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Neues "Badezimmer" im 1990er Knaus 395TK

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    • Neues "Badezimmer" im 1990er Knaus 395TK

      Moin Zusammen!!

      Im Herbst 2012 haben wir uns aus privater Hand einen Knaus 395TK BJ.1990 zugelegt. Ein optimaler Einstiegswohnwagen für uns mit 2 Kindern.

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      Nach den ersten Ausfahrten 2013 hat mich der Waschraum mit dem geflickten, in die Tage gekommenen Waschbecken und der Bodenwanne, die nicht viel Platz hergab, genervt. Ich gehöre nicht zu den kleineren Menschen dieser Welt, und so wurde es recht eng, wenn ich mal auf den Topf wollte. Hier Bilder vom Originalzustand:

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      Abhilfe mußte her. So habe ich mich entschieden, die alten Klamotten rauszureißen und ein neues "Bad" zu bauen.

      Im Herbst 2013 habe ich dann damit angefangen und sofern es warm genug war und ich Zeit dafür abzwacken konnte, habe ich's bis zum Frühjahr 2014 fertiggestellt.
      Ich lade jetzt nach und nach die Bilder der Aktion hoch.

      Mal schauen, ob Euch das Endergebnis auch gefällt

      Winni
    • Dann will ich mich mal ranhalten.

      Zuerst musste Waschbecken und Wanne sowie die alte Tapete raus:

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      Die Tapete saß sehr fest, sodaß ich mich entschieden habe, diese teilweise hängen zu lassen und mich darauf zu beschränken, die Styroporstruktur abzukratzen. Damit konnte ich Beschädigungen am hölzernen Untergrund vermeiden, zumal eine dicke Stofftapete wieder aufgebracht werden sollte, die diese leichten Unebenheiten verschwinden lassen sollte:

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      Da unser Portapotti, wenn's auf dem Boden steht, etwas niedrig ist, habe ich ein kleines Podest dafür gebaut.

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    • Ich muß gleich dazu sagen, daß ich nichts im Vorraus geplant habe sondern beim Bauen schaue wie es am besten passen könnte und dann messe und baue. Sicher war nur, daß das Portapotti wieder an die selbe Stelle sollte, nur jetzt sollte es ein Eckwaschbecken an der gegenüberliegenden Seite sein.
      Den Wassertank wollte ich darunter im Schrank haben. Weil da aber ein Teil des Radkastens ist, mußte ich erst einmal eine Abstellmöglichkeit für den Tank haben:

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      Zur Auswahl der Materialien für Schränke und Lampen bin ich zum Baumarkt gefahren, wo mir leichtes Laminat und Holzleisten in 28mm x 28mm x 2000mm als am geeignetsten erschienen. Mit der Oberfräse habe ich mittig Nuten in die Leisten gefräst in die ich dann das Laminat stecken wollte, was dann auch sehr gut geklappt hat.


      Irgendwie war's mir immer zu dunkel mit der Maurerlampe zu arbeiten. Drum habe ich mich dann erst einmal um die Beleuchtung gekümmert. Als Beleuchtung diente ein Bausatz mit 3 Einbau-Halogenlampen aus dem Baumarkt und eine Innenraumlampe aus einem Ford Mondeo MK1, die ich für kleines Geld vom Schrottplatz geholt hatte. Hier die beiden Lampen vor dem Einbau:

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      Zum Einschalten wollte ich verünftige Lichtschalter. Einen für 220V - Betrieb und einen für 12V, wenn der Wagen am Auto hängt. Zuerst Kabel und Schalter installiert:

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      Und dann die Lampen montiert:

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    • Soweit - so gut. Zeit, die Schränke zu bauen.
      Einer sollte neben das Portapotti für Klopapier etc. und einer unter's Waschbecken.

      Hier erst der Schrank für's Klopapier vorm Zusammenbau:

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      Die langen Hölzer gehören auch schon zum Waschbecken. Damit die Heizung paßt, hatte ich den Verlauf des Schlauches unterm Kleiderschrank etwas geändert um mehr Länge zu bekommen. Der Abwasserschlauch mußte ebenfalls erneuert werden da der alte zu kurz war. So konnte ich montieren:

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      Ebenso Schrankteile vom Waschbeken und selbiges oben drauf:

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      Anschließend Wasserhahn montieren und anschließen sowie den Abwasserschlauch ans Waschbecken:

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    • Nun sollten die Schränke auch ihre Türen bekommen.

      Hier die waagerechte Klappe vor und nach dem Zusammenbau:

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      Die Schranktür unterm Waschbecken war dann schon etws schwieriger, da sie einen Knick haben mußte. Dafür habe ich mir in der Tischlerei eine Leiste diagonal länks durchsägen lassen, um dreieckige Profile zu erhalten. Dann ging's:

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      ...und gleich eingebaut:

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    • Jetzt ging's zum Entspurt.

      Das ehemalige Loch für den Wannenabfluß im Boden abgedichtet und mit Styropor isoliert, verlegte ich dann schönen PVC - Bodenbelag. Anschließend kamen noch Fußleisten an die Wände und kleine Holzleisten in die Ecken des Raumes:

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      Ein Spiegel, den ich noch übrig hatte und der perfekt passte, sollte seinen neuen Platz im Wohnwagen finden:

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      Zum Schluß mußte das Portapotti noch befestigt werden, damit es nicht wärend der Fahrt umherfliegt. Dafür kamen stabile Griffe aus Metall an die Wand, die von der anderen Seite mit Blechen gegen Ausreißen gesichert sind. Mit einem Spanngurt wird jetzt das Portapotti gehalten:

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      ----------- F E R T I G ------------

      Im Frühjahr dieses Jahres habe ich noch die Halogenlampen gegen 1,5W LED's getauscht. Gerade bei nächtlicher Badbenutzung waren die einfach zu hell. Jetzt ist's besser.

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      Bei den Ausfahrten seit letztem Jahr hat sich das neue Bad als praktischer und viel schöner erwiesen. Die Arbeit hat sich gelohnt. :thumbup:
    • Hallo Thomas!

      Bei der Tapete handelt es sich um eine dicke Stofftapete. Ich habe die Rolle als Reststück (Einzelstück) zum Freundschafts- / Schnäppchenpreis beim Maler bekommen. Für die zu beklebende Fläche reichte genau eine Rolle. Zur Befestigung habe ich Metylan - Kleister genommen und Glutolin zur Verstärkung mit eingerührt:

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      Hält bis jetzt super - keinerlei Tapetenablösungen.

      Dazu hatte ich noch eine Flasche mit wasserabweisendem Mittel für Tapeten mitgenommen. Ich habe mich aber noch nicht getraut, dieses aufzubringen, da ich Angst vor Verfärbungen habe.

      Grüsse
      Winni