolle und damit sind - wie du schon richtige geschrieben hast - Zimmertemperaturen nicht machbar. Die Rasse will draußen sein, es ist Ihre Bestimmung als Herdenschutzhunde und Bewacher zu aggieren. Das ist in einem dicht besiedletem Gebiet wie in der Kulturlandschaft Deuschland recht schwierig, da es zu Konflikten kommen wird. Was ist wenn du ihm eine Wind- und Wettergeschütze Behausung im Grundstück einrichtest. Diese dann mit Sand und Stroh ausgekleidet und der Hund wird sehr glücklich sein. D.h. ja nicht, dass Sie nicht ins Haus darf, ganz im Gegenteil. Der Hund wird schon ab und zu vorbeikommen aber glücklicher wird er draußen sein, es ist seine Bestimmung. Ich sehe viele Hundehalter mit Jagdhunden und das ganze Potential wird verschenkt, nicht einmal ein Jagdersatztraining mit Dummys wird denen angeboten. Wozu kauf man sich dann einen Jagdhund?

      Ich hole mir immer Hunde, die ich für Ihren eigentlichen Bestimmungszweck auch verwenden kann, dabei sind es immer Arbeitshunde und zugleich Familienmitglieder. Ursprünglich komme ich aus dem Schutzdienst IPO/IPG und habe typische Diensthunde geführt - Riesenschnauzer, Malinois und Herder. HSH finde ich sehr beeindruckend aber könnte der Rasse nicht gerecht werden und somit habe ich keinen HSH. Das soll keine Kritik an dir sein.! Ich weiß nichts über deinen Hund und nichts über dich. Es wird sicher gute Gründe geben warum du dich für einen HSH entschieden hast. Dann sei einfach konseqent und biete ihm ein artgerechtes Leben draußen an, so wie es seine Bestimmung ist.
      Jagd nützt, Jagd schützt - Waidmannsheil.
    • ...wir nehmen immer Notfallhunde, auch mit Macken! Und natürlich nehmen wir Rücksicht! Wenn Radfahrer oder Jogger kommen, ist der Hund an der Leine und wenn er ausnahmsweise frei läuft, sitzt er in dem sofort neben mir und ich habe ihn unter Kontrolle!

      Ein Hund ohne Leine bleibt in meiner Nähe und ich behalte ihn im Auge. Ist ganz einfach. Ja, ich kenne auch Radfahrer und Jogger die den Weg rücksichtlos einnehmen.

      Ich kenne aber auch Hundebesitzer, die ihren Hund 20m voraus laufe lassen. Und dann noch rufen, "meiner tut nichts". Ich sag jetzt immer "meiner schon" - dann wird es echt interessant.

      Unsere Jagdhündin kommt vom Züchter (wohl eher Vermehrer). Sie hatte 9 Monate im Zwinger mit 4 Geschwistern gelebt, kam nie raus und kannte absolut nichts. Und der Züchter war mehr als 40 Jahre im Zuchtverband!

      Wir haben nun einen tollen Familien- und Wachhund, der entsprechend ausgelastet wird und das Reisen mit Wohnwagen liebt. Wenn sie die Wahl hätte, würde sie im Wohnwagen bzw. im offen Kofferrraum unseres Autos leben!

      Als Hundebesitzer bin ich halt für meinen Hund verantwortlich und muss auf seine Bedürfnisse eingehen.

      Meine erste Jagdhündin war auch ein Familienhund, auch nicht schussfest - aber ein toller Spürhund und total auf mich fixiert.

      Gruß

      Wombat789
    • Wir (also meine Hündin und ich) haben den goldenen Mittelweg gefunden: tagsüber ist sie draußen, bewacht Haus und Grund, alle hier lebenden Tiere und sogar die Gänse & Enten vom Nachbarn gleich mit ^^

      Leider sind es jahreszeitlich bedingt nur noch wenige, und sie schaute heute morgen schon recht dümmlich drein, wo denn all die hübschen weißen Federviecherlies wohl geblieben sind :/


      Nächtens ist sie nun immer (nach mehreren Versuchen, sie draußen zu lassen) im Haus, nicht nur, weil Frauchen und die weit entfernten Nachbarn ihren Schlaf benötigen, der ansonsten nicht sicher gestellt werden könnte bei diesem "Stimmchen".
      Aber mit ihrem noch immer sehr jugendlichen "Babykopp" fühlt sie sich drinnen mit uns allen zusammen einfach besser und sicherer als allein draußen; dieses Alleinsein bei Dunkelheit behagte ihr gar nicht.
      Noch immer ist sie eine optimale Begleithündin in allen Fällen des Lebens, hoffe, daß es so bleiben wird.
      Wir üben aber diese ganzen Dinge auch beständig.


      Da die hübschen weißen Federtierchen, meine Miezen und ich sowie alle Ein-/Paar- und sonstige Hufer die Dunkelheit ebenfalls im Haus/Stall verbringen, ist es für's Wauzi durchaus geeigneter, IM Haus zu schlafen. An der jeweils kältesten Stelle halt, also vor einer Terrassentüre oder der Haustüre (weit weit weg vom Ofen :D )

      Sie fährt super gern Auto, ist voller Interesse bei allem immer gern dabei, liebt Camping (ja ich weiß, nicht unbedingt typisch für diese Rasse), alle Menschen und Tiere, Kontakte....
      Noch, muß man sagen, könnte sich ev. noch ändern; aber sehe das positiv, ihr Charakter ist gefestigt und vermutlich tut sich bei korrekter, artgerechter Behandlung und Haltung da nicht mehr viel :thumbup: (zumindest fehlt ihr so ein gewisser gesteigerter Aggressionstrieb - GsD!!)

      Wir gehen auch auf den Hundeplatz, aber Schutzdienst machen wir natürlich nicht.
      Sie schützt bei Bedarf eh von ganz allein, ansonsten ist sie tief im Herzen einfach nur ein etwas zu groß geratener Schoßhund :saint:




      Genau wie Du geschrieben hast, sollte man eine spezialisierte Rasse auch der geeigneten Verwendung zuführen, damit das jeweilige Hundewesen sich artgerecht bewegen und eine Aufgabe (oder auch mehrere) ausfüllen kann.

      Unterforderte Hunde tun mir nämlich auch immer leid.


      Jagdhund, nur weil er schick aussieht?
      Ich liebe Irish Setter, Airedale Terrier und Afghanen - könnte ihnen aber nicht gerecht werden.
      Ergo habe ich keinen (mehr).
      Grüßle von Trinity :w
      Faß an die Schwierigkeit - so wirst Du sie besiegen!
    • Mal einen generellen Gedanken zur Diskussion Rücksicht. Radfahrer, Jogger, NW, Pilzsammler, Wanderer, Spaziergänger mit und ohne Hund und in der Nacht noch die Geochacher sorgen in unserer Kulturlandschaft für ständige Unruhe beim Wild. Rücksicht aufeinander oder gar auf das Wild kann ich nicht feststellen, eher im Gegenteil. Insbesondere in der Zeit, wo viele Menschen ihre Liebe zur Natur - die es in Mitteleuropa fast nicht mehr gibt, es ist eine Kulturlandschaft ist - entdeckt haben (Covid19).

      Das feie Betretungsrecht sollte wirklich überdacht werden, damit es nciht dazu kommt, benötugt es ein Maß halten. Ich sammle jeden Tag zwei große Müllsäcke im Revier ein und ich habe den Müll da sicher nicht hingebracht. Wir hatten ja gerade Pilzsaison und es ist nichts gegen die Pilzsuche zu sagen aber muss man denn in den Tageseinstand des Wildes, in eine Fichtendickung hinein um den Piz zu finden und dabei das Wild auf die Läufe zu bringen? Gleichwohl muss man auch nicht mit dem MTB und Vollspeed durch den Wald preschen, Gruppen von 20 und mehr von Nordc Walkern mit ihrem Stöckelgerassel wären für eine Bewegungsjagd sogar zu laut. Geocacher die Nachts mit Taschenlampen durch den Wald rennen, es ist einfach schlimm geworden. Letztlich kommt auch der Spaziergänger immer öfters mit dem Auto bis ins Revier und parkt dann nicht nur die Rettungswege zu, sondern gleich mal bei Waldbrandstufe 3 im Wald. Hundehalter, die zur Brut und Setzzeit - 01.03 bis 30.06.- ihre nicht abrufbaren Hunde frei durch alle Wiesen laufen lassen und nicht wissen wie verehrend das für alle Bodenbrüter ist.

      Wild braucht Ruhe und ein permanentes stören im "Wohnzimmer" des Wildes führt nur zur mehr Energieverbrauch und damit auch zu mehr Wildschäden. Abgesehen davon werden Naturflüchter, wie unsere Bodenbrüter - die es eh schon schwer haben durch intensive Landwirtschaft und extremen Prädatorendruck durch Beutegreifer, insbesondere inasive Arten wir Mardergung & Waschbär und Naturfolger wie den Fuchs - durch diese andauernde Unruhe vertrieben. Rücksicht auf unsere Wildtiere wäre ein wichtiger Schritt. Wenn man das verstanden hat, kommt die Rücksicht zwischen allen Akteueren im Wald und im Feld von ganz allein.

      Als Natur und Artenschützer möchte ich an der Stelle das Ehrenschild von (Oskar v. Riesenthal: 1830-1898) zitieren:

      "Das ist des Jägers Ehrenschild,
      daß er beschützt und hegt sein Wild,
      waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
      den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.


      Das Kriegsgeschoß der Haß regiert,
      Die Lieb’ zum Wild den Stutzen führt:
      Drum denk’ bei Deinem täglich Brot
      Ob auch Dein Wild nicht leidet Noth?


      Behüt’s vor Mensch und Thier zumal!
      Verkürze ihm die Todesqual!
      Sei außen rauh, doch innen mild,
      Dann bleibet blank Dein Ehrenschild!"
      Dateien
      Jagd nützt, Jagd schützt - Waidmannsheil.
    • Wombat789 schrieb:

      Wir haben nun einen tollen Familien- und Wachhund, der entsprechend ausgelastet wird und das Reisen mit Wohnwagen liebt. Wenn sie die Wahl hätte, würde sie im Wohnwagen bzw. im offen Kofferrraum unseres Autos leben!

      Als Hundebesitzer bin ich halt für meinen Hund verantwortlich und muss auf seine Bedürfnisse eingehen.
      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      Grüßle von Trinity :w
      Faß an die Schwierigkeit - so wirst Du sie besiegen!
    • @.308 Selbst ich als seit vielen Jahrzehnten Tierschützerin und viele Jahre überzeugte Vegetarierin aus ethischen Gründen kann Deine Worte voll nachvollziehen und esse mittlerweile sogar hin und wieder mal ein gutes Stück Fleisch, sofern es nicht aus Massenzucht/Qualzucht kommt.
      Ergo am liebsten entweder Wild oder eben mal ein Simmentaler Rindersteak vom Bio-Hof.


      Mit Wild meine ich natürlich NICHT die aus Massenhaltung stammenden eingefrorenen Karnickel aus der Supermarkt-Truhe.


      Und mit RÜCKSICHT meine ich eben auch immer, daß ALLE gegenseitig Rücksicht nehmen sollten, nicht nur auf menschliche, sondern gerade auch auf tierische Befindlichkeiten; nicht immer nur ihre eigene, egoistische gerade gewollte Schiene fahren, sondern eben mal über den Tellerrand hinausblicken können.


      Niemals würde es mir einfallen, meinen Hund in der Brut- und Setzzeit frei auf den Auwiesen oder im Wald bzw. den Feldern laufen, rennen, stöbern zu lassen.
      Da ich aber ausgesprochen ländlich lebe, kriege ich das auch viel mehr mit und habe aufgrund meiner ökologischen Lebensweise eh ein ganz anderes Verständnis dafür.


      Darf frau bloß nicht häufig anbringen, weil es gern falsch verstanden wird.


      Und ja, ich bin so frei und fordere auch etwas Rücksicht der Draußensportler auf die Befindlichkeiten meines jungen, in Ausbildung befindlichen Hundes sowie meiner eigenen, teils körperlich eingeschränkten Beweglichkeit.
      Ich KANN und WILL nicht vor jedem durchgeknallten E-Biker, Mountainbiker o. ä. immer und sofort zur Seite/aus dem Weg springen müssen!
      Grüßle von Trinity :w
      Faß an die Schwierigkeit - so wirst Du sie besiegen!
    • .308 schrieb:

      Mal einen generellen Gedanken zur Diskussion Rücksicht. Radfahrer, Jogger, NW, Pilzsammler, Wanderer, Spaziergänger mit und ohne Hund und in der Nacht noch die Geochacher sorgen in unserer Kulturlandschaft für ständige Unruhe beim Wild. Rücksicht aufeinander oder gar auf das Wild kann ich nicht feststellen, eher im Gegenteil. Insbesondere in der Zeit, wo viele Menschen ihre Liebe zur Natur - die es in Mitteleuropa fast nicht mehr gibt, es ist eine Kulturlandschaft ist - entdeckt haben (Covid19).

      Das feie Betretungsrecht sollte wirklich überdacht werden, damit es nciht dazu kommt, benötugt es ein Maß halten. Ich sammle jeden Tag zwei große Müllsäcke im Revier ein und ich habe den Müll da sicher nicht hingebracht. Wir hatten ja gerade Pilzsaison und es ist nichts gegen die Pilzsuche zu sagen aber muss man denn in den Tageseinstand des Wildes, in eine Fichtendickung hinein um den Piz zu finden und dabei das Wild auf die Läufe zu bringen? Gleichwohl muss man auch nicht mit dem MTB und Vollspeed durch den Wald preschen, Gruppen von 20 und mehr von Nordc Walkern mit ihrem Stöckelgerassel wären für eine Bewegungsjagd sogar zu laut. Geocacher die Nachts mit Taschenlampen durch den Wald rennen, es ist einfach schlimm geworden. Letztlich kommt auch der Spaziergänger immer öfters mit dem Auto bis ins Revier und parkt dann nicht nur die Rettungswege zu, sondern gleich mal bei Waldbrandstufe 3 im Wald. Hundehalter, die zur Brut und Setzzeit - 01.03 bis 30.06.- ihre nicht abrufbaren Hunde frei durch alle Wiesen laufen lassen und nicht wissen wie verehrend das für alle Bodenbrüter ist.

      Wild braucht Ruhe und ein permanentes stören im "Wohnzimmer" des Wildes führt nur zur mehr Energieverbrauch und damit auch zu mehr Wildschäden. Abgesehen davon werden Naturflüchter, wie unsere Bodenbrüter - die es eh schon schwer haben durch intensive Landwirtschaft und extremen Prädatorendruck durch Beutegreifer, insbesondere inasive Arten wir Mardergung & Waschbär und Naturfolger wie den Fuchs - durch diese andauernde Unruhe vertrieben. Rücksicht auf unsere Wildtiere wäre ein wichtiger Schritt. Wenn man das verstanden hat, kommt die Rücksicht zwischen allen Akteueren im Wald und im Feld von ganz allein.

      Als Natur und Artenschützer möchte ich an der Stelle das Ehrenschild von (Oskar v. Riesenthal: 1830-1898) zitieren:

      "Das ist des Jägers Ehrenschild,
      daß er beschützt und hegt sein Wild,
      waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
      den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.


      Das Kriegsgeschoß der Haß regiert,
      Die Lieb’ zum Wild den Stutzen führt:
      Drum denk’ bei Deinem täglich Brot
      Ob auch Dein Wild nicht leidet Noth?


      Behüt’s vor Mensch und Thier zumal!
      Verkürze ihm die Todesqual!
      Sei außen rauh, doch innen mild,
      Dann bleibet blank Dein Ehrenschild!"
      ...genauso ist es und bei uns kommen noch die Reiter hinzu, die im Naturschutzgebiet nichts zu suchen haben. Und Müll sammle ich auch regelmäßig ein. Ganz schlimm sind die Hundebesitzer, die die Kotbeutel in den Wald schmeißen!
    • Hundehalter sind schon teilweise sehr eigenartige Menschen. Nicht falsch verstehen - ich zähle seit 25 Jahren auch dazu. Daher erlebe ich die unterschiedlichsten Begegnungen. Gestern erst wieder auf der Abendrunde, es gibt bei mir um die Ecke Hundehalter, für die ist es normal, den Hund ohne Aufsicht und Kontrolle vor dem Haus auf offener Straße herumlatschen zu lassen. Dieser Geselle ist wenigstens entspannt und latscht uns nur neugierig hinterher, das findet meine Malihündin zwar nicht so toll aber er lässt sich schnell von mir verscheuchen. Der Vorgängerhund dieser Vollpfosten - Hundehalter (sorry, besseres fällt mir zu denen nicht ein) stand des öfteren zähnefletschend vor uns. Muss ich da jetzt auch besondere Rücksicht üben? Mag sein das ich veraltete Ansichten habe, aber ist es nicht eigentlich so, dass ich und nur ich allein für das Wohl meines Hundes verantwortlich bin? Ich leine den Hund nur ab wenn der Rückruf zuverlässig klappt und wenn ich weit genug sehe, was oder wer mir entgegen kommt. Bei Begegnungen mit Hund und Mensch bin ich prinzipiell Pufferzone zwischen meinem Hund und dem Gegenverkehr, um wenn nötig blockieren zu können. Meine Hündin hat gelernt, bei Begegnungen links neben mir zu laufen, damit Fahrradfahrer/Jogger/Nordic Walker an uns vorbei können ohne über Hund oder Leine zu stolpern. Und sollte uns doch mal ein Radfahrer überraschen kann ich sie schnell noch ins Platz befehlen, damit sie niemandem vors Rad rennt. Alles eine Frage des Trainings und hier ist nun mal allein der Hundehalter in der Pflicht und nicht der Jogger - ich habe dafür Sorge zu tragen, dass mein Hund dem Jogger nicht hinterher rennt, nicht der Jogger muss stehen bleiben damit der Hund nicht hinterher läuft. Auch ich hatte beim Joggen eine solche Begegnung: ich bin stehen geblieben, ich bin aber auch hundeerfahren und weiß, dass das in so einer Situation besser ist. Jemanden der sich nicht mit Hunden beschäftigt oder gar Angst hat, wird so eine Situation hoffnungslos überfordern. Das einzige was ich von Begegnungen mit anderen Menschen erwarte: niemals nicht wird der Hund ungefragt gestreichelt!
      LG Kristin

      "Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund" Hildegard von Bingen
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      Wir sind mit unserem fast 2-jährigen Entlebucher Sennenhund-Rüden unterwegs. Er gehört zu den mittelgroßen Hunden und wiegt gut 23 kg.
      Als Hütehund zu Hause sehr wachsam und mutig, innerhalb der Familie verschmust, für jeden BLödsinn zu haben und auch durchaus "mitteilungsfreudig", beim Camping jedoch erfreulich ruhig und entspannt. Kein Gebelle oder nervöses Agieren aufgrund der ungewohnten Umgebung. Im Gegenteil, er freut sich über jeden Besuch, der in guter Absicht kommt, ihn steicheln will - vorzugsweise Kinder. Je mehr umso besser.
      Personen, die ihm nicht geheuer sind, stellt er gerne mal. So soll es sein. Ein toller Hund, der aber eine konsquente Erziehungauch mittels Hundeschule im Welpenalter brauchte und ab und zu von uns immer noch braucht.

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      eat - sleep - camp -> repeat!
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