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Kündigungsklauseln Campingplatz hier einstellen! Wie wehre ich unrechmäßige Kündigung erfolgreich ab?

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    • Kündigungsklauseln Campingplatz hier einstellen! Wie wehre ich unrechmäßige Kündigung erfolgreich ab?

      Bestimmt hat der eine oder Andere schon unschöne Erfahrungen mit Nutzungsverträgen auf Dauercampingplätzen gemacht! Bei Wohnwagen mit Vorzelt, ohne feste, genehmigungspflichtige Bauten ist es ja nicht weiter schlimm, wenn folgende Kündigungsklauseln im Vertrag stehen: Der Pachtvertrag beginnt am ...2015 zu nächst für 1 Jahr, sollten nicht eine der beiden Parteien 3 Monate vor Ablauf des Jahres kündigen, oder gekündigt bekommen! Beide Parteien können ohne Angaben von Gründen kündigen, Aufbauten, Fundamente sind komplett auf Kosten des Mieters zu entfernen und zu entsorgen.
      Der Vertrag verlängert sich stillschweigend, jeweils um ein weiteres Jahr, wenn keine Kündigung erfolgte!
      Bei Wohnwägen mit Vorzelt, einer Gerätehütte aus Blech, leicht zu erledigen! Bei einem Wochenendhaus mit Baugenehmigung und einen Kaufpreis von z.B, € 40000,- ist das nicht mehr Lustig! Kommt da der Vermieter und kündigt ohne Angaben von Gründen, ohne vorherige berechtigte, schriftliche Abmahnungen, ohne eine Abrissgenehmigung, ohne Räumungsklage, einfach mit schriftlichem Brief per Einschreiben, ohne Angaben von Gründen, man möge bis zum Vertragsende alles dem Erdboden gleich machen und entsorgen lassen, so ist das wohl eine andere Dimension!
      Ich habe mich erfolgreich gegen so eine Kündigung, bzw. den Abriss gewehrt! Berichten, wie genau kann ich erst wenn ich meine Kohle und der Käufer den neuen Pachtvertrag unterschrieben hat. Da ich mich dort eh nicht mehr wohl fühlte, besseren Platz in Aussicht habe, einen Platz mit Kanalanschluss und mit der Möglichkeit einen 1.Wohnsitz anmelden zu können, die Pacht niedriger, die Anfahrt nun auch näher gelegen, Hunde erlaubt sind, wollte ich dort gar nicht mehr bleiben. Aber den Abriss und der Kündigung widersprach ich energisch und nun gab, dank meiner schlagenden Argumentation der Betreiber insoweit nach, das er mir den Verkauf nicht mehr verwehrte und ich hoffendlich bis Ende der Woche den Vertrag durch habe, den neuen Nachmieter unter Dach und Fach habe. Dann berichte ich ausführlich, damit ich möglichst vielen, ähnlich gebeutelten eine Hilfe bin. 8|
      Nichts ist dazu verurteilt so zu bleiben wie es ist. :anbet:
    • ramdo0035 schrieb:

      Bestimmt hat der eine oder Andere schon unschöne Erfahrungen mit Nutzungsverträgen auf Dauercampingplätzen gemacht! Bei Wohnwagen mit Vorzelt, ohne feste, genehmigungspflichtige Bauten ist es ja nicht weiter schlimm, wenn folgende Kündigungsklauseln im Vertrag stehen: Der Pachtvertrag beginnt am ...2015 zu nächst für 1 Jahr, sollten nicht eine der beiden Parteien 3 Monate vor Ablauf des Jahres kündigen, oder gekündigt bekommen! Beide Parteien können ohne Angaben von Gründen kündigen, Aufbauten, Fundamente sind komplett auf Kosten des Mieters zu entfernen und zu entsorgen.
      Der Vertrag verlängert sich stillschweigend, jeweils um ein weiteres Jahr, wenn keine Kündigung erfolgte!
      Bei Wohnwägen mit Vorzelt, einer Gerätehütte aus Blech, leicht zu erledigen! Bei einem Wochenendhaus mit Baugenehmigung und einen Kaufpreis von z.B, € 40000,- ist das nicht mehr Lustig! Kommt da der Vermieter und kündigt ohne Angaben von Gründen, ohne vorherige berechtigte, schriftliche Abmahnungen, ohne eine Abrissgenehmigung, ohne Räumungsklage, einfach mit schriftlichem Brief per Einschreiben, ohne Angaben von Gründen, man möge bis zum Vertragsende alles dem Erdboden gleich machen und entsorgen lassen, so ist das wohl eine andere Dimension!
      Ich habe mich erfolgreich gegen so eine Kündigung, bzw. den Abriss gewehrt! Berichten, wie genau kann ich erst wenn ich meine Kohle und der Käufer den neuen Pachtvertrag unterschrieben hat. Da ich mich dort eh nicht mehr wohl fühlte, besseren Platz in Aussicht habe, einen Platz mit Kanalanschluss und mit der Möglichkeit einen 1.Wohnsitz anmelden zu können, die Pacht niedriger, die Anfahrt nun auch näher gelegen, Hunde erlaubt sind, wollte ich dort gar nicht mehr bleiben. Aber den Abriss und der Kündigung widersprach ich energisch und nun gab, dank meiner schlagenden Argumentation der Betreiber insoweit nach, das er mir den Verkauf nicht mehr verwehrte und ich hoffendlich bis Ende der Woche den Vertrag durch habe, den neuen Nachmieter unter Dach und Fach habe. Dann berichte ich ausführlich, damit ich möglichst vielen, ähnlich gebeutelten eine Hilfe bin. 8|

      ramdo0035 schrieb:

      Der Interessent hat gekauft, Vertrag unterschrieben, abbezahlt. Leider am nächsten Tag, sein angeblich.14taegiges Ruecktrittsrecht i.Anspr. genommen! X( Kein Haustürgeschaeft und kein Ratenkauf, somit kein Ruecktrittsrecht ! Ergo wird er auf entweder Abnahme, oder Schadenersatz, den sogenannten Mindererloess verklagt :thumbsup:

      ramdo0035 schrieb:

      Erster Schaden ist schon dadurch entstanden, das Campingplatz- Verpächter mir die Rechnung für 2016 gerade zuschickte :thumbup: :thumbup:

      ramdo0035 schrieb:

      somit bereite ich gerade die erste Klage gegen den Depp vor, nämlich 1. Klage auf Schadensersatz bzgl. der Pacht, die ja eigentlich er zu zahlen hätte, würde er Vertragstreu bleiben ;(
      Nichts ist dazu verurteilt so zu bleiben wie es ist. :anbet:
    • Hi Rambo,

      der Mensch und sein Anwalt werden sich freuen, Deine Wertung "Depp" hier in der Öffentlichkeit zu lesen.

      Warum Du Dich selber ellenlang zitierst, erschließt sich mir nicht.

      Sind die letzten drei Zitate nun Zitate (wenn ja, woher) oder die Beschreibung des Fortgangs des Geschehens?

      Alles ein bisschen komisch.
      "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind". Sir Francis Bacon

      Das ist der ganze Jammer: Daß die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel.
      (Bertrand Russell (1872-1970), englischer Mathematiker und Philosoph, Nobelpreis für Literatur 1950)

      "Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann." Rahel Varnhagen (1771-1833)
    • Ich frage mich auch, warum man in beiderseitigem Einvernehmen - nichts anderes ist der Beginn eines Pachtvertrag - ein Grundstück befristet anmietet, dann eine 40.000 €-Hütte drauf baut und stillschweigend verlangt, dass der Vertragspartner nicht von seinem Kündigungsrecht Gebrauch macht.

      Und unter welchen Voraussetzungen kauft jemand in dieser Situation das Ganze? Unkenntnis der Sachlage?
      Mit Gruß aus Haan
      Joachim

      Schottlandreise 2013 * Schottlandreise 2014
    • Bei Einem solchen Invest würde ich unbedingt zu einem Vertrag mit fester Laufzeit, Verlängerungsoption (wenn möglich einseitig) und asymmetrischem Kündigungsrecht für den Mieter raten.

      Nur damit kann man unliebsame, rechtlich zulässige Kündigungen vermeiden. Es geht ja nicht um Wohnraummiete, sondern Grundstücksmiete ohne sozialen Kündigungsschutz.

      Es ist einfacher, die Laufzeit zu regeln als die Kündigung zu beschränken.


      ALFISTA
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      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.
    • Mich erstaunt, dass es genehmigt wird, auf einem Campingplatz ein Wochenendhaus für 40000€ zu bauen. Das hat ja eigentlich nichts mehr mit Camping zu tun.

      Davon abgesehen würde ich so eine Hütte nur auf einem Grundstück bauen, das mir gehört bzw. wo ich einen Erbpachtvertrag habe, aber nicht auf einem gemietetem Stück Land. Das wäre mir zu unsicher. Einen Wohnwagen bekommt man bei Kündigung noch irgendwie weg, ein Wochenendhaus eher nicht.
    • Willipitschen schrieb:

      In der Eifel sieht man auf Dauerplätzen oft solche Holzhäuser.

      Wer sich mal die "Chalets" auf dem CP Au in Chur/CH angesehen hat, wird feststellen dass ein Rückbau den Eigentümern auch weh tun würde.
      Ich sage Chur, weil ich bisher nirgends so beeindruckende "Vorzelte" gesehen habe.

      Ich halte es dabei wie @Fendtine, bei unsicherer Rechtslage würde ich soviel Geld nicht in die Hand nehmen.
      Gruß,
      Gimmund

      Zur Zeit: Costa del Azahar
      Danach: Perigord
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