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Hagelschaden reparieren oder nicht?

    • sofern er richtig argumentiert (Gegenüber seiner Versicherung) und er am Besten von seiner WoWa Firma eine schriftliche Aussage bekommt, dass so eine Veränderung bedenklich oder der Lebensdauer nicht zuträglich ist, hat er gute Chancen hier umzustimmen. Sollte die Vorgehensweise jedoch unbedenklich sein und WoWa mit der gleichen Reparaturmethode schon zigmal in Deutschland so repariert wurden, so muss er den vertraglichen Schadenminderungsverpflichtungen nachkommen und die günstigste zulässige Reparaturmöglichkeit nehmen...(nicht die billigste, wohlgemerkt)...Ich würde nur mir mal in Ruhe die Vor- und Nachteile hier aufschreiben und direkt den Gutachter damit konfrontieren...
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • Zur Doppelbeblechung gibt es eigentlich nichts negatives zu sagen, außer, das es zusätzliches Gewicht bedeutet. Wasser sollte da nicht eindringen, da das Blecht verklebt wird.
      Diese Reparaturmaßnahme hat den Vorteil, das der Wohnwagen vom Dach her gesehen weiterhin dicht ist. Alle Leisten bleiben dran, außer die vorderen und hinteren Abschlussleisten.
      Da wird nichts geschraubt, sondern nur geklebt, das zusätzliche Gewicht ist zwar nicht günstig, aber es ist zu verschmerzen.
      Als Alternative eine Beschichtung mit Kunststoff, würde das gleiche Gewicht aufbringen.
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    • Mal wieder Neues vom Hagelschaden

      Die Hagelschadenregulierung nimmt nun seinen weiteren Verlauf. Ich habe mal ein Bild angehangen, da sieht man das die Dachauben und die Klimanalage entfernt sind.
      Die Markise wurde abgebaut, die Haltetraversen, insgesamt 4 Dachluken, der Schornstein, der Shapeg-Mast, alle Leisten im oberen Dachbereich, außer die Seitenleisten.
      Ende vom Lied wird also eine Dachblechdoppelung werden.
      Das Lustige ist, das alle Schritte vom Gutachter und der Versicherung abgenickt werden.
      Da war wohl der erste Versuch mir den Schaden mit schlappen 1000 Euro zu regulieren gründlich schief gegangen. Das ganze Problem ist nun aber das das recht lange dauert.
      Der Vorteil neben einem sauberen glatten Dach ist, das alle potentiellen Undichtheitskandidaten neu eingedichtet werden, lässt sich ja nicht vermeiden bei dieser Reparaturmethode.

      Gibt es bei Forums-Usern Erfahrungen mit einer Doppelbeblechung?

      Theoretisch wird ja nun durch die zukünftig doppelte Dachblechstärke einiges an Stabilität dazu kommen.

      Wenn ich mir überlege mir, was das zusätzlich an Aufwand kostet, alle Schritte mit einem Gutachten abzunicken, irgendwie verstehe ich das nicht....
      Dateien
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    • Hagelschaden ist repariert, Dachblech neu!

      So nun ist alles fertig, die Werkstatt hat den Hagelschaden mit einer Gutachter begleiteten Instandhaltung ( :_whistling: ) fachgerecht beseitigt.
      Ohne Märchensteuer kam man dabei auf ein stolzes Sümmchen von 4890 Euro.
      Hätte man mir gleich ca. 4000 Euro seitens der Versicherung geboten, wäre ich das Risiko eingegangen den nächsten Hagelschaden selber zu reparieren und hätte alles so gelassen wie es war.

      Aber "Naja der Gutachter stellte also nach Versicherungsmeldung einen Hagelschaden fest und schätzte den Schaden
      Reparaturkosten 936,88 €
      - Selbstbeteiligung 150,00 €
      -----------------------
      Kaskoersatzleistung 786,88 €
      ===============
      Unsere Zahlungen:


      Am 16.10.2014 an Sie auf das Konto: xxxxxx 786,88 €"


      so sah die Kalkulation vor einem Jahr aus. Mit anderen Worten, hier wollte man jemanden irgendwie über den Tisch ziehen :wacko: .
      Ich fand ja leider keine Werkstatt die das für die 936 Euro gemacht hätte und so wäre ich beim nächsten Schaden auf schlappen 5000 Euro sitzen geblieben!


      Das ist echt heftig. Ich hänge mal ein Panaorama an ... es ist wegen des Panoramas etwas geknickt :)


      Alles neu ... mal sehen, wann die erste neue Delle drin ist, hoffe ja nie ....
      Dateien
      • Dach.jpg

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    • Fast alle Schäden unter 1000Euro machen mehr Sinn, wenn man diese aus der eigenen Tasche bezahlt. Die Kosten für die Versicherung würden in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich bei einer Schadensmeldung kräftig steigen. Zum Schluss ist es fast immer egal wie man es dreht und wendet und man ist immer derjenige der für Schäden zahlt. Schlimm wäre es zudem, wenn die Versicherung die nach einem gemeldeten Schaden kündigt, dann wird es nämlich schwierig nen neuen Anbieter mit Vollkaskoschutz zu finden.
    • Hagelschaden der zweite!!!!

      buratino schrieb:

      So nun ist alles fertig, die Werkstatt hat den Hagelschaden mit einer Gutachter begleiteten Instandhaltung ( :_whistling: ) fachgerecht beseitigt.
      Ohne Märchensteuer kam man dabei auf ein stolzes Sümmchen von 4890 Euro.
      Hätte man mir gleich ca. 4000 Euro seitens der Versicherung geboten, wäre ich das Risiko eingegangen den nächsten Hagelschaden selber zu reparieren und hätte alles so gelassen wie es war.

      Aber "Naja der Gutachter stellte also nach Versicherungsmeldung einen Hagelschaden fest und schätzte den Schaden
      Reparaturkosten 936,88 €
      - Selbstbeteiligung 150,00 €
      -----------------------
      Kaskoersatzleistung 786,88 €
      ===============
      Unsere Zahlungen:


      Am 16.10.2014 an Sie auf das Konto: xxxxxx 786,88 €"


      so sah die Kalkulation vor einem Jahr aus. Mit anderen Worten, hier wollte man jemanden irgendwie über den Tisch ziehen
      :wacko: .
      Ich fand ja leider keine Werkstatt die das für die 936 Euro gemacht hätte und so wäre ich beim nächsten Schaden auf schlappen 5000 Euro sitzen geblieben!


      Das ist echt heftig. Ich hänge mal ein Panaorama an ... es ist wegen des Panoramas etwas geknickt :)


      Alles neu ... mal sehen, wann die erste neue Delle drin ist, hoffe ja nie ....

      So, lange hatten wir keine Freude. Es hate heute mal Haselnüsse und Walnüsse aus Eis gehagelt und ich habe damit wieder ein neues Problem. Mein neues Dach wurde mit 6 flexiblen Solarzellen beklebt, hat eine aufgeklebte Satellitenantenne.
      Glücklicherweise habe ich das der Versicherung voriges Jahr gemeldet und sie wollten Rechnungskopien sehen, aber mehr passierte nicht.

      Jetzt bin ich gepannt wie die erneute Regulierung aussieht, die Solarzellen lassen sich jedenfalls nicht mehr vom Dach entfernen. Somit müssen die wohl auch erneuert werden. Ob das ebenfalls bezahlt wird, die Reparatur kann nur durch Austausch des Dachbleches erfolgen. ;(
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    • Hallo Buratino,

      das ist ja schrecklich. Wir hatten im Juli auch einen Hagelschaden, habe von der Versicherung knapp 7000 € bekommen und einen neuen Wagen gekauft.

      Bitte berichten, wie der Fall weitergeht, es gibt ja immer mehr Hagel und ich habe gestern abend unseren Wagen aufgrund der Wetterprognopse schnell in die Scheune gebracht, gott sei Dank kam nichts :)

      Gruß Cabriogeorgh
    • Hallo,

      unter Gutachter versus Werksvorgaben hatte ich über den Hagelschaden an unserem inzwischen zweijährigen Fendt berichtet, der sich im Sommer 2016 ereignet hatte; im Januar hatte ich letztlich ein neues Dachblech bekommen.

      Nun hat es uns schon wieder erwischt; letzten Montag standen wir auf dem Camping in Inzell und während wir gerade nicht da waren, ereignete sich ein starker Regenguss mit leichtem bis mittlerem Hagelschlag.

      Somit nun, wie auch bei buratino, innerhalb kurzer Zeit das neue Dachblech wieder beschädigt. Es sind nur kleine Dellen, daher überlege ich, ob ich das überhaupt der Versicherung melden soll. Denn, wie die Erfahrung zeigt: der nächste Hagel kommt bestimmt. Und dann lass ich lieber reparieren, wenns schlimmer ist - zumal ich den Wagen ja noch länger nutzen will und ein Verkauf daher derzeit nicht angesagt ist.

      Gruß, insbesondere an alle "Leidensgenossen"
      Gerhard
    • Cabriogeorg schrieb:

      Hallo Buratino,

      das ist ja schrecklich. Wir hatten im Juli auch einen Hagelschaden, habe von der Versicherung knapp 7000 € bekommen und einen neuen Wagen gekauft.

      Bitte berichten, wie der Fall weitergeht, es gibt ja immer mehr Hagel und ich habe gestern abend unseren Wagen aufgrund der Wetterprognopse schnell in die Scheune gebracht, gott sei Dank kam nichts :)

      Gruß Cabriogeorgh
      @Cabriogeorg Im Rahmen des TÜV wird ein Gutachter der Versicherung in der Werkstatt wo der erste Schaden repariert wurde, den Schaden ansehen. Morgen komme ich von einer 4monatigen Polen/Slowakeireise zurück und werde eh gleich mal auf das Dach sehen, konnte vorher nur wenig sehen. Ich beschrieb ja das die zusätzliche Ausstattung mit flexiblen Solarzellen mir Kopfzerbrechen bereiten, zumindest kann man vor der Begutachtung nichts weiter sagen. Natürlich wird berichtet wie es weiter geht.

      gerhard_sr schrieb:

      Hallo,

      unter Gutachter versus Werksvorgaben hatte ich über den Hagelschaden an unserem inzwischen zweijährigen Fendt berichtet, der sich im Sommer 2016 ereignet hatte; im Januar hatte ich letztlich ein neues Dachblech bekommen.

      Nun hat es uns schon wieder erwischt; letzten Montag standen wir auf dem Camping in Inzell und während wir gerade nicht da waren, ereignete sich ein starker Regenguss mit leichtem bis mittlerem Hagelschlag.

      Somit nun, wie auch bei buratino, innerhalb kurzer Zeit das neue Dachblech wieder beschädigt. Es sind nur kleine Dellen, daher überlege ich, ob ich das überhaupt der Versicherung melden soll. Denn, wie die Erfahrung zeigt: der nächste Hagel kommt bestimmt. Und dann lass ich lieber reparieren, wenns schlimmer ist - zumal ich den Wagen ja noch länger nutzen will und ein Verkauf daher derzeit nicht angesagt ist.

      Gruß, insbesondere an alle "Leidensgenossen"
      Gerhard
      Meine Empfehlung ist den Schaden zu melden. Du hast dann 3 Jahre Zeit diesen beheben zu lassen! Kommt ein weiterer dazu, ist es ein neuer Schaden.
      Man muss bedenken, das es Restwert Betrachtungen gibt, also ob eine Reparatur wirtschaftlich (Versicherungssicht) ist. Lässt Du den ersten Schaden nicht reparieren sinkt der Wert um den Wert des Gutachtens. Der zweite nicht reparierte Schaden könnte dann den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten.
      Ist also etwas schwierig und eine persönliche Abwägung ob man reparieren lässt oder nicht. Ist der Schaden unerheblich aus der Sicht der Benutzung und das Fahrzeug von höherem Wert, würde ich immer reparieren lassen. Der Wert Deines Fahrzeuges wird damit wieder zum Wert der vor dem Schaden war gesetzt bei einer neuen Begutachtung.

      Deswegen bin ich froh damals repariert zu haben, da ich das Fahrzeug behalten wollte. Mal sehen wie der neue Fall ausgeht.

      Man muss den ersten Beitrag von mir in diesem Thread lesen um das zu verstehen. <-------Klick ;(

      Mir ist nur unverständlich, warum Versicherungen keinen Alternativreparaturen zustimmen, wie zusätzliche Dachbeschichtung etc.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von buratino () aus folgendem Grund: Rechtschreibung korr. und Link gesetzt

    • buratino schrieb:

      buratino schrieb:

      So, lange hatten wir keine Freude. Es hate heute mal Haselnüsse und Walnüsse aus Eis gehagelt und ich habe damit wieder ein neues Problem. Mein neues Dach wurde mit 6 flexiblen Solarzellen beklebt, hat eine aufgeklebte Satellitenantenne.
      Glücklicherweise habe ich das der Versicherung voriges Jahr gemeldet und sie wollten Rechnungskopien sehen, aber mehr passierte nicht.
      Jetzt bin ich gepannt wie die erneute Regulierung aussieht, die Solarzellen lassen sich jedenfalls nicht mehr vom Dach entfernen. Somit müssen die wohl auch erneuert werden. Ob das ebenfalls bezahlt wird, die Reparatur kann nur durch Austausch des Dachbleches erfolgen. ;(

      Kurzer Zwischenbericht,

      der Wohnwagen war in der Werkstatt zwecks TÜV und Begutachtung.

      TÜV ok, Guterachterergebnis liegt noch nicht vor.

      Laut Werkstatt muss diesmal das Dach gewechselt werden, da ich derzeitig ja schon ein gedoppeltes Dach habe und ein 3. geht dann ja wohl schlecht.
      Das bedeutet alle Aufbauten müssen herunter,
      die Narkise, die 3 Dachluken, die Klimaanlage ein Shapeg Knickmast, eine automatische Satelittenantenne, die fest verklebten flexiblen Solarmodule (sind wohl nicht zu retten), die Verkabelung und die 3 Dachdurchführungen.

      Nun heisst es Gutachten abwarten, egal wie es ausfällt wurde bereits eine Kostenübernahme zwischen Versicherung und Werkstatt eingeleitet, es sollte dann für mich nur die Selbstbeteiligung übrigbleiben.

      Der Wohnwagen steht nun wieder in der Garage und ich denke mal, das wir den Schaden im Sommer 2018, wenn die Werkstattkapazität es zulässt (also nach dem Saisonbeginn) reparieren lassen. Im winter wäre es zwar günstiger, aber dann müsste der Wagen irgendwo im Freien überwintern und das tu ich einem Garagenwagen (ohne Winternutzung) nicht an.

      Ich werde dann wieder berichten, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

      Gruß Buratino seiner :rolleyes:
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    • Das Gutachten wurde mir heute zugestellt.
      Somit steht einer Reparatur nichts mehr im Wege.

      Es sind fast 6K ohne Märchensteuer, aber es gibt dann doch einige Sachen zu bedenken.

      Wie ich schon früher geschrieben hatte, wurde das Dach bei der letzten Reparatur gedoppelt. Diesmal müssen also 2 Dachbleche zu Gunsten eines Neuen weichen :whistling: .
      Ich werde wohl den Kathrein Knickmast ausbauen, da ich eh eine automatische Selfsat habe. Alle anderen Antennen sind klein und brauchen keinen Mast.
      Oder spricht etwas dagegen, was ich jetzt nicht bedacht habe und sollte den Mast und sein Loch im Dach lassen?

      Das nächste Problem ergibt sich aus den verwendeten Solarpaneelen, ich will Sie von 6 auf 8 (je 100Wp) Stück erweitern. Ist schon ein toller Komfort, kostet dann aber auch in der Anschaffung wieder.
      Jedoch bin ich an anderer Stelle nicht mehr bereit den Phantasie KWH Preis der Campingplatzbetreiber zu bezahlen. Es ist eigentlich sehr angenehm den Stellplatz nicht mehr nach der Verfügbarkeit der Stromdose wählen zu müssen.
      Ein Umbau ist dann doch noch Pflicht, meine zugelassene Tankgasflasche soll eine nach "deutschem Recht" legale Nachfüllmöglichkeit bekommen, sprich Außenanschluss und den Bedingungen der Befestigung Folge leisten. Es ist einfach irre wie die Gasbefüller uns abzocken, zumal das Gas eigentlich billiger als das Autogas sein sollte, weil nicht so hoch besteuert wie das Gas das als Kraftstoff versteuert wird, leider ist es umgekehrt.
      Zu guter Letzt denke ich noch an eine dritte Bremsleuchte, hat da jemand Erfahrung mit der Nachrüstung? Das ist doch bestimmt Abnahmepflichtig, weil die nicht bei der Typzulassung vorhanden war ...

      So nun habe ich mal wieder die Frage selber beantwortet mit der Reparatur ... :D

      Bis dennen,

      Michael
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    • Hallo Michael,

      wenn Du die Gastankflache nach 'deutschem Recht' eingebaut hast, wäre ich daran interresiert zu erfahren, wie Du die diese befestigt (20 g) und auch abgenommen bekommen hast, damit ein Selbsttanken funktioniert.

      In meinem Wohnmobil hatte ich auch eine Tankflache, habe diese auch an jeder LPG Tanke vollgemacht und nie hat jemand etwas gefragt, das war schon super. Aber mein Händler hat bei TÜVabnahme und Gasdichtigkeitsprüfung auf den Ausbau der Flasche bestanden, da nicht legal. Gut, ich hatte keinen Außenfüllstutzen, aber Hauptmangel war, dass die zwei Stahlseile nur am Holz befestigt waren. Im Wohnwagen Gaskasten sehe ich da noch mehr Probleme eine Gastankflasche korrekt zu befestigen.
      Deshalb bin auf Deine Lösung gespannt.

      Viele Grüße
      Steve
    • steve_1962 schrieb:

      Hallo Michael,

      wenn Du die Gastankflache nach 'deutschem Recht' eingebaut hast, wäre ich daran interresiert zu erfahren, wie Du die diese befestigt (20 g) und auch abgenommen bekommen hast, damit ein Selbsttanken funktioniert.

      In meinem Wohnmobil hatte ich auch eine Tankflache, habe diese auch an jeder LPG Tanke vollgemacht und nie hat jemand etwas gefragt, das war schon super. Aber mein Händler hat bei TÜVabnahme und Gasdichtigkeitsprüfung auf den Ausbau der Flasche bestanden, da nicht legal. Gut, ich hatte keinen Außenfüllstutzen, aber Hauptmangel war, dass die zwei Stahlseile nur am Holz befestigt waren. Im Wohnwagen Gaskasten sehe ich da noch mehr Probleme eine Gastankflasche korrekt zu befestigen.
      Deshalb bin auf Deine Lösung gespannt.

      Viele Grüße
      Steve
      @steve_1962 also der Einbau sollte natürlich durch einen Fachmann erfolgen, der bin ich leider nicht. Das macht also meine Werkstatt.
      Die halterungen und das ganze was man sonst so braucht, wenn man die Teile selber besorgen muss gibt es hier bei der "Gasfachfrau" , man kann da auch anrufen und bekommt erklärt was man alles braucht.

      Eine Gastankflasche, natürlich muss die innerhalb der Prüffrist liegen darf man anstelle der normalen Gasflaschen auch als solche betreiben.
      Die vorgesehene Halterung im Gaskasten für die Gasflasche ist in jedem Fall dafür geeignet, aber eben nicht zum betanken!!!
      Legal könnte man die zu einer Füllstation bringen, die dürfen das wieder befüllen.

      Was meinst Du denn mit den 20G ???

      Wird die Flasche zur Betankung eingebaut gehört sie fest zur Gasanlage und wird auch in die Unterlagen, wo die Gasdichtigkeit bescheinigt wird eingetragen. Du darfst sie dann auch nicht selber ausbauen, wenn Du deine Gasanlage noch benutzen willst.

      Mein Umbau erfolgt im Zusammenhang mit der Dachreparatur, denke mal in der nächsten Hochsaison, da haben die Werkstätten etwas Zeit für solche umfangreichen Arbeiten.

      Gruß Michael
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    • Hallo Michael,

      hier wird die Problematik ganz gut beschrieben:
      promobil.de/tipp/gastankflasch…nd-plaketten-ausstellung/

      g-Kräfte sind Belastungen (Kräfte) die beispielsweise auf Deinen Körper einwirken, wenn Dein Körper, bei starker Beschleunigung Deines Autos, auf Grund der Massenträgheit in den Sitz gepresst wird. Der Sitz nimmt Dich mit, ansonsten würde es Dich (beim Cabrio, nicht angeschnallt) nach hinten aus dem Auto befördern (etwas übertrieben). Das Gleiche gilt auch für das Abbremsen sowie seitliche und auch Auf- u. Abbewegungen.
      Fährst Du mit dem Auto mit 50 km/h gegen eine Betonwand, dann hast Du die 20g schon erreicht.

      Die Gastankflasche muss 20 g in Fahrtrichtung und 8 seitlich rechtwinklig aushalten. Das ist mit ein paar Schrauben in Holz oder Kunststoff nicht zu realisieren. Deshalb musst ich meine Gastankflasche im Wohnmobil vor der TÜV-/Gasabnahme ausbauen.


      Viele Grüße

      Steve