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Mover mit Lithium, Gewichtsersparnis bis 25 KG

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    • Ich kann mir nicht erklären weshalb hier das BMS immer als so wichtig herausgestellt wird, ich will das Bauteil auch nicht schlecht reden, aber zwingend notwendig ist es nicht. Vielleicht wiederhole ich mich noch einmal, ausgehend von einem aus 4 Einzellzellen zusammengestellten Batteriepack. Dieses läßt man gleich mit Balancern bestücken, ein überladen sollte damit ausgeschlossen sein. Die Tiefentladung läßt sich über ein preisgünstiges Voltmeter sicherstellen, fertig. Nicht perfekt aber so gehts, auch bei mir. Hätte ich da Zweifel käme sofort ein BMS zu Einsatz. Der WINSTON Fertigakku hat weder ein BMS noch ist dieser mit Balancern bestückt. Diese Einzelzellen kommen aus der fortlaufenden Fertigung und haben alle eine fast gleiche Spannungslage, deshalb schreibt der Hersteller ja auch nur von 1500 Zyklen.

      Die einfachste Möglichkeit für 1-2 Nächte wäre vielleicht ein 60AH Akku der mit einem zu fertigenden Anschlußkabel zu versehen ist. Am Ende des Kabels ist dann die gleiche Buchse wie am Zugfahrzeug, der Akku steht dann draußen und wird mit dem Anschlußkabel des Wowa verbunden, und schon hat man Strom. Im simpelsten Fall kann dieser Akku sogar dann während der Fahrt über den Zigarettenanzünder des Zugfahrzeugs geladen werden. Für zusätzliche 12V Verbraucher werden im Wowa dann noch die benötigten Steckdosen gelegt und am 12V Bereich der Wowa Elektrik angeschlossen. Geht alles natürlich besser und aufwendiger, aber hier wird doch nur nach einer Lösung für die 1-2 Tage gefragt. Da muß man dann auch eine ganz andere Kosten- Nutzenrechner aufmachen als wenn jemand über Wochen oder gar Monate unterwegs ist.

      Kommt dann mal ein Mover ins Haus baut man das alles um unter Weiterverwendung des Akkus.

      Bestimmt kommt gleich wieder jemand und sagt "so geht das aber nicht", darauf bin ich schon vorbereitet und weiß natürlich daß man das noch perfektionieren kann.
    • x-file schrieb:

      Eine Gel Batterie so 60AH habe ich. Könnte das reichen für den Anfang?
      Was bringen denn Solarmodule? 2x 80 Watt kann ich glaub anschließen.
      Lohnt sich sowas?

      Wenn Du Platz und einen entsprechenden Solarregler hast, kannst Du soviele Solarmodule anschleißen wie es Dein Geldbeutel erlaubt. Für 60AH ist 2 x 80 Watt schon gut. Wenn Du die flach montierst kannst Du vielleicht mit 80W also der Hälfte rechnen. Die theoretischen 160W gibt es nur im Labor. Aber für nur 1-2 Nächte "autark" rechnet sich das vielleicht nicht für Dich.
    • jjk_1 schrieb:


      Ich habe als Info von einem Händler, dass seiner Erfahrung nach die 4 Einzelzellen der Winston Akkus ohne BMS viel zu schnell und zu stark driften. Wenn die mal auseinandergedriftet sind, dann hat man auch nicht mehr die Möglichkeit die einzelnen Zellen vor Tiefentladung zu schützen, weil man nur die Spannung des Gesamtblocks, nicht aber der Einzelzellen messen kann. Dann läuft man Gefahr, dass man den Akku recht schnell kaputt macht.

      Ja wird denn hier nicht ertmal gelesen bevor man schreibt ? Ja richtig, ohne BMS und oder Balancern gehen die Zellen vielleicht nach 1000 Zyklen "kaputt", aber da mußt Du erstmal hinkommen !!

      Meine 4 WINSTON Einzelzellen, nur mit Balancern bestückt, haben gerade mal eine Drift vom 5mV, das sind 0,005V. Viel besser gehts fast nicht, den meißten Händlern fehlt auch die praktische Erfahrung, die plappern dann nur das nach was sie irgendwo mal aufgeschnappt haben. Und dann noch oft voll außerhalb des Kontext. Kaum ein Händler hat dann auch noch die Möglichkeit die Einzelspannung zu messen, weil die Zellen in einem geschlossenen Gehäuse sind, bzw. "anwenderfreundlich" fertigkonfektioniert.
    • Guten Morgen , was Händler alles erzählen.....die Drift gibt es immer am Ende der Ladung bei 99% oder totalen Entnahme 0%. Eine Zelle wird jenseits der 3,5-3,6 Volt etwas schneller
      die Ladeendspannung erreichen und dafür können im Falle eines Falles die Balancer nützlich werden. Sobald der Ladestrom weggenommen wird, laufen alle Zellen wieder auf gleichen Spannungslevel.
      Sollte eine Drift im Normalbereich entstehen nützt auch das beste BMS und sonstiger Schnulli nichts....dann ist ohnehine eine Zelle am Sterben.bzw. das Akkupack hinfällig. Aber wie bereits berichtet sind die Winstonzellen sehr robust und nach zwei Jahren mit über 400 -500 Ladezyklen sowie Dauergrillen im Sommer durch die Solarzellen funzt alles perfekt.
    • Teeyop schrieb:

      Guten Morgen , was Händler alles erzählen.....die Drift gibt es immer am Ende der Ladung bei 99% oder totalen Entnahme 0%. Eine Zelle wird jenseits der 3,5-3,6 Volt etwas schneller...
      O Prozent Entnahme klingt für mich doch etwas paxisfern, das wäre dann so als würdest Du einen Bleiakku auf unter 10V entladen, wer macht das das schon ? Die "Drift" beim Ende der Ladung nähert sich bei mir immer einem Spannungswert unterhalb 20mV, also 0,02 Volt. Also alles bestens und im grünen Bereich, wo also ist Dein Problem ? Klingt für mich eher so als hättest Du selbst keine praktischen Erfahrungswerte auf die Du zurückgreifen könntest. Eher so als hättest Du Dir dieses "Wissen" irgendwo angelesen. Meine Erfahrungen können die Deinen jedenfalls nicht betätigen.
      Aber war das nicht genau so mit jeder neuen Technologie wo im Anfang immer alles versucht wurde schlecht zu reden ? So wie z.B. mit den Digitalkameras, die heute einfach Standard sind. Die europ. Industrie hat diese bahnbrechende Technologie einfach verschlafen und möchte die veraltete Bleitechnik eben noch so lange wie möglich an den Dummen bringen.
    • Thob schrieb:

      @campingwagen

      Soviel Zuladungen und ausgereizt....solltest nicht soviele Schränke und Stühle kaufen


      Hey Thob, lange nicht gehört! Schränke habe ich doch gar nicht gekauft. Du wolltest doch einen, oder?

      Stühle haben wir nur unsere alten ersetzt. Hauptproblematik mit der Zuladung ist das schwere Vorzelt's mit dem Stahlgestänge. Außerdem wäre eine Klima ja auch mal was feines.

      Wenn ich nun aber über LiFePO und LiFeYPO, Balancer und BMS lese, dann wäre in meinem speziellen Fall vielleicht sogar ein neues Vorzelt im Angebot günstiger 8o

      Allerdings bleibt das Lithium Akku Thema spannend, irgendwann ist ja auch der Blei Akku hin. Dann würde ich wohl nur noch durch Lithium Kombinationen ersetzen...
    • Vatersay...warum so agro ? Ich habe von meinen Winston und den beobachten Werten berichtet. Ich erlaube mir den Luxus die Akkus richtig auszutesten...auch mal unterhalb von 2 Volt zu entladen oder rauf über 4 Volt laden. Alle halbe Jahr zeigen die Tests immer noch die volle Kapazität. Was ist daran Theorie ?

      Gruss tee
    • Teeyop schrieb:

      Ich erlaube mir den Luxus die Akkus richtig auszutesten...auch mal unterhalb von 2 Volt zu entladen oder rauf über 4 Volt laden
      Mit "Luxus" hat das recht wenig zu tun, ich nenne das einfach mal
      "Dummheit", nennt doch der Hersteller selbst das unter 2.5V der Akku
      zerstört wird, ähnliches gilt für eine Spannung überhalb von 4V pro
      Zelle. Wenn Du Dir diesen "Luxus" leistest, dann solltest Du mal prüfen
      was Dir dann noch an Kapazität verbleibt. Ich habe jedenfalls Zweifen an Deinen Messwerten.
      Wenn dem tatsächlich so sein sollte, ein super Akku. Aber was willt Du mit dieser Aussage zum Ausdruck bringen ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von vatersay ()

    • Hallo vatersay
      ich habe auch eine Winston WB-LP12V40AH LiFeYPO4 12,8V/40Ah ohne Balancer und BMS eingebaut.

      Ich habe den Zustand beim Movern mal gemessen. Selbst nach 20 Minuten war ich nicht ein mal unter der Gesamtspannung von 11 Volt und mein Ladegerät oder Booster hört bei 14.4 Volt auf zu Laden.
      Also habe ich weder die Minimalspannung oder die Maximalspannung überschritten.
      Und selbst wenn die Zellen weg drivten beim Laden werden die Zellen nicht so schnell defekt gehen.

      Ich habe mal die Überlegung von mir aufgeschrieben, warum ohne BMS und Balancer.

      Erstens möchte ich nicht auf einem Platz stehen und den WoWa schieben nur weil mein BMS meint die Batterie sei schon leer.
      Zweitens habe ich kein Balancer drin weil es bei der Batterie nicht einfach geht und weil im Datenblatt steht das sie mit der normalen Ladespannung vom Ladegerät oder Auto geladen werden kann.
      Drittens habe ich für mich einfach eine Rechnung aufgemacht.
      Ein BMS für 200 A würde etwa 150€ kosten.
      Eine neue Batterie wird in 2 bis 3 Jahren sicher auch keine 200€ mehr kosten.
      Die Lebensdauer wird mit 3-10 Jahre angegeben bei einer Ladung von 50 mal im Jahr.
      Das heißt für mich, wenn ich 10 mal in den Urlaub fahre im Jahr, wird der Lipo 20 mal geladen.
      Das würde bedeuten die Batterie würde im schlechten Fall 5 Jahre heben. Das langt mir.

      Ich habe mir das das Risiko für mich angeschaut und entschieden das wenn die Batterie 3 Jahre hält ist es OK für mich.

      Deshalb habe ich auch den Luxus die Lipo zu testen so wie Teyop.

      Harry
    • Guten Morgen, ich teste die Kapazität alle 6 Monate und trotz aller Belastungen ergaben sich keine Verluste. Wie beschrieben ist die Technik neu und da möchte ich schon erfahren wie robust oder empfindlich die Akkus sind. Dazu gibt es keine Berichte, also hilft nur probieren und nun im Ergebnis kann ich auf BMS und spezielle Ladegeräte verzichten. Wer ist hier der Theoretiker wenn er sich auf Herstellerangaben verlassen muss.....aber anderen ohne diese praktischen Erfahrungen von BMS und Balancer abrät ? Diese Geräte sind sehr wohl wichtig wenn die Ladespannung bzw. Strom nicht bekannt ist . Insbesondere Solaregler können da richtig Ärger bereiten und letztendlich will und kann sich nicht jeder mit der Technik beschäftigen und sollte besser eine sichere Lösung kaufen.
      Ich fände es schöner den Nutzern Mut zu machen und diese zu ihren Umrüstungen zu unterstützen. Eine Analyse aller Geräte und Tips erscheint da hilfreicher als die ständigen Grundsatzdiskussionen und das Meckern wegen zu hoher Preise der wenigen Hersteller zu Lithiumlösungen.
      Diese müssen erhebliche Risiken berücksichtigen und somit einpreisen..

      Grüsse Tee
    • Teeyop schrieb:

      .... Insbesondere Solaregler können da richtig Ärger bereiten ....
      Dem kann ich nur zustimmen, deshalb habe ich den guten Steca Regler auch gegen einen spez. auf LiFe Akkus abgestimmten Solarregler ausgetauscht. Der Einfachheit halber vom gleichen Händler der mir auch den Akku geliefert hat. So habe ich einen besseren Garantieanspruch wenn das etwas nicht passen sollte.
    • HarryB66 schrieb:


      Zweitens habe ich kein Balancer drin weil es bei der Batterie nicht einfach geht und weil im Datenblatt steht das sie mit der normalen Ladespannung vom Ladegerät oder Auto geladen werden kann.

      Deshalb habe ich auch den Luxus die Lipo zu testen so wie Teyop.


      Das Gehäuse kann man schon öffnen um evt. Balancer nachzurüsten, auf YOUTUBE gibt es soagr ein Video dazu.
      Wenn beim movern die Gesamtspannung auf die von Dir genannten 11V abfällt, ist das völlig normal, danach sollte die Spannung aber wieder ansteigen. Im Vergleich zu den 2V Zellenspannung die Teyop in seinem Beitrag nennt, also 8V Gesamtspannung, bist Du mit Deinen 2,75V entsprechend 11V Gesamtspannung immer noch Welten davon entfernt. Erst unterhalb von 10V fängt der wahre "Luxus" an. Dazu schreibt der Hersteller: "Die Batterie ist defekt, wenn dieser Grenzwert unterschritten wird.
      Für diesen winzigen Teil Restkapazität der dann vielleicht noch in der Batterie steckt, würde ich diesen Grenzwert nicht unterschreiten. Ich wiederhole mich da gern, wenn ich meine, das so eine Batteriebelastung nichts mit dem Begriff "Luxus" zu gemein hat.Vielmehr mit dem gesunden Menschenverstand. :w
    • Teeyop schrieb:

      ...ich teste die Kapazität alle 6 Monate und trotz aller Belastungen ergaben sich keine Verluste
      Natürlich kann man das "testen" oder richtiger messen, der Neugier halber würde mich aber mal interssieren wie Du diesen "Test" vornimmst um zu einem objektiv richtigen Messergebnis zu kommen. Ohne dieses Wissen hat diese Aussage doch keinen Wert.
    • HarryB66 schrieb:

      Hallo vatersay
      habe ich auch gedacht. :(
      meine ist verschweißt.

      Die in YOUTUBE ebenfalls, sieht aber garnicht so schwierig aus diese zu öffnen, andererseits sollte die auch ohne Balancer 1000 Zyklen schaffen. Wenn man bedenkt, daß ein Zyklus ein vollständiges Entladen und Laden darstellt, hält die doch fast ewig. Auch wenn hier, basierend auf meinen Messungen die 14.4V schon Grenzwerig sind. Hab jetzt eine Zehnerdiode in die Ladeleitung gesetzt um die Spannung etwas zu senken. Da wird mein Akku dann eben nur zu gefühlten 95% voll, aber immer noch besser als diesen zu Überladen. Sicher ist Sicher :) Meißt wird doch immer recht bald nachgeladen, denke ich der keinen Mover hat und die WINSTON nur für die Bordelektronik im Einsatz hat.
    • Ich habe mal die Überlegung von mir aufgeschrieben, warum ohne BMS und Balancer.[/quote]

      HarryB66 schrieb:

      Erstens möchte ich nicht auf einem Platz stehen und den WoWa schieben nur weil mein BMS meint die Batterie sei schon leer.
      Zweitens habe ich kein Balancer drin weil es bei der Batterie nicht einfach geht und weil im Datenblatt steht das sie mit der normalen Ladespannung vom Ladegerät oder Auto geladen werden kann.
      Drittens habe ich für mich einfach eine Rechnung aufgemacht.
      Ein BMS für 200 A würde etwa 150€ kosten.


      Hallo,
      als ich die 40Ah Winston von Nothnagel verbaut habe, hat mir Herr Nothnagel mitgeteilt, dass Balancer eigentlich nicht notwendig sind.
      Es wäre zwar schöner, aber es würde das Kraut nicht fett machen - zumindest bei der Nutzung, wie sie ich vor habe (movern und mal 1-2 Nächte Batteriestrom).
      Die Batterie sollte trotzdem 10 Jahre halten... oder länger.
      Ich habe dann trotzdem Balancer verbaut (von Nothnagel) und einen Tiefentladeschutz bis 18A (glaube 50 € auch bei Nothnagel). Letzteren habe ich vor die Einspeisung in den Umformer eingesetzt und somit reichen die 18 A Leistung auch deutlich aus.
      Als Tiefentladeschutz für das Movern habe ich einen Summer verbaut. Der ist zum einen relativ günstig, hält eine entsprechende Stromentnahme aus... und summt halt bei einer Unterschreitung einer bestimmten Batteriespannung - da kann man dann selbst entscheiden, ob man weiter movern möchte oder nicht...
      Diese Lösung war für mich zumindest preislich vertretbar -denn das BMS bis 200A war mir auch zu teuer.
      Gruß

      Andreas
    • Perfekt, preisgünstig und gut gelöst. Für den reinen Moverbetrieb auch bestimmt ausreichend. Anstelle des Summers habe ich einen preisgünstigen Zellmonitor verbaut, da kann ich exakt einstellen bei welchem Grenzwert ein Alarm ausgelöst werden soll, meine WINSTON ist ja auch meine Hauptversorgung für die kleine Kiste, deshalb habe ich da genau wie Du noch die Balancer genommen.
    • Teeyop schrieb:

      Kapazitätstest.......alle Geräte wie Licht und TV einschalten bis 10 Ampere auf dem Meßgerät anstehen....20 Stunden laufen lassen. Ergibt die verbaute Kapazität ....

      Quatsch, und hat nichts mit der tatsächlichen Kapazität zu tun. Eine Augenwischerei, denn das geht nur mit einem Wattmeter, da siehst Du was rein und rausgeht. Erst auf von mir aus 11V entladen und dann auf 14.4 laden. Dann hast Du ein Messergebnis, alles andere sind nur gefühlte Messergebnisse und sonst nichts. Mit Deiner "Methode" kannst Du vielleicht die Kapazität Deines Spühlkastens messen, nicht aber den eines Akkus. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von vatersay ()