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Steile Tiefgaragenabfahrt und Böschungswinkel

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    • Steile Tiefgaragenabfahrt und Böschungswinkel

      Grüß euch!
      Ich such seit Tagen und finde keine brauchbaren Hinweise. Ich hätte einen schönen Tiefgaragenplatz, die eine zwar großzügig breite, gerade Abfahrt hat, jedoch 15% Gefälle aufweist und nicht ausrundet. Sprich: ich weiß nicht, ob ich da vorne und hinten mit meinem Hobby 540 aufsitze. Gibts es irgendwo so etwas wie Böschungswinkelangaben? Oder hat jemand Erfahrung in so einem Fall?
      Letzte Auswege wären: mit starkem Fahrzeug rückwärts runter und probieren oder Maßstabszeichnung anfertigen.

      Gruß
      Andreas
    • hi,

      böschungswinkel wirst du nicht finden, da wie vorschreiber zurecht geschrieben, dieser variabel ist.
      aber bedenke bitte, dass du den ww im zweifel nicht (!) nur per mover da rein und rausbewegen kannst, da ansonsten die gefahr besteht, dass der ww nach unten wegkippt beim rückwärts runterfahren bzw. hochfahren.
      meiner meinung nach muss das mit einem zugfahrzeug gemacht werden, damit die deichsel nicht hoch kippen kann.
      dafür würde ich mir auch keins kaufen, da gibt es bestimmt jemanden im bekannten-/nachbarkreis, der da gerne paar mal im jahr aushilft.....

      hinsichtlich des böschungswinkels könnten am heck montierte kleine rollen aushelfen. bitte diese aber nicht (!) am unterboden, sondern am rahmen bzw. an den stützen montieren.
      Grüsse vom Meister :w
    • Wie schaut die Kuppe oben aus? Nicht dass man da schon aufsitzt.
      Wenn die Auffahrt so breit ist kann schräg anfahren etwas helfen.

      Im Endeffekt wird wohl nur eine vorsichtige Probefahrt übrigbleiben, mit ein paar Helfern die auf alle Ecken aufpassen.
      Bei 15% anfahren musst auf die Kupplung(en) aufpassen.
    • Hm.............

      7,5 Meter hat der mit Deichsel ja bestimmt.

      Das Problem dabei sehe ich ja das du bei der Deichsel nicht rauf oder runtergehen kannst da ja das Auto drann hängt.

      Bei 15% Gefälle - ich könnte mich täuschen aber das wird mehr als schwierig.

      Aber wenn du das Gefühl hast es würde eventuell gehen ist die Idee einfach mal rückwärts runter mal ein Ansatz.

      Nur ist halt der Punkt von der Achse zur Kupplung länger wie von der Achse zum Heckende.

      Wenn du verstehst was ich meine :D

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Lurch Peter Hansen schrieb:

      Vielleicht hilft dir das beim Rechnen: rechneronline.de/steigung/,
      zumal da noch ein Beispiel für 15 % dabei steht.

      Sorry aber bei all den Vorschlägen hier ist doch der von Lurch Peter Hansen der einzig ware und umsetzbare. Eine Steigung von 15% sollte 15 cm auf einem Meter entsprechen also einfach mal die Distanz von Kupplung zu Achse und von Achse zum Heck per Zollstock messen und die ermittelten Längen in Meter mit 15 Multiplizieren. Dann erhälst Du sowohl an Deichsel wie am Heck den erforderlichen Bodenabstand in Normallage (also am Zugfahrzeug angekuppelt) in Zentimetern um die Einfahrt zu bewältigen. Ist der Bodenabstand geringer wie der errechnete Wert so ist das Ergebnis "leider verloren"...

      Viele Grüße
      Michael
      ...und Danke für den Fisch
    • Nicht ganz. Der kritischste Punkt ist egal ob ein oder Ausfahrt immer der Moment, in dem die Wohnwagenachse genau im Knick von Tiefgarage zu Auffahrt steht. In diesem Punkt brauchst Du die oben von mir skizzierten Freiräume. Egal ob ein oder Ausfahrt, diese werden immer am Heck knapp und notwendig.
      Mit anderen Worten: In dieser Position steht der Wohnwagen parallel zum Boden (Einfahrt) und das Heck braucht Luft auf der Rampe bzw. parallel zur Rampe (Ausfahrt) und das Heck bettelt um Luft zum Boden ;)

      Viele Grüße
      Michael
      ...und Danke für den Fisch
    • Einfacher Test: Dachlatten

      Kauf Dir soviele Dachlatten, wahrscheinlich 3 oder vier à 2, 40 m. Die schraubst Du zu einer geraden Stange zusammen, die so lang ist wie Dein Wowa und zwar von der Deichselspitze bis zum tiefsten Punkt im Heck. Die legst Du neben den Wowa und markierst die Mitte der Achse (= des Rades).

      Dann misst Du die Höhe der Achse über Grund. Als Ergebnis schneidest Du ein Stück Dachlatte oder ein schmales Brett zurecht, dass es diesem Maß + Breite der Dachlatte entspricht und schraubst es an der markierten Achsstelle im rechten Winkel an die lange Dachlatte, so dass der Überstand der Achshöhe entspricht.

      Wenn du jetzt die Dachlatte so über den Knick in der Einfahrt der Tiefgarage legst, dass die kurze Latte genau auf diesen zeigt, dann kannst Du sehen, ob der Wagen darüber hinweg passt. Wenn die Spitze den Boden berührt, kämst Du gerade drüber weg...hinten könnte er schwach aufsetzen. Wenn der Boden nicht erreicht wird, gehts ohne weitere Maßnahmen nicht. Wenns nur 2 oder 3 cm sind, die fehlen, dann könnte man sich mit den Rollen am Heck helfen. Eine weitere Möglichkeit wäre, sich einen PKW von einem Freund auszuleihen, der über eine verstellbare hintere Luftfederung verfügt, wie z.B. der Landcruiser J 12 (meiner) oder der neuere J 15, der das Heck um je 8 cm nach oben oder unten verstellen kann.

      Bei größerem Abstand wüede ich folgende Lösung empfehlen:

      Du besorgst Dir 4 lange (3 m oder mehr) und starke (4 bis 5 cm dicke) Bauplanken , vielleicht leihweise bei einem Bauunternehmen, 30 oder mehr cm breit. Die legst Du hohl in Spurbreite über den Knick, wobei sich die beiden Planken jeder Seite überlappen. In der Mitte = genau im Knick liegen die auf einem je nach Bedarf (siehe Messergebnis) 10 bis 15 cm hohen Baustein (z,B. KSS, den man notfalls durch draufgelegte Brettchen noch nach oben passend anheben kann). Unter den jetzt noch hohl liegenden Planketeilen fängst Du die Last an zwei oder drei Punkten je Planke oben und unten durch untergelegte flache Steine oder Holzklötze ab, damit beim Befahren nix durchhängt. Wichtig: Die höher in der Steigung liegende Planke muss am Übergang auf der Mittelstütze oben liegen, sonst besteht die Gefahr, dass man die Planke verschiebt, wenns andersrum liegt.

      Auf dieser neuen Fahrbahn mit abgeflachtem Winkel solltest Du das Gespann in ganz langsamem Rangiertempo rollen lassen können. Movern ginge auch, da kann man mit dem Stützrad noch zusätzlich korrigieren.

      Das einzige Problem dabei könnte auftreten, wenn Auto und Wohnwagen stark unterschiedliche Spurbreiten haben (z.B. schmaler SUV und 2,50 er Wowa), aber dann kan man vielleicht mit dem PKW zwischen den Planken fahren oder man leiht sich ein breitspuriges größeres Auto, wo dann alles passt. Bdeim Movern gäbe es das Problem nicht.

      Gruß vom Thomas, der hofft, Dir damit geholfen zu haben.

      Edit: Mir ist grad noch was blödes oder vielleicht auch geschicktes eingefallen. Man könnte zwischen Achse und Fahrwerk oder zweisch achse und Wowaboden was dazwischen spannen, das den Wagenkörper aus der Federung nach oben hebt. Das könnten zwei kleine hydraulische Wagenheber sein, wobei eine massive Holzplatte unter dem Boden die Last verteilt, damit es keinen Schaden am Boden gibt. Beim Fahrwerk ist wahrscheinlich der Abstand für den Wagenheber zu gering...da müsste man mit Winkeln und einer Bohle/Vierkantmetallstange quer unter dem Wagen die Fahrwerkholme künstlich "hochlegen", um den Heber dazwischen zu bekommen.

      Wenn man an der Stelle 5 cm gewinnt, dürfte wegen des Hebelverhältnisses das Heck um ca 10 cm höher kommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von thomasff ()

    • Michael42 schrieb:

      In dieser Position steht der Wohnwagen parallel zum Boden (Einfahrt) und das Heck braucht Luft auf der Rampe ....

      Nur mal reine Theorie ohne einen praktischen Gedanken:
      Wenn du die Kupplung vorne 1cm über den Boden führst (ständiges Nachführen nach oben bis paralell zum Boden), ist das Heck in höchstmöglichster Position.
      Wenn dann hinten kein Freiraum ist, hat sich das in jedem Fall erledigt.
      Allerdings willst du wieder raus, wahrscheinlich vorwärts. Ich vermute, das ist eine zweite, veränderte Situation, die neu zu rechnen ist.
      Nicht das das reinfahren gut geht und du dann rückwärts wieder raus mußt.
      Die Freisetzung der Atomkraft hat alles verändert außer unserer Denkweise.
    • Wir haben bei unserer Einfahrt ein ähnliches Problem. Unsere Einfahrt hat auf 5m Länge einen Höhenunterschied von 80-90cm(Straße liegt leicht am Hang), was nach dem obigen Steigungsrechner eine Steigung von 18% ausmacht. Gut, der WW ist ein paar cm kürzer, ist ein 500er.Ich würde auch sagen einfach probieren, langsam rückwärts runter rollen lassen, 1 oder 2 Aufpasser, wenn es nicht funktioniert kannst du ja immer noch vorwärts raus fahren. Oder wie oben schon beschrieben, 2 "Bohlen" ca. 2m lang in Spurbreite des WW am tiefsten Punkt einen Holzklotz unterbauen, das bringt dir etwas mehr Bodenfreiheit hinten.

      Ich habe es mit beiden Fahrzeugen ausprobiert, mit dem Zafira klappt es wunderbar, mit dem Vectra nicht, da der Kugelkopf höher über der Straße liegt und der Abstand vom Kugelkopf zur Mitte Hinterachse größer ist. In diesem Fall klappt´s dann mit unterlegen.

      Ich habe mal ein Video von meiner Frau machen lassen, kannst mir ja mal deine Handynummer(am besten mit Whatsapp) zukommen lassen, dann kann ich dir das Video mal schicken.
      Wer später bremst, ist länger schnell :prost:
    • Hallo,

      wir haben auch ein solches Problem mit der Hallenzufahrt und unserem Dethleffs 560sk. Früher war es mit dem Zugwagen ein ziemliches Gemurkse. Seit wir einen Mover haben, ist es gar kein Problem mehr. Die Deichsel wird mit dem Stützrad so weit wie möglich heruntergelassen und dann geht es ohne Probleme. Bei der Lösung mit dem Zugwagen hatten wir uns so beholfen, dass wir am Fuß der Rampe Gerüstbohlen auf den Boden gelegt hatten, was das Höhenproblem abgemildert hatte. Die Bohlen müssen allerdings kürzer sein als der Abstand zwischen der Achse und den Stützen, da der Wagen sonst mit den Stützen hängen bleibt.

      Gruß Rainer
    • ... ich habe es seinerzeit so gelöst:
      wohnwagen-forum.de/index.php?p…&postID=741985#post741985

      Mit dieser Konstruktion überwinde ich die Carport-Ein-/Ausfahrt relativ problemlos.
      ... zum Glück Norwegen-infiziert...
      Viele Grüße, der Döli
      :w

      ... der etwas andere Wohnwagen? Besuch mich in meiner Galerie ... >>>
    • Hallo Andreas,

      nahezu identische Hürden habe ich auch zu überwinden, wenn unser Bürstner ins Winterquartier hinein bzw. wieder heraus soll. Auch um die 15 % Steigung. Dein Hobby dürfte ähnliche Systemabmessungen (eher größer) haben, wie unser Bürstner. Ohne weites Absenken der Deichsel wird das nix. Not macht bekanntlich erfinderisch, was das Beispiel von @DoeliVR12 zeigt :ok . Ich selbst nehme einen Gabelstapler zur Hilfe. Dieser bekommt einen "Überzieher" über die Gabeln gestülpt, an dessen vorderen Ende ein Kugelkopf montiert ist. So kann ich die Deichsel weit genug absenken oder heben, um mit dem WW nicht irgendwo aufzusitzen. Alternativ wäre auch ein Kleintraktor mit hydraulischer Ackerschiene denkbar, auf welcher der Kugelkopf montiert werden kann. Ist zwar so (wie alle anderen Behelfsbasteleien auch) nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zulässig - sollte auf einem Privatgelände jedoch kein Problem darstellen.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • DoeliVR12 schrieb:

      ... ich habe es seinerzeit so gelöst:
      wohnwagen-forum.de/index.php?p…&postID=741985#post741985

      Mit dieser Konstruktion überwinde ich die Carport-Ein-/Ausfahrt relativ problemlos.

      Moin,

      ich würde es erst mal ausprobieren. Wenn es nicht klappt, finde ich die Idee von DoeliVR12 am besten. :ok
      Sie ist einfach, auch alleine zu händeln und nicht teuer. Du brauchst dir nichts ausleihen und kannst trotzdem den WW jederzeit holen oder bringen. Dann sollte das mit 15% locker klappen.

      Gruß
      Tosche
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2020

      Reisebericht Südschweden 2017