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Hagelschaden reparieren oder nicht?

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    • Moin,

      für den / die Zweifler zitiere ich mal aus dem Gutachten (alle Beträge in Euro):

      - Reparaturkosten brutto: 9.760,98
      - Wiederbeschaffungswert brutto: 17.000,00
      - Restwert brutto: 7.600,00

      Differenz hier: 9.400,00 abz. Selbstbeteiligung 150,00 zzgl. Markise (doch nur) 350,00 macht 9.600,00 auf dem Konto.

      Das Problem war (kurzzeitig), dass nur der WBW netto angesetzt wurde. Das war aber schnell geklärt und der Rest (USt auf WBW) war drei Tage später auch da. :ok


      Gruß
      Claus :w
    • krasse Sache - war also ein fast neuer Wohnwagen und dann dazu ein einziger Hagelball in Form eines Fiat 500 oder wie muss ich mir das vorstellen?

      Mit der Steuer sind die Versicherer immer schnell - vor allem die Diskussion, dass man nur netto entschädigt, wenn keine Neuanschaffung im direkten Anschluss folgt führt immer gerne zu Gesprächsbedarf.
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • Moin,

      Coestar schrieb:

      krasse Sache - war also ein fast neuer Wohnwagen und dann dazu ein einziger Hagelball in Form eines Fiat 500 oder wie muss ich mir das vorstellen?

      Mit der Steuer sind die Versicherer immer schnell - vor allem die Diskussion, dass man nur netto entschädigt, wenn keine Neuanschaffung im direkten Anschluss folgt führt immer gerne zu Gesprächsbedarf.
      nix fast neu - aber Neuwert komplett > 35.000 Euro und WBW nach 4 Jahren gerne noch 50%. Tja - und dann nicht eine "Kartoffel", sondern Trommelfeuer über das ganze Dach - komplett. Granini-Flasche halt seitdem. Aber keine einzige Delle mit Rissen und alle Dachluken intakt. Also rechnet der Gutachter die Meter zusammen (geht beim Tabbert ja auf beiden Seiten bis in die Senkrechte) = > 7m x 2,50 m Breite und rechnet aus. :evil:


      Und bzgl. "Gesprächsbedarf" zur USt bei ausbleibender Wiederbeschaffung haben die Gerichte genug "gesprochen" - muss man mal kurz recherchieren und die Kohle kommt.

      Gruß
      Claus :w
    • @Hawaii - das nenn ich einfach Glück gehabt...ist halt so...gebe Dir recht, dass bei der MwSt. genug Rechtsentscheide vorliegen, aber die Versicherer versuchen es ja gerne, oft und immer wieder....Da muss ich als Berater des Öfteren "dazwischen gehen" und den "Regulator" vom anderen Ende der Galaxie zurück holen...Aber das sind nur die offensichtlichen Tricks dieser "Branche"....

      Gut zu wissen, dass die Hekis diesen "Beschuss" unversehrt überstehen bzw. überstanden haben....Einen Starkregen mit offener Dachluke und der Urlaub ist beendet....
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • Moin,

      der Gutachter hat nach System Audatex ermittelt. Er kommt demnach auf eine Arbeitsleistung von insgesamt 3.973 Minuten bei einem Stundenlohn einer Fachwerkstatt in unsere Region von netto 79,25 Euro. Irgendwie plausibel, wie ich finde. Dass er dabei in den kleinen Teilen (Anzahl Dachluken sowie Dachlüfter ein wenig daneben gelegen hat, macht den Kohl nicht fett.

      So wie das Gutachten ausschaut (bin da ja Laie), ist er von einem kompletten Dachaustausch ausgegangen = 2 x Dachblech und 1 x Innenverkleidung.

      Dass da und in den Teilekosten auch der Markisenstoff enthalten war, ist der Vers. dann leider "entgangen". Darum dafür extra Kohle. :evil: .


      Gruß
      Claus :w
    • Und dann mchst Du Dir für,1700€ ein Dach vom Beisel drauf und dann siehst Dunes nicht mehr !!
      Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen.................. Genau so ist es übrigens wenn man doof ist !!!

      Eines Tages werden die Außerirdischen auf die Welt zurückkommen und vor der UN eine Rede halten: Brokkoli und Blumenkohl war NIE zum essen gedacht......


      2012 Südseecamp :S
      2013 Camping Isolino :thumbup:
      2013 Inselcamp Fehmarn :thumbsup:
      2014 Bannwaldsee :thumbup:
      2014 Bensersiel :thumbsup: :thumbsup:
      2015 Camping Schwanenplatz bei Waging :thumbsup: :thumbsup: (bis auf die Gastronomie am Platz... Ich glaub die Kochprofis würden abreisen)
      2016 Sommer Naturcamping Spitzenort :thumbsup:
      2017 Ostsee Kühlungsborn......
      2017 Breitenauer See
      2018 Kroatien
      2018 ganz viel mit dem Wohnmobil rumfahren....
    • Hawaii schrieb:

      ist er von einem kompletten Dachaustausch ausgegangen = 2 x Dachblech und 1 x Innenverkleidung.
      Glück gehabt, dass der vom Tabbert Dach wirklich keine Ahnung hatte. Aber ja, bei neueren Wohnwagen mit normalem Sandwichdach geht man tatsächlich bei solchen Schäden von einem Austausch des gesamten Daches aus. Da kommt die kalkulierte Stundenzahl auch ganz grob hin. Dass das Dachblech beim Tabbert nur drübergespannt ist, muss der ja nicht wissen. :D

      Die Ablehnung des Beisl Daches kann ich gut nachvollziehen, da schaue ich mir tatsächlich lieber Dellen an, als dieses hässliche Dach mit zweifelhaftem Nutzen.
    • Ob es gutbaussieht bleibt jedem selber überlassen. Der Nutzen ist einfach zu erklären: weniger Regengeräusche, keine Dictigkeitsprüfung, keine Probleme mit dem Gaskasten (haben die knaus ja gerne) und meine E-Bikes stehen nicht mehr im Regen.
      Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen.................. Genau so ist es übrigens wenn man doof ist !!!

      Eines Tages werden die Außerirdischen auf die Welt zurückkommen und vor der UN eine Rede halten: Brokkoli und Blumenkohl war NIE zum essen gedacht......


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    • Zurück zum Thema, Hagelschaden reparieren oder nicht?

      buratino schrieb:

      Im September im Jahr 2014 am September hat es meinen Wohnwagen mit einem kleinen Hagelschaden erwischt.

      Das stellte ich aber erst nach Rückkehr aus dem Urlaub fest, weil ich vorher nichts gesehen habe (war ja nicht auf dem Dach),
      am Auto waren auch keine Schäden und so war ich dann schon recht betroffen, als ich die große Wäsche machte.

      Zum Schadensbild, die Seitenteile und auch Buck und Heck, haben keine Beeinträchtigungen.
      Auf dem Dach gibt es drei größere Stellen von der Fläche her ca. 3qm wo das Blech schwach dellig aussieht, abermehr so wie leicht welliges Pergamentpapier nach dem es mal nass war.
      5 - 6 Stellen wo mal ein Einschlag zu sehen ist (Erbsengröße).

      Da die Stellen von unten nicht sichtbar sind, dachte ich eigentlich erst, das kann man auch lassen.

      Naja der Gutachter stellte also nach Versicherungsmeldung einen Hagelschaden fest und schätzte den Schaden

      Reparaturkosten 936,88 €
      - Selbstbeteiligung 150,00 €
      -----------------------
      Kaskoersatzleistung 786,88 €
      ===============
      Unsere Zahlungen:

      Am 16.10.2014 an Sie auf das Konto: xxxxxx 786,88 €

      Die waren so schnell mit ihrer Überweisung das ich mich regelrecht gewundert hatte.

      So nun kommt ein Satz im Anschreiben der Versicherung der mich nochmals verwunderte.

      "Bitte beachten Sie: Entsteht Ihnen erneut ein Schaden in dieser Art, müssen Sie nachweisen, dass der
      hier abgerechnete Schaden tatsächlich beseitigt war.
      Im Reparaturfall erstatten wir die Mehrwertsteuer ganz oder teilweise, soweit diese tatsächlich gezahlt
      wurde (A.2.6.5 AKB). Für diesen Fall reichen Sie bitte innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist von
      drei Jahren
      - die Original-Reparaturrechnung ein, falls Ihr Fahrzeug in einer Fachwerkstatt repariert wurde,
      - die Original-Ersatzteilrechnung(en) ein, falls Sie Ihr Fahrzeug in Eigenregie repariert haben."

      Bedeutet das nun, wenn ich einen neuen Hagelschaden habe, das der gar nicht durch die Versicherung ersetzt wird?


      Zwischenzeitlich liegt nun die Kostenübernahme bei der Werkstatt, die den Hagelschaden reparieren soll, vor. Vergangene Woche rollte ich also an, um mit der Werkstatt die Art der Reaparatur abzusprechen.
      Aber nachdem der Chef das Dach gesehen hat, meinte er, das er das für das Geld laut Gutachten nicht reparieren kann.

      Ich konnte mir gerade noch ein gehässiges Grinsen verbeissen, leider werde ich aber mit der Aussage den Hagelschaden nicht los.

      Theoretisch wäre auch bei so einem geringen Hagelschaden ein Wechsel der dachhaut nötig.
      Die Werkstatt meinte, das man teilweise das Dach im Blech doppeln könnte, um die Dichtheit 100% zu erhalten, es würde aber etwa 20 KG mehr Gewicht bringen.
      Der Abschluß auf dem Dach würde dann vorne und hinten mit unterbrochenen Leisten (wegen Wasserablauf) erfolgen.
      Ich kann mir das so noch nicht vorstellen. Zumal ja der Gutachter noch mal kommen muß und ein neues Verfahren kalkulieren muß.

      :huh: was wird denn da rauskommen?

      Das größte Problem ist eigentlich nicht die Art der Reaparatur, sondern der Fakt, das ich ohne Reparatur die Versicherung nicht mit einem eventuell erneuten Hagelschaden belasten kann.
      In dem Fall wären die ja fein raus, da sie den Neuen nicht regulieren müssten solange der Alte nicht vorher weg war.

      Irgendwie wird es mir nun langsam unheimlich, ich melde mich sobald ich was neues aus Richtung Werkstatt und Gutachter gehört habe. X(
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Hallo Buratino,

      der Gutachter "würfelt" in der Regel nicht die Zahlen, sondern hat entweder konkrete Zahlen in Form von Angeboten eingeholt oder vom Kunden (also Dir) bekommen. Ist das nicht der Fall, ist so eine Entschädigung eher wie ein Basar zu sehen, wobei Du als Laie dann ggf. schnell übervorteilt wirst.

      Meinen Kunden rate ich dann, dass Sie bitte von Deiner Werkstatt (die den Wagen für das Geld nicht reparieren will) ein Angebot (detailliert) einholst und es dem Gutachter zukommen lässt. Er braucht den Schaden nur noch einmal zu sehen, wenn die Auffassung kommt, dass er falsch begutachtet hat. Darauf muss und sollte er reagieren - ich würde ihm eine 14 Tagefrist setzen....Schickst Du alles an den Versicherer verzögert es sich über den Postweg, da diese es an den Gutachter zur Stellungnahme weiteleiten.

      Thema erneuter Hagelschaden:

      Die Versicherung schreibt nur, dass ein unreparierter Hagelschaden in Abzug gebracht werden kann. Lässt Du Deinen Schaden reparieren, wird die Versicherung einen weiteren, neuen Hagelschaden auch wieder voll berechnen.

      Lässt Du ihn nicht reparieren, wird man einen Vorschaden hinzuziehen.
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • @Coestar

      Danke für die doch sehr aufschlußreiche Erläuterung.

      Ich glaube das das so ablaufen wird, das die Werkstatt sich mit dem Gutachter in Verbindung setzt. Die Versicherung hat ja eine Kostenübernahmeerklärung gegenüber der Werkstatt abgegeben.
      Vermutlich läuft es darauf hinaus, das der Gutachter das Gutachten präzisieren wird. Glücklicherweise gibt es erstmal dahingehend kein Problem, ein Gespräch steht aber noch aus.

      Ich melde mich wieder wenn es Neuigkeiten gibt. :anbet:
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    • Gut Ding will Weile haben - doch eine lange Dauer ist noch keine Qualitätsgarantie.

      Folgender Vorschlag der Werkstatt, nachdem die Abstimmung mit dem Gutachter erfolgte. Oh Wunder und ich verstehe das nun wieder mal nicht 100%,
      erneut von der Versicherung eine Abtretungserklärung für die Kosten der Reparatur an die Werkstatt eintrudelte.
      Das hat mir die Werkstatt mit einem Schreiben das ich eine Kostübernahme bestätige, auch bereits ein Schreiben von der Versicherung, das diese die Reparaturkosten übernimmt übergeben.

      nach Information der Werkstatt wird nun ein komplett neues Dachblech bestellt und das vorhandene alte gedoppelt.
      Gedoppel. meint die Werkstatt erhält meine Dichtegarantie durch das Werk und soll gleichzeitig sicherer zu händeln sein.

      Ich sehe eigentlich auch keinen Vorteil im kompletten Dachhautaustausch, die 20 Kg sind verschmerzbar, mehr soll da nicht an Gewicht heraufkommen.
      Gibt es von Euch deswegen Hinweise oder Ratschläge?

      Das Gewicht wäre auch bei einer Beschichtung (mit Durabull oder ähnlichem),des kompletten Daches dazugekommen.

      Wünsche Euch allen erholsame und knitterfreie Ostern,

      Gruß Michael :prost:
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    • hört sich doch so an, dass die Werkstatt nun zurück gerudert ist und dem Vorschlag des Gutachters nachkommt einfach ein zweites Dach drauf zu pappen - wenn das geht und für Dich in Ordnung ist, dann dürften ja alle Parteien zufrieden sein.....aber:....

      ich würde mir mal Gedanken dazu machen, dass Du fortan mit +25 kg an einer ungünstigsten Stelle (auf dem Dach) herum fährst - fast wie ein dauerhafter Dachgepäckträger. Zudem würde ich gerne wissen ob Dein WoWa eine solche Dauerbelastung an der Stelle aushält und wie man sicherstellen möchte, dass dazwischen kein Wasser steht...Drittens ziehst Du über Jahre hinweg dann das Mehrgewicht, was auch Sprit kostet....

      Ich kenne mich mit solchen Reparaturen nicht aus - weiß nicht was geht und was unproblematisch ist - aber diese Fragen würde ich sofort stellen - ggf. geh zu einem zweiten, neutralen Gutachter um eine zweite Meinung einzuholen.
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • Coestar schrieb:

      hört sich doch so an, dass die Werkstatt nun zurück gerudert ist und dem Vorschlag des Gutachters nachkommt einfach ein zweites Dach drauf zu pappen - wenn das geht und für Dich in Ordnung ist, dann dürften ja alle Parteien zufrieden sein.....aber:....

      ich würde mir mal Gedanken dazu machen, dass Du fortan mit +25 kg an einer ungünstigsten Stelle (auf dem Dach) herum fährst - fast wie ein dauerhafter Dachgepäckträger. Zudem würde ich gerne wissen ob Dein WoWa eine solche Dauerbelastung an der Stelle aushält und wie man sicherstellen möchte, dass dazwischen kein Wasser steht...Drittens ziehst Du über Jahre hinweg dann das Mehrgewicht, was auch Sprit kostet....

      Ich kenne mich mit solchen Reparaturen nicht aus - weiß nicht was geht und was unproblematisch ist - aber diese Fragen würde ich sofort stellen - ggf. geh zu einem zweiten, neutralen Gutachter um eine zweite Meinung einzuholen.
      Gerade die Sache mit dem Wasser ist wichtig, weil was bringt dir ein dichtes "inneres" Dach, wenn sich dazwischen Wasser sammelt und über kurz oder lang ein Sumpf entsteht? Dann ists nämlich auch innen schnell vorbei mit der Dichtigkeit, wenn da alles vor sich hin gammelt. Das Gewichtsproblem sehe ich jetzt nicht so dramatisch, wenn es sich nur um 20kg handelt. Drüber nachdenken sollte man trotzdem.