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Noch einmal 3 Monate kreuz und quer durch Spanien - diesmal mit Portugal -

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    • So, nächster Tag: Wir wieder mittels Bus vom Camping rein nach Lissabon (Ticket: gelber Bus), diesmal um Längen schneller und freundlich begrüßt vom arbeitenden Volk Lissabons, was uns von gestern wiedererkannte.Heute fuhren wir dann mit der gelben Strassenbahn, die fast die gleiche Strecke fährt, wie die in jedem Reiseführer erwähnte Linie 28. Diese Tram haben wir
      auch oft genug gesehen und die armen Reisenden bemitleidet, die dort Press stehen mussten und außer Achselschweiß des Nebenmannes wohl kaum etwas sahen. Unsere Tram jedenfalls so leer, dass wir uns hätten legen können. Außerordentlich netter Fahrer, der immer wieder auf Pickpockets hinwies. Die Tour jedenfalls hat sich wirklich gelohnt, super Blick von oben über die Stadt.Wiederum leider Kreuzfahrtschiffe dort, weswegen eigentlich nur noch der Fahrstuhl von gestern die nächste Wahl war. Also nix wie hin. Wiederum lange Schlange davor - wir hinten dran. Aber im Unterschied zu gestern sah man zumindest Bewegung – sogar den Fahrstuhl sagen wir hoch- und auch wieder runterdüsen. Stutzig machte uns dennoch die lange Zeit, bis wieder Bewegung in die Schlange kam. Naja, nun waren wir da und wir blieben und kamen so auch dem Rätsel der Menschenansammlung vor dem Fahrstuhl auf den Grund. Der Preis für
      die Beförderung war im Übrigen auch in unserem 2-Tages-Ticket der Stadtrundfahrt mit drin. Warum es jetzt so lange dauerte??? Der Fahrstuhlführer kassierte bei jedem einzelnen erst im Fahrstuhl selbst, vor der Fahrt natürlich. Hinzu kam leider, dass der gute Mann anscheinend Kettenraucher war und nach jedem Hoch- bzw. Runter (was sicher eine recht anstrengende Arbeit ist, da man ja auch das Kassieren mit berücksichtigen muß) erst einmal eine Zigarttenpause gemacht wurde. Solange gings halt nicht weiter in der Schlange. Zählen war wohl auch nicht seine große Stärke, weil der Fahrstuhl immer nur zwei Drittel voll wurde – vielleicht war er so natürlich auch schneller wieder zu seiner Zigarettenpause da. Möchte nicht wissen, wieviel Eintrittsgelder denen entgehen, weil somit die Hälfte aller Fahrstuhl-willigen-Benutzer das Vorhaben aufgibt.
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    • Nächster Tag: 01. Mai 2015 – Im Vorjahr gerieten wir an diesem Tag der Arbeit in Segovia in eine Demo, die zur Folge hatte, dass die halbe Stadt polizeilich abgesperrt war. Also haben wir beschlossen, sicherheitshalber eine Küstentour zu unternehmen. Die Sonne lachte auch nur so vom Himmel, also los über Cintra hin zum Capo da Rocca mit seinen herrlichen Mittagsblumen,
      weiter über Cascais, Estoril, Oiras, Rio tejo zur längsten Brücke Europas, der ponte vasco da gama und zurück zum Campingplatz.


      2. Mai 2015 – Erneuter Anlauf zur Besichtigung vom Kloster Jeronimo in Lissabon. Weil flotter, mit Auto reingefahren – allerdings schon wieder Pech gehabt. Der komplette Vorplatz in Reihen schwarz vor Kreuzfahrern, also schnell weiter zum Torre de Belem – genau das gleiche Elend, wahrscheinlich die vom zweiten Kreuzfahrtschiff. Also sind wir gefrustet zum Denkmal der Entdeckungen, da war auch direkt davor nen Parkplatz frei (Logisch, Kreuzfahrer sind zu Fuß unterwegs). Haben wir uns das halt etwas näher betrachtet und mussten auch hier feststellen, dass der Putz schon ordentlich zu bröckeln beginnt. Dann sind wir aber noch etwas am Rande Lissabons langgefahren und kamen zu einem neu gebautem Gebiet mit herrlichen Sportanlagen, Freizeitwert gewaltig - alles sehr hübsch und auch gepflegt. Danach haben wir uns auf dem Campingplatz ausgeruht, weil am nächsten Tag fahren wir weiter.
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    • Und die letzten Fotos dieser Etappe
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    • Wow, toller Bericht.

      So viel Zeit zum Reisen möchte ich auch haben, dauert aber noch 8 Jahre........

      Portugal steht bei uns auch ganz oben auf der ToDo-Liste, aber in nur 3 Wochen ist das nicht gescheit machbar.
      Aber unsere Zeit kommt noch........

      Habt ihr denn auch am Cabo de São Vicente eine Currywurst an dem legendären deutschen Wurststand genossen???
      Soll ja ganz witzig sein, die Wurstbude am Ende der (europäischen)Welt.
      Schöne Grüße aus dem Münsterland
      Lambert
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      VW-Bus fahren ist wie eine Droge.
      Du weißt, dass er dich ruiniert, aber du kommt einfach nicht davon los.
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    • Die Wurstbude am Ende der Welt haben wir natürlich auch gesehen, aber Currywurst ess ich nur in Berlin. Da wir die aber nicht kannten, haben wir herzlich darüber gelacht. Als unser Sohn gerade 7 Jahre alt war, sind wir schon einmal nach Spanien zum Badeurlaub gefahren, natürlich zur Hochsaison an die Bucht von Rosas, das hat uns damals kaum gefallen, zumal der ständige Wind nicht zuließ, überhaupt ans Meer zu gehen. War gruselig damals - hinzu kam auch noch, dass der Campingplatz die Gerüche der Kläranlage durch den Wind ständig rüberwehte. Entsprechend lange hat es gedauert, bis wir uns Spanien dann wieder antaten. Mit der diesjährigen Tour soll auch leider erst mal Schluß sein (obwohl ich gerade schon wieder hin könnte), weil nächstes Jahr haben wir uns Sizilien vorgenommen. Ich hoffe, dass es etwas schneller vonstatten geht, weil immer nur die Frühlingsblumen im Garten über Whattsapp zu sehen, ist auch irgendwie blöd, andererseits ist natürlich der Frühling zum Reisen die schönste Zeit - denk ich mir zumindest. Wer also hier mitliest und irgendwelche Geheimtipps bezüglich Sizilien sein eigen nennt, ich bin über jede pn denkbar.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eibajo ()

    • Hallo eibajo,
      danke für den schönen Bericht. Der macht so richtig Lust auf Spanien. Wenn es denn nur nicht so weit wäre.

      Wie lang waren eure Tagesetappen auf der Fahrt nach Spanien und dann wieder zurück? Hat es genügend geöffnete Cp in dieser frühen Jahreszeit gegeben?

      Wir wollen, wenn wir das einmal machen, täglich nicht mehr als 400 km fahren, gerne auch etwas weniger.
      Dole oder Lons in F liegen günstig für uns, von Bad Krozingen oder Karlsruhe aus, dann Bollene und vielleicht bis Nimes, oder? Schließlich Argeles und dann wären wir in Spanien. Was meinst du?

      Viele Grüße von Antonius
    • Hallo Antonius, wenn Du magst, lies doch einmal den Bericht von unserer vorjährigen Spanienrundfahrt. Wir sind schon damals wie auch diesmal über Dole gefahren. Ich mag auch nicht so lange mehr sitzen, also waren die diesjährigen Etappen sehr knapp bemessen so um die 280-300 km, in Ausnahmen etwas mehr - wir haben ja glücklicherweise Zeit. Campingplätze in Spanien und auch Frankreich (wir nehmen gerne die von Acsi) immer offen und durchgängig besetzt - also nicht dieser bescheuerte Hickhack mit Mittagspause und Schranke zu etc. Lediglich der Platz in Dole öffnete erst am 16.3. (ich habe dort aber online nachgefragt, wir hätten auch einen Tag vorher schon anreisen können). Und ohne Navi in Spanien wäre absoluter Selbstmord. Spanien besteht aus Kreiseln, die Ortsangaben dürftig, die Autobahnabfahrten mehr als verwirrend - also ganz ganz genau hinhören, was die Navi-Trulla von sich gibt und es auch befolgen. Mein Mann hat da ja auch so seine Probleme. Gerne weiß er es mal besser. Ich freue mich dann meist - mittels Navi wären wir immer schön außen rum gekommen, wenn er es besser wußte, kam ich zu ner ungeplanten Stadtrundfahrt.

      Nun aber weiter:



      03.05.2015 Abfahrt 10:00 Uhr – Ankunft 12:00 Uhr in Nazare,
      Camping Vale Paraiso
      Es regnet und regnet und regnet die ganze Nacht

      04.05.2015 Wir sind guten Mutes, dass es irgendwann aufhört zu siffen, schließlich fahren wir heute nach Fatima. Ja denkste! Es war sehr anstrengend bei dem Regen und der steifen Brise, die gerade in Fatima aufgekommen ist, den Schirm festzuhalten. Aber nun waren wir schon mal hier da wollen wir dort auch in die Kirche. Mitnichten – bei dem Regen war der Weg vom
      Parkplatz bis zur Kirche nun wirklich nicht machbar. Aber die haben in solchen Wallfahrtsorten ja vorgesorgt und unterirdisch ne große Kirche hingebastelt – und hören wir da nicht Kirchenmusik?? Nix wie rein und hingesetzt, Schirm auf den Boden. Der Göttergatte hat zwar die Kommunion mitgemacht – ob´s geholfen hat???

      Nee, draussen immer noch Regen. Also nix Besichtigung von Fatima, kurz mit dem Auto durch und weiter geht’s – besichtigen wir heute halt Kloster Batalha – da ist es wenigstens trocken. Auf dem Weg dorthin regnete es etwas langsamer – ein gutes Zeichen und dann entdecke ich des Weges kurz vor Tomar noch ein Hinweisschild auf ein Aquädukt. Das war von 1593, doppelstöckig und sehr beeindurckend. Nun aber nix wie hin zum Kloster, es hört auf zu regnen und tatsächlich, kaum stehen wir auf dem kostenlosen Parkplatz, reißt der Himmel
      auf und wird tatsächlich langsam blau. Wie immer vor großen Kathedralen in Spanien – so auch hier in Portugal. Wir nehmen promt den falschen Eingang, der nette „Wächter“, der die Eintrittsbilletts kontrollierte, ließ uns aber trotzdem rein und staunen und fotografieren. Danach sind wir natürlich um das Kloster rum zum richtigen Eingang rein und haben unsere Eintrittskarten erworben. Portugals Klöster sind gigantisch, super gepflegt und wirklich, wirklich sehenswert. Nachdem das Wetter sich nun etwas gebessert hat, wollte ich doch in Nazare angekommen, das Meer sehen – aber das war sehr stürmisch ob so viel Regen von oben also wieder zum Platz.
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    • Am nächsten Morgen bei herrlich blauem Himmel unternahmen wir eine Rundfahrt zum Cabo Carvoeiro, dann über Obidos, Peniche zum Kloster Alcobaca. Noch gigantischer anzusehen und kaum Besucher. Und wer genauso einen Hang für Keramik hat wie ich, soll exakt dort am Kloster ganz rechts in das riesige Geschäft gehen und der darf mir dann gerne noch was mitbringen. Weil Keramik – das können die Portugiesen neben Vino Verde etc. und Gebäck – ganz außerordentlich gut. Dann wieder zurück nach Nazare. Hier kletterten wir im Fort Arcajo rum und belohnten uns anschließend (es war schon 15:00 Uhr) mit einem superfeinen Menu mitten in der Stadt vor der Stierkampfarena mit Krustentieren satt und sooooooooo gut. Wer jemals nach Nazare kommt, soll gerade dort hingehen – nix Touris nur Portugiesen. Der Wirt stellte dann während wir schon aßen für andere Gäste (wir locken immer welche an, wenn vorher kein Mensch
      irgendwo ist, kaum sitzen wir dort, wollen alle anderen auch) nen Grill auf und dann roch es unglaublich nach frischen Sardinen. Der Preis für Vorspeise, Hauptgericht (haben selbst wir leider nicht restlos geschafft) und Nachtisch (Kokoskuchen) mit Getränken (na ja Wasser wegen Autofahren) lasche 35 Euro. Ist ja wohl logisch, wie da aufgerundet wurde. Ach ja, in Nazare selbst gibt es auch eine Zahnradbahn hoch auf nen Berg, die haben wir aber nur von weitem gesehen.
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    • Und die letzten...
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    • eibajo schrieb:

      Hallo Antonius, wenn Du magst, lies doch einmal den Bericht von unserer vorjährigen Spanienrundfahrt. Wir sind schon damals wie auch diesmal über Dole gefahren. Ich mag auch nicht so lange mehr sitzen, also waren die diesjährigen Etappen sehr knapp bemessen so um die 280-300 km, in Ausnahmen etwas mehr


      Hallo eibnajo,
      wo find ich diesen Bericht? Hilf mir bitte mal auf die Sprünge.

      Ich habe mir eben die gesamten Fotos deines Berichtes hintereinander angesehen und bin begeistert. Du hasst herrliche Motive gewählt. :thumbsup:
      Auch ohne Text geht mir dabei das Herz auf. Ganz besonders schön die maurischen Motive aus Andalusien, aber eigentlich sind all sehr schön.
      Du hast sicher eine künstlerische Ader oder bist du vielleicht Profi?

      Nochmals vielen Dank!

      Gruß Antonius
    • Antonius: da kommt der link: 3 Monate mit dem Wohnwagen kreuz und quer durch Spanien 14805 km, davon 7422 mit dem Wohnwagen - Bin überhaupt weder Profi noch mit irgendeiner künstlerischen Begabung versehen. Die Kamera-Ausrüstung ist auch nicht profihaft. Viele Fotos sind tatsächlich mit dem Smartphone gemacht, der Rest mit der kleinen Panasonic TZ 41 (ich legte Wert auf GPS). Seit es digital geht, drückt man ja bei jedem "Scheiß" auf den Auslöser und so sind auch die meisten aus dem fahrenden Auto heraus entstanden. Aber Du hast recht: das maurische ist so unglaublich schön, da kann man gar nicht mehr aufhören.



      06.05.2015 Abfahrt 09:30 – Ankunft 14:00 Uhr in Porto,
      Camping Orbitur.


      Hier mal ein Wort zu den Campingplätzen. Bereits in Evora waren wir auf einem Platz der Orbitur-Gruppe. In Evora jedoch war eigentlich nichts zu beanstanden. In Porto jedoch (es sollte sich um einen 4 Sterne Platz handeln, der 4. Stern vor der Tür hing jedoch schon am seidenen Faden und irgendwann war er weg. Also die Sanitäranlagen waren ganz OK, da der Platz an
      sich dünn belegt war. Aber das ganze Umfeld. Die Stromkästen mit heraushängenden offenen Kabeln, die Wasserzapfstellen total versifft. Und die Stellplätze waren nicht parzelliert (eigentlich liebe ich das ja) sondern befanden sich unter diesen dämlichen (bei bestimmten Wetter nach Katzenpisse stinkenden) Eukalyptus-Bäumen. Und die wiederum hatten im Winter ordentlich
      abgeblättert und der Sturm hat massenhaft Äste und Zweige runtergeworfen. Das hat die Betreiber jedoch nicht gestört, sollte man doch zusehen, wie man irgendwo nen Platz findet. Hinzu kam, der Boden bergauf war durch Niederschläge so von Furchen durchzogen, dass es mehr als riskant war, weiter als nötig zu fahren. Gekostet hat der Luxus-Platz 28 Euro pro Nacht – und jetzt wussten wir auch, weshalb hier ausschließlich Franzosen nächtigten. Außer uns kein einziger Deutscher, geschweige denn ein Holländer. Und natürlich nix Shop oder so…
      Glücklicherweise auf Nachfrage besorgten die „Mädels“ an der Rezeption wenigstens für morgens ein Baquette. Tja, wer eine Reise tut – aber wie gesagt, die Sanitäranlagen wurden mit langem Schlauch von oben bis unten zwei mal täglich richtig nass gespritzt – sind wir halt geblieben, da er ja so schön stadtnah war und außerdem muß mal wieder gewaschen werden.


      Nächster Morgen: Gleich rein nach Porto mit dem Auto,schnell rüber über die berühmte Brücke und rein ins Parkhaus. Auf dem Weg zum Ufer noch schnell eine Kirche besichtigt, dann aber los und ein Ticket für den roten Doppeldeckerbus besorgt zwecks Stadtrundfahrt. Und weil Städte, die am Fluß liegen meist auch Stadtrundfahrten zu Wasser anbieten, sofort das richtige
      Ticket erstanden, die eine solche Schiffahrt mit einschließt. Die Sonne lachte nur so vom Himmel und es war herrlich warm, so dass ich die Strickjacke zwar wie immer dabei hatte, diese aber glücklicherweise nicht brauchte. Über Geschmack läßt sich bekanntermaßen trefflich streiten. Für meine Begriffe jedoch, war Porto um Längen schöner als Lissabon, vor allem hat Porto Flair.
      Gleich nach der Busfahrt runter zum Hafen und auch ohne langes Warten müssen sofort rauf aufs Schiffchen und eine Brückentour unternommen. Sehr schön gewesen – hat sich wirklich gelohnt also sind wir zum Abschluss noch am Kai essen gegangen. Auch das war trotz Touri-Klause sehr gut. Jetzt war das doch so ein schöner Tag also schnell Wäsche waschen. Die hing noch keine zwei Stunden und war glücklicherweise schon trocken, denn – man glaubt es kaum – von einer Minute auf die andere fängt es doch an zu regnen und regnet die komplette
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    • Am nächsten Tag dann bei mehr als durchwachsenem Wetter
      machten wir einen Ausflug nach Barcelos-Braga-Guimaraes zum Kirchen-gucken und
      Städtchen betrachten. Genügend Landschaft war auch dabei – hat Spaß gemacht.
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    • Nun aber – wer Wein trinkt, muss natürlich in Portugal auch das Duoro-Tal besichtigen. Beim Überlandfahren der letzten Tage ist uns natürlich aufgefallen, dass die Weinstöcke hierzulande sehr hochgezogen waren – als würden sie gleichzeitig als Schattenspender dienen. Ist ohnehin interessant, wie anderswo die Weinstöcke aussehen. In Spanien im Vorjahr wollten wir schon immer unseren Benny vor diese alten Knärzchen-Mini-Stöcke stellen als Größenvergleich, denn Benny wäre mit seinen 25Höhencentimetern da richtig riesig erschienen. Im Duoro-Gebiet jedenfalls sahen die meisten Felder aus wie im Rheingau, wenngleich die Anordnung eine andere ist.
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    • Was Wunder – heute wieder stahlblauer Himmel und heiß, was heiß heißt. Klimaanlage an und los. Insgesamte Länge der Tour 310 km auf engen gewundenen Gebirgssträßchen. Unterwegs boten Kirsch-Bauern ihre Ware an, die wir dankbar kauften. Abschließend sind wir noch zu einem Bahnhof gefahren, der lt. Reiseführer für seine wunderschönen Azulejos bekannt ist, was hier
      eindeutig bestätigt wird. Die Souvenirhändler dort jedoch hatten Preise, dass einem das Grausen kam – also blieben sie auf ihrer Ware sitzen. Völlig erschöpft nach dieser langen Autofahrt genossen wir dann abends im Wohnwagen unseren Portwein (ja, auch den lernten wir dort schätzen).



      Noch etwas, was uns in Portugal aufgefallen ist. Die Einkaufsläden (also auch die großen wie Lidl etc) haben dort fast durchgehend offen, vor allem auch Sonntags. Appr. Lidl: die verkaufen in Portugal diese absolut himmlischen kleinen Puddingteilchen in Blätterteig, Pasteis de Nata für 29 Cent das Stück. Gut, dass die Läden immer offen waren. Und leckeren Schweinebraten, richtig krustig, saftig gut – fix und fertig zum Essen – hatten die da, mmhhhh…
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    • 10.05.2015 Abfahrt 09:00 Uhr Ankunft Salamanca, Camping Regio
      um ….

      Keine Ahnung – wir sind vollkommen erschöpft vom Autofahren. Es gestern die Riesentour und heute schon wieder und warum? Unsere Abneigung für´s Schwarzfahren, weil natürlich hier die einzigen ordentlichen Autobahnen jene waren, für die man bei Einfahrt nach Portugal schon hätte zahlen bzw. sich anmelden müssen. Naja, da haben wir eben die Maut gespart auch gut. Also fuhren wir von Porto über Guimareice und Zamora nach Salamanca und was soll ich sagen – die Sonne scheint bei Tag und Nacht e viva ESPANA. Endlich wieder draußen frühstücken (kein einziges mal in Portugal gelungen). Auf dem Autobahnring kurz vor Salamanca reiß ich plötzlich die müden Augen auf, sehe ich doch plötzlich ein ordentlich großes Tor mit drei Säulen und zwei Bögen. Sah eigentlich neu aus, so als hätte da jemand die Römer imitieren wollen. Da müssen wir morgen unbedingt hin, weil letztes Jahr in Salamanca war das doch bestimmt noch nicht
      da.
      Am nächsten Morgen rein nach Salamanca, erst an die Tanke, der Subi braucht mal etwas Öl. Mensch was ist das heiß geworden 31 Grad zeigt das Thermo. Und jetzt suchen wir das Tor. Haben wir auch gefunden und interessant war es gewesen. Da haben die ein ganz exklusives Neubaugebiet mit EFH hingestellt incl. Golfplatz und Schwimmbad und alles was das Herz begehrt und damit auch jeder von nah und fern weiß, dass dort der Geldadel haust, haben sie noch das Eingangstor dazu gestellt. Appr. Baugebiete – auch so ein Thema Spaniens über welches wir immer wieder herzlich lachen. Unterwegs allerorten Kreisel, Straßen schön breit und gepflegt mit grünem Rad- und rotem Fußweg. Überaus sorgfältig alles beleuchtet, damit auch keiner über einen Stein nachts stolpert. Alle 100 Meter eingepflegt Bänke für die erschöpften Wegelagerer, selbstverständlich mit Papierkörben und allem was das Herz begehrt. Und dann?
      Häuser?? Industriehallen?? DENKSTE, vielleicht mal irgendwann wer weiß??? Jetzt aber schnell zum Campingplatz, die haben so gutes eisgekühltes Bier – war jedenfalls im letzten Jahr so.

      Am nächsten Morgen aufgrund der großen anhaltenden Hitze ziemlich früh Richtung Salamanca aufgebrochen. Beim Reinfahren stutzten wir schon, die Stadt war unglaublich voll, dermaßen viel Betrieb – bloß gut, dass wir uns schon im letzten Jahr alles angesehen haben also kurz und schmerzlos, direkt zum Plaza Mayor (ach herjeh). Wo wir im letzten Jahr noch saßen und
      Tapas zu uns nahmen, heute Bücherstände und alles irgendwie abgesperrt und durcheinander. Also rein ins nächste Gässchen – oh klasse, alle Tische und Stühle im Schatten leer. Genau so lange, bis wir dort saßen. Irgendwann wenn die Kohle zum Reisen nicht mehr reicht, lasse ich Schilder drucken und hänge sie mir um als Anwerber, ums Geschäft anzukurbeln. Da saßen wir nun, der Kellner kommt und verklickert uns, wir mögen uns aus den „Kleinigkeiten“ die wir möchten, die Nummern rausschreiben und ihm geben und in 10 Minuten könne ich die Tapas dann auch abholen. Alles paletti – haben wir gemacht – Am Ende waren wir pappsatt, hatten ein dickes Bier und ein großes Wasser für 12 Euro und hat ausgesprochen lecker geschmeckt. So, das wars für heute – morgen geht die Reise weiter.


      .
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    • 13.05.2015 Abfahrt 09:30 – Ankunft 11:30 Uhr in El Escorial,
      gleichnamiger Campingplatz


      Campingplatz ist vom allerfeinsten im Acsi-Verbund. Es ist in der Tat der erste Platz, der so professionell geführt wird als wären die Italiener dafür verantwortlich. Fängt schon an der Einfahrt an. Wenn man mit Gespann kommt und die Schranke zu, weil man sich ja erst einmal anmelden muß hat man ja oft schon das Problem, wo man sich überhaupt hinstellen kann, ohne
      dass manchmal der Wohnwagen die halbe Landstraße quer versperrt. Hier war das nicht so – sofort gut bezeichnet ein Platz zum Einchecken. Sanitäranlagen super und überaus reichlich für die paar Camper, die dort waren. Aufgrund der immer noch großen Hitze steht – obwohl wir bereits so früh hier sind – nix weiter auf dem Programm wie ausruhen und ausruhen und nix tun.


      Nachts wurde es unvermittelt etwas stürmisch. Aber unverdrossen machten wir uns auf in Richtung Coca, um dort die Burganlage anzuschauen. Hat sich wirklich gelohnt, auch das Städtchen dort sehr nett und dann sind wir noch einmal nach Avila gefahren und dort habe ich den holden Göttergatten tatsächlich noch einmal in die Kathedrale geschleppt. In der Tat – abgesehen von Cordoba – die einzige Kirche, die doppelt besichtigt wurde. Das lag diesmal jedoch am Wetter vom vergangenen Jahr. Da lebte ja der Benny noch und einer musste ja immer mit ihm draußen bleiben und weil so eklig, habe ich nicht alles dort gesehen. Und das muss man auch in Avila tun, weil wie schon geschrieben, jede Kirche ist einzigartig mit irgendeinem Detail. Abschließend
      sind wir dann, nachdem auch unsere Mägen gestärkt wurden, nochmal zum Fotografieren dieser einzigartigen Stadtmauer etwas außerhalb gefahren und stellten fest, dass im Gegensatz zum Vorjahr hier auch schon wieder Bauarbeiten stattgefunden hatten. Der Fußweg in die Innenstadt wurde super angelegt und alles wirkte wunderschön. Ja – architektonisch haben´s die Spanier wirklich drauf.
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    • Nächster Tag: Besichtigung von Segovia steht auf dem Plan, weil im vergangenen Jahr dort Demo. Erst natürlich hin zum gewaltigen Aquädukt und die Griffel zum Streicheln drangehalten (das muss bei jedem römischen Bauwerk einfach sein). Oh weh, anscheinend ist heute halb Spanien zur Besichtigung Segovias aufgebrochen, na ja, wird schon gutgehen. Und so war es auch. Super Atmosphäre, Marionettenspieler mit ihren Puppen allerorten, viele Kids, die ihren Spaß hatten mit dem großen Karussell und jeder Menge Unterhaltung durch die Straßenkünstler. Spanische Kinder im Übrigen sehr angenehm- nicht zu vergleichen mit den italienischen oder gar ihren Mamas. In Spanien kann man vollkommen unbesorgt mitten in einer Familiengruppe Spanier nächtigen und auch gut einschlafen, was in Italien bei dem hektischen Geschnatter der Frauen dort unmöglich und ausgesprochen nervenaufreibend ist.
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    • Also hoch in die Stadt durch die engen gefüllten Gässchen hin zur Kathedrale. Sehr schön dort und jede Menge Gobelinteppiche zu besichtigen. Dann zum Plaza Mayor ein schattiges Plätzchen gesorgt und von dem berühmten Spanferkel gegessen. Kennt jemand das mit dem Spanferkel noch nicht? Googelt mal unter Segovia und Spanferkel, in youtube gibt’s ein Video davon. Dort ist es Tradition in einigen Restaurants, die gebratenen Kerlchen mittels Tellerrand zu zerteilen. Das geht aber nur mit größerer Anzahl, also nicht zu zweit – ist ja auch klar und natürlich vorwiegend abends. Also mein gerebeltes Ferkel jedenfalls am Plaza Major war im Töpfchen mit diversen Gewürzen versehen und als Vorspeise gabs kostenlos Tortilla, lecker
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    • Weil das nun alles in Segovia so schön war, beschlossen wir abends: morgen früh ab zum Escorial. Den hatten wir im vergangenen Jahr ausgespart, als wir drum rum fuhren und die Größe des Gebäudes wahrnahmen. Es war uns einfach zu viel, weil wir zu Fuß nicht so gut mehr können und Benny soll nicht so lange allein bleiben. Aber das geht ja gar nicht, dieses Riesenbauwerk vor der Nase und nicht dringewesen? Also Zähne zusammenbeißen und hin. Was soll ich sagen: Leider durfte innen nicht fotografiert werden, also habe ich anschließend einen Führer deutschsprachig gekauft. Richtig anstrengend ist der erste Teil, weil, da geht’s sofort ab in den Keller und beginnt mit dem Bau des Escorials – aber unbedingt sehenswert. Dann geht es Treppauf-Treppab (die riesiglangen Gänge) und immer wieder alles sagenhaft zu sehen. Erschöpft sind wir dann im EG angekommen, dort schnell rein in die Kirche (weil blöderweise bisher nirgendwo was zu sitzen) und erst mal ausgedampft. Na ja – bei mir war es so schlimm noch nicht. Ich habe mich also noch einmal aufgerafft in den zweiten Stock hoch und habe mir die Bibliothek betrachtet. Und hier hatte ich wiederum Dusel, war ich doch abgesehen von den Aufpassern völlig allein dort. Unglaublich die Deckenmalereien dort. Den ersten Stock des Escorials allerdings haben wir ausgespart – dafür waren wir einfach zu fertig. Fahren wir halt nochmal hin und gehen dann nicht mehr in den Keller – jetzt kennen wir uns ja aus.Heute ist Santa Cruz del Valle de los Caidos an der Reihe also nix wie hin, das ist in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes. Landschaftlich wiederum herrlich beeindruckend, wie die Kirche in den Fels gehauen wurde und auch sehenswert. Da allerdings gerade wieder Messe war (Fotografieren auch hier unerwünscht) nur kurz durch, am Shop den Besucherführer erstanden und wieder ins Auto und hintenrum. Da gibt’s dann eine Klosteranlage – auch richtig groß. ‚Am Kreuz selbst gibt’s auch ne Zahnradbahn die bis ganz hoch fährt – leider nicht an dem Tag, wo wir da waren. Vermutlich erst in der Hochsaison. Grandiose Aussicht jedenfalls von oben. Man kann sogar die vier Finger von Madrid sehen. Wiederum ein herrlich klarer Sommertag, also fahren wir noch ein wenig rum. Die NV 4 hat es uns doch angetan. Da stehen alle paar 100 meter so Steinige gemauerte Zipfelmützen-Säulen rum. Keine Ahnung, welchen Hintergrund das hat. Hin noch einmal nach Avila, weil da sind wir eigentlich mit dem Auto noch nie im inneren Ring gewesen und das muss noch gemacht werden. Leider war Sonntag, was wir dabei nicht bedachten und alles, was zwei Beine hatte, auf dem Weg in Kirche oder Restaurant. Es war der Horrortrip schlechthin, hier über die engen Gässchen wieder ein Ausgangstor zu finden, weil da versagt sogar das Navi. Aber seitdem wissen wir, dass unser Subi 1,77m Breit mit ausgefahrenen Spiegeln misst.
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    • Nächster Morgen, wieder blauer Himmel Sonnenschein, na Spanien eben. Auf zur großen Rundtour. Zuerst kommt der Alkazar von Segovia noch dran, weil den habe ich noch nicht von innen gesehen. Der Göttergatte dachte noch mit Grausen an die vielen Stufen vom Escorial und verweigerte die Besichtigung. Ich aber nix wie rein – und das hat er nun davon: Keine einzige Stufe dort in der Größe überschaubar und außerordentlich schön. Na gut, auf den Turm bin ich auch nicht geklettert, hinter mir eine spanische Schulklasse – die wären ja nie oben angekommen, wenn ich vorneweg gewesen wäre. Dann aber weiter wieder ins Auto (stand gut im kostenlosen Schatten) hin zur Burganlage Turegano (heute leider Montag, Besichtigung nur Dienstag) – hat mein Mann wieder Glück gehabt. Dann aber wieder rein ins Auto und wieder kleine enge Sträßchen immer hoch zur gut ausgeschilderten (ein Wunder) Ermita de San Frutos. Hier Auto hinstellen und laufen. Gesehen wohin hat man anfangs überhaupt nicht aber bei so viel Beschilderung der Spanier muss es sich ja lohnen. Wir mussten auch nicht lange laufen und es ging auch Berg runter, da standen wir plötzlich vor einem riesigen Talkessel mit herrlichem Stausee und der Ermita ganz oben auf dem schmalen Felsen. Und dann haben wir zu unserem Glück noch Bartgeier am Himmel kreisen sehen. Herz was willste mehr da nimmt man auch die 200 Meter bergauf wieder in Kauf. Danach fuhren wir über Sepulveda zur Burg in Pedraza (auch nur Dienstag Besichtigung). Aber auch von außen sehr schön und wir waren halt immer allein dort.
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