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England im August 2015- Cornwall und Südwales, Teil I

    • silberdistel schrieb:

      von TEC-Kutscher


      Dazu empfehle ich die Ausfahrt Nr. 60 (Capelle) der französichen Autobahn zu nehmen, wenn man runterfährt direkt weiter geradeaus kommt man auf den Parkplatz eines Cora-Supermarktes, mit Tankstelle, die mit Karte (EC/Kreditkarte) 24 h benutzt werden kann, selbst für französiche Verhältnisse preiswert!

      google.de/maps/dir//Capelle,…627!2d50.239615

      Dort, wo auf der Kartenmitte "Gemo" steht, ist die Tankstelle. Mit normalen Gespannen problemlos anzufahren.




      Ich will hier nicht klugsch.... aber vlt. einigen eine Sorge abnehmen. Lässt sich auch mit einem 13 mtr. Gespann anfahren.
      Das ist doch ein normales Gespann ;) :D
    • Hallo TEC Kutscher
      dein Reisebericht über Südengland ist wirklich super. Wir wollen diese Sommer auch nach England reisen. Stellt sich nun die Frage mit den Caravanclubs in England, ist es sinnvoll einem solchen beizutreten und wenn ja welcher von beiden ist zu empfehlen. Besten Dank.
      Gruss Roger
    • Hallo Roger/PW4000MD11 und Versmolder

      Es gibt (meiner Meinung nach) einen großen Unterschied zwischen den zwei Clubs.

      Die Mitgliedschaft des Caravan and Motorhome Clubs (vorher Caravan Club) ist älter und konservativer. Da findet man die echten alten Brexit Knacker. Die CP vom Caravan Club sind sehr ordentlich (z.B alle WW in einer Reihe, es gibt strenge Regeln und wenige Stimmung. Ich persönlich kann sie nicht leiden.

      The Camping and Caravaning Club ist mehr Familien bestimmt. Zeltbesitzer können auch auf den CP kommen. Es heißt "the friendly club" aus einem ganz guten Grund. Die CP sind auch ordentlich und sauber, aber die Stimmung ist wesentlich lockerer.

      Man braucht absolut nicht Mitglied einer der beiden Clubs sein um eine gute Urlaub hier zu haben:

      1. Es gibt genug andere sehr gute CP zu besuchen, die nicht zu den Clubs gehören.

      2. Sehr viele von den Club CP sind sowieso für nicht-Mitglieder zugänglich. Man zahlt nur 30% mehr.

      3. Viele Briten sind Mitglieder, um billige Versicherung und guten Pannendienst (inkl WW) zu bekommen. Diese Vorteile sind nicht für Ausländer möglich.

      4. Andere Briten wollen die Tausende kleine "Certified Locations" besuchen, die nur über einen der Clubs zugänglich sind. Diese sind meistens Felder von einem Bauer mit maximal 5 Plätze für WW. Man muss sehr autark sein: es gibt normalerweise nur Wasser und Wasser/Toiletenentsorgung. Kein Strom, keine Dusche und keine Toilette. Ich glaube für die meisten deutschen Besucher wäre das nichts. Dafür sind aber englische WW ausgestattet.

      5. Noch andere Briten wollen auf "Rallys" (Treffen, nicht WW-Rennfahren!) Das sind Wochenendstreffen auf Schlösser, Sportgelände, Bauernhöfe usw, die über die regionale Branche des Clubs organisiert werden. Meine Eltern haben sie geliebt: ganze Freundschaftskreisen formulieren sich, die Wochenende nach Wochenende zusammen losfahren. Da braucht man auch absolut autark sein und das ist wieder nichts für kurzfristige Besucher aus Deutschland.

      Mann kann "Ausländerischer Mitglied" vom CCC werden. Es kostet um die €25 aber ist eigentlich nur eine Art, die Ermäßigung von 30% im Voraus zu kaufen. Zugang zu den Certified Locations bekommt man nicht. Wenn man nur auf CCC Campingplätze bleibt kann es sich lohnen, aber das sollte man ausrechnen. Man kann auch das doppelte Zahlen und voller Mitglied für ein Jahr werden, wenn man unbedingt die Certified Locations besuchen möchte.

      Bei den Caravan Club kann man (soweit ich weiß) nur volle Mitgliedschaft für ein Jahr kaufen. Das ist wirklich eine teuere Art um die Ermäßigung zu bekommen und auf die nur wenige "nur für Mitglieder" CP zu kommen.

      Ich bin Mitglied der CCC, aber nur weil es zwei bestimmte CP bei mir in der Nähe, die ich mag. Bei meinem letzten WW (den ich 5 Jahre besaß) war ich nur ein Jahr Mitglied von einem der Clubs. Das war der CC. Ich hatte zwei Besuche auf Caravan Club CP und hatte die Schnauze so voll vom Reglement, das ich meine Mitgliedschaft abgegeben habe und überhaupt nicht vermisste. Sehr viele andere Briten wohnen dauerhaft hier und sind auch nicht Mitglieder der Clubs. Es ist absolut nicht notwendig, um eine sehr gute Urlaub mit dem Caravan hier zu haben. Ich hoffe, das hilft?

      LG, Peter
      Mir es bitte nicht übel nehmen, wenn mein Deutsch nicht perfekt ist. Ich bin Engländer! :)
    • Wir sind am Montag aus England zurückgekommen und haben mit der CKE-Karte, über den ADAC erhältlich zum Jahrespreis von 12,- Euro als Mitglied, auf den Campingplätzen des Caravan and Motorhome Club jeweils den Rabatt erhalten, den man auch als Mitglied bekommen würde. Also 12 Pfund pro Nacht. Wenn man also auf Plätze des Caravan and Motorhome Club übernachten möchte, ist eine Mmitgliedschaft nicht notwendig!!
      Die Plätze sind beide ( Littlehampton und Abbey Wood ) top sauber und modern gewesen, kostenlos duschen, Strom etc. Wir haben für 4 Personen 31,70 Pfund/Nacht bezahlt... absolut fair für das gebotene!!
      Gott, gib mit die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    • Markus1 schrieb:

      Wenn man also auf Plätze des Caravan and Motorhome Club übernachten möchte, ist eine Mmitgliedschaft nicht notwendig!!
      Hallo Markus

      Wie oben erwähnt gibt es 3 Varianten:

      "Open for everyone": wo keine Mitgliedschaft notwendig ist. Auf solch einem CP warst Du.

      "Member-only sites": wie der Name sagt. Da kommst Du ohne Mitgliedschaft nicht rein.

      "Certified Locations": 1500 kleine Plätze bis zu 5 Wohnwagen maximal. Da kommst Du auch ohne (volle) Mitgliedschaft nicht rein.

      LG, Peter
      Mir es bitte nicht übel nehmen, wenn mein Deutsch nicht perfekt ist. Ich bin Engländer! :)
    • PME schrieb:

      Mann kann "Ausländerischer Mitglied" vom CCC werden. Es kostet um die €25 aber ist eigentlich nur eine Art, die Ermäßigung von 30% im Voraus zu kaufen. Zugang zu den Certified Locations bekommt man nicht. Wenn man nur auf CCC Campingplätze bleibt kann es sich lohnen, aber das sollte man ausrechnen. Man kann auch das doppelte Zahlen und voller Mitglied für ein Jahr werden, wenn man unbedingt die Certified Locations besuchen möchte.
      Wir haben mit CKE auch den Clubrabatt bekommen. Geht laut Aushang auch mit CCI, wobei bei Wahl die CKE vorgezogen wurde.
      Die Ausländermitgliedschaft könnte nur dann Sinn machen, um die Club-Materialien, wie Karten, Buch mit allen CPs usw. abzugreifen.
      Haben wir aber dankenswerterweise von einem freundlichen britischen Campingnachbarn bekommen.

      Insgesamt haben wir die besseren Erfahrungen mit Nicht-Club-Campingplätzen gemacht.
      Wir haben selbst pitchup.com empfohlen bekommen und geben diesen Tipp weiter.
      Damit sind wir hervorragend gefahren, wenngleich die Anzahl der dort registrierten CPs noch nicht überwältigend ist.

      LG
      Mi-go
    • Hallo,

      da hier schon öfter über den Fährhafen Dünkirchen und DFDS gesprochen wurde und der Thread recht aktuell gehalten wird, habe ich eine Frage:
      Ist jemand schon von Dünkirchen aus nach Dover mit DFDS gefahren UND hatte einen HUND dabei? Wie ist das dort geregelt mit dem Dokumenten-Check/Tierarzt/Chip-Kontrolle? Muss man das Tier im Terminal vorführen, ggf. längere Wartezeiten/frühere Ankunft einplanen?

      Danke vorab für eure Erfahrungen!
    • Hallo,

      Wir sind letztes Jahr von Dünkirchen nach Dover gefahren, mit Hund.
      Es gibt keinen speziellen Terminal wo das Tier gecheckt wird.
      Der Zoll kontrolliert jedoch genau die Papiere des Hundes und liest den Chip aus.
      Auch unserer Wohnwagen wurde vom Zoll inspiziert. Die haben wirklich in jeden Schrank :S geschaut.
      Längere Wartezeiten entstehen nicht.
      Es geht alles recht zügig.
      Der Hund muss während der Passage allein im Fahrzeug bleiben.

      Gruß Jochen
    • Noellchen schrieb:

      Hallo,

      Wir sind letztes Jahr von Dünkirchen nach Dover gefahren, mit Hund.
      Es gibt keinen speziellen Terminal wo das Tier gecheckt wird.
      Der Zoll kontrolliert jedoch genau die Papiere des Hundes und liest den Chip aus.
      Auch unserer Wohnwagen wurde vom Zoll inspiziert. Die haben wirklich in jeden Schrank :S geschaut.
      Längere Wartezeiten entstehen nicht.
      Es geht alles recht zügig.
      Der Hund muss während der Passage allein im Fahrzeug bleiben.

      Gruß Jochen
      Danke für die Info!

      VG Christian
    • Noellchen schrieb:

      Auch unserer Wohnwagen wurde vom Zoll inspiziert. Die haben wirklich in jeden Schrank geschaut.
      Ganz so schlimm war es bei uns nicht. In die Fahrradgarage wurde erst auf meinen Hinweis hin geschaut.
      Gaskasten und Pkw-Kofferraum wurden nicht inspiziert, aber die Kinder mussten die Fenster hinten öffnen (sind mit Rollos abgedunkelt).

      Insgesamt beklemmendes Gefühl, vorallem, weil die gesamte Hafenanlage (hier Dover) mit einem 5-Meter hohen Eisenzaun plus Stacheldraht oben gesichert ist. Zum Teil ist der Zaun sogar doppelläufig. Da hilft auch die sandbeige Farbe nichts...


      LG
      Mi-go